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BKK VBU: Aus Spielern und Fans werden Retter

BKK VBU: Aus Spielern und Fans werden Retter

Am Sonntag gegen die Straubing Tigers ist Partner BKK VBU Sponsor of the day und hat ein wichtiges Anliegen.

Mehr als 50.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Für 90 Prozent kommt leider jede Hilfe zu spät, weil kein Partner oder Passant in der Lage war, die Zeit, bis der Notarzt eintrifft, mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu überbrücken. Gemeinsam mit den Krefeld Pinguinen setzt sich die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) in Krefeld dafür ein, dass das Notfallwissen verbreitet wird. Nur 10 Prozent der Betroffenen überleben. Nach nur drei bis fünf Minuten ohne Blutfluss be-ginnt das Gehirn unwiederbringlich zu sterben. Eine wichtige Zeit, in der auch Laien mit einer sofortigen Herzdruckmassage Leben retten können, bevor der Rettungsdienst am Notfallort eintrifft. Doch die Angst, etwas falsch zu machen, verhindert allerdings oft die notwendige Ersthilfe.

Seit drei Jahren setzt sich die BKK·VBU mit dem Projekt „Herzenssache: Laienwissen stärken – Leben retten“ dafür ein, neue Lebensretter auszubilden. Auch die Krefeld Pinguine haben die Notwendigkeit des Themas ebenfalls erkannt und auf ihren Trainingsplan gesetzt. Wir finden es wichtig, das Wissen für den Notfall zu schulen, damit im Fall eines Falles schnell gehandelt werden kann“, so Vertriebsleiter Fabian Herzog der Krefeld Pinguine, „denn auch während des Trainings oder Spiels kann ein Spieler, Schiedsrichter oder Fan einen Herzinfarkt erleiden.“

Aber nicht nur die Spieler des Eishockeyvereins sollen geschult werden. Und so wird die BKK VBU beim nächsten Heimspiel am 24.02.2019 auch die Besucher auf die einfache Lebensret-tung im Notfall aufmerksam machen. „Mit unserer Aktion möchten wir die Angst nehmen,
etwas  falsch zu machen“, sagt Udo Hensch, Regionalleiter der BKK·VBU, „denn der größte Fehler ist, gar nichts zu machen.“ Die Notfallkurse als auch die Aktionen vor Ort ersetzen zwar nicht die Ausbildung richtiger Ersthelfer, vergrößern aber die Zahl derer, die im Notfall handeln. Vermittelt werden die drei wichtigsten Handgriffe für den Notfall: prüfen – rufen – drücken.  Prüfen, ob die betroffene Person noch atmet. Den Notruf 112 alarmieren. Mit der Herzdruckmassage beginnen – und solange weiterführen, bis die Rettungsmannschaft vor Ort ist.

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