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Adler Mannheim – Krefeld Pinguine

4 - 1
Zeit

Zusammenfassung

Den Pinguinen blieb die Überraschung verwehrt. Nach dem Derbysieg am Sonntag unterlagen sie am heutigen Dienstag beim großen Favoriten Adler Mannheim trotz sehr guter Leistung mit 1:4 (0:1, 1:0, 0:3) und verpassten so einen weiteren Sprung in der Tabelle. Vor 7.718 Zuschauern wurde die Aufgabe bei einem der Meisterschaftsfavoriten durch die Ausfälle von Marcel Müller und Mike Mieszkowski, zusätzlich zu den Langzeitverletzten Tom Schmitz und Justin Feser, erschwert. Immerhin war Kevin Orendorz einsatzfähig und spielte für Müller in der Topreihe. Außerdem war Philipp Kuhnekath dabei . Im Tor begann Andrew Engelage gegen den Mannheimer Neuzugang Chet Pickard.

Die Partie begann durchaus ausgeglichen und die couragierten Pinguine boten dem großen Favoriten absolut Paroli. Auch die erste Unterzahl ab der 5. Minute überstanden sie ohne große Mühe. Offensiv trat speziell der am Sonntag mit drei Toren starke Martin Schymainski immer wieder in Aktion. Doch in der 13. Minute war es dann doch ein Mannheimer Konter, der zur Führung der Hausherren führte. Chad Kolarik ließ Engelage bei einem Direktschuss nach Querpass keine Chance. In der Folge blieb es ein ausgeglichenes Spiel, in dem aber die klaren Chancen auf beiden Seiten fehlten. So ging es mit 0:1 aus Sicht der Gäste in die Pause.

In den zweiten Durchgang starteten die Gäste kurz nach Wiederbeginn in Überzahl, blieben da aber noch ohne Torerfolg. Das allerdings änderte sich in der 25. Minute. Orendorz scheiterte aus kurzer Distanz noch an Pickard, doch am langen Eck stand Dragan Umicevic und lochte zum durchaus verdienten Ausgleich ein. Die Adler wirkten allerdings nur kurz geschockt, wurden dann aber stärker und erspielten sich eine Feldüberlegenheit, die aber nur selten zu klaren Einschussgelegenheiten führte. Und wenn, dann stand Engelage wie ein Fels in der Brandung und hielt das Unentschieden. So ging es nach 40 Minuten mit 1:1 in die Pause.

Der letzte Abschnitt brachte früh die Unterzahl für die Pinguine, die diese aber erneut überstanden und sich insgesamt in Unterzahl stark verbessert präsentierten. Und bei gleicher Spielerzahl hielten sie mit einem Forechecker sehr gut die eigene blaue Linie und kontrollierten den Slot vor dem Tor. So wurde das Publikum in der SAP-Arena immer unruhiger und begann in der 46. Minute vermehrt, zu pfeifen. Wenn die Adler sich einmal durchsetzen konnten, dann war der erneut starke Engelage stets sicher und mit großer Ruhe zur Stelle. Doch in der 50. Minute war es dann doch so weit. Bei angezeigter Strafe gegen die Pinguine stand plötzlich Kolarik frei und traf perfekt in den Winkel zum 2:1. Zwei Minuten später folgte eine weitere Unterzahl. Wieder standen die Gäste gut, doch dann versprang plötzlich im Aufbau die Scheibe und so stand Luke Adam frei und ließ Engelage keine Chance. Natürlich mussten die Pinguine jetzt aufmachen und standen so offener für Konter und das nutzten die Hausherren zum 4:1-Endstand durch Sparre (57.).

So mussten die Schwarz-Gelben nach einem insgesamt speziell in der Defensive sehr guten Auftritt ohne Zähler die Heimreise antreten. Die Leistung aber macht durchaus Mut für die Zukunft und die kommenden beiden schweren Auswärtsspiele in Straubing (Freitag) und Wolfsburg (Sonntag).

Tore:

1:0 13. Kolarik (Hungerecker)

1:1 25. Umicevic (Orendorz, Davis)

2:1 50. Kolarik (Akdag, Hungerecker)

3:1 54. Adam (Kink, Kolarik) PP

4:1 57. Sparre (Kolarik, Johnson)

Strafen:

Mannheim: 4

Krefeld: 10

Details

DatumZeitLeagueSaisonSpieltag
26. September 201760'DEL2017/20187