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Rund 8010 Erstwähler gibt es bei der kommenden Bundestagswahl am Sonntag, 24. September in Krefeld – Philipp Kuhnekath und Tom Schmitz sind zwei davon. Die beiden 20-jährigen Spieler der Krefeld Pinguine haben nun Werbung für die Ausübung des Wahlrechts gemacht, damit auch junge Erwachsene ihr Mitspracherecht an der Regierungsbildung wahrnehmen.

„In meinem Freundeskreis höre ich schon hin und wieder, dass einige keine Lust haben, zur Wahl zu gehen. Ich denke, die Wahl ist ein wichtiges Recht. Und wer nicht wählen geht, darf sich auch nachher nicht beschweren, wenn es mal nicht so läuft, wie er möchte“, sagt Kuhnekath. Wie auch sein Mannschaftskamerad Tom Schmitz weiß er bereits, wen er wählen wird. Beide haben sich über das Fernsehen und Zeitungen informiert. „Besonders gut fand ich die Youtube-Videos mit bekannten Bundespolitikern. Die Kandidaten aus Krefeld sind mir dagegen nicht so geläufig“, äußert sich Schmitz.

Er hat am 24. September sogar das Privileg, die ersten Hochrechnungen um 18 Uhr wahrnehmen zu können, da eine Knöchelverletzung ihn noch einige Wochen an Krücken fesselt. Sein Team dagegen steht zeitgleich auf dem Eis und bestreitet das Derby gegen die Düsseldorfer EG (Bully 16.30 Uhr). Beide haben also nicht wirklich Zeit, an diesem Sonntag zu ihrem Wahllokal zu gehen und vor Ort zu wählen. Auch deswegen hat Kuhnekath zum Pressetermin seine Wahlbenachrichtigung mit dabei, um direkt vor Ort im Briefwahlbüro im Rathaus wählen zu können. Schmitz dagegen zückt seinen Personalausweis, „das geht doch auch, oder?“ „Ja, mit einem Personalausweis oder dem Reisepass kann auch gewählt werden, dazu braucht man die Wahlbenachrichtigung nicht zwingend. Sie zeigt einem allerdings an, ob man im Wählerverzeichnis steht, das ist ausschlaggebend. Wer also noch keine bekommen hat, sollte sich bei uns melden“, sagt Hans-Jürgen Neuhausen, Leiter der Abteilung Statistik und Wahlen im Fachbereich Bürgerservice.

Seit dem 21. August können die 163 000 Krefelder Wahlberechtigten im Rathaus schon ihre Stimmen abgegeben. Wer dies per Briefwahl machen möchte, sollte bis spätestens Mittwoch, 20. September, den entsprechenden Antrag online ausgefüllt und verschickt haben, damit die Unterlagen auch noch rechtzeitig ankommen. Ob die Stimmen nun beim Briefwahlbüro bis zum Freitag, 22. September, 18 Uhr, eingehen, oder spätestens am Wahltag im Rathaus-Briefkasten, ebenfalls bis 18 Uhr, eingeworfen werden, spielt keine Rolle. „Der Wähler hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Stimmen hier pünktlich ankommen. Dabei sollte er auch die übliche Dauer einer Postzustellung im Hinterkopf haben“, so Neuhausen.

Informationen zur Bundestagswahl, darunter auch der Briefwahl-Antrag, stehen unter www.krefeld.de.

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