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Bittere 0:4-Pleite in Ingolstadt

Bittere 0:4-Pleite in Ingolstadt

Mit einem 0:4 (0:2, 0:1, 0:1) in Ingolstadt mussten die Pinguine eine weitere bittere Niederlage im Playoffrennen einstecken.

Trotz guten Starts in die Begegnung verstanden es die Schwarz-Gelben im Spielverlauf immer weniger, sich klare Chancen zu erspielen und blieben so ohne Tore und Punkte. Die Playoffhoffnungen erhielten damit einen weiteren deutlichen Dämpfer.

Das Spiel hätte beinahe gleich mit einem Knalleffekt begonnen, denn nach rund 40 Sekunden ging Philipp Kuhnekath über Rechts ins Drittel und zog vom Bullykreis einfach mal ab. Das Hartgummi aber schlug vernehmlich an den Pfosten. Insgesamt war es ein schneller Beginn ohne jedes Abtasten. Beide Torhüter waren schnell zu starken Paraden gezwungen, hielten den Prüfungen aber Stand. Das erste Tor fiel dann aber regelrecht aus dem Nichts. Einen eigentlich relativ harmlosen Schuss von der blauen Linie durch Sean Sullivan fälschte Ingolstadts Urgestein Thomas Greilinger unmittelbar vor dem Tor unhaltbar für Dimitri Pätzold im Pinguine-Tor ab und das Hartgummi schlug zum 1:0 ein (11.). In der 13. Minute dann das erste Überzahlspiel für die Panther und bereits nach acht Sekunden lag die Scheibe im Netz Darin Olver hatte im Nachschuss getroffen. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis, erkannten den Treffer dann aber an. Die Panther waren jetzt naturgemäß obenauf, die Pinguine aber kämpften. Waren aber spürbar geschockt. Sekunden vor der Pause dann noch einmal die Chance für die Pinguine, doch James Bettauer scheiterte an Jochen Reimer im Panther-Tor.

In der Szene gab es immerhin eine Strafe für die Gastgeber, doch das Überzahlspiel zu Beginn des Mitteldrittels blieb trotz guter Chancen ungenutzt. Die Gäste waren jetzt aber richtig im Spiel und kamen zu weiteren Chancen, doch auch die Panther waren im Konter gefährlich. Ein solcher führte dann in der 31. Minute auch zum 3:0. Ein Fehlpass im Angriff führte zum Pass auf Brandon Mashinter, der allein auf Pätzold zuging und dem Schlussmann keine Chance ließ. Auch wenn der an allein drei Toren schuldlos war, entschied sich Brandon Reid jetzt zum Torwartwechsel, um sein Team aufzuwecken. Ilja Proskuryakov ging nun zwischen die Pfosten. Eine zweite Überzahl wenig später brachte dann erneut einige Gelegenheiten, aber wieder wollte das Hartgummi nicht über die Linie. Die ganz große Chance zum Anschluss hatte dann erneut kurz vor der Pause Chad Costello. Nach tollem Direktspiel der ersten Reihe stand der Amerikaner völlig frei vor Reimer, der aber die Oberhand behielt. So ging es mit 0:3 aus Pinguine-Sicht aber immerhin einer Überzahl in den Schlussdurchgang.

Diese blieb aber erneut trotz guter Gelegenheiten ohne Torerfolg. Die Pinguine waren sichtlich bemüht, auch in der Folge Offensive zu entwickeln. Allein, die stabile Verteidigung der Ingolstädter ließ nur wenige klare Gelegenheiten zu und wenn doch, war der souveräne Reimer zur Stelle. In der 50. Minute lag dann die Scheibe nach einem Konter einmal mehr im Krefelder Tor, doch die Pinguine reklamierten sofort geschlossen und die Schiedsrichter zogen erneut den Videobeweis zu Rate. Diesmal erkannten sie auf Schlittschuhtor und verwehrten dem Treffer die Anerkennung. Eine Minute später kam Kapitän Phillip Bruggisser völlig frei zum Schuss und zog knallhart ab, doch Reimer war sicher zur Stelle. So lief die Zeit immer mehr herunter. Die Pinguine kamen nicht mehr zu wirklich guten Einschussgelegenheiten. Im Gegenteil, Ingolstadt kam durch Greilinger noch zum vierten Tor. So blieb es gegen sehr routinierte und clever agierende Ingolstädter bei einer 0:4-Niederlage.

Immerhin bleibt die Chance auf die Playoffs aufgrund der Niederlage Berlins gegen München noch erhalten Bitter allerdings, das Nürnberg durch ein spätes Tor noch zum Ausgleich in Augsburg kam und so am Ende zwei Punkte feiern konnte. Für die Pinguine wird nun das Heimspiel am Sonntag gegen Köln schon zu einer Art Schicksalsspiel.

Tore:

1:0 11. Greilinger (Sullivan, D’Amigo)

2:0 13. Olver (Greilinger, Olson) PP

3:0 31. Mashinter (Braun)

4:0 58. Greilinger (D’Amigo)

Strafen:

Ingolstadt: 8

Krefeld: 4

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