Bärenstarke Pinguine schlagen Ostrava hochverdient mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)

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Zum zweiten und letzten Heimspiel der CHL-Gruppenphase trafen die Pinguine am heutigen Samstagabend vor 2.152 Zuschauern auf den Gast von HC Vitkovice Steel Ostrava. Gegen die Tschechen ging es, nachdem beide Teams zuvor ihre Heimspiele gegen Topfavorit Oulu mit je 2 Toren verloren hatten, um den Einzug in die KO-Phase.

Dabei konnte Coach Fritzmeier auch wieder auf den genesenen St. Pierre zurückgreifen. Damit standen nur der noch angeschlagene Patrick Klöpper, sowie der erkrankte und gar nicht für die CHL lizenzierte Martin Schymainski nicht zur Verfügung. Der Gast, der eine lange Anreise per Bus in den Knochen hatte, war dennoch keineswegs zu unterschätzen, hatte man sich doch, ebenso, wie die Pinguine, gegen Oulu sehr stark präsentiert. Im Tor lautete das Duell Patrick Galbraith gegen Patrik Bartosak.
Die Partie ging gleich munter los und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die beste davon durch Vasiljevs, dessen tip-in-Versuch nach schöner Kombination über Collins und St.Pierre, Bartosak jedoch abwehren konnte. In der 9. Minute war es erneut der Kapitän, der per Alleingang scheiterte. Die Pinguine waren jetzt klar am Drücker und hatten beste Chancen durch Collins, Müller, oder Pietta. Doch auch die erste Überzahl blieb ungenutzt und so ging es nach einem interessanten Spiel, in dem die Hausherren insgesamt die besseren Chancen verzeichneten, mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen.
Abschnitt Nummer zwei begann, wie der erste geendet hatte. Gleich hatten Müller und Mancari beste Chancen, konnten das Hartgummi aber nicht in die Maschen befördern. Und weiter ging es nur in eine Richtung und speziell zwischen Müller und Bartosak entwickelte sich ein regelrechtes Privatduell, das der Tscheche stets für sich entschied. Doch auch Rosa, Sonnenburg, Kretschmann oder Umicevic scheiterten aus aussichtsreicher Position. Die mit Abstand größte Chance des Spiels hatte in der 38 einmal mehr Müller, der das Spiel längst im Alleingang hätte entscheiden können, als dieser aus einem Meter das komplett leere Tor verfehlte. So blieb es, mehr als glücklich aus Sicht der Gäste, auch nach 40 Minuten torlos. Auch im Schlussdrittel blieben die Seidenstädter spielbestimmend und hatten weiterhin gute Gelegenheiten. Doch weiter wollte die Scheibe nicht ins Netz. Selbst hatte man in der 44. Minute Glück, als zwei abgefälschte Scheiben knapp an Galbraiths Tor vorbei strichen. In der 53. dann war der Goalie bei einem 2-auf-1-Konter gegen Kveton auf dem Posten. Doch knapp zwei Minuten später war es endlich so weit: Pietta ging über Rechts durch und passte hart in die Mitte, wo Müller den Schläger in die Scheibe hielt und sie zur längst überfälligen Führung über die Linie drückte. Weiter blieben die Pinguine das aktivere Team und in der 58. Minute scheiterten erst Pietta, dann Umicevic, ehe der Schwede den eigenen Nachschuss zum 2:0 einlochte! Als dann 84 Sekunden vor dem Ende Kveton die erst zweite Strafzeit der Partie bekam, war diese endgültig entschieden.
Damit feierten die Schwarz-Gelben einen hochverdienten Sieg gegen die leicht favorisierten Gäste aus Tschechien. Dieser hätte durchaus weit höher ausfallen können, ja müssen, doch speziell Müller konnte fast im Dutzend beste Chancen nicht nutzen, ehe er die Partie letztlich doch zu Gunsten seiner Farben entschied. Für die Pinguine geht es nun am kommenden Wochenende zum Testturnier in die Schweiz, wo man auf Wolfsburg und Genf treffen wird.

Tore:
1:0 54. Müller (Pietta)
2:0 58. Umicevic (Pietta)

Strafen:
Krefeld: 0
Vitkovice: 4