Kategorien
News Spielberichte

Das vierte Spiel des MagentaSport Cups ist gespielt. Erneut müssen wir uns unserem Angstgegner aus Bremerhaven mit 1:3 geschlagen geben. Unsere junge Mannschaft zeigte zwar gute Ansätze, konnte das Tempo gegen den starken Gegner aus dem Norden jedoch nicht mitgehen. Cheftrainer Mihails Savrinskis war nach dem Spiel in der Pressekonferenz sichtlich geknickt. „Wir müssen ganz klar an unserer Einstellung arbeiten und Routine rein bekommen,“ analysiert der Lette sachlich.

Dabei war jedoch nicht alles schlecht. Im ersten Drittel gab es gute Torchancen auf beiden Seiten, die jeweils durch den Bremerhavener Schlussmann Brandon Maxwell und unseren Starter Sergey Belov entschärft werden konnten. Deutlich mehr Arbeit hatte zweifelsohne Belov, der am Ende des Spiels ganze 51 Schüsse auf das Tor bekommen hatte. Die erste große Chance hatten die Fischtown Pinguins in der fünften Spielminute als Alexander Friesen den Puck aus einer unübersichtlichen Situation heraus fischen und an Belov vorbeischießen konnte – zum Glück, aus Sicht der Krefelder, nur an den Pfosten.
Das erste Mal hinter sich greifen musste er jedoch in der 14. Spielminute als die Bremerhavener den Puck in der eigenen Zone erobern konnten, schnell nach vorne brachten und Jan Urbas von seinem Sturmpartner Miha Verlic perfekt in Szene gesetzt wurde. In der Folge waren die schwarz-gelben zwar bemüht, konnten jedoch glücklich sein, nicht mit einem zwei-Tore-Rückstand in die Kabine gegangen zu sein, da der 27-jährige Russe in der Schlussminute des ersten Drittels, seinen vermutlich besten Save machte. Ein ohnehin scharfer Schuss wurde vor dem Tor nach unten abgefälscht, Belov reagierte explosiv und stoppte die Scheibe mit der linken Schiene.

Wenig Positives gibt es jedoch über das zweite Drittel zu berichten. Die Fischtown Pinguins schienen den Krefeldern stets einen Schritt voraus, gewannen viele Zweikämpfe und kamen so zu mehr Torchancen. Eine erste Angriffswelle der Nordlichter konnten die Pinguine zwar noch abwehren, auch weil Stürmer Nikita Shatsky, der erneut eine sehr couragierte Leistung zeigte, einen schmerzhaften Schuss von der blauen Linie blockte und Belov weiterhin als Ruhepol der Verteidigung agierte.
Das 0:2 aus Sicht unserer Seidenstädter fiel trotz aller Defensivbemühungen kurz darauf trotzdem in der 28. Spielminute nachdem Niklas Postel wegen Haltens eine Strafe verbüßen musste. Erneut war es Urbas, dieses Mal nach einer Passstafette mit Anders Krogsgaard und Ziga Jeglic, der den One-Timer an Belov vorbeischoss.
Nach diesem Tor schienen die Krefelder jeoch wieder besser ins Spiel zu finden. Langsam tastete man sich an das von Maxwell gehütete Tor ran. Kai Hospelt probierte es zuerst auf der Stockhand-Seite – ohne Erfolg. Erst in der 35. Spielminute, nach einem beherzten Forecheck der Shatsky-Lessio-Postel-Reihe, wurden die Pinguins zu einem ihrer wenigen Fehler gezwungen. Shatsky positionierte sich perfekt vor dem Tor und tippte Postels Pass am 29-jährigen Amerikaner vorbei zum 1:2-Anschlusstreffer.

Die Hoffnung auf eine Aufholjagd wehrten im Schlussabschnitt leider nicht allzu lange. Wegen einiger Strafzeiten kam der KEV nie richtig in den Rhythmus. Zu stark präsentierte sich Bremerhaven hierzu. In der 43. Minute dann die Vorentscheidung. Eine Situation, die sehr an das erste Tor erinnerte: Puckeroberung, schneller Konter und Torabschluss nach einer 2-gegen-1-Situation. Dieses Mal war es Dominik Uher, der den Puck halbhoch auf der Stockhand-Seite Belovs verbeiquetschte.
Knapp zwei Minuten vor dem Ende der Partie keimte nochmals kurz Hoffnung auf als Vincent Saponari mit der Scheibe zum Tor zog und diese auch im Tor unterbringen konnte – leider kollidierte er dabei im Torraum so mit Maxwell, dass die Schiedsrichter korrekterweise darauf entschieden dem Tor keine Gültigkeit anzuerkennen.
Die 1:3-Niederlage geht unter dem Strich bedauerlicherweise in Ordnung. Bremerhaven war über weite Teile des Spiels stärker und auch gute Individual-Leistungen konnten das Ruder nicht herumreißen.

Kategorien
News

Derby zwischen Köln und Düsseldorf Auftaktspiel am 17.12.20 als Free-TV Angebot

Der Spielplan der regionalen Gruppenphase für die neue Saison in der PENNY DEL steht fest. Am 17.12.20 um 19.30 Uhr bestreiten die Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG das Auftaktspiel. Bereits am Tag danach kommt es zum Duell zwischen den Eisbären Berlin und den Fischtown Pinguins Bremerhaven (ebenfalls 19.30 Uhr). Komplettiert wird der erste Spieltag am Samstag (19.12.20) sowie am Sonntag (20.12.20).

Das Auftaktspiel ist dabei als Free-TV Angebot auf allen MagentaSport Plattformen sowie auf dem Sender #dabeiTV bei MagentaTV zu sehen. Alle weiteren Spiele werden live bei MagentaSport zu sehen sein.

Die aus Vertretern aller 14 Clubs bestehende Spielplankommission der PENNY DEL hat sich bewusst dazu entschieden, speziell in den Wintermonaten ausschließlich Spiele innerhalb der jeweiligen Gruppe zu absolvieren. Die Reduzierung von Reisekilometern und Hotelübernachtungen soll helfen, das Infektionsrisiko innerhalb der Mannschaften zu minimieren. Die 14 dann noch vorgesehenen Partien gegen die Teams aus der jeweils anderen Gruppe werden später terminiert.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, sagt: „Die Vorfreude ist jetzt schon spürbar. Ein Derby zum Start der neuen Saison ist besonders für die Fans der beiden Clubs reizvoll. Die Eishockey-Fans sollen von dem Spielplan profitieren, es gibt Eishockey non-stop. Bis zum Jahreswechsel finden insgesamt 22 Spiele statt.“

Uwe Krupp, Trainer der Kölner Haie, sagt: „Nach der langen Spiel-und Trainingsfreien Zeit mit vielen Fragezeichen über die Zukunft der Kölner Haie, freuen wir uns jetzt natürlich riesig beim Saisonstart dabei zu sein. Wir werden die nächsten zweieinhalb Wochen dafür nutzen die Mannschaft in Schwung zu bekommen, um uns im Auftaktspiel gegen Düsseldorf so teuer wie möglich zu verkaufen.”

Harold Kreis, Trainer der Düsseldorfer EG, sagt: „Die alte Rivalität zwischen den Haien und der DEG birgt immer noch und immer wieder Brisanz und Spannung. Gerade zum Auftakt dieser besonderen Saison 2020/21. Ich erwarte, dass alle Teams nach den vielen Monaten Pause mit besonders viel Leidenschaft auftreten werden. Das werden intensive Eishockey-Monate, ein Derby zum Auftakt passt da perfekt!“

Der erste Spieltag auf einen Blick:
Donnerstag (17.12.20), 19.30 Uhr: Kölner Haie vs. Düsseldorfer EG
Freitag (18.12.20), 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven
Samstag (19.12.20), 16.30 Uhr: Adler Mannheim vs. Nürnberg Ice Tigers
Sonntag (20.12.20), 14.30 Uhr: Red Bull München vs. Augsburg Panther
Sonntag (20.12.20), 17.00 Uhr: ERC Ingolstadt vs. Schwenninger WildWings
Sonntag (20.12.20), 19.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine

Den gesamten Spielplan der Gruppenphase finden Sie auf der Homepage: Link

Kategorien
News

Liebe Dauerkartenfans,
wir wissen, dass Ihr genauso sehr wie wir für Eishockey bei und mit den Krefeld Pinguinen brennt – ja, wir sind eine Gemeinschaft, die zu 100 % hinter dem Club steht!
Und fest steht auch: Wir wollen spielen!
Allerdings bleibt es eine Hängepartie, denn wir müssen nach jetzigem Stand aufgrund der Anordnungen seitens der Politik davon ausgehen, dass es zu zahlreichen Geisterspielen kommen wird – die Anzahl ist ungewiss. Das bedroht auf wirtschaftlicher Ebene, da wir einen Großteil unseres Etats mit Ticket-, Merchandising- und Sponsoringeinnahmen in Zusammenhang mit von Zuschauern besuchten Heimspielen begründen.
Kurzum: Wir sind auf Eure Mithilfe angewiesen, um zuallererst unseren Nachwuchs, den KEV 81, weiterhin trotz Corona in dem vorgesehen Umfang unterstützen zu können. Daher haben wir drei Optionen für Euch:

Variante 1 – Spende an den KEV Nachwuchs
Werde Unterstützer des KEV-Nachwuchses und hilf in einer schwierigen Situation!
Als „freiwilliger Verzichter“ hilfst Du immens, die Nachwuchsarbeit sicherzustellen und den Standort Krefeld zu erhalten. Das Geld geht 1:1 an den Nachwuchs! Außerdem bieten wir Euch hierfür exklusive Gegenleistungen, wie beispielsweise einer Corona-Dauerkarte oder deinem Namen auf einer Bande und dem nächsten Auswärtstrikot, die man für Geld nicht kaufen kann.

Variante 2 – Übertrage Teile deines Guthabens in die Saison 2021/2022
Nutze Dein Guthaben in unserem Ticket-Onlineshop als Anzahlung auf Deine Dauerkarte für die Saison 2021/2022. Den übrigen Anteil kannst Du entweder an den KEV 81 spenden oder aber von uns auszahlen lassen.

Variante 3 – Vollständige Auszahlung deines Guthabens
Selbstverständlich könnt Ihr Euch das Guthaben auch vollständig auszahlen lassen. Gebt dazu in eurem Formular bei „Variante 2“ entsprechend 0% an und kreuzt das Häkchen zum Ausbezahlen an.

Alle Dauerkartenbesitzer haben dieses Formular bereits per E-Mail erhalten. In den nächsten Tagen wird es ebenfalls postalisch bei allen eintreffen.

Kategorien
News Spielberichte

Im Derby gegen die DEG im Rahmen des MagentaSport-Cups unterlagen die Krefeld Pinguine am heutigen Dienstagabend knapp mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) beim großen Rivalen. Das entscheidende Tor fiel erst kurz vor Ende der Begegnung in eine Druckphase der Pinguine hinein. Vor der Begegnung stand beim ersten Straßenbahnderby der Saison das Sportliche eher im Hintergrund. Vielmehr wurde über die Veränderungen im Kader und an der Bande der Pinguine diskutiert. Entsprechend groß war die Neugierde bei allen Beobachtern, wie das Team mit der Situation umgehen würde. Bei den Gästen startete wie im ersten Spiel in Bremerhaven NHL-Goalie Jonas Johansson. Düsseldorf setzte auf den jungen Mirko Pantkowski.

Die erste nennenswerte Gelegenheit der Partie hatte in der 7. Minute Martin Schymainski im Nachschuss, scheiterte aber an Pantkowski im DEG-Tor. Im unmittelbaren Gegenzug dann aber auch gleich die erste Topgelegenheit für die Hausherren, als Alexander Barta alleine auf Johansson zulief, die Scheibe aber an den Pfosten setzte. Die Partie taute jetzt spürbar auf und gut eine Minute später scheiterte zunächst Kai Hospelt aus spitzem Winkel, dann parierte Pantowski gegen einen Torsten-Ankert-Schlagschuss von der blauen Linie. Insgesamt waren die läuferisch starken Pinguine leicht feldüberlegen, ohne sich jedoch all zu viele klare Gelegenheiten herauszuspielen. Defensiv ließ das Team dabei wenig zu. Fünf Minuten vor der Pause dann aber ein Abspielfehler im Aufbau und der junge Konstantin Bongers ging, wenn auch etwas aus spitzem Winkel, allein aufs Tor zu. Der 17-Jährige aber scheiterte an Johansson. Die Hausherren wurden jetzt stärker, die Scheibe wollte aber auf beiden Seiten nicht ins Tor und so ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.

Der zweite Durchgang sah dann zunächst weiter ein verteiltes Spiel ohne große Chancen, doch in der 5. Minute führte ein Krefelder Scheibenverlust zur ersten Chance der DEG nach toller Kombination, doch Johansson war zur Stelle. Es gab aber die erste Strafe für die Gäste und die folgende Überzahl der Gastgeber dauerte nur Sekunden, dann warf Marco Nowak die Scheibe aufs Tor. Diese prallte an einen Schlittschuh und genau auf den Schläger von Jerome Flaake und der drückte das Hartgummi zum ersten Tor des Abends über die Linie. Insgesamt waren die Hausherren jetzt das etwas bessere Team, das auch etwas zwingender wirkte. Die Pinguine kamen erst in der 34. Minute wieder zu einer guten Gelegenheit, als Lucas Lessio sich toll durchsetzte und frei zum Schuss kam, aber knapp verzog. Doch nur einige Sekunden später hielt Daniil Valitov die Scheibe gut im Drittel. Er passte zu Vinny Saponari, der die Scheibe über Pantkowski an die Latte lupfte, von dort prallte sie zurück an den fallenden Krefelder Stürmer und über die Linie zum Ausgleich. Die Schiedsrichter bemühten das Video und erkannten den Treffer zurecht an. In der 36. Minute dann die erste Strafe für die DEG. Die Pinguine ließen die Scheibe hervorragend laufen und kamen zu vielen Abschlüssen, doch ganz zwingende Aktionen waren nicht dabei und so blieb es beim 1:1. Sekunden vor der Pause dann noch einmal die große Chance, doch Martin Schymainski und Kristofers Bindulis scheiterten an Pantkowski und es gab die zweite Strafe der DEG. So ging es mit Unentschieden und knapp zwei Minuten Überzahl erneut in die Kabinen.

In dieser Überzahl hatte zunächst erneut Saponari eine gute Chance, doch sein Schuss strich ebenso am langen Eck vorbei, wie Sekunden später der Versuch von Laurin Braun. Beide Teams versuchten nun mehr nach vorn, doch zunächst blieben beide Seiten ohne die ganz klaren Gelegenheiten. Erst in der 50. Minute setzte sich Lessio einmal mehr überragend durch und zog vor das Tor, doch sein Rückhandschuss ging knapp am Tor vorbei. Wenig später war es Schymainksi, der in eine Scheibe spritzte, aus spitzem Winkel aber an Pantkowski scheiterte. In der 53. dann zunächst eine Topchance für Alexander Ehl, der aber an Johansson scheiterte. Im Gegenzug verpasste Braun und kurz darauf Leon Niederberger. Die Pinguine drängten jetzt auf die Entscheidung und hatten fünf Minuten vor dem Ende durch Casey Fitzgerald die nächste Topchance, doch wenige Sekunden später stand plötzlich Maximilian Kammerer völlig frei vor dem Tor und traf zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden 2:1. Die Pinguine drängten jetzt natürlich auf den Ausgleich und hatten bei 4 gegen 4 noch gute Gelegenheiten, doch am Ende reichte es nicht und es blieb beim 1:2 aus Sicht der Gäste, die damit im ersten Derby der Saison knapp unterlagen.

Dennoch zeigte das Team nach den Querelen der vergangenen Tage und Wochen eine gute Leistung, die Mut für die Zukunft macht. Wichtig ist jetzt vor allem, wieder Ruhe ins Team zu bringen, um am Freitag mit frischem Mut ins Heimspiel gegen Angstgegner Bremerhaven zu gehen.

Reihen Krefeld:
Johansson, Cüpper,
Postel/Schymainski/R. Fitzgerald, Valitov/Bindulis
Petrakov/Shatsky/Lessio, C. Fitzgerald/Schmitz
Hospelt/Braun/Saponari, Bappert/Ankert
Klöpper/Niederberger

Strafen:
Düsseldorf: 6
Krefeld: 4

Tore:
1:0 25. Flaake (Nowak, Fischbuch) PP
1:1 34. Saponari (Valitov)
2:1 56. Kammerer (Fischbuch, Barta)

Kategorien
News

Zunächst möchten wir uns als Krefeld Pinguine bei allen Fans, Sponsoren und Partnern entschuldigen, dass wir die aktuellen Ereignisse erst jetzt kommentieren können. Es war notwendig, dass wir zunächst mit den Spielern und Mitarbeitern klärende Gespräche führen. Fakt ist: Wir sind für die uns vorliegende Situation verantwortlich und möchten sie nun lösen, um uns wieder auf Eishockeyspielen zu konzentrieren – weg vom EC Hollywood.
Wir wissen, dass die letzten Tage für Euch alle sehr ereignisreich waren. Das waren sie für uns auch und tatsächlich brauchten wir diese Zeit, um die Geschehnisse aufzuarbeiten. Heute kommunizieren wir nicht beschönigend, dafür aber offen und transparent, so wie ihr es auch verdient:

Glen Hanlon:
Den Abgang von Glen bedauern wir. Wir hatten die Hoffnung, dass Glen unser Team in und durch eine erfolgreiche Saison 2020/2021 mit all ihren pandemiebedingten Herausforderungen führt. Seine Motive den Verein zu verlassen, können wir zwar verstehen, hätten uns allerdings gewünscht, dass diese bereits vor Amtsantritt mit entsprechender Weitsicht geklärt worden wären.
Für einen Trainerwechsel gibt es bekanntlich keine wirklich gute Zeit, doch wir sind zuversichtlich, dass Mihails Svarinskis und Boris Blank die Mannschaft in den nächsten Spielen – wie auch bereits bei den vorherigen Spielen – optimal vorbereiten werden und wir auch weiterhin schnelles und aggressives Hockey in Krefeld sehen können.
Boris Blank: „Die Situation ist für niemanden einfach gewesen. Wir sind jedoch Sportler durch und durch und wollen die Farben der Krefeld Pinguine erfolgreich vertreten. Unser Fokus liegt auf den kommenden Aufgaben und wir wissen um unsere Verantwortung gegenüber dem Club, den Fans und den Sponsoren.“

Kris Foucault:
Kris hat sich dazu entschieden, den Verein zu verlassen. Aus sportlicher Sicht bedauern wir auch diese Entscheidung, da Kris in den beiden Spielen gezeigt hat, welches Potential in ihm steckt. Seinem Wunsch entsprechend haben wir mittels eines Aufhebungsvertrags inklusive einer Freigabe für die Eisbären Berlin gehandelt, um ihm die Möglichkeit einzuräumen, bei einem der Top 3 Clubs in Deutschland zu spielen. Es handelt sich somit keinesfalls um eine Entlassung, wie in den vergangenen Tagen in den Medien kursierte.
Wir wünschen Kris und seiner Familie eine erfolgreiche Zeit in der Hauptstadt.

Eugen Alanov:
Eugen hat sich der Düsseldorfer EG angeschlossen. Er hat sich jedoch in den letzten Wochen in Trainingseinheiten und in den Spielen vollständig in den Dienst unserer Mannschaft und unseres Clubs gestellt.
Wir wünschen Eugen viel Erfolg bei der Düsseldorfer EG und unseren Nachbarn aus Düsseldorf gratulieren wir zu dieser Verpflichtung.

Colin Smith und Wade Bergman:
Als Reaktion auf den Abgang von Glen Hanlon wird Colin Smith die Penny-DEL verlassen und in die schwedische Allensvenskan wechseln. Auch Wade Bergman hat sich entschlossen, seine Zelte in Krefeld abzubrechen und nach dem Abgang von Hanlon anderweitig unterzukommen.
Es gibt in diesem Zusammenhang keinerlei Spannungen zwischen Clubführung und den Spielern. Wir respektieren die Entscheidung der Spieler und wünschen ihnen alles Gute für die sportliche und private Zukunft.

Torsten Ankert:
Torsten wird den Krefeld Pinguinen in den Spielen des Novembers noch zur Verfügung stehen, sich ab dem 01. Dezember dann einer neuen Herausforderung stellen.
„Ich bin den Krefeld Pinguinen für die vergangenen Spielzeiten sehr dankbar und hege keinerlei Groll. Für mich bot sich nun die Perspektive anderweitig noch einmal Fuß zu fassen. Ich wünsche dem Club den größtmöglichen Erfolg und möchte mich für die Unterstützung der Fans in all den schwierigen Zeiten bedanken“, so Torsten Ankert.
Wir bedanken uns bei Torsten Ankert für seinen immer vorbildlichen Einsatz und wünschen ihm und seiner Familie auf der nächsten Station alles erdenklich Gute.
Torsten wird zusammen mit den anderen Akteuren heute Abend gegen die Düsseldorfer EG selbstverständlich auf dem Eis stehen und alles für den Club geben.

Protest vor dem Wolfsburg Spiel:
Wir wissen, dass wir in den vergangenen Wochen und Monaten auf kommunikativer Ebene deutliche Defizite aufgewiesen haben und arbeiten daran diese schleunigst zu beseitigen. Hieran ist auch nichts schön zu reden.
Es ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, dass alle Mitarbeiter und Spieler der Krefeld Pinguine pünktlich ihr Gehalt erhalten, alles andere ist inakzeptabel.
In einem Gespräch zwischen der Mannschaft und der Clubführung wurde sich heute darauf verständigt, zukünftig Herausforderungen intern aufzuarbeiten und zusammen nach vorne zu sehen. Wir werden gemeinsam als Club gestärkt aus dieser Situation herausgehen – als Einheit!

Wirtschaftliche Lage und Dauerkarten:
Viele Geschichten wurden rund um die Krefeld Pinguine verfasst und sehr häufig gehen diese mit der wirtschaftlichen Stabilität des Clubs einher.
Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass sich der Verein in einer stabilen finanziellen Lage befindet, auch wenn mögliche Geisterspiele eine Herausforderung bedeuten. Diese Erkenntnis ziehen wir aus mehreren Anhaltspunkten:

Zahlung der Coronahilfen Profisport
– Es handelt sich hierbei keineswegs um die vermuteten 800.000 Euro, jedoch um eine sechsstellige Summe, die uns in der jetzigen Situation hilft, fehlende Zuschauereinnahmen zu kompensieren
Unterstützung der Sponsoren und Partner
– Wir sind stolz, dass unsere Sponsoren hinter uns stehen und werden weiterhin im engen und intensiven Austausch bleiben
Unterstützung durch die Hauptgesellschafterin
– Wie in der Vorwoche bereits kommuniziert, bekennt sich unsere Hauptgesellschafterin, die Save’s AG, zu 100 % zum Standort

Wie in der letzten Woche angekündigt, haben wir mit der Entscheidung des Ligastarts die Lage hinsichtlich der Dauerkartenbesitzer erörtert. Selbstverständlich stehen wir zu unserem Wort, dass Beträge zurückgezahlt werden können. Das stand nie in Abrede und sämtliche anderslautende Meldungen entbehren jeglicher Grundlage. Klar ist jedoch auch, dass uns die Saison vor Unwägbarkeiten stellt, die sich in der politischen Entscheidungsfindung nahezu wöchentlich niederschlagen. Aus diesem Grund hoffen wir auf die Unterstützung unserer Fans in diesen Zeiten – natürlich nur im Rahmen dessen, in dem es jedem möglich ist.
Wir werden allen Dauerkartenbesitzern hierbei Auswahlmöglichkeiten anbieten, worunter die Unterstützung des Nachwuchses beim KEV 81, der Übertrag des Guthabens in die Saison 2021/2022 aber auch die Rückerstattung der getätigten Zahlungen fallen.
Die Zustellung erfolgt postalisch sowie per E-Mail noch in dieser Woche.
Wir gehen davon aus, dass wir mit dem ausgearbeiteten Konzept eine gute und faire Lösung für alle Beteiligten finden.

Schlusswort:
Uns ist es sehr daran gelegen, Euch alle mit auf unsere Reise zu nehmen. Wir arbeiten tagtäglich an unserer Kommunikation, sowohl intern, als auch extern. Uns ist bewusst, dass wir hier noch eine Menge zu tun haben. Doch mit Eurer Hilfe, Eurem kritischen Feedback und ein wenig Geduld kommen wir Schritt für Schritt näher an das uns gesteckte Ziel.
Wir alle sind die Krefeld Pinguine, ohne Euch geht es nicht. Lasst uns gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und in die neue Saison starten. Wir werden weiterhin unser Bestes geben und wissen, dass auch Ihr stets Euer Bestes gebt um uns zu helfen!
Dafür bereits heute ein herzliches Dankeschön!

Kategorien
News

Am heutigen Morgen verabschiedet sich Glen Hanlon von der Mannschaft der Krefeld Pinguine. Hanlon verlässt das Team nach den ersten Spielen im Rahmen des Vorbereitungsturnieres auf eigenen Wunsch. „Es gibt viele Gründe für meine Entscheidung. Allem voran sind es persönliche Gründe und die Entwicklung der Corona-Pandemie, die mich in meinem Alter zu der Rückreise zu meiner Familie zwingt“, so Glen Hanlon.
Für die weiteren Spieltage des MagentaSport Cups wird Mihails Svarinskis die Position des Headcoach interimsweise übernehmen und an einer neuen Besetzung für den anstehenden Ligastart gearbeitet.
„Wir danken Glen für die bislang geleistete Arbeit, die zu Zeiten von Corona sicher viele Hürden in der Vorbereitung hatte. Wir haben eine Mannschaft mit einem starken Zusammenhalt und wollen mit Zuversicht die nächsten Spiele in Angriff nehmen!“ Sergey Saveljevs, Geschäftsführer Krefeld Pinguine.

Kategorien
News

Zum nun feststehenden Saisonstart:
Die Krefeld Pinguine sind selbstverständlich sehr glücklich darüber, dass nach den harten, anstrengenden und langen Verhandlungen mit der PENNY DEL, den anderen Mannschaften sowie der Politik eine Lösung gefunden wurde, die einen Spielbetrieb mit allen 14 Mannschaften möglich macht. Wir sind zufrieden mit dem Konzept, insbesondere der Einteilung in Staffeln nach regionalem Bezug, und bedanken uns bei allen Beteiligten für zweifelsohne nicht einfache Gespräche. Jetzt gilt, die verbleibenden Spiele des MagentaSport Cup zu nutzen, um dann für den Ligastart ideal gewappnet zu sein.

Zur wirtschaftlichen Situation:
Da sich die Spieler aufgrund der noch laufenden Vorbereitung auf die Saison einer noch reduzierten Belastung ausgesetzt sehen, sind sie zu einem gewissen Prozentsatz noch in der Kurzarbeit. Sobald die reguläre Belastung wieder bei 100 Prozent ist, ändert sich diese Situation auch natürlich wieder. Hierzu stehen wir mit der Agentur für Arbeit im sehr engen Austausch.
Entgegen diverser Mutmaßungen der vergangenen Tage ist die wirtschaftliche Situation der Krefeld Pinguine unter Kontrolle. Die Kalkulation zur durch die Liga angeordneten Nachlizenzierung zum verschobenen Saisonstart wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, der uns seit über 22 Jahren in dieser Funktion begleitet, aufgestellt. Aufgrund der Erkenntnisse an anderen Standorten forderte die Liga auf, eine noch vorsichtigere Kalkulation zu Grunde zu legen, ein-schließlich eines weiteren Gehaltsverzichts seitens der Spieler – so wie dies bei nahezu allen anderen Clubs der DEL der Fall ist.
Zwischenzeitlich wurde das seitens der Liga vermutete Finanzloch durch unsere Hauptgesellschafterin, die Save’s AG, selbst in der Kürze der Zeit durch eine Finanzierungsvereinbarung in Gänze für die Zukunft geschlossen, bis weitere notwendige Gespräche mit den Spielern geführt worden sind. „Sergey Saveljev und sein Team durchleben eine schwierige Situation, in der sie einige Baustellen der Vergangenheit aufzuarbeiten haben. Das kann nicht von heute auf morgen geschehen, aber ich weiß, dass hier keine Überstunden gezählt werden und jeder mit Herzblut bei der Aufgabe ist, um Ruhe in den Verein zu bringen und eine sehr gute Grundlage zu schaffen, um erfolgreiches Eishockey zu ermöglichen. Das ist es, was Fans, Spieler, Mitarbeiter, Sponsoren und Gesellschafter verbindet.“, so Stefano Ansaldi, CEO der Save’s AG.
Während, aufgrund ausbleibender Zuschauereinnahmen, die Einnahmen natürlich während der Saison niedriger kalkuliert werden müssen, sieht die Bilanz aufgrund intensiver Bemühungen und neuer Kooperationspartner (u.a. durch die kürzlich publizierten neuen Partnerschaften im Kompensationsbereich mit Unternehmen wie Kigili oder Premier Inn) im Gegenzug auch deutlich sinkende Ausgaben vor. Unter dem Strich geht es in den kommenden Monaten darum weiterhin rational zu haushalten, um gemäß wirtschaftlicher Vernunft den Standort in dieser Corona-bedingten Ausnahmesituation zu sichern. Dabei stehen uns unsere Partner und Sponsoren stets vorbildlich zur Seite und unterstützen uns nicht nur finanziell, sondern sind auch mit Rat und Tat bei uns.
Auf Sponsorenseite sind Auslösungen von Zahlungen zu einem großen Teil – verständlicherweise – zeitlich mit dem Start der DEL-Saison gekoppelt, denn hier ist der größte Werbewert zu erzielen. Derzeit wurden demnach erst rund 1/5 der Sponsorengelder aufgrund dieser Thematik ausgezahlt – und das nach weit mehr als der Hälfte des Geschäftsjahres.
Ein Grund für die frühzeitige Zusage zur Teilnahme am MagentaSport Cup war in diesem Zusammenhang, dass sich große Partner bereit erklärt haben, Zahlungen früher zu aktivieren, wenn die Krefeld Pinguine spannende Leistungen im Vorhinein der DEL-Saison bereits anbieten können. Für diese tolle Kooperationsbereitschaft und die immer sehr gute und offene Kommunikation untereinander möchten wir uns recht herzlich bei den betreffenden Partnern bedanken. Wir schauen mit großem Optimismus auf die weiteren fünf Monate des Geschäftsjahres, das im deutschen Eishockey am 30.04.2020 endet.
Auch für den Fall einer Absage der Saison wären die Krefeld Pinguine vorbereitet gewesen. Stefano Ansaldi äußert hierzu: „Wir haben volles Vertrauen in die Arbeit des neuen Geschäftsführers Sergey Saveljev und die der Geschäftsstelle. Auch wenn die seit Anfang des Jahres anhaltende Situation eine glasklare finanzielle Kalkulation schwierig macht und wir uns mit Unwägbarkeiten konfrontiert sehen, sind wir davon überzeugt, dass sich die Organisation auf einem sehr guten Weg im angestoßenen Veränderungsprozess befindet. Für den Fall einer Saisonabsage hätten wir das unternehmerische Risiko getragen, denn wir sehen den Invest in den Standort als goldrichtig an.“
Zum Protest der Spieler am Dienstag sagt er: „Die Spielergehälter werden zum 15. eines jeden Monats für den Vormonat fällig. Dieser fiel in diesem Monat auf einen Sonntag. Es war vereinbart, dass wir mit dem eintreffenden Geld bezüglich der angemeldeten Kurzarbeit des Vormonats die neuen Gehälter be-gleichen. Dass diese Zahlung wenige Tage verspätet bei uns einging, führte unsererseits zu einer um wenige Tage verspäteten Auszahlung an die Spieler. Wir unterwerfen uns klar dem Prinzip der Leistung und Gegenleistung, wissen um unsere Verpflichtung. Die Aktion der Spieler haben wir zur Kenntnis genommen, auch wenn wir nicht glücklich darüber sind. Maßnahmen werden wir daraus ableiten. Wir sind uns sicher, dass eine solche Situation zukünftig durch verbesserte Kommunikation zwischen allen Parteien zum Wohle des Clubs vermieden wird.“
Zuschauer:
Derzeit können die Krefeld Pinguine aufgrund der Dekrete der Politik auf absehbare Zeit nur eine Saison ohne Zuschauer im Stadion planen. Geschäftsführer Sergey Saveljev beschreibt diesen Umstand so: „Das ist ein großer Wermutstropfen, aber wir bleiben weiterhin mit der Liga und der Politik in Gesprächen, um unseren Wunsch wieder Eishockey vor unseren Fans spielen zu können, zu äußern – selbstredend nur, wenn es die Pandemie zulässt und unsere Zuschauer nicht gefährdet werden.“
Je früher Zuschauer wieder in die Halle dürfen desto besser ist die Stimmung und als positiver Nebeneffekt verbessert sich folglich auch unsere Einnahmensituation.
Seitens der Krefeld Pinguine besteht kein Zweifel daran, dass es ohne die „gelbe Wand“ und das enthusiastische Publikum ein merkwürdiger und nicht dauerhaft wünschenswerter Saisonstart werden wird. In der nächsten Woche wird auch mit den treuen Dauerkartenbesitzern nach der gestrigen Entscheidung der Liga postalisch und per E-Mail das Gespräch gesucht werden und diese in die weitere Planung mit einbezogen.

Die Krefeld Pinguine freuen sich auf den gemeinsamen Saisonstart und bis dahin weitere erfolgreiche Spiele im MagentaSport Cup!

Kategorien
News

Auftakt am 17.12.20 / Spielmodus in zwei regionalen Gruppen mit anschließenden PLAYOFFS / Non-Stop Eishockey für die Fans bei MagentaSport

Auf diese Nachricht musste Eishockey-Deutschland lange warten. Umso schöner, dass es jetzt feststeht. Die PENNY DEL Saison 2020/21 startet mit allen 14 Clubs. Am 17. Dezember findet der erste Spieltag statt. Ab dann gibt es nahezu jeden Tag Eishockey, teilweise bis zu drei Spiele an einem Tag. Der genaue Spielplan wird zeitnah veröffentlicht. Alle Spiele werden live bei MagentaSport übertragen.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, freut sich angesichts der positiven Nachrichten: „Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork. Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Clubs starten wollen. Das ist uns gelungen. Von daher geht das Lob an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können. Alle Fans können sich auf Non-Stop Eishockey freuen.“
Die kommende Spielzeit wird aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage in einem anderen Modus gespielt. Der Modus beinhaltet jeweils 28 Regionalspieltage (24 Spiele pro Club) in zwei Gruppen (Doppelrunde), sowie 14 Spiele (Hin- und Rückspiel) gegen die sieben Mannschaften der anderen Division.

In der Gruppe Nord spielen die Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Kölner Haie, Iserlohn Roosters, Krefeld Pinguine und Grizzlys Wolfsburg. In der Gruppe Süd spielen die Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Straubing Tigers sowie die Schwenninger Wild Wings.
Nach der Gruppenphase wird es PLAYOFF-Spiele (Best of 3) um den Titel geben. Die PLAYOFF-Teilnehmer sind die vier bestplatzierten Clubs jeder Gruppe. Das Viertelfinale wird dabei gruppenintern gespielt, das Halbfinale dann über Kreuz. „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Modus genau richtig ist. Alle Clubs waren sehr schnell damit einverstanden. Der Modus der regionalen Gruppen mit Breakout Games bietet einen spannenden Wettbewerb mit Ligacharakter und gleichzeitig vermeiden wir Risiken für die Teams wie zum Beispiel zu viele weite Reisen mit Hotelübernachtungen. Dass wir dann noch PLAYOFFS spielen können, ist zusätzlich schön. Es ist das Salz in der Suppe. Und natürlich wäre es für alle schön, wenn die Fans dann wieder live in den Stadien mit dabei sein könnten“, so Tripcke.

Dass es letztlich alle 14 Clubs hinbekommen haben, beim Saisonstart im Dezember dabei zu sein, hat für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Hopp mehrere Gründe. „Es ist festzuhalten, dass sich in den letzten Wochen nochmal unglaublich viel getan hat. Immer mehr Clubs haben positive Bescheide von der Politik erhalten, was die finanzielle Unterstützung angeht. Zugleich gilt der Dank den Spielern in den Teams, die teilweise extreme finanzielle Einbußen hinnehmen, um wieder zu spielen. Darüber hinaus haben die Verantwortlichen der Clubs mit allen Partnern und Sponsoren individuelle Lösungen erarbeitet. Es war uns im Aufsichtsrat zu jedem Zeitpunkt eminent wichtig, dass die wirtschaftliche Lage der Clubs einen Spielbetrieb über mehrere Monate zulässt“, so Hopp. „Der Blick geht jetzt nach vorne. Wir alle haben eine außergewöhnliche Saison vor uns. Doch das Wichtigste ist, dass die PENNY DEL sich zeigen kann. Für das deutsche Eishockey gilt es, den positiven Schwung der jüngsten Vergangenheit mit tollen Leistungen der Nationalmannschaft, der Clubs sowie hoch talentierten jungen Spielern mitzunehmen und weiterhin erfolgreich bleiben zu wollen.“

Kategorien
News

Die Krefeld Pinguine können die Rahmenbedingungen für einen potenziellen Start der PENNY DEL-Saison 2020/21 erfüllen. Besonders in der aktuellen Situation sind wir enorm stolz mit Hilfe von unseren Fans, Partnern, Sponsoren und allen Mitarbeitern des Vereins einen Ligastart unsererseits zu ermöglichen. Ein riesiges Dankeschön an Euch alle.

Wir warten nun die Entscheidung der aktuellen Gesellschafterversammlung der Liga ab, ob und wann der endgültige Saisonstart sein wird. Wir sind gespannt und freuen uns!

Kategorien
News Spielberichte

Am Dienstagabend empfingen unsere Pinguine die Grizzlys aus Wolfsburg zu ihrem ersten Heimspiel des MagentaSport Cups. Nach der punktlosen Auswärtsreise in Bremerhaven hofften Trainer Glen Hanlon und seine Spieler auf etwas Zählbares in der eigenen Halle. In einem engen Spiel war es ein Doppelschlag der Krefelder im ersten Drittel, der, neben einer herausragenden Leistung des russischen Torhüters Sergei Belov, den Grundstein für den 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) Erfolg legte.

Dabei konnten die Pinguine von Beginn an das Heft in die Hand nehmen und setzten bereits in den ersten Minuten einige Nadelstiche in Richtung Wolfsburg-Torhüter Dustin Strahlmeier, der nach einem abgefälschten Schuss in der zweiten Minute bereits geschlagen schien, aber im letzten Moment die Beine schließen konnte. Auch sein Gegenüber Sergei Belov wurde in der dritten Minute auf eine erste Bewährungsprobe gestellt nachdem sich der Schwede Max Görtz vor dem Tor Raum schaffte, aber den Russen nicht überwinden konnte.

Dies gelang wenig später jedoch dem KEV. In der sechsten Spielminute war es Kapitän Torsten Ankert dessen Schuss von Lucas Lessio abgefälscht wurde und auf dem Schläger Ivan Petrakovs landete. Dieser reagierte blitzschnell, brachte die Scheibe aus der Drehung zum Tor und fand eine Lücke zwischen den Beinen Strahlmeiers zum 1:0. Kurz darauf in der siebten Minute dann der zweite Streich der Schwarz-Gelben. Nach kurzer Ablage Niklas Postels auf den heranstürmenden Wade Bergman fand der Kanadier den vor dem Gehäuse der Wolfsburger geparkten Rückkehrer Martin Schymainski, welcher den Puck geschickt unter die Querlatte zum 2:0 abfälschte. Danach beruhigte sich das Spiel von beiden Seiten wieder. Lediglich eine Strafe gegen Pinguine-Stürmer Nikita Shatsky brachte ab der 17. Spielminute nochmal einige Schüsse, die die Verteidigung um Schlussmann Belov jedoch vor keine große Herausforderung stellten.

Das zweite Drittel war nicht nur vom Ergebnis her das Ausgeglichenste. Beide Mannschaften sorgten mit guten Chancen dafür, dass sich die Schlussmänner auszeichnen konnten. Zuerst scheiterte Ryan Fitzgerald nach einem Alleingang in der 26. Minute am Wolfsburger Keeper, kurz darauf in der 29. Minute der Franzose Anthony Rech an Belov, der artistisch das rechte Bein herausstreckte und den kurzen Winkel schließen konnte.

Beim Gegentor in der 34. Spielminute war dann aber auch der 25-jährige Torhüter der Pinguine chancenlos. Nach einem Turnover durch den Wolfsburger Rech in der Krefelder Verteidigungszone nutzten die Grizzlys das Durcheinander und konnten durch einen zweifelsohne ansehnlichen Doppelpass zwischen Garrett Festerling und Torschütze Jordan Boucher den 2:1-Anschlusstreffer erzielen.

Der Schock über das Gegentor war aber nur von kurzer Dauer. Nur zwei Minuten später hatten die Pinguine die richtige Antwort parat. Nach einem Fehlpass der Wolfsburger im Mitteldrittel vergaßen die Verteidiger wohl den Schulterblick, denn in ihrem Rücken hatte sich Pinguine-Stürmer Kris Foucault weggeschlichen, welcher mit einem Sahne-Pass von Daniil Valitov bedient wurde. Foucault ließ sich nicht zweimal Bitten und legte Strahlmeier den Puck zum zweiten Mal zwischen die Beine. Damit war der alte Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt – 3:1.

Im letzten Drittel merkte man beiden Mannschaften jedoch an, dass die Wettkampfhärte noch nicht bei 100 Prozent liegt. Darüber hinaus fanden sich die Wolfsburger vermehrt auf der Strafbank wieder. Ein zwischenzeitliches 5-gegen- 3-Überzahlspiel der Pinguine konnte aber ebenso wenig verwertet werden, wie eine weitere Überzahl vier Minuten vor dem Ende. Der Schlussoffensive der Wolfsburger hielt das Belov‘sche Bollwerk mit zwei weiteren guten Paraden jedoch stand und das Team konnte die Führung ungefährdet über die Zeit bringen.

„Ich denke, das erste Drittel heute war das stärkste der sechs von uns im MagentaSports Cup gespielten,“ analysierte Coach Glen Hanlon die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel. Im letzten Drittel habe man sich etwas zu sehr zurückgelehnt, aber alles in allem könne man auf diese Leistung aufbauen. Lobend hob Hanlon ebenfalls Sergei Belov hervor: „Es ist schon sensationell, was er da heute für uns geleistet hat, insbesondere, wenn man bedenkt, dass er in den letzten zwölf Monaten keine Spiele machen konnte.“

Strafen:
Krefeld: 4
Wolfsburg: 8

Tore:
1:0 6. Petrakov (Lessio, Ankert)
2:0 7. Schymainski (Bergman, Postel)
2:1 34. Boucher (Festerling, Rech)
3:1 36. Foucault (Valitov)

Kategorien
News Spielberichte

Im Auftaktspiel des MagentaSport Cups unterlagen die Krefeld Pinguine bei den Pinguins Bremerhaven nach starkem und von beiden Seiten intensivem Spiel mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2). Dabei trafen die Gastgeber zweimal bei numerischer Überlegenheit und legten so den Grundstein zum Erfolg. Die Gäste hatten durchaus ihre Chancen und Momente, unterlagen aber am Ende nicht unverdient ob der Cleverness der Jungs von der Nordsee. Für die Pinguine, bei denen der ausgeliehene Schwede Jonas Johansson im Tor startete, sahen die Fans an den Bildschirmen viele neue Gesichter. Aber auch einige altbekannte Recken gingen ins Rennen. Darunter auch Rückkehrer Patrick Klöpper, der an der Seite von Kai Hospelt und Laurin Braun gleich in der Starting Six stand. Sein Reihenkamerad Braun sagte vor der Partie: „Ich bin sehr froh, dass wir wieder spielen können. Ich hab neulich noch aufs Handy geschaut und erschreckt festgestellt, dass es acht Monate sind, seit die Saison abgebrochen wurde. Ich habe vor allem die Jungs vermisst und wir sind alle heiß. Der Trainer und meine Mitspieler machen alle einen guten Eindruck.“

Die Hausherren, die aufgrund weniger Veränderungen im Kader wesentlich eingespielter sind, als die komplett neuen Schwarz-Gelben, waren von Beginn an druckvoll, doch auch Kris Foucault hatte gleich nach gut einer Minute einen aussichtsreichen Abschluss. Eine Zeigerumdrehung später blieb Johansson gegen den völlig frei zum Schuss gekommenen Jan Urbas Sieger. Beide Teams zeigten von Beginn an kurze Wechsel und ein hohes Tempo und damit absolut attraktives Eishockey. Die Pinguine überstanden ein erstes Unterzahlspiel und hatten in der 12. Minute selbst eine gute Powerplaygelegenheit, denn für 32 Sekunden hieß es vier gegen drei auf dem Eis und damit viel Platz für die Schwarz-Gelben, die immer besser ins Spiel kamen. Gerade kamen die Spieler beider Teams zurück, da leistete sich Maxime Fortunus auf Seiten der Gastgeber eine weitere Strafe und damit hieß es gleich 1:21 Minuten doppelte Überzahl für die Gäste. Die ließen die Scheibe schnell laufen, doch am Ende wollte der Puck nicht ins Tor und so blieb die Chance ungenutzt. Die Pinguine aber schalteten immer wieder gut um und kamen im Konter zu Gelegenheiten, wie durch Braun nach 16 Minuten, doch sein Schuss beim zwei-auf-eins ging knapp am Tor vorbei. Knapp eine Minute vor der Pause tauchte plötzlich Eugen Alanov frei vor Brandon Maxwell im Pinguins-Tor auf, doch der Deutsch-Amerikaner blieb Sieger. Die Pinguine räumten vor dem eigenen Tor hervorragend auf und zeigten über 20 Minuten eine hohe Intensität und so ging es mit einem 0:0 in die Pause, das sich das Team im ersten Durchgang hart erarbeitet hatte.

Die erste gute Chance des Mittelabschnittes hatte nach zwei Minuten Tom-Eric Bappert mit einem Schuss von der blauen Linie, doch Maxwell parierte und Klöpper brachte den Abpraller nicht in die Maschen. In der 25. Minute dann die zweite Überzahl für Bremerhaven und das nutzten die Mannen von Ex-KEV-Spieler Thomas Popiesch. Nach einem starken Pass in den Slot drückte Jeglic die Scheibe in die Maschen. Die Pinguine aber waren keineswegs geschockt – im Gegenteil! Nur eine Minute später brachte Wade Bergmann das Spielgerät auf das Tor. Braun wurde im Slot getroffen, reagierte aber blitzschnell und drückte das Hartgummi zum Ausgleich über die Linie. In der 26. Minute dann etwas strittig die dritte Unterzahl für die Pinguine. Und diesmal war es ein Krefelder – Bergman – der sich zu seinem Teamkameraden auf der Bank wiederfand. 1:04 Minuten hieß es 3 gegen 5 aus Gästesicht, doch mit viel harter Arbeit überstanden die Schwarz-Gelben die Situation. Die große Chance zur Führung gab es dann in der 33. Minute, als erst Lucas Lessio und dann zweimal Ivan Petrakov den Schlussmann der Hausherren testeten, doch der blieb am Ende Sieger, weil sein Verteidiger die auf der Linie liegende Scheibe klärte. Eine Minute später kam Torschütze Braun frei zum Schuss, doch wieder wehrte Maxwell ab. Der Krefelder Stürmer war auch an der nächsten Chance maßgeblich beteiligt, aber Petrakov brachte seinen starken Querpass in der 36. Minute stark bedrängt nicht im Tor unter. Insgesamt wirkten die Krefelder jetzt zwingender und hatten, bei etwas feldüberlegenen Gastgebern, die besseren Chancen. Am Ende blieb Maxwell aber stets Endstation. Das war auch beim letzten gefährlichen Angriff, einem zwei-auf-eins Sekunden vor der Pause, so und damit blieb es auch nach 40 Minuten beim 1:1-Unentschieden.

Der letzte Durchgang war gerade sechs Sekunden alt, da gab es die nächste Strafe für die Gäste und nur weitere 15 Sekunden später war der Puck im Tor. Miha Verlic hatte getroffen. Fast genau eine Minute später bediente Petrakov perfekt Lessio, der allein aufs Tor zulief, aber an Maxwell scheiterte. Wenig später, in der 46., kam Jeff Friesen frei zum Schuss, doch Krefelds neuer Torwart Johansson reagierte stark. Auf beiden Seiten gab es jetzt tolle Gelegenheiten. Für die Pinguine scheiterten in kurzer Folge erst Lessio und dann zweimal Shatsky. Eine erneute Unterzahl ab der 53. Minute überstanden die Pinguine sicher, da Jeglic und Dominik Uher vergaben. Die Pinguine warfen jetzt alles nach vorn, doch in der 58. Minute kamen die Gastgeber zum Konter und Friesen setzte im Nachschuss den Puck perfekt in den Winkel. Damit war die Partie entschieden auch wenn der Gast noch einmal alles versuchte und den sechsten Feldspieler brachte. Doch es blieb am Ende beim 1:3, das viele positive Erkenntnisse für die Gäste brachte. Auch wenn die Serie der Niederlagen in Bremerhaven bestehen bleibt: Die Pinguine zeigten an diesem Abend, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Die Pinguine spielten in folgender Aufstellung:
Tor: Jonas Johansson, Sergei Belov
1. Reihe: Laurin Braun/Kai Hospelt/Patrick Klöpper, Kristofers Bindulis/Torsten Ankert
2. Reihe: Eugen Alanov/Colin Smith/Kris Foucault, Wade Bergman/Mike Schmitz
3. Reihe: Nikita Shatsky/Ivan Petrakov/Lucas Lessio, Tom-Erik Bappert/Daniil Valitov
4. Reihe: Adam Kiedewicz/Niklas Postel/Vinny Saponari

Strafen:
Bremerhaven: 6
Krefeld: 16

Tore:
1:0 25. Jeglich (Wahl) PP
1:1 26. Braun (Bergmann, Schmitz)
2:1 41. Verlic (Wahl, Urbas) PP
3:1 58. Friesen (Alber)

Kategorien
News

Die 14 Clubs der PENNY DEL werden am 19.11.20 im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung über den Saisonstart entscheiden. Darauf verständigten sich die Clubs einstimmig im Rahmen einer Videokonferenz.

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL, sagt dazu: „An dem Tag werden die Clubs gemeinsam entscheiden, ob wie zuletzt geplant in der zweiten Dezemberhälfte und mit wie vielen Clubs wir in die Saison starten können. Zudem soll ein Modus festgelegt werden.“