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Die Krefeld Pinguine sind gut gut in das wichtige Wochenende gegen zwei Bayerische Teams gestartet. Mit einem 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung bei den Nürnberg Ice Tigers sicherte sich das Team den wichtigen Erfolg an der Noris. Die Pinguine mussten in Franken wie erwartet auf Topgoalie Oleg Shilin verzichten. Für ihn stand Sergey Belov zwischen den Pfosten. Das bedingte, dass ein weiterer Lizenzkartenspieler auf die Tribüne musste. Anton Berlyov kehrte dennoch ins Team zurück und Patrik Hersley bekam eine Verschnaufpause. Neben dem russischen Center kehrte auch ein weiterer Spieler zurück: Blueliner Tom-Erik Bappert gab nach langer Verletzungspause sein Saisondebüt. Im Torwartduell stand Belov auf Seiten der Gastgeber durchaus erwartungsgemäß ex-Pinguin Niklas Treutle gegenüber.
Das Spiel begann gut für die Pinguine, denn nach nicht einmal eine Minute tankte sich Lucas Lessio unnachahmlich durch und war nur per Foul zu stoppen. Die Gäste gingen mit ihrer Überzahl auf’s Eis und in dieser dauerte es nur Sekunden, da bediente Laurin Braun den völlig freien Alex Bergström und der verwandelte mit viel Ruhe passgenau in den langen Winkel zum 1:0 der weiß gekleideten Pinguine. Die große Chance zum zweiten Tor gab es dann in der siebten Minute, doch Lessio und Maciek Rutkowski brachen eine freie Scheibe im Torraum aus kurzer Distanz nicht an Treutle vorbei. In der 12. Minute gab es dann die nächste Überzahl, die kurz vor Ende sogar zu einem 23-Sekündigen 5-gegen-3 wurde, doch die Ice Tigers gewannen das Bully und brachten den Puck raus, so dass die Chance ungenutzt blieb. Im weiteren Verlauf kamen dann keine klaren Gelegenheiten mehr heraus. Defensiv aber ließ das Zakharkin-Team lange nichts zu. Erst in der 16. Minute kamen die Hausherren zu ersten gefährlichen Abschlüssen. Doch Belov parierte sicher. Trotzdem, die Ice Tigers waren jetzt im Spiel und kamen zu einigen guten Abschlüssen, während die Pinguine vor allem auf Konter warteten. Doch immer wieder hieß die Endstation Belov. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung in die erste Pause.
Der zweite Durchgang sah dann zunächst ein unverändertes Bild: Die Hausherren drängten auf den Ausgleich, die Pinguine aber standen zumeist gut in der Defensive und ließen nur wenige klare Abschlüsse zu. Und wenn, dann war der starke Belov zur Stelle. In der 26. dann aber der nächste Schock nach der Shilin-Verletzung vor Wochenfrist: Bei einer Parade zerrte sich der Russen offenbar und musste vom Eis. Für ihn kam erneut der junge Nikita Quapp. Die Pinguine aber reagierten nicht geschockt, sondern hatten gleich die erste gute Chance durch Robert Sabolic, der aber nicht an Treutle vorbei kam. In der 29. Minute dann aber die erste Unterzahl der Pinguine. Philipp Mass hatte eine gute Ice-Tigers-Chance nur durch ein Foul verhindern können. Doch obschon es aus Trainersicht eine „gute“ Strafe war, rächte sich diese. Ex-Nationalstürmer Patrick Reimer bediente im hohen Slot Chris Brown. Der zog sofort ab und ließ Quapp mit einem gezielten Schuss durch die Beine keine Abwehrchance. In der 34. Minute dann die große Führungschance der Gastgeber. Gregor MacLeod kam in zentraler Position frei zum Schuss, doch Quapp war mit einem hervorragenden Schoner-Save zur Stelle. Im direkten Gegenzug dann der Alleingang von Lessio. Mit einer tollen Bewegen schien er Treutle verladen zu haben, doch der Schoner schnellte heraus und verhinderte das sichere Tor. Eine Minute später kam Braun zur nächsten Topcance nach tollem Pass von Bergström, doch wieder hieß der Sieger Treutle. Gut zwei Minuten vor der Pause dann die zweite Strafe für Krefeld. Die Ice Tigers machten viel Druck, doch die Pinguine arbeiteten hart und retteten das Unentschieden in die zweite Pause.
Die Pinguine wirkten zu Beginn des Schlussdurchgangs zunächst stabil, hatten aber in der 43. Minute viel Glück: Eine abgefälschte Scheibe sprang genau auf die Kelle von Reimer, der sofort abzog und das Hartgummi ans Torgestänge löffelte. Die Pinguine aber blieben jetzt dran und hatten wenig später eine Druckphase mit mehreren Abschlüssen. Am Ende zog Arturs Kulda ab, im Slot stand Alex Weiß und wurde am Schlittschuh getroffen. Von dort sprang der Puck zum 2:1 für die Gäste über die Linie. Der Treffer fand entsprechend nach Videobeweis Anerkennung. Die Gäste spielten jetzt cleveres, einfaches Eishockey, brachten die Scheiben sicher aus dem Drittel und lauerten auf Konter. Mit ihrer Taktik, die neutrale Zone ganz eng zu machen, entnervten sie jetzt zunehmend den Gegner, der kaum erfolgreich ins Drittel kam. Wenn die Hausherren dann doch mal zum Schuss kamen, war Quapp mit starken Paraden zur Stelle. Er zeigte ein hervorragendes Spiel. Drei Minuten vor dem Ende tankte sich dann MacLeod stark durch, doch erneut war Quapp mit einer starken Parade zur Stelle. Eine Zeigerumdrehung später aber war er machtlos. Einen Schuss von der blauen Linie in den Verkehr fälschte Tyler Sheehy unhaltbar für den jungen Goalie ab, so dass dieser im langen Eck einschlug. Die Pinguine antworten mit einem Konter von Lessio, der aber an Treutle scheitere. Die Nürnberger aber hatten jetzt spürbar Oberwasser und schnürten die Gäste ein, doch die retteten den Punkt in die Overtime.
Bis dato hatten beide Teams in Overtime und Shootout jeweils verloren. Diesmal aber dauerte das 3-auf-3 nicht lang. Die Ice Tigers kamen zunächst in Scheibenbesitz, doch dann gingen die Gäste dazwischen. Lessio ging auf und davon, tankte sich gegen Welsh vor das Tor, überzog Treutle und schob die Scheibe an ihm vorbei in die Maschen! Damit feierten die Schwarz-Gelben einen wichtigen Auswärtssieg in Nürnberg und gehen nun mit neuem Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen Augsburg am Sonntag (19 Uhr). Der zweite Torwartausfall binnen einer Woche jedenfalls warf das Team nicht zurück, da der junge Quapp eine sehr starke Leistung brachte. Einziger Schönheitsfehler in diesem Spiel ist sicher der späte Ausgleich der Ice Tigers, der den dritten Punkt kostete.

Strafen:
Nürnberg: 6
Krefeld: 4

Tore:
0:1 2. Bergström (Braun, Bracco) PP
1:1 30. Braun (Reimer, Welsh) PP
1:2 45. Weiß (Kulda, Tiffels)
2:2 58. Sheehy (Brown, Welsh)
2:3 61. Lessio (Sacher, Lucenius)

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Die Krefeld Pinguine haben das Freitags-Heimspiel gegen Liga-Neuling Bietigheim Steelers knapp mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.P. verloren. Eine starke Leistung zeigte dabei die Reihe um Alex Weiß, die bei allen drei Toren auf dem Eis stand. Die zuletzt in guter Form spielen Pinguine trafen bei den Steelers in Norman Hauner und Constantin Braun auf gleich zwei ex-Krefelder. Im Tor setzte Trainer Igor Zakharkin, der bis auf Martin Schymainski auf seinen ganzen Kader zurückgreifen konnte, erneut auf Oleg Shilin, der schon vor dem Auftaktbully von den 4.012 Fans, darunter handgezählte 40 Gästefans, im endlich gut gefüllten Stadion frenetisch mit Sprechchören gefeiert wurde, allerdings bereits nach knapp sieben Minuten verletzt in die Kabine musste. Ihm gegenüber stand Asami Aittokallio in Diensten der Schwaben. Der volle Kader bedeutete, dass Luca Hauf in der Oberliga zum Einsatz kam und Sergey Belov auf der Tribüne Platz nahm.
Das Spiel begann dann für die Pinguine nach Maß. Bietigheim leistete sich einen schlechten Wechsel und das nutzte Arturs Kulda mit einem Traumpass auf Alex Bergström, der somit ganz allein auf Aittokallio zulief, den Schuss mit einer kurzen Bewegung antäuschte und den Schlussmann somit auf die Schoner zwang, um dann mit einer schnellen Bewegung auf Rückhand zu gehen und locker einzuschießen. Gespielt waren nicht einmal zwei Minuten. Und weiter blieben die Pinguine auf dem Gaspedal und hatten nur eine Minute später die nächste Großchance, doch Jeremy Bracco wählte den Pass statt des Schusses – die Ecke war eigentlich offen. Glück hatten die Pinguine dann in der 7. Minute. Der Gast spielte die Scheibe tief, Shilin lief hinter das Tor, doch an einem Bandenfehler sprang der Puck ab und rutschte genau in den Torraum. Dort klärte zunächst ein Verteidigerschläger. Bietigheim kam mehrfach zum Schuss, doch der Teufelskerl im Krefelder Tor hechtete mehrfach quer durch den Torraum und hielt die Scheibe im der Manier eines Fußballtorwarts bei mehreren Versuchen aus dem Tor. Dabei allerdings verletzte er sich, er bekam das Knie eines Gegner ab und musste das Eis verlassen. Allerdings sieht es nach ersten Erkenntnissen nicht nach einem längeren Ausfall aus. Ihn ersetzte Nikita Quapp. Der war knapp eine Minute später bei einem verdeckten Schuss von Hauner sicher zur Stelle. In der 11. Minute hatte die vierte Reihe gleich zwei gute Gelegenheiten, doch Maciek Rutkowski scheiterte erst an Aittokallio und verfehlte dann knapp. Die erste Unterzahl galt es dann ab der 12. zu überstehen. Die erste Großchance aber hatten die Hausherren, als Laurin Braun allein auf das Tor zulief, jedoch am Finnen darin scheiterte. Mit noch 47 Sekunden auf der Uhr wurde die Unterzahl gar zum 3-gegen-5 und das nutzte der Gast durch CJ Stretch aus spitzem Winkel per Direktschuss. Und als die Pinguine gerade komplett waren, ging Riley Sheen ins Drittel, zog verdeckt ab und überwand den jungen Schlussmann der Gastgeber zum 1:2. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Pause.
Die Pinguine starteten gleich mit einer guten Chance, doch Topscorer Lucas Lessio verfehlte per Direktschuss knapp das Tor. In der 23. Minute dann die erste Überzahl der Hausherren. Die Scheibe lief gut durch die Reihen und nach genau einer Minute war es Bracco, der einen Abpraller aus spitzem Winkel über die Linie drückte. Nur 30 Sekunden später dann allerdings der nächste Schock, als Sheen zum Schuss kam und die Scheibe genau ins Kreuzeck setzte. Die zweite Überzahl sah dann ein tolles Solo von Robert Sabolic, der dann aber frei vor Aittokallio scheiterte. Die Pinguine brachten jetzt viel Druck und erarbeiteten sich Chancen, brachten die Scheibe aber zunächst nicht im Gästetor unter. Das änderte sich in der 37. Minute. Nach tollem Pass von Patrik Hersley ging Alex Weiß ganz allein auf das Gästetor zu und verlud Aittokallio, um zum verdienten Ausgleich einzuschießen. Die Pinguine waren jetzt spürbar obenauf hatten gleich die nächste Topgelegenheit, doch Lessio verpasste eine Sacher-Hereingabe hauchdünn. Zwei Minuten vor der Pause dann die nächste Aufregung: Bietigheim schob den Puck ins leere Tor, doch die Schiedsrichter entschieden nach Videobeweis, dass es zuvor eine Torwartbehinderung gegeben habe und verwehrten dem Treffer die Anerkennung. Die Pinguine drängten weiter und kamen durch Rutkowski und Mirko Sacher zu guten Chancen, doch Aittokallio rettete seinem Team das 3:3-Unentschieden mit guten Paraden in die Pause.
Der Schlussdurchgang sah dann zunächst ein ausgeglichenes Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten. Erst in der 52. Minute gab es die erste wirklich gute Situation für die Pinguine, doch bei einem 2-auf-1 blieb Lessios Pass auf Alex Blank am Verteidiger hängen. Gut eine Minute später dann eine durchaus strittige Strafzeit gegen Laurin Braun und der Gäste durfte zum zweiten Mal Überzahl spielen. Die Pinguine aber verteidigten bravourös und ließen nur einen Torschuss – und den bei ganz freier Sicht so dass er keine Gefahr darstellte – zu. Gerade komplett wurde Anton Berlyov nach einem Bully sehr schmerzhaft von einem gegnerischen Schläger getroffen und musste verletzt vom Eis, konnte aber nach kurzer Behandlung zurückkehren. Eine Strafe gab es nicht. So lief die Zeit langsam herunter. Eine Minute vor dem Ende brach Jesper Jensen-Aabo in aussichtsreicher Position der Schläger beim Schuss. So ging es, nach einer erfolglosen Drangphase der Pinguine, in die Overtime.
In der hatten die Steelers die erste große Chance, doch Quapp war bei einem Alleingang von Sheen zur Stelle. Im Gegenzug setzte sich Bergström stark durch, wurde gestoppt und fuhr durch den Torraum. Braun nahm die Scheibe auf und zog ab. Der Puck schlug ein, doch die Schiedsrichter verweigerten dem Tor zurecht die Anerkennung, da der Schwede den Keeper gestreift hatte. Jetzt ging es auf und ab und auf beiden Seiten gab es hervorragende Chancen, doch beide Keeper agierten stark. So blieb es trotz bester Chancen beim 3:3 und so musste der Shootout die Entscheidung herbeiführen.
Für Krefeld begann Lessio, scheiterte aber. Sheen eröffnete für die Steelers und traf sicher ins Kreuzeck. Bracco verfehlte knapp das Ziel. So konnte Brandon Ranford bereits das Spiel entscheiden und tat das souverän.
Damit geht der Zusatzpunkt nach Schwaben. Die Pinguine reisen jetzt nach Straubing und hoffen, dort wieder auf Topgoalie Shilin zurückgreifen zu können.

Strafen:
Krefeld: 6
Bietigheim: 4

Tore:
1:0 2. Bergström (Kulda)
1:1 14. Stretch (Ranford, Heard) PP2
1:2 16. Sheen (Jasper, C. Braun)
2:2 24. Bracco (L. Braun, Weiß) PP
2:3 25. Sheen (Jasper, Renner)
3:3 37. Weiß (Hersley)
3:4 65. Sheen GWPS

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Mit einem weiteren höchst Couragierten Auftritt, diesmal gegen Tabellenführer Red Bull München, erkämpften sich die Krefeld Pinguine einen weiteren Zähler beim 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.. Dabei konnten sich die Schwarz-Gelben einmal mehr auf einen überragenden Schlussmann Oleg Shilin verlassen, der hervorragende Paraden in Serie hinlegte. Die Mannschaft legte eine kampfstarke und taktisch reife Leistung hin und zeigte sich in allen Facetten des Spiels weiter verbessert. Ein Sieg gegen den großen Favoriten wäre ohne Frage möglich gewesen. Die Pinguine hielten aber auch mit dem Punkt den Anschluss an die Playoffplätze. München hingegen zeigte, mit einem ebenfalls guten Daniel Fiessinger im Tor, eine abgeklärte Partie und belegte, warum das Team erneut zu den Favoriten auf die Meisterschaft zählt.
Die Pinguine begannen gut und hatten, die ersten kleineren Chancen der Partie in der Auftaktphase, ohne allerdings final die Scheibe auf das Tor zu bringen. Selbst ließen sie keine gefährlichen Angriffe des Tabellenführers zu. Das änderte sich in der achten Minute, als die Pinguine die erste Strafzeit des Spiels bekamen. Die folgende Unterzahl brachte zwar einige Schüsse des Favoriten, insgesamt aber überstand die Mannschaft von Igor Zakharkin die Phase sicher. Insgesamt lieferten beide Teams eine taktisch disziplinierte Leistung ab, was zu einer zwar durchaus intensiven, aber insgesamt ereignisarmen Partie führte, was Torszenen anging. Die erste richtig gute Gelegenheit hatte dann in der 15. Alex Weiß für die Pinguine. Einen Schuss, der klar am Tor vorbei gegangen wäre, fälschte der Torjäger brandgefährlich ab, doch die Scheibe strich Zentimeter am Pfosten vorbei. Gefährlich wurde es drei Minuten später, als die Pinguine sich einen Fehlpass vor dem eigenen Tor leisteten, aber Zach Redmond verfehlte das von Shilin gehütete Tor knapp. So ging es nach intensiven 20 Minuten und einem konzentrierten Auftritt mit einem Zwischenerfolg, einem 0:0 gegen den Topfavoriten, in die Pause.
Die Pinguine begannen Durchgang Zwei mit einem kurzen, 23-Sekündigen, Powerplay. Und das hätte sich fast ausgezahlt, doch Jeremy Bracco und Arturs Kulda scheiterten jeweils freistehend an Fiessinger. Insgesamt aber sah der zweite Durchgang offensiv sehr viel präsentere Pinguine, die durch Laurin Braun in der 26. die nächste gute Gelegenheit hatten, doch er traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten. Zuvor hatte Shilin stark gegen Trevor Parkes pariert. Eine tolle Chance hatte dann in der 28. Minute Alex Blank in Überzahl. Nach starkem Solo von Lucas Lessio kam er zum Schuss, doch dieser wurde im letzten Moment geblockt, sprang dennoch Richtung Tor und Fiessinger brachte geistesgegenwärtig die Fanghand darauf. Die Pinguine aber blieben dran und kamen in der 30. zum Konter. Lessio bediente Niclas Lucenius und der leitete direkt weiter auf Arturs Kulda. Der aufgerückte Blueliner zog aus spitzem Winkel sofort ab und verwandelte mit seinem ersten DEL-Treffer für die Pinguine zum 1:0. Die Hausherren blieben jetzt auf dem Gas und hatten wenig später den nächsten guten Konter, doch Robert Sabolic scheiterte an Fiessinger. Doch dann ein Fehler im eigenen Drittel. Ein riskanter Pass von Lucenius kam nicht an und landete stattdessen auf der Kelle von Frederik Tiffels und der Nationalstürmer zog sofort ab und traf exakt neben den Pfosten zum jetzt durchaus glücklichen Ausgleich des Tabellenführers. Shilin war ohne Abwehrchance. München wurde jetzt wieder stärker, doch der Deutsch-Russe im Tor der Pinguine stand sicher. Auch eine Unterzahl unmittelbar vor der Pause überstanden die Krefelder und so ging es mit 1:1 in die zweite Pause.
Der Schlussdurchgang begann mit 40 Sekunden Unterzahl und in dieser brannte es lichterloh. Shilin hechtete ohne Schläger mehrfach kreuz und quer durch seinen Torraum und wehrte alles ab. Vor allem ein Schoner-Save gegen Austin Ortega war schon allein das Eintrittsgeld wert! Wenig später dann die Überzahl für Krefeld. Die Pinguine ließen die Scheibe gut laufen, machten viel Druck und mit 27 Sekunden auf der Uhr zog Alex Bergström ab und setzte das Hartgummi genau neben den Pfosten zur erneuten Führung. Auch für den schwedischen Neuzugang war es der erste Treffer für die Pinguine – für ihn auch das erste DEL-Tor überhaupt im zweiten Spiel. München antwortete jetzt mit wütenden Angriffen, doch auch die Pinguine kamen zu weiteren Chancen, mussten sich aber ab der 47. einer weiteren Unterzahl erwehren. Das Foul passierte im Nachgang eines weiteren überragenden Schoner-Saves des bärenstarken Shilin. Die Pinguine zeigten eine hervorragende Unterzahl, doch vier Sekunden vor Ablauf der Strafe stand plötzlich Ortega frei und zog sofort ab. Die Scheibe schlug unhaltbar für Shilin unter der Latte ein. Die Pinguine arbeiteten hart, mussten sich aber gut sechs Minuten vor dem Ende der nächsten Unterzahl erwehren. Diese war fast überstanden – zwei Sekunden standen noch auf der Uhr – da holte sich Lucenius die nächste Strafe ab. Die Pinguine fighteten und warfen sich in alle Schüsse und wenn doch eine Scheibe durchkam, war Shilin zur Stelle. So überstanden sie die kritische Situation. München drängte weiter, die Pinguine aber arbeiteten extrem hart und brachten so das Unentschieden über die Zeit. Damit war der erste Punkt gegen den turmhohen Favoriten eingefahren.
In der Overtime war die erste Chance nach rund einer Minute ein krachender Schlagschuss von Patrik Hersley, der auch 20 Sekunden später allein vor Fiessinger auftauchte, die Scheibe aber nicht am jungen Schlussmann vorbei brachte. Kurz darauf dann die nächste Chance, doch Weiß verfehlte hauchdünn. Dann aber der Gast: Zwei Minuten vor dem Ende kam München zum Konter, der Querpass kam vor das Tor, doch wieder war Shilin überragend zur Stelle. Allerdings gab es in der Szene auch eine Strafe, so dass München das Spiel mit 4 gegen 3 zu Ende spielen konnte. Die Pinguine warfen sich einmal mehr in die Scheiben, doch 28 Sekunden vor dem Ende zog erneut Ortega ab und traf zum 2:3, das aufgrund der Spielanteile und Torschüsse sicher in Ordnung geht, das aber im Zustandekommen mehr als unglücklich ist. Dennoch dürfen die Pinguine aus dem bärenstarken Auftritt weiteres Selbstvertrauen ziehen und den kommenden Aufgaben mit einer großen Portion Optimismus entgegen sehen. Weiter geht es nun am Freitag zu Hause gegen Aufsteiger Bietigheim, ehe am Sonntag die Reise nach Straubing geht.

Strafen:
Krefeld: 14
München: 6

Tore:
1:0 30. Kulda (Lucenius, Lessio)
1:1 36. Tiffels
2:1 44. Bergström (Jensen-Aabo, Bracco) PP
2:2 49. Ortega (Ehliz, Seidenberg) PP
2:3 65. Ortega (Seidenberg, Ehliz) PP

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Lucas Lessio, Stürmer der Krefeld Pinguine, wurde am frühen Mittwochabend bei einem Angriff in der Krefelder Innenstadt leicht verletzt. Lessio, der in seinem Auto auf der Friedrichstraße unterwegs war, war zuvor in einen Verkehrsunfall mit einer jungen Radfahrerin verwickelt. Noch bevor die Polizei eintreffen konnte, um den Unfall aufzunehmen, wurde er beim Versetzen des Autos an die Straßenseite von mehreren jungen Erwachsenen aus dem Auto gelockt. Ohne Vorwarnung und nach einem kurzen Wortgefecht, ist er von einem der Angreifer im Gesicht verletzt worden. Ein Zusammenhang zwischen dem Unfall und der Attacke auf Lucas Lessio konnte von der Polizei und Zeugen der Tat nicht festgestellt werden. Nach den jungen Erwachsenen wird nach Informationen der Pinguine gefahndet.
Sanitäter versorgten sowohl die Fahrradfahrerin, die eine leichte Schulterverletzung davontrug als auch Lucas Lessio, der mithilfe unseres hinzugerufenen Mannschafts-Physiotherapeuten Khalil Saad Eddine, anschließend ins Helios Krefeld zur Kontrolle eingeliefert wurde. Er konnte am Abend bereits wieder entlassen werden, nachdem seine Wunde behandelt wurde.
Lucas Lessio geht es auch nach eigenen Aussagen den Umständen entsprechend gut, er steht jedoch verständlicherweise unter leichtem Schock und möchte die Ermittlungen der Polizei abwarten, ehe er ein ausführliches Statement zum Vorfall abgibt. Diesen Wunsch wollen die Krefeld Pinguine respektieren und arbeiten mit Lucas Lessio und der Polizei zur Stunde an der Aufarbeitung des Tathergangs.
Wir wünschen der Radfahrerin und Lucas Lessio eine schnelle Genesung!

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Um es in der amerikanischen Version zu sagen: The monkey is off the back. Zu Deutsch: Der Knoten ist geplatzt! In einem dramatischen und an Spannung kaum zu überbietenden Spiel feierten die Krefeld Pinguine am Donnerstagabend vor 2.502 Zuschauern einen verdienten 4:3 (2:0, 0:2, 2:1)-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters und holten damit den ersehnten ersten Dreier der Saison. Viel war seit dem ersten Punktgewinn der Saison in Mannheim am Dienstag passiert. Die Demission von Trainer Clark Donatelli und die Übernahme durch Co Igor Zakharkin bedeutete fraglos eine große Änderung für das Team. Dennoch war die Mannschaft hochmotiviert und ging personell unverändert in das Match. Das bedeutete auch, dass der in Mannheim überragende Oleg Shilin erneut im Tor startete. Sein Gegenüber war Ex-Kölner Hannibal Weitzmann. Die Pinguine mussten weiter auf ihren verletzten Kapitän Martin Schymainski verzichten. Auch Alex Bergström und Tom-Erik Bappert standen weiter nicht zur Verfügung.

Die Partie begann für die Hausherren optimal! 26 Sekunden waren im ersten Wechsel des kleinen Derbys absolviert, da trugen Lucas Lessio und Mirko Sacher die Scheibe in die gegnerische Zone. Der Verteidiger legte das Spielgerät perfekt zurück auf den nachrückenden Jeremy Bracco und der Topscorer der Pinguine kontrollierte die Scheibe kurz, um dann abzuziehen und das Hartgummi perfekt im langen Eck in den Winkel zu hämmern. Eine Minute später fast der nächste Torerfolg, doch Arturs Kulda knallte die Scheibe freistehend an den langen Pfosten. Die nächste große Aufregung gab es in der 5. Minute, als zunächst Laurin Braun freistehend zum zweiten Mal den Pfosten traf. Zum Nachschuss kam Igor Berylov, doch sein Schuss aus extrem spitzem Winkel ging am langen Pfosten vorbei. Die Pinguine brannten jetzt ein regelrechtes Powerplay ab und hatten durch erneut Berylov, Phillip Mass oder Alex Weiß weitere gute Gelegenheiten, die aber ungenutzt blieben. Defensiv standen die Gastgeber bombensicher und gaben so praktisch keine nennenswerten Abschlüsse für die Sauerländer ab. Shilin erlebte, anders als Weitzmann, der immer wieder eingreifen musste, einen geruhsamen Abend in der Anfangsphase. Jubel brandete in der 12. Minute erneut auf, doch Alex Blank hatte, abgefälscht von Weiß, nur das Außennetz getroffen. Weiter drängten die Krefelder, doch in der 14. scheiterten Robert Sabolic und erneut Berylov aus aussichtsreichen Positionen. Erst in den letzten fünf Minuten des Drittels kamen die Roosters etwas besser in die Partie, doch vor echte Herausforderungen wurde Shilin nicht gestellt. Und so kamen eine Minute vor der Pause Blank und Leon Niederberger zu einem Zwei-auf-Eins. Der Center legte auf den Außen und der verzögerte gut, um dann durch die Beine zum hochverdienten 2:0-Pausenstand, der durchaus noch schmeichelhaft für die Gäste war, einzuschießen. Fast wäre es sogar noch zum dritten Tor gekommen, doch bei einem Vier-auf-Eins Sekunden vor der Pause scheiterten gleich drei Krefelder am stark reagierenden Weitzmann.

Durchgang Zwei war gerade eine Minute alt, da sprachen die Schiedsrichter die erste Strafe aus. Es traf die Pinguine. Die Roosters zogen ein starkes Powerplay auf und wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe hatte Casey Bailey plötzlich nach einem Abpraller das ganz freie Tor vor sich. Doch Shilin zeigte seine ganze Klasse, hechtete in Fußballtorwart-Manier quer durch den Torraum und wehrte den Schuss aus kurzer Distanz noch ab: Eine überragende Aktion des Deutsch-Russen! Wenig später aber war er doch geschlagen. Joe Whitney zog verdeckt ab und der Puck rutschte Shilin unter dem Arm durch und trudelte zum 2:1 über die Linie. Es entwickelte sich jetzt ein ausgeglichenes Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten. Nach der Hälfte des Spiels aber besannen sich die Pinguine wieder auf das Erfolgsrezept des Auftaktdurchgangs und schalteten mit schnellen Pässen schnell um doch zunächst fehlte die Genauigkeit und in der 33. kam plötzlich Luke Adam frei zum Schuss, doch erneut war der starke Shilin zur Stelle. Sekunden später ein Bully im Krefelder Drittel. Ex-Pinguin Kris Foucault zog aus dem Gewühl ab und traf den überraschten Shilin an der Maske. Von dort sprang der Puck hoch und im Torraum auf, von wo er, aufgrund der eigenen Rotation, sehr unglücklich zum zweiten Mal in die Maschen trudelte. Die Pinguine bekamen in der 35. ihre erste Überzahl, doch bei einem Gegenangriff der Roosters mussten sie selbst in einem bis dahin von beiden Seiten sehr disziplinierten Spiel die Strafe nehmen. In der folgenden Unterzahl kam Lessio zum Break, scheiterte aber an Weitzmann. Dennoch, die Roosters waren jetzt das aktivere Team, die Pinguine aber hielten dagegen und brachten so das 2:2 in die Pause.

Ein frühes Powerplay im Schlussdurchgang brachte, trotz guter Gelegenheiten für Weiß und Lessio keinen zählbaren Erfolg. Doch als die Roosters grade komplett waren zog Jesper Jensen Aabo von der blauen Linie einfach ab und die Scheibe rutschte Weitzmann, dem die Sicht versperrt war, durch die Beine ins Tor. Plötzlich waren die Pinguine obenauf und bekamen gleich darauf die nächste Überzahl. Diese brachte beste Einschussgelegenheiten für Kulda und Bracco, doch ersterer scheiterte an Weitzmann, Letztgnannter verzog um Millimeter. Die Roosters machten mit zunehmender Spielzeit immer mehr auf und verlagerten das Spielgeschehen ins Krefelder Drittel, was aber Räume für Konter öffnete. Doch in der 54. Minute das nächste höchst unglückliche Gegentor. Nach einem Schuss neben das Tor nahm Eugen Alanov den Abpraller auf und versuchte es mit dem langen Schläger per Bauerntrick. Shilin war mit dem Schoner da, doch Patrik Hersley versuchte, mit dem Schläger zu klären. Von diesem sprang die Scheibe über den Schoner des Keepers, an dessen Rücken und trudelte von dort über die Linie. Fast aber die sofortige Antwort der Pinguine, als die erste Reihe gleich drei Topchancen hatte. Einen langen Pass verpasste Lessio knapp. Die Scheibe versprang Weitzmann und so kam Niclas Lucenius an die Scheibe, der legte nochmals quer auf Lessio, der das leere Tor vor sich hatte, doch im letzten Moment warf sich ein Verteidiger in den Schuss. Die Pinguin aber blieben dran und hatten in den beiden Schlussminuten noch einmal eine Druckphase mit mehreren Topchancen. Doch es dauerte bis 48 Sekunden vor dem Ende, als Hersley aufrückte, von Sabolic perfekt bedient wurde und Weitzmann per Alleingang mit einem traumhaften Move keine Chance ließ. Die Schlusssekunden spielte das Team sicher herunter und holte sich so den insgesamt absolut verdienten ersten Dreier der Saison.

Damit ist der Knoten hoffentlich endgültig geplatzt. Die Pinguine haben nun zwei Tage Zeit zur Erholung, ehe am Sonntag um 16:15 Uhr die Eisbären Berlin erneut zu Gast in der Yayla-Arena sind. Die Pinguine jedenfalls sind endgültig in der Saison angekommen.

Strafen:
Krefeld: 4
Iserlohn: 6

Tore:
1:0 1. Bracco (Sacher, Lessio)
2:0 20. Niederberger (Blank, Lessio)
2:1 25. Whitney (Labrie)
2:2 34. Foucault (Cornell)
3:2 45. Jensen Aabo (Berylov)
3:3 54. Alanov (Labrie, Ziegler)
4:3 60. Hersley (Sabolic)

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Die Krefeld Pinguine unterliegen ab sofort nicht mehr der Leitung von Cheftrainer Clark Donatelli. Die Clubführung hat sich dazu entschlossen, den 55-jährigen Amerikaner zu beurlauben.
Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Wir möchten uns bei Clark für seine geleistete Arbeit in einer intensiven und schwierigen Zeit bedanken. Er hat die Mannschaft in einer kritischen Phase übernommen und wir waren trotz der sportlichen Leistung in der letzten Saison optimistisch, dass wir in dieser richtungsweisenden Spielzeit einen deutlichen Schritt nach vorne machen werden.
Nach Bewertung der Vorbereitung und der ersten Spiele in der PENNY DEL ist jedoch durch die Clubführung zu beobachten, dass dieser Schritt ausgeblieben ist. Die schwierige Entscheidung, Clark von seinen Aufgaben zu entbinden, treffen wir somit zu einem frühen Zeitpunkt mit aller Konsequenz, um der Entwicklung nicht zu spät entgegenzuwirken und unsere Ziele nicht nachhaltig zu gefährden. Wir sind davon überzeugt, dass Igor Zakharkin mit seiner Ruhe und Erfahrung sowie Boris Blank, der die Liga in- und auswendig kennt, die Mannschaft wieder in die richtige Spur führen werden.“
Der 63-jährige Igor Zakharkin wird bis auf Weiteres die Rolle des Cheftrainers übernehmen, flankiert von Boris Blank als Co-Trainer. Sergey Saveljev wird auf Wunsch des Trainerteams kommunikativ unterstützen, sich jedoch vermehrt in die Rolle des Managers zurückziehen.

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Lange Zeit sah es so aus, als ob das Abwehrbollwerk in Mannheim halten könnte. Am Ende brach es doch. Trotzdem erkämpfen sich die Pinguine bei den Adlern den ersten Punkt nach der 3:2 Overtime-Niederlage.
Die Zeichen Ausgangslage war angespannt. Ohne Clark Donatelli reiste die Mannschaft nach Mannheim und wurde als krasser Außenseiter schon abgeschrieben. Dass die Partie am Dienstag echter Test für die Adler werden sollte, glaubten selbst die treusten Anhänger der Pinguine nicht. Doch schon nach 30 Sekunden wurde klar: Die Pinguine sind zum Spielen gekommen. Lucas Lessio fängt die Scheibe vom Mannheimer Verteidiger ab und legt sie zum Niclas Lucenius in die Mitte. Felix Brückmann im Tor, am Dienstag der Stärkste im Adler-Dress, war jedoch auch schon voll fokussiert und vereitelte den frühen Rückstand.
Danach entwickelte sich ein munteres Eishockeyspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Oleg Shilin im Tor der Pinguine machte eine ruhige Figur und war den Pinguinen ein starker Rückhalt. Zu seiner und der Freude aller Pinguine-Fans war es in der 11. Minute Alexander Weiß, der sich hinter die Verteidigung der Adler schlich und einen langen Pass von Leon Niederberger per Alleingang im Tor der Adler unterbringen konnte.
Die knappe Führung konnten die Pinguine dann im zweiten Drittel ausbauen. Nach einer Strafe gegen Thomas Larkin, klickte dann sogar das Überzahl-Spiel. Jedoch eher auf eine unkonventionelle Art und Weise. Erneut landete ein langer Pass auf Alex Weiß‘ Schläger, dieses Mal war der Absender Arturs Kulda. Weiß‘ Handgelenkschuss überwindete Brückmann dieses Mal auf der Fanghand-Seite.
Doch der Druck der Adler wurde danach größer. Shilin war gefragt und er gab die richtige Antwort. Nach einem Querpass stand Larkin frei vor dem Gehäuse und schloss schnell ab. Shilin, zog die 80er-Jahre-Karte und machte mit einem spektakulären Slide-Save, bei dem er die Schienen übereinander legte, die bis dato beste Chance der Mannheimer zunichte. Doch an Lean Bergmanns Anschlusstreffer in der 39. Minute konnte auch der Deutsch-Russe nichts machen. Der 22-jährige Stürmer setzte den Puck genau ins Kreuzeck auf der Fanghandseite und legte damit den Grundstein für ein dramatisches Schlussdrittel.
In diesem hielt nicht nur da Abwehrbollwerk, auch nach vorne setzten die Pinguine einige Nadelstiche und hatten genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Auf der anderen Seite war es der Verteidigungsleistung und insbesondere die unseres Schlussmannes zu verdanken, dass wir nicht ins Hintertreffen gerieten. Beide Torleute zeigten exzellente Paraden. Darum musste ein dreckiges Tor der Mannheimer her. In der 57. Minute fiel dieses dann auch. Ein Handgelenkschuss von der blauen Linie, der ungefähr 30 cm am Tor vorbeigegangen wäre, wurde von Nationalspieler Matthias Plachta in Sidney Crosby-Manier aus der Luft ins Tor zum Ausgleich abgefälscht.
In den letzten vier Minuten passierte nichts mehr und so ging es in die Verlängerung. Diese dauerte lediglich 50 Sekunden. Verteidiger Korbinian Holzer nahm sich die Scheibe und drang in die Defensivzone der Pinguine ein. Sein Handgelenkschuss sollte von Jesper Jensen Aabos Schläger abgefälscht werden und Shilin über der Fanghand überwinden.

Strafen
MAN 4
KEV 2

Tore
0:1 11. Weiß (Niederberger, Blank)
0:2 24. Weiß (PP)(Kulda, Hersley)
1:2 39. Bergmann (Melart, Dawes)
2:2 57. Plachta (Desjardins, Akdag)
3:2. 61. Holzer (Rendulic, Larkin)

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Das war schon wieder nichts. Am Freitagabend gingen die Pinguine vor knapp über 4000 Zuschauern in der heimischen YAYLA-Arena gegen die Kölner Haie mit 0:6 (0:2, 0:2, 0:2) unter. Den Frust der Fans bekamen die Spieler zuerst auf dem Eis von der Tribüne, und nach dem Spiel durch einige wenige auch vor der Kabine zu spüren. Dank der offenen Worte von Kapitän Martin Schymainski, Co-Trainier Boris Blank und anderen Verantwortlichen konnte die Situation aber entschärft werden.
Zu verstehen ist der Frust der Fans allemal. Erwartungsvoll ging man in die ersten Spiele der Saison, mit 4:6, 3:6 und der nun 0:6-Niederlage steht die Mannschaft nun bereits unter Druck. Dabei hat das Spiel Freitag mit einer exzellenten Gelegenheit begonnen, das Spiel in die richtige Richtung zu bringen. In der zweiten Minute fanden sich Pascal Zerressen und Mark Olver jeweils für zwei Minuten auf der Strafbank. Eine 5-gg-3-Situation und die PP-Formation machte gehörigen Druck auf das Gehäuse von Justin Pogge. Die gute Optik des Überzahlspiels war am Ende leider ergebnislos, machte aber Mut. Ein Mut, der bis zur 12 Minute anhielt.
Krefeld erspielt sich eine 3-auf-1-Situation bei der der letzte Pass von Mo Müller abgefangen werden konnte. Den daraus resultierenden 3-auf-1-Konter der Kölner spielen Maxi Kammerer und Maurice Edwards perfekt aus und stellen den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf. Die Pinguine wirkten anschließend etwas ratlos aber weiterhin gewillt zu kämpfen. Das Spiel verflachte jedoch nach dem Tor ein wenig.
Leider passierte dann das, was in den ersten Spielen auch schon viel zu häufig passierte. Individuelle Fehler aus dem Nichts machen den Gegner. Ein langer Pass im Aufbau kommt nicht beim Stürmer an der zweiten blauen Linie an und wird von Edwards abgefangen. Dieser bedankt sich, läuft ein paar Schritte in Drittel und hämmert den Puck am chancenlosen Nikita Quapp vorbei trocken in den Winkel für sein zweites Tor am Abend.
Mit dem Tor schien es fast so als sei auch der letzte Optimist im Stadion verstummt. Wichtig sei es laut Coach Clark Donatelli, das Spiel in 5-Minuten-Abschnitte einzuteilen und versuchen diese zu gewinnen. Dieses Unterfangen gelang aber auch zu Beginn des zweiten Drittels nicht. Bereits nach 79 Sekunden vertändeln die Pinguine erneut die Scheibe beim Aufbau, und Matsumoto und Torschütze Barinka bringen des schwarze Spielgerät im Bruchteil einer Sekunde freistehend im Tor unter. Die zweiten 5 Minuten im Mittelabschnitt sahen leider nicht besser aus. Colin Ugbekile erhöht mit einem Schuss von der blauen Linie auf 0:4. Verständliche Schockstarre auf der Nordtribüne und im Rest des Stadions mit Ausnahme des Gästeblocks.
An ähnliches Bild brachte der Schlussabschnitt. Nach den Toren von Luca Sennhenn und dem zweiten Saisontor von Mo Müller, war der Arbeitstag von Nikita Quapp gelaufen. Coach Donatelli wechselte den jungen Schlussmann aus, der insbesondere am Anfang des Spiels ein paar starke Paraden zeigte, aber durch die Gegentore zunehmend sein Selbstvertrauen verlor. Oleg Shilin, der heute als Backup mit unterstützte kam so zu seinen ersten Spielminuten in der PENNY DEL. Zumindest er sollte ein kleines Erfolgserlebnis haben und für den Rest des Spiels ohne Gegentor bleiben.
Unter dem Strich einfach viel zu wenig.

Strafen
KEV 8
KEC 6

Tore
0:1 12. Edwards (Kammerer, Mo Müller)
0:2 19. Edwards
0:3 22. Barinka (Matsumoto)
0:4 27. Ugbekile (Zerressen, Oblinger)
0:5 43. Sennhenn (Olver, Matsumoto)
0:6 44. Mo Müller (Oblinger, Ma Müller)

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Die Krefeld Pinguine verlieren auch das zweite Spiel der Saison in Wolfsburg mit 6:3 (2:1, 3:1, 1:1). Dabei begann das Spiel eigentlich perfekt für die Pinguine. Leider sorgen eine gehörige Portion Pech und individuelle Fehler auf allen Positionen am Ende dafür, dass wir weiterhin ohne Punkt dastehen.
Jeremy Bracco ließ den KEV bereits früh jubeln. 129 Sekunden waren gespielt da nahm der Neuzugang aus Freeport, New York Maß und erzielte beim 2-auf-1 mit Lucas Lessio den Führungstreffer und sein drittes Saisontor im zweiten Spiel. Unter dem Strich sorgte die Lessio-Lucenius-Bracco-Reihe für die meiste Gefahr im Spiel nach vorne. Die Freude über die Führung hielt jedoch nur etwas unter drei Minuten und wurde durch ein Tor beendet, dass bei gewissen Sportjournalisten aus einer anderen Sportart gut und gerne in die Kategorie „Kacktor des Monats“ gepackt werden würde. Christopher Desousas Schuss aus dem Slot wurde zur Bogenlampe abgefälscht und senkte sich unbemerkt für Belov, der heute den Vorzug im Tor der Pinguine erhielt, im Torraum ab. Trevor Mingoia vor dem Tor versuchte den Puck von der Hallendecke runterzuholen, schaffte dies nach Begutachtung des Videobeweises nicht und der Puck fiel durch die Beine Belovs ins Tor. Kein hoher Stock, ein kurioses Ding und ein böses Vorzeichen für das, was der Mannschaft noch bevorstehen würde. Denn in der 12. Minute legte Grizzly-Kapitän und Liga-Urgestein Sebastian Furchner den Führungstreffer für die Autostädter nach. Die Grizzlys bringen in einer Kontersituation einen Schuss zum Tor, der Puck wird so abgefälscht, dass Belov nur abprallen lassen und einen Rebound entschärfen kann. Furchner durfte den zweiten Rebound im Tor unterbringen und die Pausenführung besiegeln.
Im zweiten Drittel drehte Chris Desousa leider weiter auf. Die Pinguine trotz guter Aktionen nach vorne immer wieder mit individuellen Fehlern im Aufbau und in der Verteidigungszone, die es den Wolfsburgern sehr einfach machten zu guten Torchancen zu kommen. So begann der Torreigen im zweiten Drittel mit einem Zufallsprodukt, welches trotzdem ein ansehnliches Tor produzierte. Mingoia eroberte die Scheibe im Angriffsdrittel und legt rüber auf Desousa, der den Puck als One-Timer nehmen möchte, nicht erwischt und damit Anthony Rech neben dem Tor mustergültig zum 3:1 bediente.
Die schnelle Antwort der Pinguine folgte zwei Minuten später und machte Hoffnung, dass die Pinguine im Spiel bleiben. Auch hier spielte der Zufall eine entscheidende Rolle, wollte der vor dem Tor freistehende Lucas Lessio den Pass von Jeremy Bracco annehmen. Die Scheibe glitt jedoch am Schläger vorbei und wurde nur leicht abgefälscht. Chet Picard rechnete damit nicht und der Puck rutschte am Schlussmann vorbei ins Tor. Die Hoffnung war am Sonntagnachmittag jedoch vergebens. Denn schon im zweiten Drittel legten die Wolfsburger mit den Toren zwei und drei von Chris Desousa den Grundstein für ihren ersten Heim- und Saisonsieg.
Knüppeldick kam es dann im Schlussabschnitt direkt nach 21 Sekunden. Bei eigenem Powerplay gab es erneut einen kuriosen Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie. Ein Stolperer und eine Kollision mit dem Schiedsrichter von Arturs Kulda und Darren Archibald nahm sich die Scheibe zum 1-gegen-1 gegen Jesper Jensen Aabo und Belov. Im letzten Moment zieht der Kanadier die Scheibe aus spitzem Winkel von Rückhand auf Vorhand und bugsiert den Puck in die lange Ecke an Belov vorbei. Das zweite Überzahlgegentor im zweiten Spiel.
Leon Niederberger sorgte mit seinem Tor in der 46. Minute nochmal für einen Lichtblick. Mit einem beachtlichen Schuss genau ins Toreck über die Schulter von Picard, hätten die Pinguine noch Zeit gehabt ins Spiel zurückzukommen. Wolfsburg verwaltete die Führung jedoch souverän und hielt das Ergebnis bis zum Spielende.

Strafen
WOB 12
KEV 6

Tore
0:1 (3.) Bracco (Lessio)
1:1 (6.) Desousa (Mingoia)
2:1 (12.) Furchner (Hungerecker, Fauser)
3:1 (25.) Rech (Desousa, Mingoia)
3:2 (27.) Lessio (Bracco)
4:2 (34.) Desousa (Mingoia)
5:2 (35.) Desousa (PP) (Mingoia, Melchiori)
6:2 (41.) Archibald (SH)
6:3 (46.) Niederberger

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Die Krefeld Pinguine starten mit einer Niederlage in die neue Saison. In einem streckenweise wilden Spiel unterlagen sie der Düsseldorfer EG auf heimischem Eis mit 4:6 (0:2, 3:3, 1:1). Die Pinguine leisteten sich insgesamt zu viele Fehler vor allem im eigenen Drittel und waren vorn zu fahrlässig mit ihren reichlich vorhanden Chancen. Dabei waren sie durchaus optimistisch in das erste Heimspiel der Saison, das ausgerechnet das große Derby gegen die DEG war, gegangen. Zwar war das Testspiel knapp einen Monat zuvor, ebenfalls auf heimischem Eis, verloren gegangen, doch diesmal peitschten 4.977 frenetische Fans die Schwarz-Gelben nach vorn. Die Pinguine mussten im heiß ersehnten ersten Saisonspiel auf die verletzten Alex Bergström und Laurin Braun, sowie den erkrankten Philipp Mass verzichten. Im Tor entschied sich das Trainerteam um Clark Donatelli durchaus erwartungsgemäß für den jungen Nikita Quapp. Ihm stand auf auf Seiten der Gäste Mirko Pantkowski gegenüber.
Die Anfangsphase sah zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem der Gast vielleicht etwas aktiver war. Doch in der fünften Minute standen beide Teams mit je vier Spielern auf dem Eis. Die Pinguine verloren die Scheibe im gegnerischen Drittel und DEG-Kapitän Alex Barta setzte sich stark gegen Patrik Hersley durch. Der setzte nach, doch Barta kam trotzdem zum Schuss per Rückhand und setzte die Scheibe unhaltbar genau ins Eck zur frühen Gästeführung. Die Pinguine setzten auf Angriff, doch Dominik Tiffels und Justin Volek verpassten jeweils knapp das Ziel. Die nächste Topchance hatte in der 9. Minute Maxi Gläßl, der freistehend zum Schuss kam. Pantkowski ließ prallen, aber gleich drei Krefelder im Slot brachten den Puck nicht an ihm vorbei. Eine erste Überzahl ab der 13. Minute brachte dann durchaus Gefahr durch Schüsse von Hersley und Jesper Jensen-Aabo. Die größte Chance aber hatte Jeremy Bracco, der völlig frei am linken Bullypunkt zum Schuss kam, die Scheibe aber nicht an Pantkowski vorbei brachte. Die ganz große Ausgleichschance dann in der 18. Minute durch Kapitän Martin Schymainsi, der nach tollem Querpass von Alex Weiß die Scheibe aus kürzester Distanz knapp neben das Tor tippte. Die Pinguine waren jetzt klar am Drücker, doch 70 Sekunden vor der Pause ein Entlastungsangriff der DEG. Plötzlich stand Carter Proft völlig frei und schoss trocken und erneut unhaltbar zum 0:2 ins kurze Eck ein. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Pinguine zunächst mental angeschlagen, doch in der 23. Minute holte der junge Luca Hauf mit einer Energieleistung eine Strafe heraus. Bei 6 gegen 5 spielte Hersley einen tollen Pass an die lange Ecke zu Anton Berylov, der den Puck an den Innenpfosten lenkte, von wo er heraus sprang. Das folgende Powerplay brachte dann aber keine klare Einschussgelegenheit. Wenig später dann die Überzahl für Düsseldorf und die Landeshauptstädter spielten die Situation eiskalt aus. Am Ende stand Daniel Fischbuch völlig frei und schoss hoch ins kurze Eck zum 0:3 ein. Die Pinguine wechselten jetzt den Torwart. Für Quapp kam Sergej Belov. Das aber brachte keine Besserung, denn nur eine Minute später stand plötzlich Tobias Eder frei und verwandelte zum 0:4. Die Pinguine aber gaben nicht auf und nur eine weitere Zeigerumdrehung später war es ausgerechnet der junge Justin Volek, der plötzlich zentral vor dem Tor freistand und Pantkowski keine Abwehrchance ließ. Jetzt war es ein wildes Spiel und in der 30. war es wieder die DEG mit einer großen Gelegenheit, doch Belov war gleich dreimal zur Stelle. Die nächste ganz große Chance zum Anschluss hatte dann in der 33. Niclas Lucenius, der nach schönem Pass aus kurzer Distanz frei zum Schuss kam, doch Pantkowski war mit dem Schoner zur Stelle. Dennoch, die Hausherren drängten jetzt und legten auch physisch noch einmal zu. So holte Alex Weiß in der 34. Minute die nächste Topchance – Leon Niederberger scheiterte aus Zentimetern – und die nächste Strafe heraus. In dieser aber kam nach einer unübersichtlichen Situation der Schuss der DEG von der blauen Linie. Belov, der zuvor mehrfach stark pariert hatte, ließ prallen und Victor Svensson schoss zum 1:5 ein (35.). Doch die Pinguine blieben dran und noch in derselben Strafe setzte sich Lucas Lessio durch. Seinen Schuss wehrte Pantkowski ab, doch Bracco setzte den Nachschuss in die Maschen. Plötzlich setzten die Pinguine wieder nach und nur eine Minute später setzte sich Schymainski stark durch, schlug erst über die Scheibe, erkämpfte diese zurück und setzte den Puck perfekt in den Knick zum 3:5. Jetzt brannte die Halle und die Pinguine erspielten sich gleich eine Hand voll weiterer Gelegenheiten, doch bis zur Pause blieb es beim 3:5.
Die Pinguine blieben auch im letzten Durchgang dran und in der 45. Minute scheiterte Robert Sabolic nach tollem Zuspiel aus spitzem Winkel an Pantkowski. Immer wieder stand der DEG-Schlussmann jetzt im Blickpunkt, war aber auch in der 48. gegen Berlyov stark zur Stelle. Die Pinguine versuchten es weiter, schafften es in dieser Phase aber nicht, sich ganz klare Gelegenheiten herauszuspielen. Bei den häufigen Halbchancen war Pantkowski sicher zur Stelle. Auf der anderen Seite wurde Belov selten geprüft, war wenn aber souverän zur Stelle. Sechs Minuten vor dem Ende erlaubten sich die Pinguine dann einen Wechselfehler und die folgende Strafe nutzte die DEG zur Entscheidung. Nach nur 25 Sekunden schoss ausgerechnet ex-Pinguin Brett Olson zum 3:6 ein. Es war die Entscheidung in einem wilden Spiel, auch wenn Sekunden später Arturs Kulda fast noch einmal den Anschluss hergestellt hätte. Die Scheibe ging aber an den Außenpfosten. Doch die Gastgeber gaben nicht auf und Sekunden später spielte Dominic Tiffels auf Bracco und der schoss zu seinem zweiten Treffer und dem 4:6 ein. Es blieb aber bei der Ergebniskosmetik und der insgesamt unglücklichen aber aufgrund der Effektivität beider Teams nicht unverdienten Niederlage.
Für die Pinguine geht es nun am Sonntag um 16:30 Uhr nach Wolfsburg, ehe am kommenden Freitag um 19.30 Uhr die Kölner Haie bereits zum zweiten Derby der Saison zu Gast an der Westparkstraße sind.

Strafen:
Krefeld: 8
Düsseldorf: 12

Tore:
0:1 5. Barta
0:2 19. Proft (Trinkberger)
0:3 27. Fischbuch PP
0:4 28. Eder (Svensson)
1:4 29. Volek
1:5 35. Svensson SHG
2:5 36. Bracco (Lessio) PP
3:5 38. Schymainski (Lessio)
3:6 55. Olson (Fischbuch) PP
4:6 56. Bracco (Tiffels)

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Für ihre Reise in die Schweiz bekommen die Krefeld Pinguine Verstärkung. Der finnische Stürmer Niclas Lucenius erhält einen Tryout-Vertrag und wird die kommenden Testspiele in der Schweiz mit der Mannschaft bestreiten. Lucenius, 32, spielte zuletzt für Vaasan Sport in der finnischen Liiga und erzielte in 50 Spielen 23 Punkte, blieb in den Playoffs in zwei Spielen punktlos. Deutsche Fans kennen den Stürmer möglicherweise noch von seinem kurzen Intermezzo bei der Düsseldorfer EG in der Saison 2019/20. Dort absolvierte er zu Saisonende acht Spiele und erzielte sieben Punkte.
Cheftrainier Clark Donatelli: „Niclas ist ein interessanter Spieler für uns weil er als Center und Flügelspieler eine Lücke bei uns füllt. Wir sind gespannt, wie er in der Schweiz für uns auftreten wird. Nach den ersten drei Vorbereitungsspielen ist klar geworden, dass wir noch zusammenwachsen und uns in allen Bereichen verbessern müssen. Wir sind körperlich fit und haben im Sommer gut gearbeitet, in der Saisonvorbereitung müssen wir uns jedoch auf andere Sachen fokussieren. Die Belastung in der Schweiz mit fünf Spielen in acht Tagen ist sehr hoch, weswegen wir froh sind, abgesehen von Tom-Eric Bappert, auf alle Spieler und zusätzlich Niclas zurückgreifen zu können.“

Die Mannschaft reist am heutigen Donnerstag zuerst nach Lugano, um dort am Samstag ein Testspiel im Rahmen der Saisoneröffnung des HC Lugano zu bestreiten. Anschließend nehmen die Pinguine am vom 19. bis 28. August stattfindenden „Coupe des Bains“ teil. An den Spielorten Yverdon-les-Bains, Biel, und Meyrin treffen die Pinguine auf den EHC Biel, Genève-Servette HC, Pardubice und den HC Ajoie.
Einen ausführlichen Spielplan und eine Übersicht aller teilnehmenden Mannschaften finden Interessierte unter www.festyvhockey.com/coupedesbains.

Die Spiele der Pinguine im Überblick:
Samstag, 21. August 2021, 17:00 Uhr, HC Lugano in Lugano
Montag, 23. August 2021, 20:00 Uhr, EHC Biel in Biel
Mittwoch, 25. August 2021, 19:45 Uhr, Genève-Servette HC in Meyrin
Freitag, 27. August 2021, 16:30 Uhr, Pardubice in Yverdon-les-Bains
Samstag, 28. August 2021, 19:00 Uhr, HC Ajoie in Yverdon-les-Bains

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News

Erfreuliche Nachrichten für die Krefeld Pinguine! Was sich am Dienstagabend noch abzeichnete, wurde heute bestätigt: Bei den ersten beiden Heimspielen der Saison gegen die Düsseldorfer EG (10. September, 19:30 Uhr) und den Kölner Haien (17. September, 19:30 Uhr) dürfen bis zu 5000 Zuschauer in die Yayla Arena kommen.
Vorrausetzung für den Einlass in die Arena ist neben dem Ticket der Nachweis eines der 3Gs – geimpft, getestet oder genesen. Für Schüler gibt es kein separates Testungsverfahren, der Zugang ist durch Vorzeigen eines gültigen Schülerausweises möglich. Die Entscheidung vereinfacht unsere Planung und garantiert nicht nur unseren 700 Dauerkarten-Besitzern den Zutritt zu jedem Heimspiel, sondern sorgt auch für ein umfangreiches Kontingent an frei verkäuflichen Tagestickets.
Die Maskenpflicht bis zum Sitzplatz in der Arena ist ebenfalls hinfällig, wird jedoch von Clubseite weiterhin zum Schutz und als Rücksichtnahme auf Andere empfohlen. Die Pinguine und die Yayla Arena stehen derzeit zudem in engem Austausch miteinander, um zeitnah ein umfangreiches Hygienekonzept präsentieren zu können, bei dem wir möglichst geringe Wartezeiten für die Besucher gewährleisten können. So ist es denkbar, dass beispielsweise nachweislich geimpfte oder genesene Zuschauer bereits im Vorfeld des Spiels ihren Nachweis erbringen und am Spieltag in die Arena eintreten können.
Durch die hohe Auslastungsgrenze können sich zudem nun auch Gäste-Fans Hoffnung auf ein Ticket machen. Eine weitere interessante Veränderung könnte es außerdem geben, wenn die Inzidenz in der Stadt Krefeld unter 35,0 fallen würde. Unter diesem Wert ist sogar eine volle Auslastung der Arena möglich.