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Eisbären Berlin – Krefeld Pinguine

4 - 3
Zeit

Zusammenfassung

Mit einer 3:4 (2:0, 1:1, 0:3)-Niederlage bei den Eisbären Berlin mussten die Krefeld Pinguine trotz einer bärenstarken und hochengagierten Leistung die Heimreise antreten.

Personell hatte sich im Vergleich zum Freitag nichts verändert. Rick Addduono musste vor 9.071 Zuschauern weiter auf viele Leistungsträger verzichten. Der neu verpflichtete Dimiti Pätzold war ebenfalls noch nicht dabei, sondern wird erst am Montag in Krefeld eintreffen. Im Tor stand nicht nur deshalb erwartungsgemäß Patrick Klein, der, es sei vorweggenommen, erneut eine starke Leistung bot. Ihm gegenüber startete auf Seiten der Hauptstädter der Finne Petri Vehanen.

Die Partie begann überragend für die Gäste, denn bereits nach 40 Sekunden war es Daniel Pietta, der zur frühen Führung einschoss. Der Vorsprung gab den Gästen sichtlich Selbstvertrauen und sie spielten weiter gut nach vorn. Die ganz große Chance auf das 2:0 hatte dann in der 13. Minute die erste Reihe. Zunächst scheiterte Marcel Müller an Vehanen, im Nachschuss war der Finne mit einer unfassbaren Parade gegen Pietta zur Stelle. Im Gegenzug war plötzlich Nick Petersen durch und tauchte allein vor Klein auf, der aber ebenfalls stark hielt. Jetzt ging es auf und ab und beide Teams hatten Chancen. Doch die Torhüter agierten hervorragend und waren stets zur Stelle. Doch in der letzten Minute des ersten Drittels spielte Christoph Gawlik die Scheibe hart in den Slot, Vehanen konnte nur prallen lassen und Justin Feser setzte den Abpraller in die Maschen. So ging es mit 2:0 für die Gäste in die Pause.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Topchance für die Gastgeber, doch Klein war überragend zur Stelle. Berlin machte jetzt mächtig Druck und hatte nur eine Minute später die nächste Topgelegenheit, doch Klein zeigte einen unfassbaren Save gegen Sean Backman. Es war weiterhin ein hervorragendes Eishockeyspiel, an dem auch die Pinguine mit guten Aktionen ihren Anteil hatten. Doch in der 29. Minute war es dann so weit. Blake Parlett ging ins Drittel, zog verdeckt ab und traf genau neben den Pfosten zum 1:2. Die Pinguine aber blieben im Spiel und kamen auch selbst zu Chancen. Die Partie stand weiter auf einem sehr hohen Niveau. Die erste Unterzahl des Spiels überstanden die Schwarz-Gelben sicher und konnten unmittelbar danach selbst zum zweiten Mal im Powerplay agieren. In dieser zogen die Gäste ein tolles Powerplay auf, doch Feser verfehlte per Direktschuss das leere Tor. Doch erneut schlugen sie in der letzten Minute zu. Müller bediente den nachgerückten Kurt Davis und der schoss zum 3:1 ein. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.

Der Schlussabschnitt war gerade knapp drei Minuten alt, da setzte sich Petersen stark durch und traf ansatzlos mit der Rückhand in den Winkel. Der Treffer gab dem Favoriten Aufwind und er machte mächtig Druck und nach einem starken Pass ging Martin Buchwieser allein auf Klein zu und ließ diesem keine Chance (47.). Die Pinguine kämpften jetzt mit allem, was sie noch im Tank hatten und lieferten eine in allen Belangen bärenstarke Vorstellung beim Spitzenteam ab. Doch in der 54. Minute setzte sich Danny Fischbuch mit aller Energie durch und stocherte den eigenen Rebound ins Netz. Ex-Pinguin Marcel Noebels aber hatte Klein entscheidend behindert und die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und verweigerten dem Treffer folgerichtig die Anerkennung. Berlin aber machte jetzt weiter Druck und in der 57. Minute war es doch so weit. Petersen stand vor dem Tor und drückte den Puck aus kurzer Distanz über die Linie. Die Gäste waren gegen die ausgeruhten Hauptstädter nach einer hervorragenden und intensiven Partie sichtlich im roten Bereich und hatten nichts mehr zuzusetzen. Also 1:50 Minuten vor dem Ende Klein zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis ging, versuchten sie noch einmal alles, doch es reichte nicht mehr und ein weiteres Mal wurde eine hervorragende Leistung nicht belohnt.

Damit treten die Pinguine ohne Punkte die Rückreise an und wollen nun am Dienstag im Heimspiel gegen Nürnberg eine ähnliche Leistung aufs Eis bringen und mit Punkten krönen.

Tore:

0:1 1. Pietta (Müller)

0:2 20. Feser (Gawlik, Müller)

1:2 29. Parlett (Richmond, Busch)

1:3 40. Davis (Müller, Umicevic)

2:3 43. Petersen (Sheppard)

3:3 47. Buchwieser (Wissmann)

4:3 57. Petersen (Sheppard, Backman)

Strafen:

Berlin: 4

Krefeld: 4

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
19. November 201760'DEL2017/201822