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Die Kurve hat gesprochen! Simon Arens und Patrick Kramp bilden zukünftig das Stadionsprecher-Duo der Krefeld Pinguine. Diese Lösung ist auf der Position unseres Stadionsprechers einzigartig und das Ergebnis der Auswertung des Fan-Jury-Votings sowie des Feedbacks unserer Fans auf den Social-Media-Kanälen. Beide Bewerber konnten mit ihrer unterschiedlichen Herangehensweise beinahe die gleiche Anzahl an Stimmen sammeln und haben die Zuschauer mit ihrer Art überzeugt.

Dieses Luxusproblem sehen wir als Chance, um erstmalig ein Sprecher-Team zu etablieren, das sich sehr gut ergänzt und das möglichst viele unserer Fans anspricht und begeistert. Umso mehr freut uns, dass beide Bewerber diese Meinung teilen und zukünftig zusammen die Stimme der Pinguine bilden möchten.

Die anderen Casting-Teilnehmer, Luca van den Boom, Jörn Spitz und Tobias Wahlen, haben unsere Fan-Jury und uns ebenfalls so überzeugt, dass wir mit ihnen zusammen nach einer Aufgabe im Umfeld des Vereins suchen, die sich beispielsweise im Rahmen unserer Sprade TV-Übertragungen bewegt.

Zum Stadionsprecher-Casting konnten sich Fans der Krefeld Pinguine als Sprecher bewerben, Fanclubmitglieder sowie Dauerkartenbesitzer in die Live-Jury in der Arena berufen lassen, um unter dem Motto „Aus der Kurve, für die Kurve“ ihren neuen Stadionsprecher zu wählen.

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News Spieler Stürmer

Die Krefeld Pinguine haben ihre vorerst letzten Ausländerlizenzen vergeben. Neben Rückkehrer Nikita Shatsky, wird sich auch Stürmer Zach Magwood den Pinguinen anschließen. Der 24-jährige Center aus Cambridge, Ontario, Kanada ging zuletzt für den HC Innsbruck in der ICEHL auf Torejagd.

 

Geschäftsführer Sergey Saveljev über Zach Magwood: „Wir möchten Zach helfen, seine Fähigkeiten bei uns voll auszuspielen und unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Zach hat das Potenzial sich weiter zu verbessern und mit uns zu wachsen. Er ist ein schneller Spieler mit guter Spielübersicht und einem starken Schuss und passt daher sehr gut in unsere Philosophie. Er ist ein sehr leidenschaftlicher sowie harter Arbeiter und versteht sich als Teamplayer. Ich bin sehr glücklich, dass wir Zach verpflichten konnten und kann kaum erwarten zu sehen, was er für uns leisten wird.“

 

Sergey Saveljev über Nikita Shatsky: „Nikita hat in Krefeld vorletzte Saison bereits bewiesen, dass er ein Kämpfertyp ist und sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Er hat positiven Einfluss auf das Mannschaftsgefüge und wir haben beobachtet, wie er sich in der letzten Saison in Höchstadt von seiner schweren Verletzung erholt und zurück gearbeitet hat. Er hat bewiesen, dass er ein charakterstarker Spieler ist, der sein Herz auf der Eisfläche lässt, nicht aufgibt, wenn er verletzt oder angeschlagen ist und sich voll mit unserem Verein identifiziert. Wie bei Sergey Belov bin ich sicher, dass Nikita seine zweite Chance bei uns ebenfalls nutzen und positiv auffallen wird.“

 

Nikita Shatsky: „Ich bin sehr glücklich, wieder in Krefeld zu sein. Ich habe immer wieder betont, wie viel mir die Stadt und der Club mit seinen Fans bedeuten. Nun möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass wir wieder ins Oberhaus kommen. Ich freue mich auf den Start der Saison und darauf endlich auch vor den Krefelder Fans, nicht bloß vor leeren Rängen, spielen zu dürfen.“

 

Nikita Shatsky kehrt nach einem Jahr bei den Höchstadt Alligators in der Oberliga Süd zurück an die Westparkstraße. Seine bisher einzige Saison bei den Pinguinen endete mit nach einer Schulter-Verletzung nach 24 Spielen. Der 27-Jährige ehemalige russische Junioren-Nationalspieler spielte bis zu seiner ersten Saison in Deutschland ausschließlich in Russland (KHL 19 Spiele, VHL 188 Spiele, MHL 150 Spiele).

 

Für Magwood ist Krefeld die zweite Station in Europa. In der verkürzten Corona-Saison 2020/21 stand der 24-jährige Rechtsschütze bei den Ottawa Senators unter Vertrag, kam jedoch lediglich bei deren Farmteam, den Belleville Senators in der AHL zum Einsatz. Zuvor besaßen die Nashville Predators die Rechte an dem Center. In zwei Jahren im System der „Preds“ sammelte Magwood bei den Milwaukee Admirals in der AHL (48 Spiele, fünf Tore, neun Vorlagen) und den Atlanta Gladiators in der ECHL (62 Spiele, 20 Tore, 32 Vorlagen) Spielpraxis.

 

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News Spieler Stürmer

Die Krefeld Pinguine haben Stürmer Nikita Krymskiy unter Vertrag genommen. Der 18 Jahre alte Deutsch-Russe stand zuletzt in der Oberliga bei der EG Diez-Limburg unter Vertrag. In 35 Einsätzen erzielte der in St. Petersburg, Russland geborene Krymskiy 19 Punkte (acht Tore, elf Vorlagen).

 

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Nikita ist ein Spieler mit Perspektive und ist der Inbegriff unserer Strategie, junge deutsche Spieler an die Mannschaft heranzuführen. Er hat eine sehr gute Einstellung, ist selbstbewusst und wir sind optimistisch, dass er sein Potenzial bei uns ausschöpfen wird. Er hat bereits jetzt gute technische Fähigkeiten und wir möchten zusammen mit ihm sein Spiel auf das nächste Level bringen.“

 

Nikita Krymskiy: „Krefeld ist eine Organisation mit viel Tradition und leidenschaftlichen Fans. Der Club möchte wieder in die DEL zurückkehren und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass das zügig passiert. In der Vergangenheit haben junge deutsche Spieler in Krefeld eine Chance gehabt, Eiszeit zu erhalten und sich sportlich weiterzuentwickeln. Die Möglichkeit möchte ich mir nun auch erarbeiten, um mich als Spieler zu verbessern und den nächsten Schritt im Profi-Eishockey zu machen. Ich sehe mich selbst als harten Arbeiter und vielseitigen Angreifer, der keine Angst davor hat zum Tor zu ziehen, aber auch ein Auge für seine Mitspieler hat. Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und die kommende Spielzeit!“

 

Krymskiy, der seit seinem fünften Lebensjahr in Deutschland lebt, begann seine Nachwuchskarriere in der Hauptstadt bei den Eisbären Juniors Berlin. Wegen des Lockdowns in Deutschland und der damit verbunden Aussetzung des Spielbetriebs in den Nachwuchsligen sammelte der 1,81 Meter große Linksschütze in der Saison 2020/21 Spielpraxis in seinem Geburtsland bei Vityaz Podolsk. In der vergangenen Saison folgte die Rückkehr nach Deutschland und Krymskis erste Profi-Station in der Oberliga. Hinzu kamen zwei Einsätze für Deutschlands U18-Juniorennationalmannschaft.

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Leif Strömberg wird neuer Cheftrainer der Krefeld Pinguine. Der 60-jährige Schwede blickt auf eine lange Trainerkarriere in Skandinavien zurück. Seit 1993 ist Strömberg in verschiedenen Rollen und Ligen in Schweden und Norwegen im Einsatz gewesen, und führte in der Saison 2006/07 Södertälje SK in die Elitserien (SHL), die höchste Spielklasse Schwedens. Zu seinen größten Erfolgen gehört neben dem Aufstieg in Södertälje, der Gewinn der Hauptrunde in der Allsvenskan 2010 mit Leksands IF sowie der Vizemeister-Titel 2005 mit Färjestads BK in der SHL. Neben seiner Trainertätigkeit war Strömberg auch als Experte für verschiedene schwedische TV-Kanäle im Einsatz. Seine bisher letzte Trainerstation bekleidete Strömberg in der Saison 2019/20 in der rumänischen und ungarischen Liga bei Gyergyói HK.

 

Ihm assistieren wird in der kommenden Spielzeit Per Bäcklin. Der 57-jährige Landsmann Strömbergs gilt als Trainerlegende in Leksands. Seit 2006 hielt der Schwede mit Ausnahme einer Saison, die Geschicke der Nachwuchsabteilungen der Zentralschweden in seiner Hand. Zu seinen Absolventen gehören aktuelle NHL-Stammspieler wie Filip Forsberg oder Viktor Rask sowie unzählige Leistungsträger in der SHL und anderen europäischen Top-Ligen.

 

Unser bisheriger Cheftrainer Igor Zakharkin wird auf Wunsch des Trainerteams als externer Berater weiterhin unterstützend im Trainerteam mitwirken.

 

Sergey Saveljev: „Leif hat ein enormes Eishockey-Wissen. Er ist im schwedischen Raum eine bekannte Persönlichkeit und teilt unsere Philosophie. Er wird uns dabei helfen können die Strukturen in Krefeld weiter auszubauen und zu verbessern.

 

Per ist ein absoluter Fachmann bei der Entwicklung von jungen Spielern. Akteure, die bei ihm in Leksands in der U18 oder U20 ihre Eishockey-Ausbildung genossen haben, konnten sich international sowie national in Top-Ligen etablieren. Seine Expertise wird nicht nur unseren jungen Spielern helfen sich weiterzuentwickeln.“

 

Leif Strömberg: „Es ist ein sehr inspirierendes Gefühl zu den Krefeld Pinguinen zu wechseln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Per sowie Igor, Sergey und den anderen Leadern im Team. Krefeld ist ein spannender Verein. Ich habe einen guten ersten Eindruck gewonnen und sehe einen Verein mit Tradition und passionierten Fans. Ich kenne das deutsche Eishockey zwar schon gut, möchte und muss aber noch mehr darüber lernen – das werde ich auch! Wir haben einen klaren Plan, wie wir arbeiten möchten. Das Fundament legen wir durch den Aufbau von Vertrauen zwischen den Spielern und dem Trainerstab sowie den Spielern untereinander. Wir werden für jeden im Club für unsere Ziele hart arbeiten!“

 

Der auslaufende Vertrag von Boris Blank wurde nicht verlängert. Sowohl die Pinguine als auch Boris haben beschlossen getrennte Wege zu gehen. Wir wünschen Boris alles Gute für seine sportliche und private Zukunft und danken ihn für seinen Einsatz hinter der Bande.

 

 

Der bisherige Kader für die Saison 2022/23

 

Tor: Belov

Verteidigung: Bappert, Mayr, Riefers, Tiffels, Zerressen

Sturm: Mouillierat, Müller, Niederberger, Van der Ven, Weiß

Trainer: Leif Strömberg (Cheftrainer), Per Bäcklin (Co-Trainer)

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News Spieler Stürmer

Die Krefeld Pinguine sichern sich mit Kael Mouillierat einen Top-Spieler für die DEL2. Der 34-jährige Kanadier stand zuletzt bei den Straubing Tigers unter Vertrag und konnte in 53 Spielen inklusive Playoffs 30 Punkte (13 Tore, 17 Vorlagen) erzielen.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Kael verfügt über Erfahrung in allen Top-Ligen Nordamerikas und hat sich auch in Deutschland als zuverlässiger und nützlicher Stürmer in der PENNY DEL etabliert. Er ist ein harter Arbeiter und ein Muster-Profi, der als Vorbild für die jungen Spieler dienen wird. Außerdem wird er charakterlich sehr gut zu den Pinguinen passen! Es besteht kein Zweifel, dass Kael in der DEL2 einer der Top-Ausländer sein wird und wir freuen uns bereits darauf, ihn in Aktion zu sehen.“

Kael Mouillierat: „Ich freue mich auf meine Zeit bei den Krefeld Pinguinen. Ich kann es kaum erwarten den Club und insbesondere die Fans im August kennenzulernen und das Projekt Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen.“

Zum Lebenslauf des in Edmonton, Alberta, Kanada geborenen Stürmers gehören insgesamt über 300 Spiele in der AHL für die Texas Stars, Bridgeport Sound Tigers, St.John‘s Ice Caps und Wilkes-Barre/Scranton Penguins mit 235 Punkten (91 Tore, 144 Vorlagen) in 297 Spielen, 117 Spiele in der ECHL bei den Idaho Steelheads (55 Tore, 64 Vorlagen) und sogar sieben Spiele in der NHL für die New York Islanders und Pittsburgh Penguins. 2016 heuerte der 1,83 Meter große Linksschütze bei Lulea HF in der schwedischen SHL an ehe er seit der Saison 2017/18 in Deutschland zuerst zum ERC Ingolstadt wechselte und seitdem bei den Panthern und den Straubing Tigers auf 237 DEL-Einsätze und 118 Punkte (62 Tore, 56 Vorlagen) kommt.

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Die Krefeld Pinguine können sich auch in den kommenden Saisons auf den Einsatz Dominik Tiffels freuen. Der 28-jährige Verteidiger hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben und wird uns auch in der DEL2 erhalten bleiben. Für den gebürtigen Kölner, der im Nachwuchs lange für den KEV 81 aufs Eis ging, wird es im Seniorenbereich die zweite Spielzeit mit den Pinguinen werden. In der abgelaufenen Saison war er mit sieben Punkten (ein Tor, sechs Vorlagen) in 47 Einsätzen der Verteidiger mit der viertmeisten Eiszeit beim KEV.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Mit Dominik haben wir eine wichtige Säule in der Verteidigung für die kommende Saison an uns binden können. Er hat uns nicht nur auf dem Eis überzeugt, sondern hat sich auch als zuverlässiger Teamplayer präsentiert. Wir freuen uns, dass wir ihn weiterhin im Club behalten können.“

Dominik Tiffels: „Ich freue mich meinen Vertrag um zwei Jahre verlängert zu haben. Auch wenn letzte Saison schwierig war, umso größer ist die Motivation jetzt in der zweiten Liga alles zu geben um den Wiederaufstieg sofort zu schaffen. Die DEL2 wird kein Selbstläufer sein, aber ich hoffe mit der Unterstützung der Fans wird es eine erfolgreiche Saison. Ich freue mich auf die weiteren Jahre bei den Pinguinen.“

Tiffels spielte bis 2008 im Krefelder Nachwuchs, ehe es ihn zuerst nach Köln und Mannheim und nach einem Jahr in der amerikanischen Juniorenliga NAHL zur Saison 2014/15 auf Leihbasis nach Heilbronn zog. Anschließend war der Verteidiger fester Bestandteil von DEL- und DEL2-Mannschaften in Hamburg, Bremerhaven, Frankfurt, Kassel, Köln und bekanntlich in der letzten Saison an der Westparkstraße.

Neun Spieler verlassen den KEV

Des Weiteren verabschieden wir Jesper Jensen Aabo, Alexander Bergström, Patrik Hersley, Arturs Kulda, Niclas Lucenius, Philipp Mass, Thomas Valkvae Olsen, Maciej Rutkowski und Robert Sabolic, die in der DEL2 nicht mehr für die Krefeld Pinguine spielen werden. Wir danken allen für ihren Einsatz auf und neben dem Eis und wünschen ihnen alles Gute für die sportliche und private Zukunft.

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Die Krefeld Pinguine werden in der kommenden Saison in der DEL2 antreten. Nach sorgfältiger Überprüfung der rechtlichen Optionen und konstruktiven Gesprächen mit den Verantwortlichen der PENNY DEL und der DEL2, ist unsere Clubführung zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Beschwerde gegen den sportlichen Abstieg vor dem Schiedsgericht keine Aussicht auf Erfolg hat.
 
Seit Beginn der Diskussion um eine mögliche „Klage“ gegen den Abstieg, haben wir kommuniziert, dass dieser Schritt erst nach sorgfältiger Prüfung und Konsultierung unserer Rechtsabteilung geschehen könnte, wenn sich innerhalb dieser Analyse ein für uns vorteilhaftes Bild abzeichnet. Nachdem in den letzten Wochen diese notwendigen Gespräche stattgefunden haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass der Weg vor das Schiedsgericht neben den nicht aussichtsreichen Chancen auch dem Sportsgeist der Krefeld Pinguine nicht gerecht werden und ein negatives Licht auf uns und unsere Partner und Sponsoren werfen würde. Wir wollen unseren Fans und Sponsoren, und nicht zuletzt auch uns selbst einen langwierigen Konflikt ersparen und Planungssicherheit gewährleisten.
 
Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Unserem Empfinden nach hätte es auch in dieser Saison keinen Absteiger geben dürfen, da die Corona-Situation den Wettbewerb in der PENNY DEL gravierend beeinflusst hat. Trotz aller Umstände, die zu unserem Abstieg geführt haben, ist die Saison nicht so verlaufen, wie wir es uns als Ziel gesetzt hatten. Letztlich wollten wir jedoch einen langwierigen und kostspieligen Rechtsstreit vermeiden, der unter Umständen wenig Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Der Abstieg in die DEL2 bedeutet zwar kurzfristig einen Schritt zurück, wir sehen jedoch eine Chance durch eine langfristige Ausrichtung des Kaders und des Clubs zwei Schritte vorwärts zu machen. Die Gewissheit über die Ligenzugehörigkeit macht diese Planung und unsere Gespräche jetzt konkret. Wir können uns mit vollem Herzblut auf die Saison in der DEL2 vorbereiten und einen Kader zusammenstellen, der es uns ermöglicht schnell wieder dorthin zu kommen, wo wir hingehören.“
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Die Krefeld Pinguine binden gleich drei Akteure für die kommenden Spielzeiten an sich. Sowohl Sergey Belov (ein Jahr mit Option), Leon Niederberger (drei Jahre) und Alexander Weiß (zwei Jahre) werden das Projekt „Wiederaufstieg in die DEL“ mit den Pinguinen in der DEL2 angehen.

Sergey Saveljev, Geschäftsführer: „Wir freuen uns darüber, einen großen Schritt in der Kaderplanung für die kommende Saison gemacht zu haben. Leon und Alexander sind erfahrene deutsche Spieler, die bei uns weiterhin tragende Rollen spielen werden. Sergey Belov hat bewiesen, dass er ein zuverlässiger Rückhalt für die Mannschaft ist und wird in der DEL2 zu den besten Torhütern gehören. Seine Arbeitserlaubnis wurde letzte Woche verlängert.“

Leon Niederberger, Stürmer: „Ich möchte den Wiederaufstieg mit den Pinguinen in der nächsten Saison schaffen. Das sind wir dem Club und unseren Fans schuldig. Ich bin charakterlich so eingestellt, dass ich auch in schweren Zeiten loyal bin und der Wiederaufstieg für mich eine Herzensangelegenheit ist. Deswegen habe ich mich gegen andere Angebote aus der DEL entschieden und bleibe an der Westparkstraße. Die Voraussetzungen, dass wir nächste Saison erfolgreich sind, sind sehr gut und ich bin gespannt auf die Aufgaben, die vor uns liegen.“

Alexander Weiß, Stürmer: „Meine Familie und ich fühlen uns hier in Krefeld sehr wohl. Sowohl der Club und die Fans als auch die Stadt haben uns sehr gut aufgenommen. Ich freue mich daher auf zwei weitere Spielzeiten in der YAYLA Arena. Unser Ziel ist ganz klar der Wiederaufstieg in die DEL. Dafür werde ich mich ins Zeug legen und mich komplett in den Dienst der Mannschaft stellen.“

Sergey Belov geht damit in seine dritte Saison mit den Pinguinen. Der 28-jährige Russe kam in der letzten Saison auf 23 Einsätze, die zweitmeisten hinter Oleg Shilin. Auch Leon Niederberger wird in der dritten Saison den Pinguin auf seiner Brust tragen. Neben seinen fünf Saisontreffern und zwei Vorlagen, zeichnet er sich als wichtiger Unterzahl-Spieler aus. Routinier Alexander Weiß entwickelte sich in seiner ersten Saison in Krefeld zum Publikumsliebling und Führungsspieler. Zu seinen 21 Punkten (11 Tore, 10 Vorlagen) kam seine Mentoren-Rolle in der Kabine, die er für die jungen Spieler einnahm.

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Die Krefeld Pinguine planen mit großen Schritten für die Zukunft und holen sich professionelle Unterstützung in die Geschäftsstelle. „Ein moderner und zukunftsgerichteter Eishockeystandort braucht professionelle Strukturen,“ spricht der Geschäftsführer Sergey Saveljev es offen aus. „Hier haben wir enormes Verbesserungspotential.“

Die letzten zwei Jahre waren geprägt von einem sehr schwierigen Umfeld. Die Corona-Pandemie hat eine wirtschaftlich vernünftige Aufstellung der Pinguine unmöglich gemacht. Über 3,5 Mio. EUR mussten in den Erhalt des DEL-Standorts von der Save’s AG investiert werden. Hinzu kam die Herausforderung die Übernahme von den Alt-Gesellschaftern kaufmännisch zu stemmen. „Eine Aufgabe wäre schon herausfordernd gewesen, beide Aufgaben gleichzeitig ein enormer Kraftakt“, so Sergey Saveljev rückblickend. Aber: Man ist gekommen, um zu bleiben. Der Krefelder DEL-Standort gehört zu den historischen Aushängeschildern der Liga mit einem enormen Potential und einer herausragenden Jugendarbeit des KEV 81 über die letzten Jahrzehnte. Für die Zukunft wünscht man sich hier einen gemeinsamen Weg, gemeinsam für Krefeld!

In den letzten Monaten wurde daher von Geschäftsführer Sergey Saveljev ein Schwerpunkt auch auf die Strukturen neben dem Eis gelegt. Mit Matthias Voigt von der renommierten Krefelder Rechtsanwaltskanzlei Kleinheisterkamp wurde ein Jurist in vierter Generation hinzugezogen, auf den auch viele Krefelder Unternehmer vertrauen. Mit der Düsseldorfer Beratungsgesellschaft ADKL konnte ein überregionaler Sponsor und gleichzeitig mit dem Team um Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Tobias Polka echte Finance-Profis für den Krefelder Standort gewonnen werden. Cichon + Trautmann verstärken den strategischen Marketing- und Kommunikationsbereich. Die Agentur aus Mönchengladbach um die Geschäftsführer Christian Cichon und Torsten Trautmann zählt auch andere Profivereine zu ihren Kunden.

„So baut sich nach und nach ein Team auf, das mit Herzblut und Leidenschaft für die Pinguine und für alle Fans und Menschen in Krefeld den DEL Standort zu alter Stärke zurückführt,“ so Sergey Saveljev. Die Geschäftsstelle wurde ebenfalls nach und nach verändert. Die Positionen Ticketing, Marketing und Sponsoring wurden neu besetzt und um den Neukirchen-Vluyner Unternehmer Karsten Holderberg als neuen Geschäftsstellenleiter spürbar strukturiert. Gleichzeitig bleiben erfahrene Teammitglieder wie Pressesprecher Mark Thiel auch in der nächsten Saison erhalten. Dahinter steht der Plan, die Pinguine, notfalls auch in der DEL 2, gezielt auf ein neues, professionelles Level im deutschen Eishockey zu heben.

Im Rahmen dieser strategischen Neuausrichtung haben sich die Pinguine von ihrem CFO und Legal, und Teil der Geschäftsstellenleitung Roger Nicholas getrennt. Wir danken Roger Nicholas für seine Arbeit und seinen Einsatz in allen Funktionen für den Krefelder Eishockeysport in den letzten Spielzeiten. Sergey Saveljev betont, dass Roger Nicholas maßgeblich dazu beigetragen hat, dass sich die Pinguine derzeit über eine solide Finanzlage freuen dürfen.

Weitere Details über die Zukunft der Krefeld Pinguine möchten die Verantwortlichen in einer Pressekonferenz am kommenden Donnerstag, 24. März ab 14 Uhr vorstellen. Eine Einladung zu dieser Pressekonferenz erfolgt in Kürze.

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Es war einer dieser Tage, an denen der Terminus „ausgerechnet“ wohl so passend ist wie selten: Ausgerechnet gegen den großen Angstgegner Pinguins Bremerhaven feierten die Krefeld Pinguine einen ganz wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf beim hart erkämpften 6:4 (2:1, 1:1, 3:2). Es war der erste Heim-Dreier seit rund zwei Monaten und der erst sechste der Spielzeit. Die Pinguine mussten kurz vor dem Spiel eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen. Denn nach den Leistungsträgern Oleg Shilin, Jesper Jensen-Aabo, Mirko Sacher oder Alex Bergström meldete sich auch Topscorer Jeremy Bracco nach einer Verletzung aus dem Abschlusstraining kurzfristig ab. Die Sturmreihen wurden daher mächtig umgebaut. Unter anderem rückte Niclas Lucenius zwischen Maciek Rutkowski und Leon Niederberger. Im Tor begann vor leider nur 2.287 Zuschauern erneut der zuletzt starke Sergej Belov. Ihm gegenüber stand Brandon Maxwell zwischen den Pfosten. Nach einem symbolischen Eröffnungsbully für Frieden in der Ukraine begann ein Spiel, das für beide Seiten extreme Bedeutung hatte, in dem die Pinguine aber gegen ihre Fast-Namenvettern aus dem Norden auch aufgrund der herben Ausfälle krasser Außenseiter waren.

Nach drei Minuten mussten sie dann auch erstmals in Unterzahl agieren. Sekunden vorher allerdings eine durchaus strittige Situation, denn Maxwell war außerhalb des Trapezes hinter dem Tor gegen den anstürmenden Lucas Lessio klar zur Scheibe gegangen und hatte diese nach allem Dafürhalten auch berührt, ging aber glücklich straffrei aus. So mussten die Pinguine sich erstmals eines Powerplays erwehren, überstanden dies aber ohne eine einzige Chance abzugeben. Und so gab es nach genau sechs Minuten die erste gute Gelegenheit für die Gastgeber: Robert Sabolic ging nach schönem Pass frei über die linke Seite und zog ab, doch Maxwell war mit der Fanghand zur Stelle. In einem Spiel, in dem beide Seiten wenige gute Chancen bekamen, hatte in der 10. Minute Alex Blank die nächste gute Gelegenheit, als er nach schönem Zuspiel von Arturs Kulda direkt abzog, das Tor aber knapp verfehlte. Es folgte eine weitere Strafzeit für Krefeld und diesmal nutzte der Gast die Chance. Stanislav Dietz zog von der blauen Linie ab und vor dem Tor war Miha Verlic zur Stelle und fälschte unhaltbar zum 0:1 ab. (11.) Die Pinguine aber reagierten keineswegs geschockt und hatten gleich darauf zwei Gelegenheiten. Das Tor aber fiel in der 13.: Nach schönem Querpass von Anton Berlyov kam Lessio frei zum Schuss und traf hoch ins Eck zum absolut verdienten 1:1. Die Hausherren waren jetzt das klar bessere Team und in der 18. hatte Lessio, von Laurin Braun glänzend freigespielt, die nächste gute Chance, stand frei vor Maxwell, zögerte aber zu lange und so kam ein Verteidiger noch dazwischen. Die Pinguine blieben dran und in der 19. zog Yannick Hänggi von der blauen Linie ab. Die Scheibe segelte durch Freund und Feind und schlug mit dem ersten DEL-Tor des unlängst neu gekommenen Blueliners zum durchaus verdienten 2:1 ein.

Der zweite Durchgang sah dann ein zunächst unverändertes Spiel, wobei die Gäste etwas mehr um Offensive bemüht waren, sich aber zunächst weiterhin keine klaren Gelegenheiten herauszuspielen vermochten. Die Pinguine hingegen blieben dran und nach einem gewonnen Bully zog Maciek Rutkowski ab und das Hartgummi schlug zum 3:1 ein (24.). Der erneute Treffer gab spürbar weiteres Selbstvertrauen und zunehmend sprangen jetzt auch endlich einmal die Scheiben für Krefeld. In der 29. dann allerdings – erneut eher strittig – die nächste Unterzahl für Krefeld. Doch auch diesmal stand die Box gut und der erneut starke Belov ließ keinen Gegentreffer zu. In der 34. dann die erste Überzahl für die Hausherren. Diese brachte zwei gute Gelegenheiten durch Justin Volek und Berlyov, doch ein Torerfolg sprang nicht heraus. Und so kam es, wie es kommen musste: In der 37. kam Bremerhaven zum Angriff. Wieder war es Verlic, der frei abzog und Belov bekam die Scheibe nicht mehr ganz unter Kontrolle. Sie rutschte ihm durch die Beine und trudelte gerade eben so über die Linie. Mit dem Zwischenstand von 3:2 ging es dann auch zur zweiten Pause in die Kabinen.

Die Gäste drängten im Schlussdurchgang natürlich auf den Ausgleich, die Pinguine aber hielten gut dagegen und hatten selbst die erste richtig gute Chance, als in der 45. Sabolic stark vor das Tor ging und Maxwell überzog, im letzten Moment aber hinderte ihn ein Verteidigerstock daran, den Puck einzuschieben. Die 48. Minute brachte dann das zweite Powerplay für Krefeld. Und das war erfolgreich! Nach zwei gefährlichen Abschlüssen zuvor war es Arturs Kulda, der eine Fackel von der blauen Linie abließ. Das Hartummi schlug, von Lessio möglicherweise noch abgefälscht, zum 4:2 ein – offizieller Torschütze war zumindest zunächst Kulda. Die Pinguine spielten jetzt clever die Zeit herunter und waren bemüht, die Scheibe zu kontrollieren, was zumeist gut gelang. Gut drei Minuten vor dem Ende dann noch einmal eine Strafe für Krefeld. Und gleich nach dem gewonnen Bully der Gäste ging Maxwell vom Eis. Mit Sechs gegen Vier drängte Bremerhaven auf den Anschluss. Und der gelang. In der 58. zog Jan Urbas ab. Belov war die Sicht verdeckt und so schlug es zum 4:3 ein. Weiter ging der Abwehrkampf und erneut verließ Maxwell sein Tor. Doch diesmal nutzten das die Pinguine. Nach einem intensiven Zweikampf kam Lessio an den Puck und zog aus dem eigenen Drittel ab. Die Scheibe schlug an den Innenpfosten und ging von dort zum 5:3 über die Linie. Weiter agierten die Gäste mit dem zusätzlichen Stürmer und 16 Sekunden vor dem Ende drückte Alex Friesen das Hartgummi im Nachschuss über die Linie. Natürlich blieb das Gästetor leer und die Pinguine eroberten den Puck, den Sabolic, erneut aus dem eigenen Drittel, fünf Sekunden vor dem Ende zur endgültigen Entscheidung in die Maschen setzte.

Damit feierten die Schwarz-Gelben ausgerechnet gegen den großen Angstgegner einen ganz wichtigen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und dürften nun mit frischem Selbstvertrauen am Dienstag die Iserlohn Roosters in der YAYLA Arena begrüßen. Es könnte das vielleicht wichtigste Spiel der Saison und ein echtes Endspiel um den Klassenverbleib werden.

 

Strafen:

Krefeld: 10

Bremerhaven: 6

 

Tore:

0:1 10. Verlic (Wejse, Dietz) PP

1:1 13. Lessio (Berlyov, Braun)

2:1 19. Hänggi (Sabolic, Blank)

3:1 24. Rutkowski (Lucenius)

3:2 37. Verlic (Urbas)

4:2 50. Kulda (Braun, Berlyov) PP

4:3 58. Urbas (Dietz, Jeglic) PP, EA

5:3 59. Lessio (Belov) ENG

5:4 60. Friesen (Uher, Bruggisser) EA

6:4 60. Sabolic (Hänggi) ENG

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Was für eine Ehre! Ein Mann, der selbst nicht genug Anerkennung für seine Verdienste im Krefelder Eishockey bekommen kann, empfängt am Sonntag zu unserem Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins ab 14 Uhr unsere Ehrengäste der Meistermannschaft von 1952.

 

Peter Kaczmarek, Nachwuchstrainer und Förderer des Krefelder Eishockeys, empfängt die vier verbliebenen Legenden Heinz Dohr, Hans-Werner Münstermann, Bernhard Peltzer und Hans-Georg Pescher, die sich am 12. März 1952 durch ihren 6:4-Sieg gegen den SC Riessersee in Mannheim zum Deutschen Meister kürten.

 

Der Spieltag am Sonntag steht ganz im Zeichen des Erfolges von 1952. Neben der Ehrung der Legenden in der Loge freuen wir uns auf eine Showeinlage der Eiskunstläufer des EVK, einen limitierten Fan-Schal im „Meister 1952“-Design, ein exklusives Tagesheft, welches im Stadion erworben werden kann, sowie eine Ausstellung alter Erinnerungsstücke im KICK Group Business Club.

 

Tickets für das Spiel können unter www.kev-tickets.de oder im Fanshop an der Geschäftsstelle auf der Westparkstraße erworbenen werden. Auch der Meister 1952-Schal ist online unter www.pinguine-shop.de sowie im Fanshop erhältlich.

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Der Re-Start für die Krefeld Pinguine ist deutlich misslungen. Im Nachholspiel gegen die Bietigheim Steelers setzte es für das Team von Igor Zakharkin eine herbe 2:5 (0:0, 0:4, 2:1)-Pleite. Vor 1.752 Zuschauern, die zum ersten Mal seit dem Jahreswechsel wieder in die Halle durften, zeigte das Team vor allem im zweiten Durchgang viele Fehler und geriet vorentscheidend in Rückstand. Die Pinguine, die überraschend doch auf Verteidiger Arturs Kulda zurückgreifen konnten, mussten dennoch wichtige Ausfälle hinnehmen. So waren unter anderem Topverteidiger Jesper Jensen-Aabo und Torjäger Alex Bergström nicht einsatzbereit. Dafür aber feierten die beiden Neuzugänge Yannick Hänggi und Mike Hoeffel ihr Debüt im schwarz-gelben Trikot. Auf Seiten der Gäste ruhten die Hoffnungen wie gewohnt vor allem auf zwei Schultern: Topgoalie Sami Aittokallio und Torjäger Riley Sheen, dem besten Torschützen der DEL. Im Tor setzte Igor Zakharkin erwartungsgemäß auf Oleg Shilin, der statistisch sogar noch besser dasteht, als Gästekeeper Aittokallio.

Die erste gute Chance hatte in der zweiten Minute Maxi Gläßl, doch der junge Blueliner schoss, von Hoeffel glänzend  freigespielt, zu zentral. In der Vierten dann war es Niclas Lucenius, der nach toller Kombination zum Abschluss kam, die Scheibe aber über das Tor setzte. Doch auch die Gäste waren gefährlich und hatten ihre bis dato beste Gelegenheit, als ex-Pinguin Constantin Braun das Hartgummi an den Pfosten des Krefelder Tores jagte. Drei Minuten später dann der Alleingang für den zweiten ex-Pinguin, Norman Hauner, doch der Torjäger verfehlte das Ziel. Fast im Gegenzug scheiterte auch Philipp Mass freistehend, zog aber die erste Strafe des Spiels. Chancen allerdings sprangen bei der personellen Überlegenheit nicht heraus. Trotzdem blieben die Pinguine das spielbestimmende Team und hatten weitere Gelegenheiten wie durch Lucas Lessio, Justin Volek oder Alex Blank. Allein, die Scheibe wollte nicht ins Tor. Dreieinhalb Minuten vor der Pause dann die erste Unterzahl für die Pinguine. Chancen aber sprangen auch für die Steelers nicht heraus und so blieb es nach dem ersten Durchgang beim torlosen Remis.

Der zweite Durchgang sah dann eine Partie, die von beiden Seiten sehr kontrolliert geführt wurde. So waren klare Chancen absolute Mangelware. Die Pinguine aber hatten bei abgefälschten Schüssen von Lessio und Dominik Tiffels Pech, dass sie nicht auf das Tor kamen. Die bis dahin beste Chance hatte in der 29. Minute Justin Volek, als er nach tollen Niederberger-Pass aus kurzer Distanz die Scheibe auf das Tor stach, doch Aittokallio war mit dem Schoner zur Stelle. Fast im direkten Gegenzug dann aber der Treffer für die Gäste. Ein abgefangener Pass führte zum Alleingang durch Tim Schüle. Diesen brach Shilin mit einem Hechtsprung hervorragend auf, doch die Scheibe sprang ausgerechnet zu Hauner und der verwandelte ins verwaiste Tor zum 0:1. Die Pinguine antworteten durchaus offensiv und verlagerten das Geschehen weitgehend vor das gegnerische Tor. Doch in der 34. die nächste kalte Dusche. Bei einem guten Wechsel der Gäste setzten die sich fest und so kam die Scheibe zu CJ Stretch und der traf vom Bullypunkt zum 0:2. Und es kam noch schlimmer, denn nur eine Minute später nutzte Alexander Preibisch eine Unaufmerksamkeit in der Defensive zum 0:3. Das zeigte Wirkung und die Pinguine, obschon sichtbar bemüht, fanden nicht zu ihrem Spiel. Und so kam es sogar noch schlimmer: 38 Sekunden vor der Pause stand plötzlich Matt McKnight frei und schoss zum 0:4 ein. Mit diesem mehr als entmutigenden Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.

Die Pinguine aber gaben nicht auf und kamen in der 43. zum Anschluss. Zunächst wehrte Aittokallio einen Versuch von Lessio ab, doch die Scheibe sprang zu Jeremy Bracco und der bediente Lucenius und der musste aus kurzer Distanz nur einschieben. Die Gastgeber waren spürbar bemüht, doch die Schwaben hielten dagegen und zogen sich jetzt weit zurück. So lief die Uhr unerbittlich herunter. In der 48. allerdings die nächste Überzahl für Krefeld. Diese wurde nach tollen Solo von Robert Sabolic mit noch 1:10 auf der Uhr zu einem 5 gegen 3. Es folgte ein druckvolles Powerplay, doch je zweimal Sabolic und Weiss scheiterten mit besten Chancen und Bracco versuchte, in bester Schussposition, noch einmal abzulegen. So blieb die große Gelegenheit ungenutzt.  Und auch Pech kam dazu, denn in der 54. setzte Maxi Gläßl das Hartgummi nach tollem Solo an den Innenpfosten. Immerhin aber brachten die Schwarz-Gelben es noch zur Ergebniskosmetik, denn in der 56. Minute bediente Bracco nach schnellem Aufbau Lessio, der tauchte frei vor Aittokallio auf und tanzte diesen aus, um zum 2:4 einzuschießen. Lessio holte Sekunden später sogar noch einmal eine Strafe heraus. Zwei Minuten vor dem Ende ging Shilin vom Eis. Die Pinguine hatten die Chance, als die Scheibe auf der Torlinie lag, doch die Gäste klärten und brachten den Puck raus und so gelang es Brendan Ranford, ins leere Tor einzuschießen.

So mussten die Pinguine eine bittere Niederlage in ihrem Kampf um einen Playoffplatz hinnehmen. Weiter geht es gleich am Freitag, wieder in der Yayla-Arena. Gegner sind dann die Straubing Tigers.

 

Strafen:

Krefeld: 2

Bietigheim: 10

 

Tore:

0:1 29. Hauner (Schüle)

0:2 34. Stretch (Jasper, Sheen)

0:3 35. Preibisch (Ranford, Braun)

0:4 40. McKnight (Ranford, Naud)

1:4 43. Lucenius (Bracco, Lessio)

2:4 56. Lessio (Bracco)

2:5 59. Ranford (Naum, Weiß)