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Kristofers Bindulis wechselt von den South Carolina Stingrays (East Coast Hockey League) an die Westparkstraße und erstmals in die PENNY DEL. Der junge Lette spielte bereits für die Nationalmannschaften U18, U20 und A-Mannschaft und konnte durch seine Teilnahme an Weltmeisterschaften seine Erfahrungen auf internationaler Bühne weiter ausbauen. Bindulis spielte bislang unter anderem für die Soo Eagles und die Aston Rebels, beide im Spielbetrieb der North American Hockey League. In seiner Saison als Kapitän überzeugte er mit 46 Punkten in 57 Spielen und einer entscheidenden Playoff-Teilnahme im Jahr 2015/16. Kristofers Bindulis wurde in der NAHL bei insgesamt 137 Spielen eingesetzt und sicherte sich und seinem Team 63 Punkte (11 Tore, 52 Vorlagen). Anschließend wechselte er in die East Coast Hockey League und die American Hockey League. In seiner letzten Saison in einer amerikanischen Liga spielte Bindulis 2019/20 für die South Carolina Stingrays (ECHL), erzielte in 50 Spielen 6 Tore und gab 23 Vorlagen.

Der 24-jährige Verteidiger freut sich auf seine Zeit in Deutschland: „Ich bin nach Krefeld gekommen, um mein Spiel zu verändern und um von einem guten Trainer zu lernen. Ich habe hohe Erwartungen an meine Mannschaft und das Trainerteam, denn wir wollen alle jeden Tag besser werden. Die Hockeykultur in der PENNY DEL und vor allem Krefeld ist großartig, ich habe viel davon gehört. Es ist immer großartig, für eigene Fans zu spielen und ihnen gutes Eishockey zu zeigen. Jetzt müssen wir alle hoffen, dass die Saison endlich los geht – ich freue mich, Teil des Neuanfangs zu sein!“

Glen Hanlon, Headcoach der Krefeld Pinguine, kennt den jungen Spieler bereits und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Kristofers ist eine wichtige Ergänzung für unsere Mannschaft. Er verfügt, bezogen auf sein noch junges Alter, durch seine Einsätze für die Lettische A-Nationalmannschaft über viel Erfahrung auf internationalem Niveau. Er bringt Größe und Beweglichkeit in unsere Defensivgruppe und eignet sich für unser Angriffsspiel. Mit 24 ist er in einem perfekten Alter, um sich optimal weiter zu entwickeln.
Er ist motiviert, sein Spiel auf ein neues Niveau zu bringen, und ich bin sicher, dass die Fans es genießen werden, Kristofers dabei zuzusehen!“

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Alle 14 Clubs erhalten die Lizenz für die kommende Eishockey-Saison 2020/2021 in der PENNY DEL. Das ergab die Lizenzprüfung, die in dieser Woche zu Ende gegangen ist. „Das ist ein wichtiges Zeichen und ich möchte allen Clubs für die Arbeit danken. Die diesjährige Prüfung war in Zeiten von Corona so anspruchsvoll wie nie zuvor. Es hat sich dabei aber auch die große Solidarität und der Zusammenhalt unserer Partner, Spieler und Mitarbeiter in Liga und Clubs gezeigt. Der Blick geht jetzt nach vorne“, sagt Jürgen Arnold Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Die 14 Clubs haben sich derweil darauf geeinigt, den Saisonstart der PENNY DEL zu verschieben. Die kommende Spielzeit wird nicht vor November beginnen. Ursprünglich sollte die neue Spielzeit am 18. September starten. Aufgrund der weiterhin bestehenden behördlichen Verbote für Großveranstaltungen sieht sich die Liga gezwungen, den Start zu verschieben. „Das ist einerseits eine ganz bittere Nachricht für die Clubs sowie deren Partner und Fans. Nach dem vorzeitigen Saisonende im März aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir jetzt auch noch die neue Spielzeit später starten. Besonders die Verbote im Hinblick auf Großveranstaltungen, die zum Beispiel in Berlin Baden-Württemberg bereits bis Ende Oktober feststehen, erlauben uns keine andere Entscheidung. Andererseits gewinnen wir somit wertvolle Zeit, um mit Unterstützung der Politik die Chance zu erhöhen, ab November wieder vor Zuschauern Eishockey zu spielen“, sagt Jürgen Arnold.

„In enger Zusammenarbeit mit Matthias Roos haben wir die Lizenzunterlagen eingereicht, die das Verfahren der PENNY DEL einwandfrei passiert haben. Folgerichtig blicken wir nun optimistisch der anstehenden Saison entgegen, wohlwissend, dass wir unsere Hausaufgaben weiterhin konsequent und professionell bearbeiten müssen und werden.“ so Geschäftsführer der KEV Pinguine Eishockey GmbH, Roger Nicholas.

Die PENNY DEL plant momentan mit 52 Hauptrundenspielen sowie einem leicht angepassten Play Off-Modus („best of three“ 1. Play Off-Runde, „best of five“ ab Viertelfinale). Der Spielplan für die neue Saison wird veröffentlicht, sobald das Datum für den Saisonstart konkretisiert werden kann.

„Wir sind diesbezüglich im gemeinsamen Direktorat von DEB und DEL in einem engen Austausch und werden für alle Seiten eine gute Lösung finden. Der Deutschland-Cup, der für den 05. bis 08. November terminiert ist, ist im Terminkalender eine feste Größe und wird in diesem Zusammenhang selbstverständlich berücksichtigt“, sagt Aufsichtsrat Daniel Hopp, zugleich Vize-Präsident beim DEB.

Besonders im Hinblick darauf, Spiele mit Zuschauern durchzuführen, die für die Clubs wirtschaftlich eminent wichtig sind, wird derzeit ein Leitfaden erarbeitet. „Dieser Leitfaden für die Wiederzulassung von Zuschauern liegt dem Bundesministerium für Gesundheit vor und wir setzen große Hoffnungen darauf, dass es positiv gewertet wird. Auf dieser Basis ist es dann an den Clubs und Arenen, lokale Lösungen zu finden. Unser Ziel ist, dass wir im November wieder vor Zuschauern spielen können“, ergänzt Geschäftsführer Gernot Tripcke.

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Dauerkarten 2020/2021 ab 09.06.2020 erhältlich!
Hol dir deinen Schlüssel zu deinem Zuhause.
 
Nach der fristgerechten Einreichung der Lizenzunterlagen für die Saison 2020/2021 und durch die Lockerungen der vergangenen Tage sehen wir einer DEL-Saison 2020/2021 immer positiver entgegen und haben uns nun von euch überzeugen lassen, den Dauerkartenverkauf zu starten.
Ein großer Dank gilt den vielen Anfragern, die einen positiven Druck auf uns ausgeübt haben.
Damit starten wir zwar bedingt durch Corona als einer der letzten Vereine in der DEL in den Dauerkartenverkauf, wollen nun jedoch den Schwung mitnehmen.
Die Kategorien Club, Premium, Comeback und Rookie bieten erneut diverse Vorteile und Vergünstigungen gegenüber dem Einzelkartenkauf. Kindertickets liegen bei 50 %, ermäßigte Karten zwischen 70 und 80 % des Vollzahlerpreises. Sämtliche Vorteile aus dem Vorjahr werden beibehalten.
Ein weiteres Goodie haben wird für die Dauerkartenbesitzer, die uns bereits in der schwierigen Vorsaison 2019/2020 unterstützt haben. Wir möchten euch als Dankeschön mit dem Heimatpreis (Premium- und Clubkarte) belohnen. Bis zum 23. Juni haben die Dauerkartenbesitzer der Saison 2019/2020 die Möglichkeit, ihre Jahreskarte zum vergünstigten Heimatpreis zu erwerben. Dieser bewegt sich im Rahmen des Vorjahrespreises, wir haben in der preislichen Berechnung der Premiumdauerkarte bspw. nur mit 17,75 von bis zu 28 möglichen Partien kalkuliert.
 
Parallel dazu startet die 1. Verkaufsphase, die bis zum 07. Juli läuft und die sich auch an Rookies (neue und erstmalige Dauerkartenbesitzer) und Comebacker richtet. Anschließend folgt ab dem 08. Juli die 2. Verkaufsphase.
Dauerkartenplätze aus der Vorsaison sind bis zum 31.07. reserviert, der Versand der neuen Dauer-karte erfolgt ab Mitte August.
 
Kleine Neuerungen erwarten euch:
• Um den Saalplan weiter zu optimieren, wurde eine neue Preiskategorie (PK 3) eingeführt. Dies sorgt für eine deutliche Vergünstigung dieser Blöcke im Vergleich zur Vorsaison.
• Unser VIP-LIGHT-Bereich „DIE KABINE“ wird künftig zum „PINGUINE ECK“. Nach vielen positiven Gesprächen haben wir uns entschlossen, dass dieser Bereich noch mehr Kneipencharme versprühen soll und gänzlich neu gestaltet wird.
 
Wichtige Informationen für alle zum Abschluss:
 
Sollten in der Spielzeit 2020/2021 weniger als die zu Grunde liegenden 26 Heimspiele mit Zuschauern ausgetragen werden können, wird eine anteilige Rückerstattung (Auszahlung oder Gutscheine) erfolgen.
Die Dauerkartenbestellung ist entweder ganz bequem online unter https://www.krefeld-pinguine.de/dauerkarte , in unserem Fanshop an der Westparkstraße dienstags und donnerstags zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr oder aber in der Geschäftsstelle wochentags zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr einzureichen.
 
Eure Krefeld Pinguine.
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Neue Marketingideen für die Krefeld Pinguine.
Wir möchten in der Saison 2020/2021 auf Marketingebene neue Wege gehen, ohne die eigenen Werte außer acht zu lassen. Hierzu konnten wir uns die Expertise der Agentur Cichon+Trautmann aus Mönchengladbach ins Boot holen.
Geschäftsführer Torsten Trautmann stand selbst einst als Jugendlicher auf der Nordtribüne der Rheinlandhalle und bringt viel schwarz-gelbes Herzblut mit in die Partnerschaft.
„Es ist eine großartige Chance, mit einem derart traditionsreichen Verein, der so eine überragende Fanbasis hat, zusammenzuarbeiten und ihn so zu positionieren, wie Stadt, Verein und Fans es verdient haben“, begründet er seine Entscheidung.
 
Auch wir sehen eine große Chance in dieser strategischen Partnerschaft.
„Vor allem in den sozialen Medien und an den Spieltagen selbst können wir uns alle auf den kreativen Input von Cichon+Trautmann freuen“ blickt Vertriebsleiter Fabian Herzog optimistisch in die Zukunft.
Herzlich Willkommen in der Pinguine-Familie!
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Auch Alex Trivellato hat seinen Arbeitsvertrag bei den Pinguinen im Februar bereits um eine weitere Spielzeit verlängert. Er geht in seine vierte Spielzeit an der Westparkstraße und hat mittlerweile 131 Spiele für die Pinguine in der DEL bestritten. Dabei hat der Kapitän der italienischen Nationalmannschaft, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, 8 Tore erzielt und 16 Vorlagen gegeben. Sein Sommer sollte, wie der eines jeden Eishockeyprofis, eigentlich anders aussehen. Geplant waren die Weltmeisterschaften in der Schweiz und ein Heimatbesuch in Italien. „Meine Familie fehlt mir, aber zumindest telefonieren wir täglich. Alle sind gesund und das ist aktuell das Wichtigste. Nun freue ich mich auf ein weiteres Jahr in Krefeld und hoffe, dass wir an den neuen Plänen für den Standort festhalten und die Mannschaft positiv entwickeln können.“, so der 27-Jährige. Alex Trivellato hatte, während der Saison 2019/20, im Schnitt über 20 Minuten Eiszeit und zählt zu den wichtigsten Verteidigern in der Krefelder Defensivabteilung.
„Alex hat eine Führungsrolle in Krefeld und soll mit seiner positiven Arbeitseinstellung als Vorbild für jüngere Spieler vorangehen.“ äußert sich Sergey Saveljevs zur Vertragsverlängerung.

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Trotz der Herausforderungen, die der aktuellen Situation geschuldet sind, können wir euch voller Freude mitteilen, dass wir die Lizenzunterlagen für die kommende DEL-Saison 2020/2021 bereits drei Tage vor Abgabefrist beim Wirtschaftsprüfer der Ligagesellschaft eingereicht haben. An dieser Stelle danken wir vor allem noch einmal allen Partnern, Sponsoren und Gesellschaftern, die uns auch in dieser unsicheren Zeit den Rücken stärken und gemeinsam mit uns an einem Strang ziehen.

 

Eure Krefeld Pinguine.

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In der kommenden Saison wird in Glen Hanlon einer der profiliertesten Trainer das Traineramt in der Seidenstadt übernehmen, die je hinter der Pinguine-Bande standen. Der ehemalige Torhüter der Vancouver Canucks, St. Louis Blues, New York Rangers und Detroit Red Wings in der NHL, der auch zehn Jahre lang als Co- und Cheftrainer in der besten Liga der Welt hinter der Bande stand, soll in Krefeld eine neue Mannschaft aufbauen helfen und das Team in sportlich bessere Zeiten führen. Im ersten großen Interview stellte sich der 63-Jährige nun den Fragen, die Pinguine-Fans zuvor über soziale Medien eingesandt haben. Im Folgenden präsentieren wir die Transkription des Telefoninterviews.

 

Hallo Glen, aktuell geht in Krefeld vor allem das Thema Daniel Pietta um. Was sagst Du zu dieser Thematik?

 

Glen Hanlon Nun, manchmal gilt es im Sport, harte Entscheidungen zu treffen, das ist nicht schön, aber manchmal für das große Ganze notwendig. Es ist noch eine lange Zeit bis zum ersten Spiel und es ist wohl besser, wenn wir diese Probleme jetzt angehen. Ich nehme es so wahr, dass viele Menschen in Krefeld wollen, dass sich die Ergebnisse ändern, während die Dinge genauso laufen, wie bisher. Aber das funktioniert nicht. Ich denke, manchmal ist das Neue auch frisch und aufregend und das ist die Art, wie wir auf die Thematik schauen.

 

Kommen wir zu den Fragen der Fans und eröffnen wir mit der Frage, warum Du in Krefeld unterschrieben hast?

 

Hanlon Es war eine sehr leichte Entscheidung. Meine Trainerkarriere hat mich in viele unterschiedliche Länder geführt und ich habe auch einige Nationalmannschaften betreut. Ich habe so eine Art Wunschliste in meinem Leben und nicht viele Dinge auf dieser Liste sind außerhalb des Eishockeys. Das meiste spielt sich im Eishockey ab und einer der Punkte war, in der DEL, in Deutschland, zu arbeiten. Einerseits wegen der Atmosphäre bei den Spielen und wie viel Energie dabei ist, aber auch wegen der Qualität der Liga und der Spieler. Also die DEL selbst war die erste Attraktion für mich. Und als ich dann anfing, mit Sergej [Saveliev] und Roger [Nicholas] zu sprechen und sie mir offengelegt haben, was sie planen, wie sie das Team aufbauen und welche Art Spieler sie holen wollen, war das genau, was ich denke, wie Hockey sein sollte. Also die beiden Dinge haben mich im Endeffekt überzeugt. Das Dritte ist die Tatsache, wo das Team in den vergangenen vier Jahren stand. Klar, es ist interessant zu einem Team zu gehen, das ein Meisterschaftsteam ist. Da sind viele Dinge bereit und man kann erfolgreich arbeiten. Aber es geht vor allem darum, Dinge zu erhalten und nicht abfallen zu lassen. Aber ich denke, aufregender ist es, ein Team zu übernehmen, das durch eine schwere Zeit gegangen ist und die Playoffs länger nicht erreicht hat. Das ist eine Chance, das Programm wiederaufzubauen und etwas Neues zu bauen. Das ist aufregend und das waren die drei Gründe, warum ich unterschrieben habe.

 

Was ist denn Deine Meinung über die Fans in Krefeld?

 

Hanlon Was ich getan habe ist, auf verschiedenen Plattformen Spiele der vergangenen Jahre anzusehen. Und ich habe das Umfeld da wirklich genossen, es hat mir sehr gefallen. Wenn Du die Spiele schaust sind die Leute sehr leidenschaftlich und unterstützen das Team. Auch gefällt mir die Nähe zu anderen Städten mit großen Hockeyteams. Das sorgt für Derbys und entsprechende Atmosphäre und das ist spannend. Ich habe auch mit vielen Leuten rund um das Eishockey gesprochen und viele Leute haben mich beglückwünscht, dass ich nach Krefeld gehe. Scouts, ehemalige Spieler und so weiter. Sie haben einhellig gesagt, dass sie die Stadt mögen, wie viel Spaß es macht, hier Spiele zu besuchen und eben die Leidenschaft in der Stadt. Das mag ich. Klar wirkt sich das auch mal negativ aus, wenn Spieler kommen oder gehen. Die Fans sind sehr loyal zu ihren Spielern und gerade ihren Stars auch sehr verbunden. Das mag ich sehr, auch wenn es mal Gegenwind gibt. Das gehört dann dazu.

 

Wie schätzt Du denn die Liga ein?

 

Hanlon Ich denke, es ist eine sehr professionelle Liga. Wenn man sieht, wie die Liga aufgestellt ist, wie sie im TV übertragen wird, welchen Stellenwert Eishockey im Land hat, wie das Nationalteam aufgestellt ist und welche Erfolge sie hatten und wenn man die Entwicklung anschaut, dann ist das schon positiv. Es gibt zum Beispiel Leon Draisaitl, der im Moment vielleicht der beste Spieler auf der Welt ist. Das hilft natürlich sehr, auch die Reputation des Deutschen Eishockeys in der ganzen Welt zu stützen. Ich denke, wenn Leute darüber nachdenken, nach Europa zu gehen, dann wirkt sich das aus. Klar, wenn man sich das Niveau, das Geld und die Professionalität anschaut, dann ist die KHL die Topliga in der alten Welt. Aber wenn ich mit hineinrechne, wo ich leben und arbeiten möchte, wenn ich das Niveau der Spieler mit hereinrechne und alles zusammenfasse, dann sind Deutschland, Schweiz und Schweden für mich die Topligen. Und auch die räumliche Nähe macht sie interessant. Ich habe ja in der KHL gearbeitet und dort hast du so viel Reisestress. Du bist so viele Tage in der Saison einfach nur unterwegs. In Deutschland bist Du immer sehr schnell wieder daheim, darum kannst Du viel besser trainieren. Du kannst mehr Zeit nehmen, Dein Team wirklich zu bauen, kannst auch mit den Familien zusammenkommen und so weiter. All das macht die DEL sehr attraktiv. Wir denken immer, es sei eine große Welt. Aber eigentlich ist es, gerade im Eishockey, eine kleine Welt. Ich kenne viele Spieler und Trainer, die in der DEL aktiv waren und wirklich jeder Einzelne liebt die Erfahrung dort. Ich bin sehr froh, das jetzt erleben zu dürfen.

 

Was erwartest Du für die kommende Saison vom Team, vom Team hinter dem Team und der ganzen Liga?

 

Hanlon Nun, starten wir mit dem letzten Teil: Von der Liga erwarte ich ein hohes Niveau auf dem Eis und ein hohes Niveau im Coaching. Die Liste der Trainer in der Liga ist sehr beeindruckend. Sie alle haben viel Erfahrung und viele Erfolge gefeiert. Sie haben an verschiedenen Orten auf höchstem Niveau gearbeitet. Das bedeutet für uns, dass wir härter arbeiten müssen als eine ganze Reihe von wirklich hart arbeitenden Leuten. Wir müssen viel Zeit darauf verwenden, gut vorbereitet und gut organisiert zu sein, damit die Spieler das Optimale aus sich herausholen können. Ich bin als Spieler und Trainer lang genug aktiv, um zu verstehen, dass der Prozess zum Sieg ein langer Weg ist. Du kommst nicht einfach raus und kannst sagen ‚wir gewinnen hier oder da‘. Du musst immer Respekt haben und viel Arbeit investieren, um zu gewinnen. Also für mich ist das, was ich tun will, den Spielern einen klaren Weg vorzugeben, wie sie spielen sollen. Es geht da auch gar nicht um meinen Weg, es muss der Krefeld Pinguine-Weg sein. Und wirklich jeder einzelne Spieler muss sich daran halten und das umsetzen. Jeder muss sich dem Team unterordnen und sich an die Struktur halten. Unsere Identität wird sein, dass unser Team sehr, sehr schnell sein wird. Und unser Team wird in fantastischem physischem Zustand sein. Wir haben sehr viel nachgeforscht und ein ganz wichtiger Punkt bei jedem Spieler ist, dass er skaten kann. Daran arbeiten wir jetzt. Und für mich geht es jetzt darum, den Spielern zu vermitteln, dass perfekte Fitness der Schlüssel ist. Wir werden sehr schnell spielen und das geht nicht ohne Fitness. Ich bin sicher, dass die Fans stolz darauf sein werden, wie wir jeden Abend spielen und ich gebe ihnen mein Wort, dass sie nie nach Hause gehen werden und daran zweifeln, dass die Pinguine an diesem Abend wirklich alles, was sie haben, auf dem Eis gelassen haben. Darum bin ich auch sehr zuversichtlich, dass wir, wenn die Saison zu Ende ist, da sein werden, wo wir sein wollen.

 

Das führt schon zur nächsten Frage: Welche Art Eishockey werden wir in der kommenden Saison sehen?

 

Hanlon Grundsätzlich wird Eishockey heute sehr schnell gespielt. Das bedeutet, wenn Du nicht schnell spielst, dann wirst Du keine Chance haben. Wir haben sehr viel über defensives Umschaltspiel gesprochen. Nicht offensives, nicht den Puck zu haben und zu versuchen, ein Tor zu schießen. Worüber wir sprechen ist defensives Umschalten. Und das bedeutet, wenn wir die Scheibe verlieren, müssen wir extrem hart arbeiten und Druck ausüben, um sie wieder zu bekommen. Und unser Team wird vor allem darauf zielen, Räume zu nehmen, Druck auf den Scheibenführenden aufzubauen, Überzahl in Scheibennähe zu erzeugen. Ich denke, es wird ein aufregender, mitreißender Stil sein, der auf harter Arbeit beruht. Natürlich, jedes Team will sechs, sieben Tore schießen und die Spieler wollen am liebsten 6:5 gewinnen. Das macht sicher viel Spaß, aber es ist nicht realistisch. Ich sage immer, ich möchte ein System spielen, das unserem Torwart erlaubt, einer der besten Spieler im Spiel zu sein. Für mich ist der Fokus, Chancen gegen uns zu minimieren. In jedem Jahr, in dem ich gecoacht habe, hat sich ein Muster gezeigt: Wenn Du den Gegner unter zehn Chancen im Spiel hältst, ist die Chance, das Spiel zu gewinnen, hoch. Also die erste Priorität für uns ist, detailliert und organisiert zu sein. Wir werden viel Zeit darauf verwenden, sehr intelligent und clever zu spielen, wenn es um die Defensive geht. Das ist die Basis. Und wenn Du dann in einer guten defensiven Aktion die Scheibe gewinnst und alle Spieler am richtigen Ort auf dem Eis sind, kannst Du schnell umschalten und Dir eigene Chancen herausarbeiten. Dann kannst du Spaß haben, auch für die Spieler selbst. Offensive ist Spaß, Defensive ist harte Arbeit. Für mich geht es nicht darum, so lang wie möglich in der Offensive zu sein. Sondern es geht darum, auf dem Eis in guten Positionen zu sein. Auf beiden Seiten der Scheibe. Defensive kommt von Training, Struktur und Arbeit. Defensive kannst Du lehren und lernen. Offensive kommt vom Talent. Da können Spieler kreativ sein und das wollen wir auch, das sollen sie sein. Es geht um Balance.

 

Zuletzt eine eher lustige Frage: Was bedeutet es für Dich, der Torwart zu sein, gegen den Wayne Gretzky sein erstes NHL-Tor geschossen hat?

 

Hanlon Nun, dazu muss man verschiedene Aspekte sehen. Einerseits war es sein erstes Tor. Also hatte er all das, was er danach erreicht hat, noch nicht erreicht. Wir wussten damals natürlich nicht, dass er mal der vermutlich beste Spieler aller Zeiten auf der Welt werden würde. Damals war es einfach ein Gegentor und ich wusste nicht, dass ich damit in die Geschichte eingehen würde. Als ich dann meine Karriere beendet habe und darüber nachgedacht habe, war es nichts, worüber ich mich gefreut habe. Denn klar, als Goalie willst Du nicht dafür bekannt sein, ein Tor abgegeben zu haben, sondern, es verhindert zu haben. Also in der Hinsicht war das zum damaligen Zeitpunkt nichts, was ich als sehr gut angesehen habe. Aber das war eine kurze Zeitspanne. Mit der Zeit hat sich die Wahrnehmung verändert und heute ist es irgendwie lustig und auf diese Art ein Teil der Geschichte zu sein. Immerhin heißt es ja auch, dass ich mit dem größten Spieler aller Zeiten auf dem Eis stand und mich mit ihm gemessen habe. Also ich kann natürlich auf der positiven Seite von mir sagen, ein Teil eines Spiels gewesen zu sein, in dem Wayne Gretzkys Legende begann. Also für mich ist es etwas, das heute, im Rückblick nach so vielen Jahren, eine gute Sache ist, an der ich Spaß habe.

 

Glen, vielen Dank für das Interview und wir freuen uns darauf, Dich in Krefeld bald persönlich zu begrüßen.

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Zu den Gerüchten der vergangenen Woche möchte der sportliche Leiter Roger Nicholas folgendes klarstellen: „Den Gerüchten aus unseriösen Quellen um eine Vertragsauflösung mit den Spielern Martin Schymainski und Torsten Ankert ist kein Glauben zu schenken. Wir haben mit beiden Spielern Gespräche geführt und planen auch weiterhin mit Ihnen für die neue Saison. Bei der Personalie Oskar Östlund wurde des Weiteren noch keine Entscheidung getroffen.“

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Sergey Saveljev kommt als Assistent der sportlichen Leitung an die Westparkstraße. Der 24-Jährige beginnt seine Tätigkeit ab sofort und soll auch die Leitung im Bereich Scouting übernehmen. Saveljev ist bereits als Nachwuchstrainer in Bietigheim und Darmstadt tätig gewesen und lernte dort Roger Nicholas kennen. In der vergangenen Saison 2019/2020 arbeitete er als Torwarttrainer der deutschen U-17 Nationalmannschaft.

Durch seine eigene Spielerberater-Funktion komplettiert er seine Qualifikationen und ist bereit für den DEL-Standort in Krefeld.

„Ich habe sehr viel Vertrauen in Sergeys Fähigkeiten die Pinguine weiterzubringen. Er wird helfen die Mannschaft zu verjüngen. Er ist ein positiver Typ mit viel Energie und hat gute Beziehungen überall in Europa und Russland“, sagt Roger Nicholas.

 

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Letzte Woche hat die Save’s AG 120 der 150 Gesellschaftsanteile an der KEV Pinguine Eishockey GmbH übernommen und ist damit neue Hauptgesellschafterin der Krefeld Pinguine. Ihren Sitz hat das Schweizer Unternehmen in Lugano. Da diese Woche noch im Notarvertrag vereinbarte Details umgesetzt werden mussten, gibt es nun auch erst die offizielle Vorstellung.

Die Interessen der neuen Hauptgesellschafterin um Vorstand Stefano Ansaldi wird zukünftig in Krefeld Roger Nicholas vertreten. Der 62 jährige US-Amerikaner kam im Dezember 1980 nach Deutschland und spielte in der damaligen Bundesliga über 200 Spiele für Iserlohn, Köln, Frankfurt und Mannheim. Nach seiner aktiven Karriere blieb er in Frankfurt und ist seit vielen Jahren als Unternehmensberater tätig. „Wir freuen uns auf die Aufgabe Krefeld. Unser Interesse gilt nicht nur dem Profiteam sondern auch dem Nachwuchs des KEV, der seit Jahrzehnten zu den Talentschmieden im deutschen Eishockey zählt. Der Fokus liegt nun erst einmal darauf die Lizenzunterlagen fristgerecht am 24. Mai bei der DEL einzureichen. Da steht aufgrund der langen Ungewissheit des DEL-Standorts Krefeld noch sehr viel Arbeit an. Diese Phase werden wir natürlich auch nutzen, um uns kennenzulernen und die zukünftige Aufteilung der Kompetenzen innerhalb des Clubs festzulegen“, so die Worte von Roger Nicholas, der ab sofort in das Tagesgeschäft involviert sein wird.

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Gestern Abend stand ein zukunftsweisender Notartermin für die KEV Pinguine Eishockey GmbH auf der Agenda, in welchem eine neue Gesellschafterstruktur und die Einbringung der bis zum Ende des Geschäftsjahres notwendigen finanziellen Mittel beschlossen worden sind. Zu den bisherigen acht Gesellschafterinnen und Gesellschaftern wurden drei Neue aufgenommen. Die Hauptgesellschafter Wolfgang Schulz (48.67%) und Dirk Wellen (46.67%) gaben den Großteil Ihrer Anteile ab und werden zukünftig noch jeweils 4% an der KEV Pinguine Eishockey GmbH halten. Neue Hauptgesellschafterin ist ein Schweizer Unternehmen, das 120 von 150 Geschäftsanteilen übernommen hat und sich nächste Woche vorstellen wird. Zudem erließen die Darlehensgeber der KEV Pinguine Eishockey GmbH die bis zum 31.12.2019 gewährten Darlehen.

„Die Gespräche und Verhandlungen haben sich in den letzten Wochen aufgrund der Corona-Krise länger hingezogen, als wir uns das erhofft hatten. Umso beachtlicher ist es, dass wir gestern eine Gesellschafterstruktur beschließen konnten, die den Krefelder DEL-Standort erhalten wird. Ich möchte allen Beteiligten ausdrücklich für ihre jeweilige Unterstützung danken. Damit wurde die Basis geschaffen, die aktuelle Spielzeit finanziell auszugleichen und das im Mai/ Juni anstehende Lizensierungsverfahren der DEL erfolgreich bestehen zu können“, so die Worte von Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der KEV Pinguine Eishockey GmbH.

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Unsere jüngsten Fans waren haben die schulfreie Zeit genutzt und waren kreativ!
Im Design Contest konnte jeder, der teilnehmen wollte, ein Puckdesign entwerfen und einschicken. Nach einer Vorauswahl durch die Spieler-Jury wurden die 4 besten Vorschläge zur Abstimmung online gestellt. Fast 300 Fans haben über Facebook teilgenommen und den Siegerpuck gekürt, die Gewinner des Fanshop-Gutscheins werden privat benachrichtigt und bekommen Ihren Gutschein erstellt.

Puck Nr. 3 vom 3 Jahre alten Elias aus Duisburg hat das Voting mit 132 Stimmen gewonnen und wird zur nächsten Saison in einer limitierten Sonderausgabe im Fanshop erhältlich sein.

KEVin freut sich schon, Dir einen entworfenen Puck zu Saisonbeginn überreichen zu können.

Vielen Dank noch einmal an alle kreativen Teilnehmer.

Bleibt gesund!