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ERC Ingolstadt – Krefeld Pinguine

2 - 5
Zeit

Zusammenfassung

Mit einem starken Auftritt sicherten sich die Pinguine im Abendspiel des Sonntags einen verdienten 5:2 (0:1, 2:1, 3:0)-Erfolg beim ERC Ingolstadt.

Für die Jungs von Rick Adduono sollte es beim Spitzenteam aus Bayern die Wiedergutmachung für die unglückliche Heimniederlage vom Freitag werden. Vor 3.300 Zuschauern war das aber eine äußerst schwere Aufgabe, denn die Hausherren zählen gerade in den vergangenen Spielen zu den besten Teams der Liga. Personell war die Lage im Vergleich zum Freitag unverändert. Weiterhin fehlten Dragan Umicevic und Mike Mieszkowski. Im Tor stand natürlich der starke Andrew Engelage. Ihm gegenüber stand Jochen Reimer zwischen den Pfosten.

Das Spiel begann durchaus ausgeglichen und beide Seiten hatten Chancen. Die beste davon zunächst sogar die Pinguine durch Marcel Müller, der aber per Alleingang scheiterte. Doch in der 9. Minute setzte sich Sean Sullivan hinter dem Krefelder Tor durch und passte in die Mitte, wo Petr Taticek komplett freistand und unhaltbar zum 1:0 verwandelte. Die Gäste aber reagierten keineswegs geschockt und verlagerten das Geschehen fortan eher vor Reimers Tor, obgleich auch die Panther sich immer wieder in die Offensive begaben. Ganz gefährlich wurde es aber vor beiden Toren kaum und so ging es mit 0:1 aus Gästesicht in die Pause.

Im zweiten Drittel war das Bild zunächst unverändert. Die Pinguine überstanden zunächst ein Unterzahlspiel sicher und blieben mindestens gleichwertig. Und in der 25. Minute sollte sich das auch auszahlen. Marcel Müller nahm eine Scheibe im eigenen Drittel auf, zeigte einen tollen Antritt über Rechts und bediente dann den nachgerückten Markus Nordlund, der per Direktschuss zum durchaus verdienten Ausgleich einschoss. Nur Sekunden später dann das zweite Powerplay für die Gäste. Diese ließen die Scheibe gut laufen und nachdem Daniel Pietta einen Schuss von Kurt Davis gefährlich abgefälscht hatte, konnte Reimer nur prallen lassen und Jordan Caron verwandelte den Abpraller mit seinem dritten Saisontor zur Führung (26.). Natürlich wollte das Heimteam jetzt den Ausgleich. Die Chance dazu hatte in der 29. Minute Gregory Mauldin, der ganz frei vor Engelage auftauchte, doch der parierte hervorragend. Gleich im Gegenzug gab es das nächste Powerplay der Gäste und in diesem nagelte Adrian Grygiel das Hartgummi ans Torgestänge. Die Pinguine standen auch danach sehr sicher in der eigenen Zone und ließen keine Chancen zu, doch in der 40. Minute zog Ex-Pinguin Benedikt Schopper einfach von der blauen Linie ab. Darin Olver stand in der Schussbahn und lenkte unhaltbar für Engelage zum für die Hausherren durchaus glücklichen Ausgleich ab. So ging es mit 2:2 in die Kabinen.

Zum letzten Drittel mussten die Pinguine einen Rückschlag hinnehmen, denn Andrew Engelage blieb, offenbar Nachwirkungen eines Zusammenpralls im ersten Durchgang, in der Kabine. Für ihn kam Patrick Klein. Der aber fügte sich gut ein und hielt seinen Kasten, es sei vorweggenommen, sauber. Beide Teams agierten zunächst aus einer stabilen Deckung heraus und verhinderten klare Gelegenheiten. Doch in der 52. Minute war es ausgerechnet Ex-Panther Christoph Gawlik, der in Unterzahl von Martin Schymainski bedient wurde und mit einem perfekten Schuss in den Winkel zur 3:2-Gästeführung abschloss. Die Pinguine blieben konzentriert und ließen defensiv nichts zu. Und in der 57. Minute bekam Müller die Scheibe, ging durch zwei Verteidiger hindurch, verlud Reimer und verwandelte aus spitzem Winkel traumhaft zum 4:2 und damit der Vorentscheidung. Gleich darauf blieb Reimer zugunsten eines weiteren Feldspielers auf der Bank. Doch die Pinguine befreiten sich und erneut Müller kam an den Puck und schob in den verwaisten Kasten zur endgültigen Entscheidung ein. Damit feierten die Schwarz-Gelben einen durchaus verdienten 5:2-Erfolg beim Spitzenteam aus der Saturn-Arena.

Am Mittwoch geht es für sie nun zu Meister München. Der nächste Auftritt ist dann am Freitag am anderen Ende der Republik in Bremerhaven, ehe am Sonntag mit der Begegnung gegen die Grizzlies Wolfsburg das nächste Heimspiel auf dem Programm steht.

Tore:

1:0 9. Taticek (Sullivan, Greilinger)

1:1 25. Nordlund (Müller)

1:2 26. Caron (Pietta, Davis) PP

2:2 40. Olver (Schopper, Mauldin)

2:3 52. Gawlik (Schymainski) SHG

2:4 57. Müller

2:5 57. Müller (Pietta)

Strafen:

Ingolstadt: 12

Krefeld: 10

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
22. Oktober 201760'DEL2017/201815