Bittere Niederlage – Pinguine verlieren mit 3:7 (0:2, 2:3, 1:2) in Iserlohn

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Ein ganz wichtiges Spiel stand heute für die Krefeld Pinguine auf dem Programm. Denn in den Iserlohn Roosters ging es gegen ein Team, das auf den hinteren Tabellenplätzen steht. Entsprechend dringend waren Punkte vom Seilersee für die Schwarz-Gelben,

wollen sie noch einmal in den Kampf um Platz 10 eingreifen. Allerdings standen die Voraussetzungen dafür nicht besonders gut, denn der ebenfalls kranke Rick Adduono musste vor 4.433 Zuschauern im Sauerland auf die erkrankten Patrick Galbraith, Marcel Müller und Martin Schymainski verzichten. Auch Lukas Koziol stand, ebenso wie Thomas Supis, nicht zur Verfüugung. Doch auch einige andere Akteure schlugen sich mit einem Erkältungsvirus herum. Trotzdem aber wollte das Team unbedingt die Punkte. Im Tor gab es eine Überraschung, denn nach den vielen Gegentoren aus München und Mannheim bekam Patrick Klein seine Bewährungschance und startete. Ihm gegenüber stand Mathias Lange.
Die Gäste begannen engagiert und kamen gleich zu einigen Chancen, ohne aber im Endeffekt ganz klare Situationen herauszuspielen. Doch wie schon im Heimspiel gegen die Roosters war es der erste klare Angriff der Sauerländer, der die Führung brachte. Bei einem Konter gab es ein 2 auf 1, das Bassen mit einem perfekten Schuss genau neben den Pfosten abschloss. (6.) Klein war ohne Chance. Und es wurde noch schlimmer, denn zwei Minuten später sprang ein Schuss von der blauen Linie von der Bande zurück und genau auf den Schläger von Dziurzynski und der traf perfekt unter die Latte zum 2:0. Ein erstes Unterzahlspiel wurde sehr gefährlich, doch die Pinguine überstanden es unbeschadet. Eine zweite Strafzeit galt es, ab der 16. Minute zu überstehen. Dabei traf Button den Außenpfosten. Ein Tor aber fiel erneut nicht. So ging es letztlich mit 0:2 aus Pinguine-Sicht in die Kabinen.
Das zweite Drittel begann dann wild. Denn in der 22. Minute traf Bassen im Nachschuss zum 3:0. Die Pinguine aber antworteten sofort und kamen nur etwas über eine Minute später zum 3:1 durch St. Pierre, der aus dem Gewühl heraus traf. Kurz darauf verhinderte dann Lange mit einer tollen Parade den Anschluss. Im Nachsetzen bekam Mieszkowski die nächste Strafzeit. In dieser hatten die Gäste mit 3-auf-1 die ganz große Konterchance. Diese blieb aber ungenutzt und im Gegenkonter entstand ein 2-auf-1, das ex-Pinguin Blank zum 4:1 nutzte. Kurz darauf bekamen dann die Pinguine ihr erstes Überzahlspiel, das kurz darauf sogar zu einer halbminütigen doppelten Überzahl wurde. Und darin traf Mancari per Schlagschuss zum 2:4. Die mitgereisten Fans bekamen nun natürlich wieder Hoffnung, die aber einen argen Dämpfer bekam, als in der 33. Minute Caporusso zu frei stand und zum 5:2 einnetzte. Danach fehlten ganz konstruktive Angriffe auf beiden Seiten, so dass es mit 5:2 in die zweite Pause ging.
Natürlich wollten die Schwarz-Gelben jetzt noch einmal alles geben, doch nach nur 20 Sekunden war alles Vorhaben Makulatur, denn plötzlich war Down durch und verwandelte frei vor Klein unhaltbar in den Winkel zum 6:2. Die Jungs von Rick Adduono zeigten jetzt durchaus Charakter und gaben sich nicht auf, doch Lange stand sicher und parierte mehrfach gut. In der 53. Minute lag der Puck dann erneut im Krefelder Tor. Er war von Kahles Bein ins Netz gesprungen und die Unparteiischen entschieden nach Videobeweis auf Tor. Das 3:7 durch Mieszkowski in der 55. Minute – ein durchaus schöner Treffer – hatte natürlich nur noch statistischen Wert. So blieb am Ende eine enttäuschende 3:7-Niederlage.
Für die Pinguine geht es nun am Freitag daheim gegen Bremerhaven und es bleibt zu hoffen, dass die verbreiteten Grippeprobleme im Team bis dahin überwunden sind, so dass hier der „Dreier“ geholt werden kann.

Tore:
1:0 6. Bassen (Kahle, Périard)
2:0 8. Dziurzynski (Larsson, Bassen)
3:0 22. Bassen (Rallo, Blank)
3:1 24. St. Pierre (Little)
4:1 26. Blank (Rallo, Jaspers) PP
4:2 30. Mancari (Pietta, Collins) PP2
5:2 33. Caporusso (Down, Milam)
6:2 41. Down (Caporusso)
7:2 53. Kahle (Caporusso)
7:3 55. Mieszkowski (Kretschmann, Orendorz)

Strafen:
Iserlohn: 6
Krefeld: 8