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Es war einer dieser Tage, an denen der Terminus „ausgerechnet“ wohl so passend ist wie selten: Ausgerechnet gegen den großen Angstgegner Pinguins Bremerhaven feierten die Krefeld Pinguine einen ganz wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf beim hart erkämpften 6:4 (2:1, 1:1, 3:2). Es war der erste Heim-Dreier seit rund zwei Monaten und der erst sechste der Spielzeit. Die Pinguine mussten kurz vor dem Spiel eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen. Denn nach den Leistungsträgern Oleg Shilin, Jesper Jensen-Aabo, Mirko Sacher oder Alex Bergström meldete sich auch Topscorer Jeremy Bracco nach einer Verletzung aus dem Abschlusstraining kurzfristig ab. Die Sturmreihen wurden daher mächtig umgebaut. Unter anderem rückte Niclas Lucenius zwischen Maciek Rutkowski und Leon Niederberger. Im Tor begann vor leider nur 2.287 Zuschauern erneut der zuletzt starke Sergej Belov. Ihm gegenüber stand Brandon Maxwell zwischen den Pfosten. Nach einem symbolischen Eröffnungsbully für Frieden in der Ukraine begann ein Spiel, das für beide Seiten extreme Bedeutung hatte, in dem die Pinguine aber gegen ihre Fast-Namenvettern aus dem Norden auch aufgrund der herben Ausfälle krasser Außenseiter waren.

Nach drei Minuten mussten sie dann auch erstmals in Unterzahl agieren. Sekunden vorher allerdings eine durchaus strittige Situation, denn Maxwell war außerhalb des Trapezes hinter dem Tor gegen den anstürmenden Lucas Lessio klar zur Scheibe gegangen und hatte diese nach allem Dafürhalten auch berührt, ging aber glücklich straffrei aus. So mussten die Pinguine sich erstmals eines Powerplays erwehren, überstanden dies aber ohne eine einzige Chance abzugeben. Und so gab es nach genau sechs Minuten die erste gute Gelegenheit für die Gastgeber: Robert Sabolic ging nach schönem Pass frei über die linke Seite und zog ab, doch Maxwell war mit der Fanghand zur Stelle. In einem Spiel, in dem beide Seiten wenige gute Chancen bekamen, hatte in der 10. Minute Alex Blank die nächste gute Gelegenheit, als er nach schönem Zuspiel von Arturs Kulda direkt abzog, das Tor aber knapp verfehlte. Es folgte eine weitere Strafzeit für Krefeld und diesmal nutzte der Gast die Chance. Stanislav Dietz zog von der blauen Linie ab und vor dem Tor war Miha Verlic zur Stelle und fälschte unhaltbar zum 0:1 ab. (11.) Die Pinguine aber reagierten keineswegs geschockt und hatten gleich darauf zwei Gelegenheiten. Das Tor aber fiel in der 13.: Nach schönem Querpass von Anton Berlyov kam Lessio frei zum Schuss und traf hoch ins Eck zum absolut verdienten 1:1. Die Hausherren waren jetzt das klar bessere Team und in der 18. hatte Lessio, von Laurin Braun glänzend freigespielt, die nächste gute Chance, stand frei vor Maxwell, zögerte aber zu lange und so kam ein Verteidiger noch dazwischen. Die Pinguine blieben dran und in der 19. zog Yannick Hänggi von der blauen Linie ab. Die Scheibe segelte durch Freund und Feind und schlug mit dem ersten DEL-Tor des unlängst neu gekommenen Blueliners zum durchaus verdienten 2:1 ein.

Der zweite Durchgang sah dann ein zunächst unverändertes Spiel, wobei die Gäste etwas mehr um Offensive bemüht waren, sich aber zunächst weiterhin keine klaren Gelegenheiten herauszuspielen vermochten. Die Pinguine hingegen blieben dran und nach einem gewonnen Bully zog Maciek Rutkowski ab und das Hartgummi schlug zum 3:1 ein (24.). Der erneute Treffer gab spürbar weiteres Selbstvertrauen und zunehmend sprangen jetzt auch endlich einmal die Scheiben für Krefeld. In der 29. dann allerdings – erneut eher strittig – die nächste Unterzahl für Krefeld. Doch auch diesmal stand die Box gut und der erneut starke Belov ließ keinen Gegentreffer zu. In der 34. dann die erste Überzahl für die Hausherren. Diese brachte zwei gute Gelegenheiten durch Justin Volek und Berlyov, doch ein Torerfolg sprang nicht heraus. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 37. kam Bremerhaven zum Angriff. Wieder war es Verlic, der frei abzog und Belov bekam die Scheibe nicht mehr ganz unter Kontrolle. Sie rutschte ihm durch die Beine und trudelte gerade eben so über die Linie. Mit dem Zwischenstand von 3:2 ging es dann auch zur zweiten Pause in die Kabinen.

Die Gäste drängten im Schlussdurchgang natürlich auf den Ausgleich, die Pinguine aber hielten gut dagegen und hatten selbst die erste richtig gute Chance, als in der 45. Sabolic stark vor das Tor ging und Maxwell überzog, im letzten Moment aber hinderte ihn ein Verteidigerstock daran, den Puck einzuschieben. Die 48. Minute brachte dann das zweite Powerplay für Krefeld. Und das war erfolgreich! Nach zwei gefährlichen Abschlüssen zuvor war es Arturs Kulda, der eine Fackel von der blauen Linie abließ. Das Hartummi schlug, von Lessio möglicherweise noch abgefälscht, zum 4:2 ein – offizieller Torschütze war zumindest zunächst Kulda. Die Pinguine spielten jetzt clever die Zeit herunter und waren bemüht, die Scheibe zu kontrollieren, was zumeist gut gelang. Gut drei Minuten vor dem Ende dann noch einmal eine Strafe für Krefeld. Und gleich nach dem gewonnen Bully der Gäste ging Maxwell vom Eis. Mit Sechs gegen Vier drängte Bremerhaven auf den Anschluss. Und der gelang. In der 58. zog Jan Urbas ab. Belov war die Sicht verdeckt und so schlug es zum 4:3 ein. Weiter ging der Abwehrkampf und erneut verließ Maxwell sein Tor. Doch diesmal nutzten das die Pinguine. Nach einem intensiven Zweikampf kam Lessio an den Puck und zog aus dem eigenen Drittel ab. Die Scheibe schlug an den Innenpfosten und ging von dort zum 5:3 über die Linie. Weiter agierten die Gäste mit dem zusätzlichen Stürmer und 16 Sekunden vor dem Ende drückte Alex Friesen das Hartgummi im Nachschuss über die Linie. Natürlich blieb das Gästetor leer und die Pinguine eroberten den Puck, den Sabolic, erneut aus dem eigenen Drittel, fünf Sekunden vor dem Ende zur endgültigen Entscheidung in die Maschen setzte.

Damit feierten die Schwarz-Gelben ausgerechnet gegen den großen Angstgegner einen ganz wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und dürften nun mit frischem Selbstvertrauen am Dienstag die Iserlohn Roosters in der YAYLA Arena begrüßen. Es könnte das vielleicht wichtigste Spiel der Saison und ein echtes Endspiel um den Klassenverbleib werden.

 

Strafen:

Krefeld: 10

Bremerhaven: 6

 

Tore:

0:1 10. Verlic (Wejse, Dietz) PP

1:1 13. Lessio (Berlyov, Braun)

2:1 19. Hänggi (Sabolic, Blank)

3:1 24. Rutkowski (Lucenius)

3:2 37. Verlic (Urbas)

4:2 50. Kulda (Braun, Berlyov) PP

4:3 58. Urbas (Dietz, Jeglic) PP, EA

5:3 59. Lessio (Belov) ENG

5:4 60. Friesen (Uher, Bruggisser) EA

6:4 60. Sabolic (Hänggi) ENG

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Was für eine Ehre! Ein Mann, der selbst nicht genug Anerkennung für seine Verdienste im Krefelder Eishockey bekommen kann, empfängt am Sonntag zu unserem Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins ab 14 Uhr unsere Ehrengäste der Meistermannschaft von 1952.

 

Peter Kaczmarek, Nachwuchstrainer und Förderer des Krefelder Eishockeys, empfängt die vier verbliebenen Legenden Heinz Dohr, Hans-Werner Münstermann, Bernhard Peltzer und Hans-Georg Pescher, die sich am 12. März 1952 durch ihren 6:4-Sieg gegen den SC Riessersee in Mannheim zum Deutschen Meister kürten.

 

Der Spieltag am Sonntag steht ganz im Zeichen des Erfolges von 1952. Neben der Ehrung der Legenden in der Loge freuen wir uns auf eine Showeinlage der Eiskunstläufer des EVK, einen limitierten Fan-Schal im „Meister 1952“-Design, ein exklusives Tagesheft, welches im Stadion erworben werden kann, sowie eine Ausstellung alter Erinnerungsstücke im KICK Group Business Club.

 

Tickets für das Spiel können unter www.kev-tickets.de oder im Fanshop an der Geschäftsstelle auf der Westparkstraße erworbenen werden. Auch der Meister 1952-Schal ist online unter www.pinguine-shop.de sowie im Fanshop erhältlich.

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Der Re-Start für die Krefeld Pinguine ist deutlich misslungen. Im Nachholspiel gegen die Bietigheim Steelers setzte es für das Team von Igor Zakharkin eine herbe 2:5 (0:0, 0:4, 2:1)-Pleite. Vor 1.752 Zuschauern, die zum ersten Mal seit dem Jahreswechsel wieder in die Halle durften, zeigte das Team vor allem im zweiten Durchgang viele Fehler und geriet vorentscheidend in Rückstand. Die Pinguine, die überraschend doch auf Verteidiger Arturs Kulda zurückgreifen konnten, mussten dennoch wichtige Ausfälle hinnehmen. So waren unter anderem Topverteidiger Jesper Jensen-Aabo und Torjäger Alex Bergström nicht einsatzbereit. Dafür aber feierten die beiden Neuzugänge Yannick Hänggi und Mike Hoeffel ihr Debüt im schwarz-gelben Trikot. Auf Seiten der Gäste ruhten die Hoffnungen wie gewohnt vor allem auf zwei Schultern: Topgoalie Sami Aittokallio und Torjäger Riley Sheen, dem besten Torschützen der DEL. Im Tor setzte Igor Zakharkin erwartungsgemäß auf Oleg Shilin, der statistisch sogar noch besser dasteht, als Gästekeeper Aittokallio.

Die erste gute Chance hatte in der zweiten Minute Maxi Gläßl, doch der junge Blueliner schoss, von Hoeffel glänzend  freigespielt, zu zentral. In der Vierten dann war es Niclas Lucenius, der nach toller Kombination zum Abschluss kam, die Scheibe aber über das Tor setzte. Doch auch die Gäste waren gefährlich und hatten ihre bis dato beste Gelegenheit, als ex-Pinguin Constantin Braun das Hartgummi an den Pfosten des Krefelder Tores jagte. Drei Minuten später dann der Alleingang für den zweiten ex-Pinguin, Norman Hauner, doch der Torjäger verfehlte das Ziel. Fast im Gegenzug scheiterte auch Philipp Mass freistehend, zog aber die erste Strafe des Spiels. Chancen allerdings sprangen bei der personellen Überlegenheit nicht heraus. Trotzdem blieben die Pinguine das spielbestimmende Team und hatten weitere Gelegenheiten wie durch Lucas Lessio, Justin Volek oder Alex Blank. Allein, die Scheibe wollte nicht ins Tor. Dreieinhalb Minuten vor der Pause dann die erste Unterzahl für die Pinguine. Chancen aber sprangen auch für die Steelers nicht heraus und so blieb es nach dem ersten Durchgang beim torlosen Remis.

Der zweite Durchgang sah dann eine Partie, die von beiden Seiten sehr kontrolliert geführt wurde. So waren klare Chancen absolute Mangelware. Die Pinguine aber hatten bei abgefälschten Schüssen von Lessio und Dominik Tiffels Pech, dass sie nicht auf das Tor kamen. Die bis dahin beste Chance hatte in der 29. Minute Justin Volek, als er nach tollen Niederberger-Pass aus kurzer Distanz die Scheibe auf das Tor stach, doch Aittokallio war mit dem Schoner zur Stelle. Fast im direkten Gegenzug dann aber der Treffer für die Gäste. Ein abgefangener Pass führte zum Alleingang durch Tim Schüle. Diesen brach Shilin mit einem Hechtsprung hervorragend auf, doch die Scheibe sprang ausgerechnet zu Hauner und der verwandelte ins verwaiste Tor zum 0:1. Die Pinguine antworteten durchaus offensiv und verlagerten das Geschehen weitgehend vor das gegnerische Tor. Doch in der 34. die nächste kalte Dusche. Bei einem guten Wechsel der Gäste setzten die sich fest und so kam die Scheibe zu CJ Stretch und der traf vom Bullypunkt zum 0:2. Und es kam noch schlimmer, denn nur eine Minute später nutzte Alexander Preibisch eine Unaufmerksamkeit in der Defensive zum 0:3. Das zeigte Wirkung und die Pinguine, obschon sichtbar bemüht, fanden nicht zu ihrem Spiel. Und so kam es sogar noch schlimmer: 38 Sekunden vor der Pause stand plötzlich Matt McKnight frei und schoss zum 0:4 ein. Mit diesem mehr als entmutigenden Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.

Die Pinguine aber gaben nicht auf und kamen in der 43. zum Anschluss. Zunächst wehrte Aittokallio einen Versuch von Lessio ab, doch die Scheibe sprang zu Jeremy Bracco und der bediente Lucenius und der musste aus kurzer Distanz nur einschieben. Die Gastgeber waren spürbar bemüht, doch die Schwaben hielten dagegen und zogen sich jetzt weit zurück. So lief die Uhr unerbittlich herunter. In der 48. allerdings die nächste Überzahl für Krefeld. Diese wurde nach tollen Solo von Robert Sabolic mit noch 1:10 auf der Uhr zu einem 5 gegen 3. Es folgte ein druckvolles Powerplay, doch je zweimal Sabolic und Weiss scheiterten mit besten Chancen und Bracco versuchte, in bester Schussposition, noch einmal abzulegen. So blieb die große Gelegenheit ungenutzt.  Und auch Pech kam dazu, denn in der 54. setzte Maxi Gläßl das Hartgummi nach tollem Solo an den Innenpfosten. Immerhin aber brachten die Schwarz-Gelben es noch zur Ergebniskosmetik, denn in der 56. Minute bediente Bracco nach schnellem Aufbau Lessio, der tauchte frei vor Aittokallio auf und tanzte diesen aus, um zum 2:4 einzuschießen. Lessio holte Sekunden später sogar noch einmal eine Strafe heraus. Zwei Minuten vor dem Ende ging Shilin vom Eis. Die Pinguine hatten die Chance, als die Scheibe auf der Torlinie lag, doch die Gäste klärten und brachten den Puck raus und so gelang es Brendan Ranford, ins leere Tor einzuschießen.

So mussten die Pinguine eine bittere Niederlage in ihrem Kampf um einen Playoffplatz hinnehmen. Weiter geht es gleich am Freitag, wieder in der Yayla-Arena. Gegner sind dann die Straubing Tigers.

 

Strafen:

Krefeld: 2

Bietigheim: 10

 

Tore:

0:1 29. Hauner (Schüle)

0:2 34. Stretch (Jasper, Sheen)

0:3 35. Preibisch (Ranford, Braun)

0:4 40. McKnight (Ranford, Naud)

1:4 43. Lucenius (Bracco, Lessio)

2:4 56. Lessio (Bracco)

2:5 59. Ranford (Naum, Weiß)

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Die Krefeld Pinguine rüsten sich für den Saison-Endspurt mit einem weiteren DEL-erfahrenen Stürmer. Der gebürtige US-Amerikaner Mike Hoeffel wechselt an die Westparkstraße und soll die Offensive verstärken.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Mike Hoeffel ist ein guter Spieler, der flexibel auf den Flügeln eingesetzt werden kann und auf beiden Seiten des Eises alles gibt. Er hat Erfahrung mit den Special Teams und kann daher zusätzlich im Powerplay und in Unterzahl spielen. Nach seiner Verletzung ist er nun wieder einsatzbereit und wir haben die Chance ergriffen, uns mit ihm im Angriff für den Rest der Saison zu verstärken.“

Der 32-jährige Linksschütze besitzt einen deutschen Pass und stand in der vergangenen Saison bei den Iserlohn Roosters unter Vertrag, kam aufgrund einer Hüftoperation jedoch nicht zum Einsatz. In seiner ersten Saison in Iserlohn im Jahr zuvor stand Hoeffel 33-mal auf dem Eis und erzielte neun Punkte (fünf Tore, vier Vorlagen). 2007 in der zweiten Runde an insgesamt 57. Position von den New Jersey Devils gedraftet, sammelte der Stürmer vor seiner Zeit in Europa Erfahrung in der AHL bei den Albany Devils und Springfield Falcons. Über die Starvanger Oilers, mit denen Hoeffel 2016 norwegischer Meister wurde, strandete er in der Saison 2016/17 zuerst bei den Eispiraten Crimmitschau in der DEL 2 und noch während der laufenden Saison an der Nordsee bei den Fischtown Pinguins. Dort verbrachte er zwei weitere volle Spielzeiten, die seine DEL-Statistik mit insgesamt 177 Einsätzen und 63 Punkten (32 Tore, 31 Vorlagen) komplettieren. Hoeffel trifft am Freitag in Krefeld ein.

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Gute Nachrichten inmitten der Olympiapause. Lucas Lessio bleibt für zwei weitere Jahre an der Westparkstraße. Der 29-jährige Kanadier ist in seiner zweiten Saison bei den Pinguinen und führt mit 16 Toren die interne Torjägerliste an. Seine 28 Punkten (16 Tore, 12 Vorlagen) setzen ihn auf Platz 3 der internen Scorerliste hinter Jeremy Bracco und Alexander Bergström.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir weiterhin mit Lucas planen können. Er ist ein wichtiger Spieler auf und neben dem Eis und beliebt bei Mitspielern und Mitarbeitern der Geschäftsstelle gleichermaßen. Seine Durchsetzungswille und seine Leidenschaft für den Eishockey-Sport und die Krefeld Pinguine machen ihn zu einer wichtigen Säule unserer Mannschaftsplanung für die nächsten Saisons. Wir hoffen, dass wir die Olympiapause nutzen können, um weitere wichtige Spielerverträge zu verlängern.“

Lucas Lessio: „Die Entscheidung zu verlängern ist leichtgefallen. Seit meinem ersten Tag in Krefeld, war für mich klar, wie sehr sich die Stadt und die Fans für diesen Club einsetzen und wie viel Leidenschaft für ihre Heimmannschaft da ist. Sie zeigen uns immer wieder, warum sie die besten Fans der Liga sind. Die Pinguine sind eine sehr professionelle Organisation und mit Sergey und der neuen Gesellschafterstruktur, und der Hilfe unserer Partner, wurde eine stabile finanzielle Situation geschaffen. Sie sind motiviert und arbeiten zielstrebig, um den Spielern und ihren Familien alles zu geben, was sie brauchen, um sich hier wohlzufühlen und die Mannschaft in eine Position zu bringen erfolgreich zu sein. Dank dieser Arbeitseinstellung merke ich, dass die Pinguine eine hervorragende Richtung für nächste Saison und die Jahre darauf eingeschlagen haben und ich bin dankbar, dass ich für mindestens zwei weitere Jahre Teil dieser Entwicklung sein darf. Ich bin sehr optimistisch und sehr gespannt auf meine Zukunft bei den Krefeld Pinguinen.“

Lessio, geboren in Richmond Hill, Ontario, Kanada, kam 2020 nach einer Saison beim Ligakonkurrenten Wolfsburg in die Seidenstadt. Mit 21 Punkten (12 Tore, 9 Vorlagen) in 37 Spielen zeigte er bereits in seiner ersten Spielzeit seinen Torinstinkt. 2011 in der zweiten Runde des NHL Entry Drafts von den Phoenix Coyotes ausgewählt kam er in der NHL 41 Mal und in der AHL 173 Mal zum Einsatz. Über die KHL, SHL, Liiga und die Extraliga in Tschechien fand der Linksschütze 2019 in die PENNY DEL.

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Die Krefeld Pinguine reagieren auf ihre lange Verletztenliste und verpflichten mit Yannick Hänggi einen weiteren Verteidiger. Der 25-jährige Schweizer besitzt einen deutschen Pass und wechselt vom SC Bern an die Westparkstraße. Sein Vertrag gilt bis zum Saisonende.

Der 33-fache National League-Spieler kam in dieser Saison 15 Mal für den SC Bern zum Einsatz und 10 Mal auf Leihbasis beim National League-Konkurrenten und unserem Saisonvorbereitungs-Gegner HC Ajioe.

Hänggi begann seine professionelle Laufbahn nach seiner Juniorenzeit 2017/18 beim HC Thurgau in der Swiss League für die er 61 Mal das Trikot trug und 2019 zum EHC Winterthur wechselte. Nach einer Spielzeit dort wechselte er 2020 zum HCB Ticino Rockets und sammelte auf Leihbasis beim HC Davos erste Einsätze in der NL inklusive drei Playoff-Einsätze.

Hänggi wird die Trikotnummer 34 tragen.

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wüst,

Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Laumann,

rechtzeitig vor der letzten Ministerpräsidentenkonferenz hatte sich die Initiative Profisport Deutschland (für die Sportarten Basketball, Eishockey, Fußball und Handball) an alle Landesregierungen gewandt und differenziert und gut begründet dargelegt, weshalb im Profisport wieder Zuschauer zugelassen werden sollten.

Die Art und Weise allerdings, wie dann in der MPK am 24.01.2022 mit diesem berechtigten Anliegen umgegangen wurde, macht uns fassungslos und veranlasst uns, uns mit einem offenen Brief an Sie zu wenden.

Seit mittlerweile fast zwei Jahren kämpfen wir für Zuschauer in unseren Stadien und Arenen, weil wir unseren Sport ohne Zuschauer nicht auf Dauer betreiben können. Wir haben dafür nachweislich funktionierende Konzepte entwickelt und alleine in dieser Saison binnen vier Monaten acht verschiedene Verordnungen bzw. Regelungen umgesetzt. Es hat funktioniert: Sportveranstaltungen waren und sind nachweislich keine „Corona-Hotspots“!

Wir sind Profis. Wir sind in der Lage, verantwortungsvoll sichere Spiele durchzuführen.

Deshalb ist für uns das Festhalten an den Zuschauerbeschränkungen – aktuell faktisch ein Lock-Down – nicht nachvollziehbar. Insgesamt wirken die Regelungen zunehmend widersprüchlicher und teilweise auch willkürlich. Sie scheinen mehr politischem Kalkül denn einer Evidenz zu folgen.

Ohne Zuschauer bluten wir emotional und wirtschaftlich aus. Die Einnahmen an Spieltagen (Karten, Fanartikel, VIP-Bereiche, Sponsoring) machen bis zu 80% des Budgets im Eishockey aus. Wir waren und sind für die staatlichen Hilfen sehr dankbar, aber sie reichen bei Weitem nicht aus, wenn wir unseren Profisport nicht unter regulären Bedingungen betreiben können.

Als Eishockey-Vereine in NRW tragen wir in Organisation, Kommunikation und Vorbildfunktion unverändert einen starken Anteil dazu bei, diese Krise zu überwinden (Aufrufe zum Impfen, LANXESS-Arena als Impfzentrum während der Spiele der Kölner Haie, die DEL war die erste Liga in Deutschland, die 2020 den Spielbetrieb freiwillig eingestellt hat etc.).

Und jetzt soll es trotz veränderter Lage nach wie vor nicht möglich sein eine Sportveranstaltung mit einer größeren Anzahl Zuschauern durchzuführen? Selbst wenn alle Zuschauer geimpft, getestet bzw. geboostert sind und dazu noch Masken tragen?

Dass die Bürgerinnen und Bürger diese Entscheidungen nicht mehr verstehen und das Vertrauen in die handelnden Politiker verlieren, ist nachvollziehbar. Uns geht es da nicht anders. Verstärkt wird dieser Vertrauensverlust dann noch bei einem Blick über NRW hinaus: Warum sind international (England, Niederlande, Dänemark) und demnächst auch national (Bayern) Zuschauer möglich, aber bei uns nicht?

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wüst, sehr geehrter Herr Minister Laumann, handeln Sie mit Entschlossenheit und Mut, sonst droht das Aus vieler Sportvereine in NRW – auch der traditionsreichen Eishockeystandorte Köln, Düsseldorf, Krefeld und Iserlohn.

Sie wissen, dass an diesen Standorten mehr hängt als der Profisport. In unseren Hallen werden hunderte Kinder und Jugendliche für Sport begeistert und ausgebildet. Sport steht für die Vermittlung von Werten, für Zusammenhalt, für Teamgeist, für Vielfalt, für gesellschaftliche Solidarität und nicht zuletzt für Gesundheit. Genau das, was es in dieser Krise braucht.

Wir setzen darauf, dass Sie unser Anliegen und unsere Argumente verstehen und Ihre Position bei dem Thema „Zuschauerbeschränkungen“ noch einmal überdenken. Eishockeyspiele mit Zuschauern sind machbar und auch verantwortbar.

 

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Harald Wirtz Geschäftsführer, Düsseldorfer EG

Wolfgang Brück Geschäftsführer, Iserlohn Roosters

Philipp Walter Geschäftsführer, Kölner Haie

Roger Nicholas CFO & Legal, Krefeld Pinguine

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Unser Verteidiger Philipp Mass bleibt zwei weitere Jahre bei den Krefeld Pinguinen. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison von den RB Hockey Juniors aus der AlpsHL an die Westparkstraße gewechselt. Bis zum Saisonende kam er 29 Mal bei den Pinguinen zum Einsatz und erreichte in 29 Spielen vier Vorlagen.

Dank seiner konstanten Leistungen hat sich Philipp Mass in dieser Saison einen Stammplatz bei den Pinguinen erspielt. Beim Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt Anfang Dezember konnte der 1,84 Meter große Linksschütze sein erstes PENNY DEL-Tor erzielen und kommt bis heute auf insgesamt 33 Saisonspiele.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Philipp hat in seiner Zeit bei uns eine gute Entwicklung gezeigt und wir sind davon überzeugt, dass er sich noch weiter verbessern wird. Er ist ein Teil des jungen Kerns, den wir hier in Krefeld für die Zukunft aufbauen und langfristig binden wollen. Seine Vertragsverlängerung ist also nur der Anfang. Wir wollen uns zeitnah auch die Dienste anderer Schlüsselspieler über die Saison hinaus sichern.“

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Kurz vor der Olympiapause müssen die Krefeld Pinguine leider doch noch einen schweren Rückschlag verkraften. Alexander Bergström muss sich nach seiner Oberkörper-Verletzung nun doch einer Operation unterziehen. Der Stürmer verletzte sich beim Derbysieg in Düsseldorf am vergangenen Dienstag, 18. Januar. Nach ersten Untersuchungen waren die Pinguine noch optimistisch ob einer schnellen Rückkehr des gerade 36-jahre alt gewordenen schwedischen Stürmers. Weitere Untersuchungen machten nun klar, dass eine Operation und eine längere Zwangspause nötig sind.
Gleiches gilt für Mirko Sacher und Patrik Hersley, deren Rückkehr in dieser Saison wegen Oberkörperverletzungen weiterhin fraglich ist. Dominik Tiffels hingegen kann vermutlich nach der Olympiapause wieder zum Einsatz kommen. Anton Berlev ist nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen und sein Einsatz am Freitag entscheidet sich im Laufe der Woche.
Zwei positive Corona-Befunde gab es am Wochenende ebenfalls. Robert Sabolic und Eduard Lewandowski haben sich nach ihren PCR-Testergebnissen umgehend in Isolation begeben. Weitere PCR-Tests bei der Mannschaft und den Trainern waren seitdem allesamt negativ.
Wir danken dem Helios Klinikum Krefeld und der Helios Sportklinik Uerdingen bei der fachkräftigen und schnellen Unterstützung. Allen erkrankten und verletzten Spielern wünschen wir außerdem einen schnellen Heilungsverlauf.

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Man kann sich leider nur vorstellen wie wild es beim 4:3 OT-Sieg der Pinguine auf den Tribünen des PSD Bank Dome zugegangen wäre, wenn Zuschauer zugelassen gewesen wären. Insbesondere im Gästeblock beim Overtime-Siegtreffer Robert Sabolics. Doch, wie auch in der heimischen YAYLA Arena, sind in Düsseldorf nur Mitarbeiter und ausgewählte Journalisten zugelassen, die ein spannendes Straßenbahn-Derby erleben konnten.

Nachdem Anton Berlev beim Abschlusstraining eine leichte Verletzung erlitt, entschloss sich das Trainergespann um Igor Zakharkin neben dem wiedergenesenen Oleg Shilin auch den formstarken Sergey Belov als Backup aufzustellen. Doch trotz der Erfahrung im Tor, verpatzten die Pinguine den Start. Bereits nach zwei Minuten kam es zum Missverständnis zwischen Tom-Eric Bappert und Leon Niederberger hinter dem eigenen Tor, wodurch Brendan O’Donnell und Victor Svensson vor dem Tor zur frühen Führung einnetzen konnten.

Die DEG suchte in der Folge, wie auch im gesamten Spiel, oft den Abschluss und nahm Shilin enorm unter Beschuss. Doch die Pinguine glänzten mit der Qualität ihrer Chancen. Nachdem Volek auf Zuspiel Lewandowskis in der 10 Minute nach scheiterte, war es mit Alex Blank ein anderer U20-Nationalsspieler, der für den Ausgleich sorgte. Mit einem überlegten Schuss an die Kopfbande bediente Bappert zuerst Valkvae Olsen hinter dem Tor, der den Puck wieder vor das Gehäuse brachte und dort Blank den Puck mustergültig servierte.

Dank weiterer guter Saves von Oleg Shilin ging es mit dem Unentschieden in den zweiten Abschnitt. Hier offenbarte sich ein ähnliches Bild. Mehr Chancen für Düsseldorf, jedoch immer wieder mit gefährlichen Aktionen der Pinguine. Trotzdem sollten die Rot-Gelben die bessere Ausbeute in Drittel zwei vorzeigen können. Gleich zwei Tore konnten die Hausherren erzielen, zuerst durch Tobias Eder, der in der 26. Minute einen stark vorgetragenen Angriff seiner Mannschaft abschließen konnte, dann 1o Minuten später Brendan O’Donnell, der Shilin nach einem Alleingang tunnelte. Der zwischenzeitliche Ausgleich Lucas Lessios in der 32. Minute, ebenfalls aus einer starken Kombination zwischen ihm und den Vorlagengebern Niclas Lucenius und Jesper Jensen Aabo, bereiteten die Bühne für ein dramatisches Schlussdrittel.

Dieses sollte sich im Charakter nicht vom Rest des Spiels abheben. Erneut viele Düsseldorfer Schüsse und Chancen, die allesamt von Shilin im Tor abgewehrt werden sollten, unter anderem mit einer Magenta-Top 10 verdächtigen Parade auf der Linie sieben Minuten vor dem Ende. Die Pinguine lebten und erspielten sich letztlich zwei Minuten vor Spielende den Ausgleich. Nach einem Schuss von Bappert entstand Gefahr vor dem Tor. Mirko Pantkowski im Tor der Löwen, der sich noch von der ersten Abwehraktion erholte, scheiterte an dem Versuch der Reboundkontrolle zuerst an Bracco, dann an Arturs Kulda, der eines seiner wenigen, aber in diesem Fall umso wichtigeren Tore machte.

Pari ging es in die Verlängerung. Diese konnte Robert Sabolic mit seinem sechsten Tor im sechsten Spiel für die Pinguine entscheiden. Mit Geschwindigkeit von der Bank kommend nah er das Zuspiel von Bracco auf und ließ zuerst einen Düsseldorfer Verteidiger, dann Pantkowski stehen.

 

Strafen

DEG 4

KEV 2

 

Tore

1:0 (02:00) Svensson (O’Donnell)

1:1 (16:27) Blank (Olsen, Bappert)

2:1 (25:35) Eder (Barta, Ehl)

2:2 (31:01) Lessio (Lucenius, Jensen Aabo)

3:2 (36:15) O’Donnell (Fischbuch, Heinzinger)

3:3 (58:13) Kulda (Bracco, Sabolic)

3:4 (60:54) Sabolic (Bracco, Weiß)

DŸsseldorfer EG gegen die Krefeld Pinguine am 18.01.2022 in DŸsseldorf, Deutschland.
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Auch das für den 07.01.22 geplante Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg muss leider aufgrund einiger positiver Tests bei den Wolfsburgern ausfallen. Dort befindet sich die gesamte Mannschaft nun in Quarantäne.
Ein Nachholtermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Wir wünschen allen Betroffenen eine gute Genesung.