EHCO-Cup: 3:6 Niederlage gegen starke Genfer

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ach hochkarätigen CHL-Spielen gegen Kärpät Oulu und dem 2:0-Sieg gegen Ostrava spielen die Krefeld Pinguine in dieser Woche beim im Eisstadion Kleinholz den EHC Olten-Cup. Gegner sind Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz.

Die erste Begegnung gegen Genf ging mit 3:6 (1:3; 0:3; 2:0) und Toren von Umicevic, Müller und Collins verloren.

Durchwachsenes erstes Drittel

Im Tor startete Patrick Klein, dazu in der Verteidigung Kyle Klubertanz und Thomas Supis sowie Koziol, Pietta und Müller im Sturm. So optimal die Betreuung durch die Gastgeber auch ist, so suboptimal ist jedoch die Trikotgestaltung der Pinguine: Kanarienvogelgelb mit weißer Nummer und weißem Namen. Die fünf Krefelder Fans in der Halle mussten sich mächtig anstrengen, um Vasiljevs, Little und Co. auseinanderzuhalten. Genf startete besser ins Spiel, führte nach nur 9 Minuten mit zwei Toren. Zwar hat Patrick Klein in diesen ersten Spielminuten viel zu tun, doch spätestens mit dem Anschlusstreffer von Youngster Koziol fanden die Pinguine ins Match. Und hielten (zunächst) dagegen. Dann beispielsweise, als Marcel Müller einen Crosscheck ahndete und wegen übertriebener Härte mit 2+ 10 auf der Strafbank Platz nahm. Kurz vor Drittelende konnten die Weinroten dann auch noch zum 3:1 erhöhen.

Zwei Gegentreffer in eigenem Powerplay

Doch auch im Mittelabschnitt konnte das Team von Franz Fritzmeier nicht an die Überlegenheit des Ostrava-Spiels anknüpfen. Schließlich gelang Chris McSorleys Genf in zwei aufeinander folgenden Unterzahlspielen sogar zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 5:1. Zwar waren die Seidenstädter bei weitem nicht so unterlegen, wie es das Ergebnis vermuten ließ. Viele individuelle, kleine Fehler machten bis hier hin allerdings den Unterschied. Und sicherten Genf auch noch den sechsten Treffer.

Festgebissen, weiter gekämpft und getroffen: Trotzdem verloren

Im letzten Drittel wechselte Genf gleich zu Beginn den Torhüter. Ein weiteres Powerplay konnten die Schwarz-Gelben noch nicht nutzen. Dafür aber eine eigene Unterzahl: Knapp vier Minuten waren gespielt, als Marcell Müller im Alleingang das zweite Tor des Nachmittages erzielte. Zu CHL-Stärke zurückfindend, drehten Vasiljevs und Co jetzt komplett auf: Auf Zuspiel von Little und dem Kapitän sorgte Mike Collins für das dritte Krefelder Tor. Auf der anderen Seite dann Patrick Klein: Kay Schweri hatte schon vor dem leeren Tor stehend abgezogen, als die 29 den Puck noch mit dem kleinen Zeh erwischte und um den Pfosten lenken konnte. Auch wenn es hüben wie drüben noch die eine oder andere Strafzeit gab, blieb es schließlich bei diesem Endergebnis.
Bereits am Freitag (16:30 Uhr) geht es aus Krefelder Sicht weiter im Oltener Kleinholz-Eisstadion. Dann gegen die Ligakonkurrenten aus Wolfsburg.

Strafen:
Genf: 14 + 10

Krefeld: 12 + 10