Christian Ehrhoff entscheidet sich gegen ein Engagement bei den Krefeld Pinguinen

Christian Ehrhoff entscheidet sich gegen ein Engagement bei den Krefeld Pinguinen

NHL-Star und KEV-Meisterspieler Christian Ehrhoff hat sich am späten gestrigen Abend nach eingehenden Gesprächen gegen das Angebot der Krefeld Pinguine entschieden und wird damit nicht für die Mannschaft von Trainer Franz Fritzmeier auflaufen.

Ehrhoff wird sich einer anderen DEL-Organisation anschließen. Der 34-Jährige startete seine Karriere 1998 in den Jugendteams des KEV und wurde 2001 in der vierten Runde von den San Jose Sharks gedraftet. Bis zur Saison 2015/16 absolvierte der gebürtig aus Moers stammende Verteidiger mehr als 800 NHL-Partien. In der DEL ging Ehrhoff 193 Mal aufs Eis, alle Spiele im Dress der Krefeld Pinguine.

Wolfgang Schulz, Aufsichtsratschef der Krefeld Pinguine: „Wir haben uns sehr um Christian Ehrhoff bemüht und ihm ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Dies beinhaltete nicht nur, dass wir an unsere finanziellen Grenzen gegangen sind, sondern auch eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt haben, die Christian Ehrhoff noch enger ans Krefelder Eishockey geschmiedet hätte. Nach eigentlich sehr positiven Anzeichen im Vorfeld waren wir dann von der endgültigen Entscheidung, nicht für Krefeld aufzulaufen, sehr überrascht. Sportlich haben wir sicherlich eine sehr gute Mannschaft und mit Christian Ehrhoff hätten wir wahrscheinlich die Playoffs ohne erste Playoffrunde erreichen können, also die direkte Play Off Qualifikation. Wir hatten sehr gehofft, dass die Soft Facts, die wir angeboten haben, den finanziellen Unterschied zwischen unserem Angebot und dem der großen DEL Vereine zum Teil ausgeglichen hätte. Letztendlich konnten wir beim Wettbieten der Großen nicht mithalten. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, werden uns jetzt bemühen auch ohne Christian Ehrhoff, die Playoffs zu erreichen.“

Rüdiger Noack, Sportlicher Berater der Krefeld Pinguine: „Ich habe in den letzten Tagen viele Gespräche mit Christian geführt. Es war eine schwere Entscheidung für ihn und ist eine noch härtere Entscheidung für uns. Er hätte uns sportlich und menschlich weitergebracht. Sportlich haben wir sicherlich trotzdem eine sehr gute Mannschaft. Wir werden jetzt noch ein Stück näher zusammenrücken und sind auch ohne Christian auf einem guten Weg. Sein Argument, sich in Krefeld nicht ausreichend auf die WM vorbereiten zu können, ist sicherlich nicht ganz korrekt, da Christian während seiner langen NHL Karriere sich immer in den Sommermonate trainingsmäßig sowohl individuell aus auch im Team der Pinguine erfolgreich vorbereiten konnte. Trotz der enormen Anstrengungen unsere Gesellschafter haben letztendlich auch finanzielle Aspekte den Ausschlag gegeben.“

Schreibe einen Kommentar

Das Archiv
   Ticket Kaufen