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Auch das für den 07.01.22 geplante Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg muss leider aufgrund einiger positiver Tests bei den Wolfsburgern ausfallen. Dort befindet sich die gesamte Mannschaft nun in Quarantäne.
Ein Nachholtermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Wir wünschen allen Betroffenen eine gute Genesung.

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Nach den geltenden Bestimmungen im Zuge der Coronapandemie und dem damit einhergehenden Ausschluss von Zuschauern in den Arenen der PENNY DEL, hat die Liga die Startzeiten einiger Partien angepasst. Ziel ist es, den Fans Möglichkeiten zu geben, mehr Partien an den Spieltagen verfolgen können.

Während die Spieltage mit der MagentaSport-Konferenz unangetastet bleiben, werden die weiteren Spieltage unter der Woche mit mehreren Partien aufgefächert. Demnach beginnen die einzelnen Spiele teils eine Stunde vor oder nach der gewohnten Zeit von 19:30 Uhr.

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Nichts sollte es werden mit der vorweihnachtlichen Aufholjagd bei den Augsburger Panthern. Nach 60 Minuten unterliegen die Pinguine im Curt-Frenzel-Stadion mit 2:3. Überschattet wurde der Spieltag vom Tod des jungen U20-Spielers Niclas Kaus, der nach einem schweren Sportunfall in einem Spiel seiner Löwen Frankfurt am Wochenende seinen Verletzungen erlag. In allen Arenen der PENNY DEL wurde daher im Vorfeld des Spiels eine Schweigeminute eingelegt. Der Blick wieder zurück auf den Sport zu bekommen war schwer und auch die leider wieder zur Gewohnheit werdende Ruhe auf den Rängen, half nicht dabei „Lust“ auf Eishockey zu bekommen.

Dabei nahm das Spiel früh an Fahrt auf – mit dem besseren Start für die Panther. Schon im ersten Wechsel in der ersten Minute setzte sich die Reihe um Ex-Pinguin Vinny Saponari im Drittel der Krefelder fest. Nach einem starken Reflex von Oleg Shilin landete der Puck auf dem Schläger von Matthew Puempel und Bruchteile einer Sekunde später im Tor zum 1:0 für die Hausherren.

Nachdem Anton Berlev in der 12. Minute eine gute Breakaway-Chance liegenließ, traf es wenige Sekunden später Luca Hauf, der für zwei Minuten in die Kühlbox musste. Die Panther nutzten die Gelegenheit, um durch Chad Nehring auf 2:0 zu erhöhen. Der glücklose Shilin im Tor wehrte den ersten Versuch zwar noch ab, jedoch prallte der Puck vom Schlittschuh Nehrings an den Pfosten und dann ins Tor. Auch an diesem Tor war Saponari beteiligt.

Im zweiten Drittel sollte es lange ruhig bleiben. Die Augsburger Spielweise ließ nicht viele Konterchancen zu, die die Pinguine häufig versuchen zu kreieren. In der 29. Minute war Panther-Torwart Olivier Roy dann doch nach einem Konter überwunden. Augsburg im Angriff noch spektakulär an Shilin gescheitert, fand sich in der Rückwärtsbewegung in Unterzahl. Kapitän Laurin Braun bewies Geduld und suchte Leon Niederbergers Schläger in der Mitte. Diesen fand er dann auch und der gebürtige Düsseldorfer musste den Puck nur von seinem Schläger abtropfen lassen.

Die Freude über den Anschlusstreffer hielt jedoch nur 51 Sekunden. Dann waren es wieder die Panther, die jubeln durften. Und erneut war Vinny Saponari im Mittelpunkt der Ereignisse. Dieses Mal durfte er sich als Torschütze auf den Spielbericht eintragen und seinen 3-Punkte-Abend ausklingen lassen.

In der Folge war es der Querlatte, Shilin und Philipp Mass zu verdanken, dass das Spiel nicht schon Mitte des letzten Drittels entschieden war. Letzterer kratzte den Puck in der 54. Minute soeben noch von der Linie, als Oleg Shilin den Puck durch Arm und Oberkörper rutschen ließ.

Die Hoffnung für die Pinguine sollte wenig später aufflammen. Denn in der 55. Minute kamen die Pinguine nochmal heran. Nach schöner Einzelaktion von Robert Sabolic, der das Tor mit dem Puck am Schläger umkreiste und quer durch den Torraum passte, war es Alexander Bergström, der am schnellsten reagierte und den erneuten Anschluss erzielte. Die letzten Minuten sollten noch einiges an Spannung bereithalten.

Leider kamen die Pinguine nicht mehr zum Ausgleich. Viel mehr als das wurde der Eishockeywelt und den Kollegen vom Fernsehen zusätzlich ein heißer Kandidat zum Tor des Jahres geklaut. Bradley McClure der über links einen hohen Schuss abgab, nahm seinen eigenen Nachschuss im Vorbeifahren aus der Luft. Wenig deutete darauf hin, dass das Tor nicht zählen sollte, selbst eine Reaktion von Shilin im Tor blieb aus. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis und auch nach Studium des Videobeweises auf kein Tor wegen hohen Stocks. In Anbetracht der Lage war dies für die Pinguine der letzte Strohhalm vielleicht noch an den Ausgleich zu kommen. Doch die Zeit lief aus und der Rückweg nach NRW muss mit einer knappen Niederlage angetreten werden.

 

Strafen

AEV 6

KEV 6

 

Tore

1:0 (0:46) Puempel (Saponari, Nehring)

2:0 (14:06, PP) Nehring (Saponari, LeBlanc)

2:1 (28:12) Niederberger (Braun, Shilin)

3:1 (29:03) Saponari (Puempel, Rogl)

3:2 (54:01) Bergström (Sabolic, Jensen)

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Nun also leider doch – unser Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Schwenninger Wild Wings wird das vorerst letzte vor euch Fans sein. Laut den Beschlüssen der neuen Fassung der Corona-Verordnung sind ab dem 28. Dezember Geisterspiele auch in NRW vorgesehen. Dies gilt zunächst bis zur nächsten Ministerpräsidentenversammlung am 07. Januar 2022.

Das bedeutet, dass wir in einer Saisonphase, in der wir sportlich um jeden Punkt für die langersehnte Playoff-Teilnahme kämpfen und hier aussichtsreich wie seit Jahren nicht mehr im Rennen liegen, nun auch neben dem Eis um jeden Zentimeter kämpfen müssen. Neben dem psychologischen Rückschlag, euch nicht mehr im Stadion begrüßen zu dürfen, stellt uns der Beschluss außerdem mal wieder vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Bekanntlich ist ein Großteil unserer Einnahmen direkt und indirekt mit Stadionauslastung verbunden (Ticketerlöse, Merchandisingeinnahmen oder Werbebanden).

Ein Ausbleiben dieser Einnahmen verursacht selbstverständlich ein Loch in unserer Kasse, welches wir momentan nicht ohne weiteres flicken könnten, wenn uns diese Kosten auf einmal treffen würden. Der Spielbetrieb ist hierdurch momentan noch nicht gefährdet, wir stehen jedoch schon in regem Austausch mit unseren Partnern und Sponsoren, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.

Wir bemühen uns außerdem Lösungen für Dauerkarten-Besitzer und Einzelticketkäufer von Spielen nach dem 28. Dezember zu finden, die sowohl unsere Fans zufrieden und unseren Club gleichzeitig nicht vor einen verschärften Engpass stellt. Hierzu sind wir auf eure Unterstützung und euer Entgegenkommen angewiesen.

In den kommenden Tagen werden wir euch mehrere Modelle vorstellen, die mit den aus der letzten Saison bekannten Szenarien der Rückabwicklung der Dauerkarte vergleichbar sind. Der entscheidende Unterschied ist, dass wir aufgrund aller ergriffenen Maßnahmen an eine Zuschauerrückkehr noch in dieser Saison für realistisch halten und unser Konzept dahingehend erweitern wollen.

Wir möchten die Situation natürlich nicht gänzlich schlecht reden oder gar Panikmache betreiben. Wir vertrauen auf die Hilfe und Unterstützung der Politik, unserer Sponsoren und Fans. Der KEV hat dunklere Zeiten überstanden und auch dieses Mal werden wir alles dafür geben, dass wir in Krefeld PENNY DEL-Eishockey sehen – und das auch wieder in den Playoffs und in der nächsten Saison!

Wir danken für euer Verständnis und leiten neue Informationen schnellstmöglich an euch weiter. Wir dürfen euch daher auch darum bitten von Anrufen und Anfragen zu diesem Thema zum aktuellen Zeitpunkt abzusehen, um die Kapazitäten in unserer Geschäftsstelle etwas zu schonen. In Notfällen, sind wir natürlich für euch da!

Bis dahin wünschen wir euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Bleibt gesund und bis bald in der YAYLA-Arena.

Stand: 23.12.21, 17:45

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Liebe Pinguine-Familie,
 
aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung und dem damit einhergehenden Verbot von Stehplätzen in der Arena, arbeiten wir derzeit an einer Lösung die Fans der Nordtribüne anderweitig im Stadion zu positionieren. Wir bemühen uns, den Vorverkauf für die kommenden Spiele schnellstmöglich wiederaufzunehmen und bitten um Euer Verständnis für den Verkaufsstopp, bis wir eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben!
 
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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Die Krefeld Pinguine haben das wichtige Heimspiel gegen Nürnberg Ice Tigers am Ende knapp mit 2:3 (0:1, 1:0, 1:2) verloren. Dabei mussten die Pinguine zusehen, wie Gästespieler Patrick Reimer sich den alleinigen DEL-Scorerrekord sicherte. Die Krefelder konnten bis auf Laurin Braun auf den ganzen Kader zurückgreifen. So traf es diesmal Patrik Hersley als überzähligen Ausländer. Im Tor setzte Trainer Igor Zakharkin erneut auf Oleg Shilin, der sich auf Seiten der Gäste Niklas Treutle gegenüber sah, der ja selbst eine Vergangenheit in Krefeld hat.
Die Partie sah zunächst zwei Teams, die vor allem darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. So war es eine durchaus intensive Begegnung, der aber die ganz großen Höhepunkte zunächst fehlten. Die erste gute Chance der Pinguine hatte Maxi Gläßl in der 7. Minute. Der Blueliner kam nach schönem Pass von Lucas Lessio per Direktschuss zum Abschluss, doch Treutle hielt. Nur eine Minute später dann ein eigentlich harmlos aussehender Angriff der Ice Tigers. Doch plötzlich zog Patrick Reimer, verdeckt durch einen Verteidiger, ansatzlos aus dem Handgelenk ab und nagelte das Hartgummi genau ins Kreuzeck. Shilin war ohne Abwehrchance. Für den 38 Jahre alten Ex-Nationalstürmer war es der Punkt, der ihn mit dem ersten Platz in der ewigen DEL-Scorerliste gleichziehen ließ. Die Pinguine antworten durchaus offensiv, zunächst gelang es aber nicht, klare Gelegenheiten herauszuspielen. Die erste Unterzahl galt es dann ab der 16. Minute zu überstehen. Die gefährlichste Situation aber war ein Schuss von Daniel Schmölz, der aber bei freier Sicht keine Gefahr für Shilin darstellte. Knapp eine Minute vor der Pause dann sogar die zweite Unterzahl, da die Pinguine sich einen Wechselfehler leisteten. Erneut aber überstanden sie sie Situation und gingen so mit 0:1 und 1:13 Unterzahl in die erste Pause.
Der zweite Durchgang sah dann zunächst ein unverändertes Bild. Die Pinguine überstanden die restliche Unterzahl sicher, doch nach rund zwei Minuten im Drittel kam Ryan Stoa zum Abschluss, doch Shilin hielt sicher. Eine Minute später dann die erste Überzahl für Krefeld. Diese wurde mit noch 27 Sekunden auf der Uhr gar zu einer doppelten Überzahl. Jesper Jensen-Aabo wurde freigespielt, traf aber per Direktschuss die Scheibe nicht. So blieb die Chance ungenutzt. Bei der folgenden einfachen Unterzahl setzte sich Lessio stark durch, stand frei vor Treutle, doch der hielt sicher. Es folgte ein gefährlicher Schuss von Arturs Kulda, doch auch diesen hielt der Ex-Pinguin im Ice Tigers-Tor. Dennoch, die Gastgeber waren jetzt besser im Spiel und verlagerten das Spielgeschehen vor allem in die gegnerische Hälfte. Die ganz große Ausgleichschance hatte dann in der 32. Minute, erneut in Überzahl, Thomas Velkvae Olsen, der, toll freigespielt von Jeremy Bracco die Scheibe knapp über das Tor setzte. Doch nur Sekunden später lief die Scheibe toll durch die Reihen der Pinguine. Alex Bergström und Robert Sabolic ließen den Puck mit je einer Berührung schnell laufen und am Ende stand erneut der Neuzugang aus Norwegen völlig frei im Slot, zog direkt ab und verwandelte zum umjubelten 1:1. Die Pinguine waren jetzt am Drücker, ließen die Scheibe gut laufen, kamen aber am Ende nicht zu ganz klaren Abschlüssen. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.
Der Schlussdurchgang brachte dann in de ersten Wechseln wenig klare Chancen, doch in der 43. entschieden die Gäste ein Bully vor Shilin klar für sich. Chris Brown zog sofort ab und überraschte den Deutsch-Russen im Tor der Pinguine mit einem verdeckten Schuss genau ins Kreuzeck zur erneuten Gästeführung. Die Gelegenheit zum erneuten Ausgleich ergab sich dann ab der 47. bei einer erneuten Überzahl. Diese aber brachte zwar viel Scheibenkontrolle und einige Abschlüsse, aber keinen Torerfolg. Die ganz große Chance zum Ausgleich hatte dann in der 50. Niclas Lucenius. Stark bedrängt nahm er einen Scheibe kurz vor dem Tor an, verlud Treutle, obwohl er den Puck kaum unter Kontrolle hatte, und brachte ihn dann hinter dem eigenen Rücken blind aufs Tor, doch das Hartgummi tropfte an den Pfosten. Die Pinguine waren jetzt klar am Drücker und hatten in der 52. die nächste Topchance, als Bracco nach einem tollen Solo hart in die Mitte spielte, Anton Berlyov brandgefährlich abfälschte, doch Treutle erneut hielt. In der 54. Minute dann die nächste Unterzahl für Krefeld, als Dominik Tiffels eine Nürnberger Großchance nur per Foul klären konnte. Die Pinguine brachten die Scheibe nicht aus dem Drittel und mit einer schnellen Kombination über Reimer, der sich damit den alleinigen DEL-Rekord sicherte und mit 798 Punkten an Daniel Kreutzer vorbei zog, lief der Puck zu Gregor McLeod, der sofort abzog und zum 3:1 einnetzte. Die Pinguine antworteten mit wütenden Angriffen, doch die Gäste konterten und Shilin war gegen Dane Fox und erneut McLeod überragend zur Stelle, während zuvor Mirco Sacher knapp verpasst hatte. Langsam aber sicher lief nun die Zeit davon. Als dann 1:25 Minuten vor dem Ende Lessio unglücklich einen Gästespieler mit dem Stock im Gesicht traf und eine Strafzeit bekam, war die Partie scheinbar endgültig verloren. Die Gäste aber leisteten sich eine Minute später selbst noch einmal die Strafe. Shilin ging vom Eis und wenige Sekunden später war es Bracco, der am langen Eck mit schnellen Händen zum 2:3 einschoss. Nochmals warf das Team alles nach vorn, doch es reichte nicht mehr. Damit unterlagen die Pinguine zum zweiten Mal binnen drei Tagen knapp mit einem Tor auf heimischem Eis und verpassten erneut den möglichen Sprung in die Top-10.
Für die Pinguine steht nun ein ganz schweres Wochenende an. Erst geht es am Freitag zu Topteam München, dann kommt am Sonntag um 16.30 Uhr die Düsseldorfer EG zum großen Derby in die Yayla-Arena.

Strafen:
Krefeld: 8
Nürnberg: 10

Tore:
0:1 8. Reimer (McLeod)
1:1 32. Olsen (Sabolic, Bergström) PP
1:2 43 Brown (Stoa)
1:3 56. McLeod (Stoa, Reimer) PP
2:3 60. Bracco (Bergström, Weiß) 4:4 EA

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+++ 2G im Stadion +++
 
Bereits ab dem morgigen Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers greift die 2G-Regelung des Landes NRW auch in der YAYLA Arena. Wir wollten früh Klarheit für euch schaffen und haben euch, beispielsweise Gestern, unseren aktuellen Stand, mitgeteilt, in der Hoffnung, dass es bei einer Veränderung der Coronaschutzverordnung die übliche Karenz-Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen gibt.
 
In einem Gespräch mit der Stadt hat man uns nun die Gewissheit gegeben und mitgeteilt, dass die 2G-Regelung schon bereits für das morgige Heimspiel gilt. Damit ist klar, dass der Zutritt zum Spiel nur mit einem Nachweis über eine Impfung oder Genesung gewährt wird.
 
Schüler bis 16 Jahren gelten weiterhin als getestet und dürfen unter Vorlage des Schülerausweises oder mit entsprechendem Altersnachweis in die Arena. Ab 16 Jahren muss ein 2G-Nachweis erbracht werden.
 
#coronaupdate #kev
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Torhüter Oleg Shilin wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Krefeld Pinguine tragen. Die Pinguine aktivieren die im Vertrag festgelegte Option auf eine einjährige Vertragsverlängerung mit dem 30-Jährigen. Shilin absolvierte in dieser Saison bisher zwölf Saisonspiele und ist mit 93,1 Prozent Fangquote unter den Top 3 Torleuten der Liga.
Krefeld Pinguine Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Oleg hat sich als einer der besten Torleute der Liga etabliert und wir freuen uns, dass wir seinen Vertrag um eine Saison verlängern können. Zusammen mit Nikita Quapp und Sergey Belov sehen wir uns für diese Saison sehr gut auf-gestellt, wollten mit Oleg zusätzlich schnell ein Fundament für die nächste Saison legen. Die Verlängerung ist ein erster Schritt unseren Kader für die kommende Spielzeit zu verstärken.“
Oleg Shilin: „Ich fühle mich sehr wohl in Krefeld und in der Mannschaft. Es macht Spaß vor unseren Fans zu spielen, die mir ihr Vertrauen schenken. Zurzeit stimmt es für mich hier einfach und freue mich darauf mindestens eine weitere Saison das Trikot der Pinguine tragen zu können.“
Shilin war im Sommer zu den Pinguinen hinzugestoßen. In Omsk geboren, spielte Shilin die Mehrzahl seiner Spiele in der vergangenen Saison für Sokol Krasnoyarsk in der VHL bei denen er seit der Saison 2019/20 unter Vertrag stand. Der Linksfänger durchlief die Nachwuchsmannschaften von Avangard Omsk, für die er in der KHL in seiner Laufbahn 33 Spiele absolvierte und gleichzeitig seit der Saison 2013/14 bei Yermak Angarsk, THK Tver, Yugra Khanty-Mansiysk und dem bereits erwähnten Sokol Krasnoyarsk Spielpraxis in der VHL sammelte.

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Seit dieser Saison hat Leonardo Manzano Alvarez beim Athletiktraining die Zügel bei den Krefeld Pinguinen fest in der Hand. Eine besondere Aufgabe für den 25-jähirgen Argentinier mit dem für den Kufensport ungewöhnlichen Namen, der Teil des Trainerstabs der Düsseldorfer Fitnessexperten „Daniel Philipp Personal Training“ ist: „Die Krefeld Pinguine sind für mich ein spannendes Projekt, dass nicht nur physisch, sondern auch mental für mich eine Herausforderung ist, der ich mich jedoch gewappnet sehe.“

Daniel Philipp, Inhaber und Namensgeber der Daniel Philipp Physiotherapie und von Daniel Philipp Personal Training, sieht bei den Pinguinen eine Menge Potenzial für Spieler und Trainer Leo: „Leo hat mir aber immer wieder signalisiert, dass er in den Profisport möchte. Er wollte Teil einer Mannschaft sein und mit professionellen Athleten zusammenarbeiten. Darum sind wir froh, dass er hier in Krefeld jetzt mittendrin in seiner ersten Saison mit den Pinguinen steht.“

Beide standen uns im Interview Rede und Antwort.

Daniel Philipp, mit den Krefeld Pinguinen hast du einen Partner in Deutschland höchster Eishockey-Liga gefunden. Warst du in diesem Bereich schon mal tätig?

Daniel Philipp: Als ich mich mit Daniel Philipp Personal Training selbstständig gemacht habe, habe ich tatsächlich mal ein Praktikum bei der Düsseldorfer EG gemacht. Dadurch habe ich viele Spieler kennengelernt, mit denen ich heute noch befreundet bin, beispielsweise mit Daniel Fischbuch. Daniel hat mich nach einer schweren Verletzung im Jahr 2016 auch kontaktiert, und wir haben intensives Athletiktraining gemacht bis er wieder fit war und dann von den Eisbären verpflichtet wurde. Dann gibt es noch Hagen Kaisler, der derzeit in Freiburg spielt, mit dem ich ebenfalls zusammenarbeiten durfte. Das hat mich schon ein wenig stolz gemacht, als sich Daniel für Berlin und Hagen für München später im DEL-Finale gegenüberstanden.

Eishockey selbst verfolge ich seitdem ich 15 Jahre alt bin. Ich war häufig als Fan im Stadion – allerdings muss ich zugeben in Düsseldorf. Das Straßenbahnderby hatte für mich also immer eine große Bedeutung und war immer ein emotionaler Höhepunkt in der Saison. Durch meine Frau, die hier aus der Nähe von Krefeld kommt und den Pinguinen immer mehr zugetan war, habe ich das Derby aber nie so verbissen gesehen. Ich war und bin einfach gerne beim Eishockey und mag die Sportart.

Als sich diese Möglichkeit hier in Krefeld für Daniel Philipp Personal Training eröffnet hat und wir die Chance bekamen, mit den Pinguinen zu arbeiten, haben wir also nicht lange gezögert.

Dein Unternehmen „Daniel Philipp Personal Training“ besteht ja nicht nur aus dem Bereich Personal Training, wie es der Name vermuten lassen könnte. Was sind eure Schwerpunkte?

DP: Wir bei Daniel Philipp Personal Training feiern im nächsten Jahr unser 10-jähriges Jubiläum. Grundsätzlich ist unsere Firmenidee, dass wir Personal Training und Physiotherapie intelligent und effektiv miteinander vernetzen und individuell auf die Wünsche jedes einzelnen Kunden bzw. Patienten eingehen. Da sind ganz normale Menschen dabei, junge und alte, fitte und nicht so fitte, aber eben auch absolute Topsportler.

Beim Handball in Gummersbach – dort sind wir mit unserem Gesundheitszentrum Oberberg Partner des VfL – machen wir beides, Physiotherapie und persönliches Training. Es gibt aber auch Projekte, bei den wir nur einen Teil übernehmen. Hier bei den Pinguinen beispielsweise ist Leo derzeit nur für das Athletiktraining zuständig. Darüber hinaus betreuen unsere Trainer unter anderem Motosportler bis in die Formel 2, die Basketball-3×3-Nationalmannschaft, Boxer. Auf der physiotherapeutischen Ebene unterstützen wir als Daniel Philipp Physiotherapie beispielsweise die U16-Nationalmannschaft im Basketball, die Düsseldorf Panther, den VfB Hilden und viele Vereine, die gerade in den Leistungssport eindringen möchten. Ganz neu gehören die Footballer von Rhein Fire Düsseldorf zu unseren Partnern.

Der Hauptgrund, warum wir diese Kooperationen eingehen, ist, dass immer wieder Trainer und Physiotherapeuten auf uns zukommen und uns von ihrem Wunsch, im Profisport zu arbeiten, berichten. Da unterstützen wir sowohl bei Daniel Philipp Personal Training als auch bei Daniel Philipp Physiotherapie unsere Leute natürlich gerne. Wir wollen junge Talente wie Leo in Positionen bringen, in denen sie aufgehen und sich entfalten können.

Wenn man so viele Trainer und Vereine koordiniert, wie viel Zeit bleibt dann, um selbst noch als Trainer aktiv zu sein?

DP: Ich habe von Anfang an bei Daniel Philipp Personal Training daran gearbeitet, ein professionelles Team um mich herum aufzubauen und die Unternehmensaktivitäten auszubauen. Das hat gut funktioniert, und wir wachsen auch immer noch weiter, sodass ich aktuell kaum dazu komme, selbst als Trainer aktiv zu sein. Das fällt mir einerseits leicht, da ich weiß, dass ich mich auf meine Trainer, Physios und andere Angestellten verlassen kann. Andererseits bleibt man natürlich trotzdem immer dabei und weiß, was gerade läuft.

Hinzu kam, dass wir 2017 auch noch eine neue Firma, permendo, im B2B-Bereich gegründet haben, welche sich auf Betriebliches Gesundheitsmanagement spezialisiert hat. Dort betreuen wir viele international tätige Unternehmen, indem wir sie mit Krankenkassen verbinden, deren Leistungen zum Firmenprofil passen und sind außerdem deutschlandweit mit einem Gesundheitsmobil unterwegs. All das nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch.

Mit Leo habt ihr sehr engagierten Trainer in unseren Trainerstab integriert. Wie schätzt du ihn und das Zusammenspiel zwischen ihm und der Mannschaft ein?

DP: Leo ist jetzt etwas über zwei Jahre bei Daniel Philipp Personal Training. Mir war recht schnell klar, dass er ein großes Potenzial hat. Er hat nicht davor zurückgeschreckt, sofort ein wichtiges Projekt anzunehmen und war im Motorsport im Porsche-Werksteam tätig. Er sprach damals noch kein Deutsch, und Englisch als Sprache hat im Umgang mit den Fahrern und dem Team ausgereicht. Durch seine vorherige Tätigkeit in der Vereinigten Staaten hat ihm das die Möglichkeit gegeben, sich bei uns ranzutasten, und dank seiner ehrgeizigen Persönlichkeit konnte er mithilfe eines Sprachkurses unglaublich schnell auch deutsche Klienten betreuen.

Leo hat mir aber immer wieder signalisiert, dass er in den Profisport möchte. Er wollte Teil einer Mannschaft sein und mit professionellen Athleten zusammenarbeiten. Darum sind wir froh, dass er hier in Krefeld jetzt mittendrin in seiner ersten Saison mit den Pinguinen steht.

Leo, hast du in den Staaten schon einmal eine so große Mannschaft wie die Krefeld Pinguine trainiert?

Leonardo Manzano Alvarez: Eine Mannschaft mit 25 Sportlern, wie sie hier in Krefeld ist, habe ich noch nicht betreut. Ich habe in meiner Zeit in den USA viel mit Tennisspielern, Boxern und anderen Individualsportlern gearbeitet. Die Krefeld Pinguine sind für mich ein spannendes Projekt, das nicht nur physisch, sondern auch mental für mich eine Herausforderung ist, der ich mich jedoch gewappnet sehe. Ich hatte das Glück, recht früh in der Vorbereitung in den Trainerstab zu kommen und konnte mich darum umfassend mit allen Spielern beschäftigen.

Wer hat dich denn positiv überrascht vom Fitnesslevel?

LMA: Zweifelsohne Arturs Kulda. Er hat schon früh in der Vorbereitung eine Menge Eiszeit gehabt und war der erste, der nach dem Spiel nach einem zusätzlichen Workout gefragt hat. Das ist auch jetzt noch so. Auch Lucas Lessio muss man hervorheben. Sein Trainingspensum ist auch verrückt. Da muss ich die Spieler ab und an auch mal bremsen und erklären, wie wichtig Regenerationsphasen für das Training und den Körper sind. Das ist aber auch Teil meiner Aufgabe als Athletiktrainer. Andere Spieler muss man schon mal antreiben, aber in der Mannschaft gibt es keinen, der nicht mitziehen möchte.

Die Saison ist jetzt in vollem Gange. Wie ändert sich deine Rolle jetzt im Gegensatz zum Saisonstart?

LMA: Die Regeneration wird jetzt natürlich immer wichtiger. Nicht nur um Verletzungen zu vermeiden, sondern auch, um frische Spieler ins Spiel schicken zu können. Ich versuche daher ca. drei Tage vor einem Spiel das Pensum stückweise zurückzufahren, und wir legen den Fokus mehr auf das Eis. Da ist das Zusammenspiel zwischen mir, den On-Ice-Trainern und den Spielern sehr wichtig. Im Endeffekt wollen wir trotz des Spielbetriebs dafür sorgen, dass sich die Spieler kontinuierlich über die Saison hinweg weiterentwickeln und ihren Fitnesszustand verbessern.

Das muss man aber ab einem gewissen Punkt mehr und mehr über das individuelle Training steuern. Die Kommunikation zwischen mir und den Spielern ist da entscheidend. Manche Spieler wissen genau, wo sie Defizite haben und fragen explizit nach Übungen, um diese zu beseitigen. Andere muss man eher lenken und genau hingucken, was ihnen fehlt oder ob sie vielleicht zu viel Training hatten und Ruhephasen brauchen.

Bei allen Maßnahmen, die ich einleite, gilt bei mir grundsätzlich „hören, denken, machen“. Ich höre mir das Problem des Spielers an und schlage nicht sofort eine Maßnahme vor. Diesen Impuls sollte man unterdrücken. Für mich gilt es in der Zusammenarbeit mit dem Spieler die Frage zu klären „Ergibt diese Maßnahme für das Problem Sinn, oder sind das verschwendete Ressourcen?“. Erst, wenn ich diese Frage mit dem Spieler geklärt habe, setzten wir die Lösung in die Tat um.

Du spielst selbst Tennis. Wie viel Zeit bleibt neben deiner Arbeit hier für dein Hobby?

LMA: Ja, ich spiele ja nur im Amateurbereich 1-2 Mal die Woche. Mehr Zeit habe ich auch gar nicht. Auch die Spiele am Wochenende sind zurzeit mit dem Spielplan der Pinguine nur selten machbar. Das stört mich aber nicht. Mein Fokus liegt auf meiner Arbeit mit den Pinguinen.

Du bist in Argentinien geboren, hast in den Vereinigten Staaten gearbeitet und Sportler auf fast allen Kontinenten der Welt betreut: Wie bist du nach Deutschland gekommen?

LMA: Ich bin vor ungefähr 2,5 Jahren nach Deutschland gekommen. Das war am Anfang nicht einfach, weil ich die Sprache noch nicht sprechen konnte. „Hallo“ konnte ich!

Daniel habe ich dann über eine spanische Freundin kennengelernt, die mit einem ehemaligen Trainer des MSV Duisburgs liiert ist. Daniel und besagter Trainer kannten sich, und so sind wir in Kontakt getreten.

Ich habe dann bei Daniel Philipp Personal Training erstmal nur die wenigen englischsprachigen Klienten bekommen, konnte parallel aber schon Deutsch lernen und zuhören, wodurch sich meine Arbeit im Umkehrschluss auch vereinfacht hat und ich irgendwann auch mit deutschen Klienten arbeiten durfte. Dass ich jetzt mit den Pinguinen arbeiten darf, ist der nächste Schritt, und es ist sehr spannend zu sehen, dass hier so viele Sprachen aufeinandertreffen. Die Kommunikation zwischen den Spielern und mir ist trotzdem sehr einfach, weil wir alle ein konkretes Ziel verfolgen und uns verbessern wollen.

Was ist abschließend betrachtet eure Zielsetzung bei der Zusammenarbeit mit den Pinguinen?

DP: Ich denke, dass unser Ziel  bei Daniel Philipp Personal Training eindeutig darin liegt, Leo so zu unterstützen, dass er die Spieler im athletischen Bereich stetig weiterentwickelt und ich als Arbeitgeber dafür sorge, dass auch er sich persönlich weiterentwickelt und ein besserer Trainer wird. Wir möchten unseren Mitarbeitern dabei helfen, den nächsten Schritt in der beruflichen Entwicklung zu machen. Daher ist es gerade gut und wichtig, dass Leo weiterhin seinen Fokus bei den Pinguinen hat.

LMA: In erster Linie liegt mein Ziel darin die Spieler fit zu halten. Da ist also eher der Weg das Ziel. Es gibt viele neue Spieler, Spieler, die sich von Verletzungen erholen und verschiedene kleine Gruppen mit verschiedenen Trainingsständen und Trainingsphilosophien. Ich möchte erreichen, dass die Mannschaft zusammen ein gleichmäßig hohes Fitnesslevel erreicht, damit wir auch bis weit in die Saison hinein mit allen Spielern den Druck und das Tempo hochhalten können. Ich möchte meinen, dass wir schon auf einem sehr guten Weg sind, die Spieler diesen aber weiterhin gehen müssen. Das Gute ist, dass sie mir ganz klar das Gefühl geben, das auch zu wollen.

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Und weil es beim letzten Mal so schön war, wiederholen wir das Spielchen gern! Am kommenden Sonntag erhält man mit seinem Ticket für unser Heimspiel gegen die Augsburger Panther um 19 Uhr wieder freien Eintritt zum vorher stattfindenden Oberliga-Spiel der U23-Mannschaft des Krefelder EV 1981 e.V.. gegen die Saale Bulls Halle. Das Spiel dort beginnt um 17:15.

Karten zu unserem Spiel erhaltet ihr unter www.kev-tickets.de und am Spieltag an der Abendkasse!

Foto: Ross

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Lucas Lessio, Stürmer der Krefeld Pinguine, wurde am frühen Mittwochabend bei einem Angriff in der Krefelder Innenstadt leicht verletzt. Lessio, der in seinem Auto auf der Friedrichstraße unterwegs war, war zuvor in einen Verkehrsunfall mit einer jungen Radfahrerin verwickelt. Noch bevor die Polizei eintreffen konnte, um den Unfall aufzunehmen, wurde er beim Versetzen des Autos an die Straßenseite von mehreren jungen Erwachsenen aus dem Auto gelockt. Ohne Vorwarnung und nach einem kurzen Wortgefecht, ist er von einem der Angreifer im Gesicht verletzt worden. Ein Zusammenhang zwischen dem Unfall und der Attacke auf Lucas Lessio konnte von der Polizei und Zeugen der Tat nicht festgestellt werden. Nach den jungen Erwachsenen wird nach Informationen der Pinguine gefahndet.
Sanitäter versorgten sowohl die Fahrradfahrerin, die eine leichte Schulterverletzung davontrug als auch Lucas Lessio, der mithilfe unseres hinzugerufenen Mannschafts-Physiotherapeuten Khalil Saad Eddine, anschließend ins Helios Krefeld zur Kontrolle eingeliefert wurde. Er konnte am Abend bereits wieder entlassen werden, nachdem seine Wunde behandelt wurde.
Lucas Lessio geht es auch nach eigenen Aussagen den Umständen entsprechend gut, er steht jedoch verständlicherweise unter leichtem Schock und möchte die Ermittlungen der Polizei abwarten, ehe er ein ausführliches Statement zum Vorfall abgibt. Diesen Wunsch wollen die Krefeld Pinguine respektieren und arbeiten mit Lucas Lessio und der Polizei zur Stunde an der Aufarbeitung des Tathergangs.
Wir wünschen der Radfahrerin und Lucas Lessio eine schnelle Genesung!