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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wüst,

Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Laumann,

rechtzeitig vor der letzten Ministerpräsidentenkonferenz hatte sich die Initiative Profisport Deutschland (für die Sportarten Basketball, Eishockey, Fußball und Handball) an alle Landesregierungen gewandt und differenziert und gut begründet dargelegt, weshalb im Profisport wieder Zuschauer zugelassen werden sollten.

Die Art und Weise allerdings, wie dann in der MPK am 24.01.2022 mit diesem berechtigten Anliegen umgegangen wurde, macht uns fassungslos und veranlasst uns, uns mit einem offenen Brief an Sie zu wenden.

Seit mittlerweile fast zwei Jahren kämpfen wir für Zuschauer in unseren Stadien und Arenen, weil wir unseren Sport ohne Zuschauer nicht auf Dauer betreiben können. Wir haben dafür nachweislich funktionierende Konzepte entwickelt und alleine in dieser Saison binnen vier Monaten acht verschiedene Verordnungen bzw. Regelungen umgesetzt. Es hat funktioniert: Sportveranstaltungen waren und sind nachweislich keine „Corona-Hotspots“!

Wir sind Profis. Wir sind in der Lage, verantwortungsvoll sichere Spiele durchzuführen.

Deshalb ist für uns das Festhalten an den Zuschauerbeschränkungen – aktuell faktisch ein Lock-Down – nicht nachvollziehbar. Insgesamt wirken die Regelungen zunehmend widersprüchlicher und teilweise auch willkürlich. Sie scheinen mehr politischem Kalkül denn einer Evidenz zu folgen.

Ohne Zuschauer bluten wir emotional und wirtschaftlich aus. Die Einnahmen an Spieltagen (Karten, Fanartikel, VIP-Bereiche, Sponsoring) machen bis zu 80% des Budgets im Eishockey aus. Wir waren und sind für die staatlichen Hilfen sehr dankbar, aber sie reichen bei Weitem nicht aus, wenn wir unseren Profisport nicht unter regulären Bedingungen betreiben können.

Als Eishockey-Vereine in NRW tragen wir in Organisation, Kommunikation und Vorbildfunktion unverändert einen starken Anteil dazu bei, diese Krise zu überwinden (Aufrufe zum Impfen, LANXESS-Arena als Impfzentrum während der Spiele der Kölner Haie, die DEL war die erste Liga in Deutschland, die 2020 den Spielbetrieb freiwillig eingestellt hat etc.).

Und jetzt soll es trotz veränderter Lage nach wie vor nicht möglich sein eine Sportveranstaltung mit einer größeren Anzahl Zuschauern durchzuführen? Selbst wenn alle Zuschauer geimpft, getestet bzw. geboostert sind und dazu noch Masken tragen?

Dass die Bürgerinnen und Bürger diese Entscheidungen nicht mehr verstehen und das Vertrauen in die handelnden Politiker verlieren, ist nachvollziehbar. Uns geht es da nicht anders. Verstärkt wird dieser Vertrauensverlust dann noch bei einem Blick über NRW hinaus: Warum sind international (England, Niederlande, Dänemark) und demnächst auch national (Bayern) Zuschauer möglich, aber bei uns nicht?

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Wüst, sehr geehrter Herr Minister Laumann, handeln Sie mit Entschlossenheit und Mut, sonst droht das Aus vieler Sportvereine in NRW – auch der traditionsreichen Eishockeystandorte Köln, Düsseldorf, Krefeld und Iserlohn.

Sie wissen, dass an diesen Standorten mehr hängt als der Profisport. In unseren Hallen werden hunderte Kinder und Jugendliche für Sport begeistert und ausgebildet. Sport steht für die Vermittlung von Werten, für Zusammenhalt, für Teamgeist, für Vielfalt, für gesellschaftliche Solidarität und nicht zuletzt für Gesundheit. Genau das, was es in dieser Krise braucht.

Wir setzen darauf, dass Sie unser Anliegen und unsere Argumente verstehen und Ihre Position bei dem Thema „Zuschauerbeschränkungen“ noch einmal überdenken. Eishockeyspiele mit Zuschauern sind machbar und auch verantwortbar.

 

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Harald Wirtz Geschäftsführer, Düsseldorfer EG

Wolfgang Brück Geschäftsführer, Iserlohn Roosters

Philipp Walter Geschäftsführer, Kölner Haie

Roger Nicholas CFO & Legal, Krefeld Pinguine

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Unser Verteidiger Philipp Mass bleibt zwei weitere Jahre bei den Krefeld Pinguinen. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison von den RB Hockey Juniors aus der AlpsHL an die Westparkstraße gewechselt. Bis zum Saisonende kam er 29 Mal bei den Pinguinen zum Einsatz und erreichte in 29 Spielen vier Vorlagen.

Dank seiner konstanten Leistungen hat sich Philipp Mass in dieser Saison einen Stammplatz bei den Pinguinen erspielt. Beim Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt Anfang Dezember konnte der 1,84 Meter große Linksschütze sein erstes PENNY DEL-Tor erzielen und kommt bis heute auf insgesamt 33 Saisonspiele.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Philipp hat in seiner Zeit bei uns eine gute Entwicklung gezeigt und wir sind davon überzeugt, dass er sich noch weiter verbessern wird. Er ist ein Teil des jungen Kerns, den wir hier in Krefeld für die Zukunft aufbauen und langfristig binden wollen. Seine Vertragsverlängerung ist also nur der Anfang. Wir wollen uns zeitnah auch die Dienste anderer Schlüsselspieler über die Saison hinaus sichern.“

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Kurz vor der Olympiapause müssen die Krefeld Pinguine leider doch noch einen schweren Rückschlag verkraften. Alexander Bergström muss sich nach seiner Oberkörper-Verletzung nun doch einer Operation unterziehen. Der Stürmer verletzte sich beim Derbysieg in Düsseldorf am vergangenen Dienstag, 18. Januar. Nach ersten Untersuchungen waren die Pinguine noch optimistisch ob einer schnellen Rückkehr des gerade 36-jahre alt gewordenen schwedischen Stürmers. Weitere Untersuchungen machten nun klar, dass eine Operation und eine längere Zwangspause nötig sind.
Gleiches gilt für Mirko Sacher und Patrik Hersley, deren Rückkehr in dieser Saison wegen Oberkörperverletzungen weiterhin fraglich ist. Dominik Tiffels hingegen kann vermutlich nach der Olympiapause wieder zum Einsatz kommen. Anton Berlev ist nach seiner Verletzung wieder ins Training eingestiegen und sein Einsatz am Freitag entscheidet sich im Laufe der Woche.
Zwei positive Corona-Befunde gab es am Wochenende ebenfalls. Robert Sabolic und Eduard Lewandowski haben sich nach ihren PCR-Testergebnissen umgehend in Isolation begeben. Weitere PCR-Tests bei der Mannschaft und den Trainern waren seitdem allesamt negativ.
Wir danken dem Helios Klinikum Krefeld und der Helios Sportklinik Uerdingen bei der fachkräftigen und schnellen Unterstützung. Allen erkrankten und verletzten Spielern wünschen wir außerdem einen schnellen Heilungsverlauf.

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Man kann sich leider nur vorstellen wie wild es beim 4:3 OT-Sieg der Pinguine auf den Tribünen des PSD Bank Dome zugegangen wäre, wenn Zuschauer zugelassen gewesen wären. Insbesondere im Gästeblock beim Overtime-Siegtreffer Robert Sabolics. Doch, wie auch in der heimischen YAYLA Arena, sind in Düsseldorf nur Mitarbeiter und ausgewählte Journalisten zugelassen, die ein spannendes Straßenbahn-Derby erleben konnten.

Nachdem Anton Berlev beim Abschlusstraining eine leichte Verletzung erlitt, entschloss sich das Trainergespann um Igor Zakharkin neben dem wiedergenesenen Oleg Shilin auch den formstarken Sergey Belov als Backup aufzustellen. Doch trotz der Erfahrung im Tor, verpatzten die Pinguine den Start. Bereits nach zwei Minuten kam es zum Missverständnis zwischen Tom-Eric Bappert und Leon Niederberger hinter dem eigenen Tor, wodurch Brendan O’Donnell und Victor Svensson vor dem Tor zur frühen Führung einnetzen konnten.

Die DEG suchte in der Folge, wie auch im gesamten Spiel, oft den Abschluss und nahm Shilin enorm unter Beschuss. Doch die Pinguine glänzten mit der Qualität ihrer Chancen. Nachdem Volek auf Zuspiel Lewandowskis in der 10 Minute nach scheiterte, war es mit Alex Blank ein anderer U20-Nationalsspieler, der für den Ausgleich sorgte. Mit einem überlegten Schuss an die Kopfbande bediente Bappert zuerst Valkvae Olsen hinter dem Tor, der den Puck wieder vor das Gehäuse brachte und dort Blank den Puck mustergültig servierte.

Dank weiterer guter Saves von Oleg Shilin ging es mit dem Unentschieden in den zweiten Abschnitt. Hier offenbarte sich ein ähnliches Bild. Mehr Chancen für Düsseldorf, jedoch immer wieder mit gefährlichen Aktionen der Pinguine. Trotzdem sollten die Rot-Gelben die bessere Ausbeute in Drittel zwei vorzeigen können. Gleich zwei Tore konnten die Hausherren erzielen, zuerst durch Tobias Eder, der in der 26. Minute einen stark vorgetragenen Angriff seiner Mannschaft abschließen konnte, dann 1o Minuten später Brendan O’Donnell, der Shilin nach einem Alleingang tunnelte. Der zwischenzeitliche Ausgleich Lucas Lessios in der 32. Minute, ebenfalls aus einer starken Kombination zwischen ihm und den Vorlagengebern Niclas Lucenius und Jesper Jensen Aabo, bereiteten die Bühne für ein dramatisches Schlussdrittel.

Dieses sollte sich im Charakter nicht vom Rest des Spiels abheben. Erneut viele Düsseldorfer Schüsse und Chancen, die allesamt von Shilin im Tor abgewehrt werden sollten, unter anderem mit einer Magenta-Top 10 verdächtigen Parade auf der Linie sieben Minuten vor dem Ende. Die Pinguine lebten und erspielten sich letztlich zwei Minuten vor Spielende den Ausgleich. Nach einem Schuss von Bappert entstand Gefahr vor dem Tor. Mirko Pantkowski im Tor der Löwen, der sich noch von der ersten Abwehraktion erholte, scheiterte an dem Versuch der Reboundkontrolle zuerst an Bracco, dann an Arturs Kulda, der eines seiner wenigen, aber in diesem Fall umso wichtigeren Tore machte.

Pari ging es in die Verlängerung. Diese konnte Robert Sabolic mit seinem sechsten Tor im sechsten Spiel für die Pinguine entscheiden. Mit Geschwindigkeit von der Bank kommend nah er das Zuspiel von Bracco auf und ließ zuerst einen Düsseldorfer Verteidiger, dann Pantkowski stehen.

 

Strafen

DEG 4

KEV 2

 

Tore

1:0 (02:00) Svensson (O’Donnell)

1:1 (16:27) Blank (Olsen, Bappert)

2:1 (25:35) Eder (Barta, Ehl)

2:2 (31:01) Lessio (Lucenius, Jensen Aabo)

3:2 (36:15) O’Donnell (Fischbuch, Heinzinger)

3:3 (58:13) Kulda (Bracco, Sabolic)

3:4 (60:54) Sabolic (Bracco, Weiß)

DŸsseldorfer EG gegen die Krefeld Pinguine am 18.01.2022 in DŸsseldorf, Deutschland.
Copyright: PENNY DEL Photo-Sharing
EINGESCHR€NKTE NUTZUNGSRECHTE:
Nutzung ausschlie§lich fŸr interne Verwendungszwecke der einzelnen PENNY DEL-Clubs, der Deutschen Eishockey Liga und dem Liga TV-Partner (Deutsche Telekom)
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Auch das für den 07.01.22 geplante Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg muss leider aufgrund einiger positiver Tests bei den Wolfsburgern ausfallen. Dort befindet sich die gesamte Mannschaft nun in Quarantäne.
Ein Nachholtermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
Wir wünschen allen Betroffenen eine gute Genesung.

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Nach den geltenden Bestimmungen im Zuge der Coronapandemie und dem damit einhergehenden Ausschluss von Zuschauern in den Arenen der PENNY DEL, hat die Liga die Startzeiten einiger Partien angepasst. Ziel ist es, den Fans Möglichkeiten zu geben, mehr Partien an den Spieltagen verfolgen können.

Während die Spieltage mit der MagentaSport-Konferenz unangetastet bleiben, werden die weiteren Spieltage unter der Woche mit mehreren Partien aufgefächert. Demnach beginnen die einzelnen Spiele teils eine Stunde vor oder nach der gewohnten Zeit von 19:30 Uhr.

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Nichts sollte es werden mit der vorweihnachtlichen Aufholjagd bei den Augsburger Panthern. Nach 60 Minuten unterliegen die Pinguine im Curt-Frenzel-Stadion mit 2:3. Überschattet wurde der Spieltag vom Tod des jungen U20-Spielers Niclas Kaus, der nach einem schweren Sportunfall in einem Spiel seiner Löwen Frankfurt am Wochenende seinen Verletzungen erlag. In allen Arenen der PENNY DEL wurde daher im Vorfeld des Spiels eine Schweigeminute eingelegt. Der Blick wieder zurück auf den Sport zu bekommen war schwer und auch die leider wieder zur Gewohnheit werdende Ruhe auf den Rängen, half nicht dabei „Lust“ auf Eishockey zu bekommen.

Dabei nahm das Spiel früh an Fahrt auf – mit dem besseren Start für die Panther. Schon im ersten Wechsel in der ersten Minute setzte sich die Reihe um Ex-Pinguin Vinny Saponari im Drittel der Krefelder fest. Nach einem starken Reflex von Oleg Shilin landete der Puck auf dem Schläger von Matthew Puempel und Bruchteile einer Sekunde später im Tor zum 1:0 für die Hausherren.

Nachdem Anton Berlev in der 12. Minute eine gute Breakaway-Chance liegenließ, traf es wenige Sekunden später Luca Hauf, der für zwei Minuten in die Kühlbox musste. Die Panther nutzten die Gelegenheit, um durch Chad Nehring auf 2:0 zu erhöhen. Der glücklose Shilin im Tor wehrte den ersten Versuch zwar noch ab, jedoch prallte der Puck vom Schlittschuh Nehrings an den Pfosten und dann ins Tor. Auch an diesem Tor war Saponari beteiligt.

Im zweiten Drittel sollte es lange ruhig bleiben. Die Augsburger Spielweise ließ nicht viele Konterchancen zu, die die Pinguine häufig versuchen zu kreieren. In der 29. Minute war Panther-Torwart Olivier Roy dann doch nach einem Konter überwunden. Augsburg im Angriff noch spektakulär an Shilin gescheitert, fand sich in der Rückwärtsbewegung in Unterzahl. Kapitän Laurin Braun bewies Geduld und suchte Leon Niederbergers Schläger in der Mitte. Diesen fand er dann auch und der gebürtige Düsseldorfer musste den Puck nur von seinem Schläger abtropfen lassen.

Die Freude über den Anschlusstreffer hielt jedoch nur 51 Sekunden. Dann waren es wieder die Panther, die jubeln durften. Und erneut war Vinny Saponari im Mittelpunkt der Ereignisse. Dieses Mal durfte er sich als Torschütze auf den Spielbericht eintragen und seinen 3-Punkte-Abend ausklingen lassen.

In der Folge war es der Querlatte, Shilin und Philipp Mass zu verdanken, dass das Spiel nicht schon Mitte des letzten Drittels entschieden war. Letzterer kratzte den Puck in der 54. Minute soeben noch von der Linie, als Oleg Shilin den Puck durch Arm und Oberkörper rutschen ließ.

Die Hoffnung für die Pinguine sollte wenig später aufflammen. Denn in der 55. Minute kamen die Pinguine nochmal heran. Nach schöner Einzelaktion von Robert Sabolic, der das Tor mit dem Puck am Schläger umkreiste und quer durch den Torraum passte, war es Alexander Bergström, der am schnellsten reagierte und den erneuten Anschluss erzielte. Die letzten Minuten sollten noch einiges an Spannung bereithalten.

Leider kamen die Pinguine nicht mehr zum Ausgleich. Viel mehr als das wurde der Eishockeywelt und den Kollegen vom Fernsehen zusätzlich ein heißer Kandidat zum Tor des Jahres geklaut. Bradley McClure der über links einen hohen Schuss abgab, nahm seinen eigenen Nachschuss im Vorbeifahren aus der Luft. Wenig deutete darauf hin, dass das Tor nicht zählen sollte, selbst eine Reaktion von Shilin im Tor blieb aus. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis und auch nach Studium des Videobeweises auf kein Tor wegen hohen Stocks. In Anbetracht der Lage war dies für die Pinguine der letzte Strohhalm vielleicht noch an den Ausgleich zu kommen. Doch die Zeit lief aus und der Rückweg nach NRW muss mit einer knappen Niederlage angetreten werden.

 

Strafen

AEV 6

KEV 6

 

Tore

1:0 (0:46) Puempel (Saponari, Nehring)

2:0 (14:06, PP) Nehring (Saponari, LeBlanc)

2:1 (28:12) Niederberger (Braun, Shilin)

3:1 (29:03) Saponari (Puempel, Rogl)

3:2 (54:01) Bergström (Sabolic, Jensen)

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Nun also leider doch – unser Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Schwenninger Wild Wings wird das vorerst letzte vor euch Fans sein. Laut den Beschlüssen der neuen Fassung der Corona-Verordnung sind ab dem 28. Dezember Geisterspiele auch in NRW vorgesehen. Dies gilt zunächst bis zur nächsten Ministerpräsidentenversammlung am 07. Januar 2022.

Das bedeutet, dass wir in einer Saisonphase, in der wir sportlich um jeden Punkt für die langersehnte Playoff-Teilnahme kämpfen und hier aussichtsreich wie seit Jahren nicht mehr im Rennen liegen, nun auch neben dem Eis um jeden Zentimeter kämpfen müssen. Neben dem psychologischen Rückschlag, euch nicht mehr im Stadion begrüßen zu dürfen, stellt uns der Beschluss außerdem mal wieder vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Bekanntlich ist ein Großteil unserer Einnahmen direkt und indirekt mit Stadionauslastung verbunden (Ticketerlöse, Merchandisingeinnahmen oder Werbebanden).

Ein Ausbleiben dieser Einnahmen verursacht selbstverständlich ein Loch in unserer Kasse, welches wir momentan nicht ohne weiteres flicken könnten, wenn uns diese Kosten auf einmal treffen würden. Der Spielbetrieb ist hierdurch momentan noch nicht gefährdet, wir stehen jedoch schon in regem Austausch mit unseren Partnern und Sponsoren, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.

Wir bemühen uns außerdem Lösungen für Dauerkarten-Besitzer und Einzelticketkäufer von Spielen nach dem 28. Dezember zu finden, die sowohl unsere Fans zufrieden und unseren Club gleichzeitig nicht vor einen verschärften Engpass stellt. Hierzu sind wir auf eure Unterstützung und euer Entgegenkommen angewiesen.

In den kommenden Tagen werden wir euch mehrere Modelle vorstellen, die mit den aus der letzten Saison bekannten Szenarien der Rückabwicklung der Dauerkarte vergleichbar sind. Der entscheidende Unterschied ist, dass wir aufgrund aller ergriffenen Maßnahmen an eine Zuschauerrückkehr noch in dieser Saison für realistisch halten und unser Konzept dahingehend erweitern wollen.

Wir möchten die Situation natürlich nicht gänzlich schlecht reden oder gar Panikmache betreiben. Wir vertrauen auf die Hilfe und Unterstützung der Politik, unserer Sponsoren und Fans. Der KEV hat dunklere Zeiten überstanden und auch dieses Mal werden wir alles dafür geben, dass wir in Krefeld PENNY DEL-Eishockey sehen – und das auch wieder in den Playoffs und in der nächsten Saison!

Wir danken für euer Verständnis und leiten neue Informationen schnellstmöglich an euch weiter. Wir dürfen euch daher auch darum bitten von Anrufen und Anfragen zu diesem Thema zum aktuellen Zeitpunkt abzusehen, um die Kapazitäten in unserer Geschäftsstelle etwas zu schonen. In Notfällen, sind wir natürlich für euch da!

Bis dahin wünschen wir euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Bleibt gesund und bis bald in der YAYLA-Arena.

Stand: 23.12.21, 17:45

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Liebe Pinguine-Familie,
 
aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung und dem damit einhergehenden Verbot von Stehplätzen in der Arena, arbeiten wir derzeit an einer Lösung die Fans der Nordtribüne anderweitig im Stadion zu positionieren. Wir bemühen uns, den Vorverkauf für die kommenden Spiele schnellstmöglich wiederaufzunehmen und bitten um Euer Verständnis für den Verkaufsstopp, bis wir eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben!
 
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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Die Krefeld Pinguine haben das wichtige Heimspiel gegen Nürnberg Ice Tigers am Ende knapp mit 2:3 (0:1, 1:0, 1:2) verloren. Dabei mussten die Pinguine zusehen, wie Gästespieler Patrick Reimer sich den alleinigen DEL-Scorerrekord sicherte. Die Krefelder konnten bis auf Laurin Braun auf den ganzen Kader zurückgreifen. So traf es diesmal Patrik Hersley als überzähligen Ausländer. Im Tor setzte Trainer Igor Zakharkin erneut auf Oleg Shilin, der sich auf Seiten der Gäste Niklas Treutle gegenüber sah, der ja selbst eine Vergangenheit in Krefeld hat.
Die Partie sah zunächst zwei Teams, die vor allem darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. So war es eine durchaus intensive Begegnung, der aber die ganz großen Höhepunkte zunächst fehlten. Die erste gute Chance der Pinguine hatte Maxi Gläßl in der 7. Minute. Der Blueliner kam nach schönem Pass von Lucas Lessio per Direktschuss zum Abschluss, doch Treutle hielt. Nur eine Minute später dann ein eigentlich harmlos aussehender Angriff der Ice Tigers. Doch plötzlich zog Patrick Reimer, verdeckt durch einen Verteidiger, ansatzlos aus dem Handgelenk ab und nagelte das Hartgummi genau ins Kreuzeck. Shilin war ohne Abwehrchance. Für den 38 Jahre alten Ex-Nationalstürmer war es der Punkt, der ihn mit dem ersten Platz in der ewigen DEL-Scorerliste gleichziehen ließ. Die Pinguine antworten durchaus offensiv, zunächst gelang es aber nicht, klare Gelegenheiten herauszuspielen. Die erste Unterzahl galt es dann ab der 16. Minute zu überstehen. Die gefährlichste Situation aber war ein Schuss von Daniel Schmölz, der aber bei freier Sicht keine Gefahr für Shilin darstellte. Knapp eine Minute vor der Pause dann sogar die zweite Unterzahl, da die Pinguine sich einen Wechselfehler leisteten. Erneut aber überstanden sie sie Situation und gingen so mit 0:1 und 1:13 Unterzahl in die erste Pause.
Der zweite Durchgang sah dann zunächst ein unverändertes Bild. Die Pinguine überstanden die restliche Unterzahl sicher, doch nach rund zwei Minuten im Drittel kam Ryan Stoa zum Abschluss, doch Shilin hielt sicher. Eine Minute später dann die erste Überzahl für Krefeld. Diese wurde mit noch 27 Sekunden auf der Uhr gar zu einer doppelten Überzahl. Jesper Jensen-Aabo wurde freigespielt, traf aber per Direktschuss die Scheibe nicht. So blieb die Chance ungenutzt. Bei der folgenden einfachen Unterzahl setzte sich Lessio stark durch, stand frei vor Treutle, doch der hielt sicher. Es folgte ein gefährlicher Schuss von Arturs Kulda, doch auch diesen hielt der Ex-Pinguin im Ice Tigers-Tor. Dennoch, die Gastgeber waren jetzt besser im Spiel und verlagerten das Spielgeschehen vor allem in die gegnerische Hälfte. Die ganz große Ausgleichschance hatte dann in der 32. Minute, erneut in Überzahl, Thomas Velkvae Olsen, der, toll freigespielt von Jeremy Bracco die Scheibe knapp über das Tor setzte. Doch nur Sekunden später lief die Scheibe toll durch die Reihen der Pinguine. Alex Bergström und Robert Sabolic ließen den Puck mit je einer Berührung schnell laufen und am Ende stand erneut der Neuzugang aus Norwegen völlig frei im Slot, zog direkt ab und verwandelte zum umjubelten 1:1. Die Pinguine waren jetzt am Drücker, ließen die Scheibe gut laufen, kamen aber am Ende nicht zu ganz klaren Abschlüssen. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.
Der Schlussdurchgang brachte dann in de ersten Wechseln wenig klare Chancen, doch in der 43. entschieden die Gäste ein Bully vor Shilin klar für sich. Chris Brown zog sofort ab und überraschte den Deutsch-Russen im Tor der Pinguine mit einem verdeckten Schuss genau ins Kreuzeck zur erneuten Gästeführung. Die Gelegenheit zum erneuten Ausgleich ergab sich dann ab der 47. bei einer erneuten Überzahl. Diese aber brachte zwar viel Scheibenkontrolle und einige Abschlüsse, aber keinen Torerfolg. Die ganz große Chance zum Ausgleich hatte dann in der 50. Niclas Lucenius. Stark bedrängt nahm er einen Scheibe kurz vor dem Tor an, verlud Treutle, obwohl er den Puck kaum unter Kontrolle hatte, und brachte ihn dann hinter dem eigenen Rücken blind aufs Tor, doch das Hartgummi tropfte an den Pfosten. Die Pinguine waren jetzt klar am Drücker und hatten in der 52. die nächste Topchance, als Bracco nach einem tollen Solo hart in die Mitte spielte, Anton Berlyov brandgefährlich abfälschte, doch Treutle erneut hielt. In der 54. Minute dann die nächste Unterzahl für Krefeld, als Dominik Tiffels eine Nürnberger Großchance nur per Foul klären konnte. Die Pinguine brachten die Scheibe nicht aus dem Drittel und mit einer schnellen Kombination über Reimer, der sich damit den alleinigen DEL-Rekord sicherte und mit 798 Punkten an Daniel Kreutzer vorbei zog, lief der Puck zu Gregor McLeod, der sofort abzog und zum 3:1 einnetzte. Die Pinguine antworteten mit wütenden Angriffen, doch die Gäste konterten und Shilin war gegen Dane Fox und erneut McLeod überragend zur Stelle, während zuvor Mirco Sacher knapp verpasst hatte. Langsam aber sicher lief nun die Zeit davon. Als dann 1:25 Minuten vor dem Ende Lessio unglücklich einen Gästespieler mit dem Stock im Gesicht traf und eine Strafzeit bekam, war die Partie scheinbar endgültig verloren. Die Gäste aber leisteten sich eine Minute später selbst noch einmal die Strafe. Shilin ging vom Eis und wenige Sekunden später war es Bracco, der am langen Eck mit schnellen Händen zum 2:3 einschoss. Nochmals warf das Team alles nach vorn, doch es reichte nicht mehr. Damit unterlagen die Pinguine zum zweiten Mal binnen drei Tagen knapp mit einem Tor auf heimischem Eis und verpassten erneut den möglichen Sprung in die Top-10.
Für die Pinguine steht nun ein ganz schweres Wochenende an. Erst geht es am Freitag zu Topteam München, dann kommt am Sonntag um 16.30 Uhr die Düsseldorfer EG zum großen Derby in die Yayla-Arena.

Strafen:
Krefeld: 8
Nürnberg: 10

Tore:
0:1 8. Reimer (McLeod)
1:1 32. Olsen (Sabolic, Bergström) PP
1:2 43 Brown (Stoa)
1:3 56. McLeod (Stoa, Reimer) PP
2:3 60. Bracco (Bergström, Weiß) 4:4 EA