Bremerhaven eiskalt: Pinguine verlieren 1:2

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Bremerhaven eiskalt: Pinguine verlieren 1:2

Hochspannung, zwei starke Torhüter und viel Pech vor dem gegnerischen Tor: die Krefeld Pinguine warten weiter auf den ersten Pflichtspiel-Dreier gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Auch ein starker Dimitri Pätzold kann die 1:2-Niederlage nicht verhindern.

Beide Teams begannen vorsichtig, in den ersten Minuten tat sich wenig vor den beiden Toren. Die erste gefährliche Chance hatten die Gäste. In der vierten Minute nutze Feser eine Unaufmerksamkeit in der Krefelder Abwehr. Ungehindert konnte er durch drei KEV-Verteidiger vor das Tor ziehen, den Schuss verzog er dann aber. Danach nahm die Partie merklich Fahrt auf. Zuerst prüfte Costello nach einer schnellen Passstafette Bremerhavens Goalie Pöpperle, kurz danach konnte sich Dimitri Pätzold auszeichnen: er parierte aus kurzer Distanz stark gegen Cory Quirk. Aufregung gab es in der achten Minute. Bremerhavens McMillan teilte einen harten Check gegen Trivellato aus, dafür kassierte er 2+10 Minuten wegen eines Checks gegen den Kopf und weitere 10 Minuten für unnötige Härte. Auf Krefelder Seite musste Lagacé für unnötige Härte für zwei Minuten auf die Strafbank. In der 19. Minute gab es dann nochmal Alarm vor Pöpperle: Zuerst hatten Pietta und Besse Pech mit abgefälschten Schüssen, die nicht den Weg ins Tor fanden. Nur eine Minute später verpassten dann Welsh, Saponari und Lagacé, der Puck versprang allen dreien. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hielten die KEV-Fans kurz den Atem an. Nach einem Abspielfehler im Bremerhavener Drittel kamen die Gäste zu einem Unterzahl-Konter, Bruggisser kassierte für seine Abwehraktion zwei Minuten – Krefeld überstand die Strafe ohne Gegentor. In der 24. Minute jubelte der schwarz-gelbe Anhang, aber nur kurz. In Überzahl landete der Puck am langen Pfosten bei Costello, der die Scheibe über die Linie schob. Nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter aber zurecht auf Torhüterbehinderung – Saponari stand im Torraum. „Ich meine, das Tor hätte zählen müssen“, meinte Coach Brandon Reid nach der Partie. Insgesamt gehört das zweite Drittel den Pinguinen vom Niederrhein. Krefeld hatte in dieser Phase die gefährlicheren Chancen, genutzt wurden sie nicht. In der 29. Minute setzte Pietta Besse in Szene, Pöpperle hielt sicher – genau wie später beim abgefälschten Schuss von Schmitz von der blauen Linie, den Hospelt noch abfälschte. Die Reid-Truppe hielt Bremerhaven vom eigenen Tor weg, bei den wenigen gefährlichen Schüssen der Gäste war Dimitri Pätzold auf dem Posten. „Für Dimi war es trotz der Niederlage ein gutes Spiel“, sagte Reid. „Die Gegentore kann man ihm nicht ankreiden. Er hat die Rebounds gut kontrolliert, hat Sicherheit ausgestrahlt und für das Team ist es gut zu wissen, dass wir mit Dimi und Jussi zwei sehr gute Torhüter haben.“ Auch im zweiten Drittel blieben Tore Fehlanzeige.

Das änderte sich nach fünf Minuten im Schlussabschnitt. Zuerst nutzte Bremerhaven eine Strafe gegen Lagacé (Halten) zur Führung. Den ersten Schuss konnte Pätzold noch klären, beim Nachschuss von Verlic war er machtlos. Doch nur 21 Sekunden nach dem Rückstand glich Besse aus. Pöpperle konnte den Puck nicht kontrollieren, Pietta schalte am schnellsten und leitete schnell auf Besse weiter – der hatte das leere Tor vor sich und traf zum 1:1. Es entwickelte sich kein hochklassiges Spiel, aber ein spannendes. Beide Teams spielten kontrolliert und gingen kaum ein Risiko ein, denn bei zwei starken Torhütern war klar: der nächste Fehler kann die Partie entscheiden. Diesen Fehler machten leider die Pinguine aus Krefeld. 1:51 vor der Schlusssirene kam ein harter Pass durch den Torraum, am langen Pfosten stand Espeland frei und netzte zum 1:2 Endstand ein. Pätzold ging für einen weiteren Angreifer vom Eis, doch es blieb beim 1:2.

„Diese Niederlage ist bitter, weil das eigentlich über weiter Strecken unser Spiel war“, trauerte Brandon Reid den vor allem im zweiten Drittel vorhandenen Chancen nach.

Tore

0:1 45. Min. Miha Verlic (Urbas, Zengerle) PP1

1:1 45. Min. William Besse (Pietta, Costello) EQ

1:2 59 Min. Stefan Espeland (Verlic, Urbas) EQ

Zuschauer 4.356

Die nächsten Spiele

Mittwoch, 02.10.19: Nürnberg Ice Tigers – Krefeld Pinguine

Freitag, 04.10.19: Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine

Sonntag, 06.10.19, 16:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Adler Mannheim

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