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Die Krefeld Pinguine unterliegen ab sofort nicht mehr der Leitung Mihails Svarinskis. Nach zuletzt neun sieglosen Spielen in Folge zum Start der PENNY DEL-Saison hat sich die Clubführung zusammen mit Svarinskis in beiderseitigem Einverständnis zu einer Freistellung des 37-jährigen entschieden.

Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Mihails Svarinskis hat die Mannschaft in einer schweren Situation übernommen und die Herausforderung des „Rebuilds“ der Mannschaft mit jungen Spielern angenommen. Er hat auf und neben dem Eis hart gearbeitet und jeden Tag als Chance gesehen, unsere Spieler zu verbessern. Wir haben nach den letzten Begegnungen lange miteinander gesprochen und uns nun gemeinsam darauf verständigt, dass es für den Verein das beste sei, wenn wir einen Wechsel im Trainerteam durchführen. Wir wünschen Mihails Svarinskis alles Gute für seine weitere sportliche Karriere.“

Co-Trainer Boris Blank wird die Mannschaft für die Spiele in Iserlohn heute ab 20:30 und gegen Köln am Sonntag, 24. Januar ab 19:30 Uhr betreuen. Torwarttrainer Igor Gross wird ihn dabei unterstützen.

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Die Krefeld Pinguine haben sich auf ein Engagement mit Verteidiger Philipp Mass geeinigt. Der 20-jährige stößt ab sofort zur Mannschaft von Mihails Svarinskis.
„Ich bin sehr glücklich über die Chance, die ich von den Krefeld Pinguinen erhalte und freue mich natürlich, mich zum ersten Mal in der PENNY DEL, einer Top-Liga in Europa, beweisen zu dürfen. Ich habe in Salzburg eine Menge gelernt, muss jetzt jedoch mein Spiel körperlich anpassen und verbessern. Hier geht alles schneller und man möchte Fehler minimieren,“ so der gebürtige Heidelberger.
Mass durchlief zuletzt die Nachwuchsmannschaften Salzburgs und sammelte Erfahrung in der Alps Hockey League, wo er in dieser Saison in 13 Spielen auf ein Tor und vier Vorlagen gekommen ist. Der 1,84 Meter große Linksschütze hat außerdem Erfahrung in der DNL bei den Jungadlern Mannheim und in nordamerikanischen Junioren-Ligen gesammelt und kann auf internationale Einsätze mit der U20-Nationalmannschaft zurückblicken.

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Die zuletzt harte Kritik an den Spielern seitens Geschäftsführung, Trainerteam und Fans ist offensichtlich bei der Mannschaft angekommen. Leider reichte es auch im neunten Spiel der Saison trotz einer Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Berlin erneut nicht zu Punkten.
Das erste Drittel des auf Augenhöhe geführten Spiels begann mit einem Powerplay für die Pinguine. Grizzly-Spieler Ryan Button musste für zwei Minuten auf die Strafbank und das Überzahlspiel der Pinguine war, wenn auch am Ende nicht von Erfolg gekrönt, zumindest ansehnlich. Martin Schymainski scheiterte von halblinks an Grizzly-Schlussmann Chet Pickard.
Wolfsburg agierte besonders in den Anfangsminuten überrascht von dem aggressiven Forechecking der Schwarz-Gelben und leistete sich im Aufbau einige Fehler, die von den Pinguinen in kleine Nadelstiche umgewandelt werden konnten. Leider fehlte, wie zuletzt häufig, die letzte Entschlossen- und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.
Gute Nachrichten gab es allerdings in der Rückwärtsbewegung. Anders als im Spiel gegen Berlin, als Sergey Belov im Tor mehr als 60 Mal eingreifen musste, war die stark ersatzgeschwächte und auf fünf Mann reduzierte Verteidigung über weite Strecken des Spiels deutlich stabiler. Abgesehen von zwei verdeckten Schüssen, von denen ein Puck in der 11. Minute an der Latte und in der 16. von der neuen Maske Belovs abprallte, gab es im ersten Drittel wenige gute Chancen und noch weniger Unterbrechungen.

Das sollte sich auch grundsätzlich im zweiten Drittel nicht gravierend ändern. Einzig die Torchancen wurden größer und die Torschützenliste sollte sich ebenfalls füllen. Für die Pinguine in der 24. Minute auf unorthodoxe Art und Weise. Artur Tyanulin, der wieder genesen im Aufgebot der Krefelder stand, musste auf die Strafbank, die Grizzlys gingen in den ersten Sekunden des Überzahlspiels offensiv zu Werke und drängten auf den Führungstreffer. Ein Geniestreich von Alex Trivellato, der den Puck hoch und weit auf den an der zweiten blauen Linie lauernden Brett Olson spielte, sorgte dann aber dafür, dass alles anders kam als erwartet. Olson lief ungehindert auf Pickard zu und schob ihm die Scheibe durch die Beine zum 1:0-Führungstreffer in Unterzahl.
Die Freude über die Führung hielt fünf Minuten. Erneut gerieten die Pinguine in Unterzahl. Dieses Mal war es Constantin Braun, der einen Gegenspieler mit unfairen Mitteln zu Boden rang und von draußen zusehen musste, wie Phil Hungerecker einen anderenfalls harmlosen Schuss Julian Melchioris von der blauen Linie unhaltbar für Belov abfälschte.
Trotz weiterer guter Chancen auf beiden Seiten, beispielsweise einer guten Einzelaktion Martins Karsums oder einem Lattentreffer des Wolfsburgers Max Görtz, welcher sogar im Videobeweis überprüft wurde, ging es unentschieden in die Drittelpause.

Leider kamen die Wolfsburger etwas wacher aus der Kabine und nutzten die Fehler der Pinguine eiskalt aus. 44. Spielminute: Karsums mit dem Scheibenverlust in der Offensivzone, Buncis realisiert zu spät, dass eine Kontersituation entstehen könnte und kann daher die schnellen Grizzly-Stürmer nicht mehr einholen. Die daraus entstehende 3-auf-1-Situation schließt Jordan Boucher mit einem platzierten Schuss über die Fanghand Belovs ab. Ein Knacks für die Moral der Pinguine.
Dieser sollte sich in der 50. Spielminute leider noch weiter verschlimmern. Nach einem Offensivbully im Drittel der Wolfsburger, schalteten die Grizzlys erneut etwas schneller um und sorgten dieses Mal für eine 2-auf-1-Situation – mit dem gleichen Resultat wie zuvor. Der Finne Matti Järvinen sieht Routinier und WOB-Kapitän Sebastian Furchner zum Tor ziehen und setzt ihn mit einem scharfen Pass so in Szene, dass der 38-jährige den Schläger nur noch reinhalten und den Puck ins Tor abfälschen musste.
Obwohl die Köpfe der Seidenstädter anschließend etwas tiefer hingen, merkte man der Mannschaft an, dass sie sich nicht kampflos der neunten Niederlage in Folge ergeben wollte. Genug Zeit für eine Schlussoffensive und ein mögliches Comeback war noch. Und in der 52. Minute sorgte Olson dafür, dass sich dieses Gefühl auch auf der Anzeigetafel widerspiegelte. Filips Buncis brachte die Scheibe per Handgelenkschuss auf das Wolfsburger Gehäuse, der US-Amerikaner bewies seine Hand-Augen-Koordination und fälschte den Puck zum 2:3-Anschlusstreffer ab.
Doch am Ende reichte es wieder nicht für Punkte. Auch, weil Pickard einen Schuss Olsons parierte und seinen möglichen Hattrick in der 59. Spielminute verhinderte, nachdem sich der 33-jährige an zwei Verteidigern vorbeiarbeitete und in eine aussichtsreiche Schussposition brachte, den erfahrenen Schlussmann der Grizzlys jedoch nicht überwinden konnte.

Strafen
KEV 6
WOB 4

Tore
1:0 24. Olson (Trivellato)
1:1 30. Hungerecker (Melchiori, Rech)
1:2 44. Boucher (Pfohl, Rech)
1:3 50. Furchner (Järvinen, Likens)
2:3 52. Olson (Buncis)

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Spielberichte

Was auch immer „Es tut uns leid“ auf Russisch heißt, man kann nur hoffen, dass sich die Spieler Zeit genommen haben unserem Torwart Sergei Belov in die Augen zu schauen und diese Worte zu sprechen. 91 Schussversuche unserer Gäste aus Berlin, 63 davon auf das Tor. Zum Vergleich: 22 Mal musste Berlins Torhüter Tobias Ancicka Hand und Fuß anlegen. Ohne den teilweise wie besessen spielenden Russen, hätte das Spiel am Sonntagabend zu einem unvorstellbaren Debakel werden können. Am Ende stehen nach dem 2:5 nach acht Spielen weiterhin null Punkte auf unserem Konto.
Bereits in der ersten Minute klingelte es im Tor Sergei Belovs. Nach einem Fehler Alex Trivellatos, der den Puck leichtfertig blind in den Slot spielte, war es ausgerechnet Kris Foucault, der fast ohne Gegenwehr der restlichen Verteidigung Belov aussteigen und dann einschieben konnte. 10,5 Sekunden waren gespielt und das Team dadurch schon auf der Verliererstraße.
Belov zeigte nach dem Tor einige starke Saves, verhinderte in Unterzahl nach einer Strafe Martins Karsums, dass Mark Zengerle für die Eisbären die Führung ausbauen konnte. Seine Mühen zahlten sich in der 16. Spielminute sogar aus!
Powerplay für Krefeld, die Scheibe wird von Vinny Saponari an Kristofers Bindulis abgegeben, dessen Schuss den vor dem Tor stehenden Aushilfs-Verteidiger Filips Buncis am Hosenbein traf und von dort verdeckt und unhaltbar für Eisbären-Goalie Tobias Ancicka im Tor landete.
Berlin schien durch das Gegentor jedoch eher motiviert, als geschockt zu sein und begann ihre Schlussoffensive des ersten Drittels. Leo Pföderl fälschte in der 18. Minute einen Schuss Frank Hördlers von der blauen Linie ins Tor ab, Giovanni Fiore vollendete in der 20. Minute unter Berücksichtigung des 1,50 m Corona-Abstands zu den Krefelder Verteidigern, und wenige Sekunden nach einem spektakulären Save Belovs, zum 1:3 aus Sicht der Pinguine. Schnell und (zu) einfach. Drittelpause.

Das zweite Drittel wurde nunmehr ausschließlich zum Duell Eisbären Berlin gegen Sergey Belov. Auch wenn Mark Olver ihn in der 24. Minute aus dem Slot heraus überwinden konnte, ließ „Belij“ die Berliner ein ums andere Mal verzweifeln und hielt die Pinguine so gut es ging im Spiel. Druckphasen der Berliner wurden durch teilweise athletische Saves zunichte gemacht, die Hoffnung, die Mannschaft könnte auf dem Rücken des Russen ein Comeback starten, wollte aufgrund der schwachen Leistung der Vorderleute jedoch nicht aufkommen. Zu harm- und ideenlos waren die Schwarz-Gelben am gestrigen Abend.

So nahm das Spiel im letzten Drittel genau den Verlauf an, den man auch in den zwei Spielabschnitten zuvor gesehen hat. Berlin drückt, Belov hält, was zu halten ist. In der 46. Minute musste er sich doch wieder geschlagen geben. Etwas unglücklich springt die Scheibe nach einem geblockten Schuss auf den Schläger von Lukas Reichel, der es sich neben dem Tor bequem machen konnte und den abgeprallten Schuss aufnehmen und in die Maschen schleudern durfte – 1:5.
Belovs Wille schien jedoch ungebrochen. Wenige Sekunden nach dem Gegentor stand er schon wieder im Fokus als sich Foucault und Matthew White die Scheibe lustig und ungehindert hin und her spielen konnten. White mit dem Schuss, der MagentaSport-Kommentator mit den Worten „hier gleich der nächste Treffer … “, aber die Rechnung wurde ohne den bemitleidenswerten, und zu diesem Zeitpunkt bereits circa 50 Mal beschossenen Belov gemacht.
Zumindest in den letzten zehn Minuten fingen die Pinguine dann auch etwas an nach vorne mitzuspielen. So war es Brett Olson, der nach einem sehenswerten Zuspiel von Buncis und Karsums in der 55. Minute ein wenig Ergebnis-Kosmetik betrieb und auf 2:5 verkürzen konnte. Der Schlusspunkt eines Spiels, bei dem man sich nicht mal vorstellen mag, dass man irgendwie noch mit einem blauen Auge davongekommen ist.

Strafminuten
KEV 4
EBB 10

Tore
0:1 1. Foucault
1:1 16. (PP) Buncis (Bindulis, Saponari)
1:2 18. Pföderl (Hördler, Noebels)
1:3 20. (PP) Fiore (Zengerle, Foucault)
1:4 24. Tuomie (Olver, Fiore)
1:5 46. Reichel (Pföderl, McKiernan)
2:5 55. Olson (Buncis, Karsums)

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Bremerhaven ist für die Krefeld Pinguine auch weiter keine Reise wert. Am Donnerstagabend unterlag das Team von Mike Svarinskis beim neuen Spitzenreiter der Nordgruppe am Ende deutlich mit 2:6 (1:2, 0:3, 1:1). Die Gäste mussten an der Nordsee auf Alex Blank (Klausur in der Schule) und Leon Niederberger (Verletzt) verzichten. Auch Artur Tyanulin und Christian Bull fehlten weiter. Im Tor begann Sergej Belov, dem im Tor der Gastgeber Tomas Pöpperle gegenüberstand.

Die Pinguie begannen durchaus aktiv und hatten in den ersten Minuten die besseren Chancen. Doch Tom-Erik Bappert schlug nach vier Minuten kurz vor dem Tor über die Scheibe. Auch einige andere gefährliche Situationen blieben zunächst ungenutzt, doch in der 6. Minute setzte sich Daniil Valitov durch und brachte die Scheibe in den Slot, wo Martin Schymainski knapp verpasste, aber Lucas Lessio am langen Eck direkt abzog und zum 1:0 der Gäste einschoss. Das Team wirkte regelrecht befreit und erspielte sich weitere Chancen, doch Brett Olson und erneut Bappert scheiterten an Pöpperle. In der 7. Minute tauchte Patrick Klöpper völlig allein vor dem Tor der Norddeutschen auf, brachte die Scheibe aber ebenfalls nicht am Tschechen im Tor vorbei. Wenig später dann die erste Überzahl der Pinguine, doch im Aufbau verlor Torschütze Lessio die Scheibe und Bremerhaven schaltete blitzschnell um. Niklas Andersen lief allein auf Belov zu und ließ diesem mit einem platzierten Schuss genau neben den Pfosten keine Abwehrchance. Der Gegentreffer nahm den Schwarz-Gelben spürbar den Schwung und die Gastgeber wurden stärker und in der 13. Minute stand Maxime Fortunus völlig frei und traf mit einem präzisen Schuss durch die Beine von Belov zum 2:1. In der 14. Minute dann die erste Strafzeit gegen Krefeld und die Gastgeber kamen sofort in die Aufstellung und zu guten Gelegenheiten, doch das Penaltykilling hielt. Ein weiteres eigenes Überzahlspiel blieb ohne Erfolg und so ging es mit einem knappen Rückstand in die erste Unterbrechung.

Der zweite Abschnitt sah dann Pinguine, die erneut gut begannen, doch richtig klare Gelegenheitn sprangen zunächst nicht heraus. In der 26. Minute dann die zweite Strafe gegen Krefeld und in dieser Situation zeigte das Spitzenteam von der Nordsee seine Stärke. Am Ende zog Stanislav Dietz von der blauen Linie ab, die Scheibe wurde abgefälscht und schlug zum 3:1 genau im Kreuzeck ein. Und es kam noch schlimmer, denn in der 29. Minute fasste sich Ziga Jeglic ein Herz und zog aus unmöglichem Winkel ab, doch der Torjäger brachte das Hartgummi tatsächlich am chancenlosen Belov vorbei in die Maschen. Jetzt wurden die Gastgeber immer stärker und erarbeiteten sich weitere Gelegenheiten und so stand nach einer schnellen Kombination in der 34. Minute Miha Verlic ganz frei und zog sofort ab, um zum 5:1 einzunetzen. Die Pinguine wechselten jetzt den Torwart, Marvin Cüpper ersetze den schuldlosen aber frustrierten Belov. Dreieinhalb Minuten vor Ende des zweiten Durchgangs dann die nächste Überzahl für die Pinguine. Diese war gerade gut 30 Sekunden alt, da leistete sich Jeglic einen Bandencheck gegen Martins Karsums und wurde mit 5+Spieldauer vom Eis geschickt. So hatten die Pinguine die goldene Chance, wieder ins Spiel zu kommen. Die Gäste ließen die Scheibe schnell laufen und kamen zu guten Gelegenheiten durch Lessio, Ivan Petrakov oder Brett Olson, doch an Pöpperle ging der Puck nicht vorbei. So blieb es bei 5 gegen 3 ohne Krefelder Tor. Auch das folgende einfache Powerplay blieb erfolglos und so ging es mit 1:5 und zwei Minuten Überzahl aus Gästesicht in die zweite Pause.
Diese blieb aber einmal mehr ohne Torerfolg, auch wenn erneut einige gute Gelegenheiten heraussprangen. Allein, die Kälte im Abschluss fehlte den weißgekleideten Schwarz-Gelben. Auf der anderen Seite gab es dann in der 46. Minute die nächste Strafzeit gegen Krefeld. In Unterzahl versuchte Valitov einen Schuss zu blocken und bekam die Scheibe voll ins Gesicht. Der junge Russe blieb blutüberströmt auf dem Eis liegen, konnte dieses immerhin auf eigenen Füßen verlassen, musste aber in die Kabine und von dort ins Krankenhaus, wo er die Nacht zur Beobachtung verbringen wird. Die restliche Unterzahl überstanden die Pinguine, auch aufgrund eines guten Saves von Cüpper. Danach schalteten beide Teams ob des engen Zeitplans der Liga und der kommenden Aufgaben einen Gang zurück und das Spiel plätscherte sprichwörtlich dahin. Das 6:1 durch Jan Urbas in der 53. Minute hatte nur noch statistischen Wert. Die Pinguine versuchten durchaus, ihrerseits noch Ergebniskosmetik zu betreiben, doch im Endeffekt waren die Aktionen zu ungenau. 30 Sekunden vor dem Ende war dann aber doch noch Petrakov, der die Scheibe aufnahm und trocken abzog und zum 2:6 einnetzte. Dennoch, an der Niederlage änderte naturgemäß auch das nichts mehr.
So bleibt es dabei, dass die Pinguine in der neuen Saison ohne Zähler bleiben und die Niederlagenserie gegen den Angstgegner wuchs auf nun 17 erfolglose Versuche in Folge an. Den nächsten Auftritt gibt es dann am Sonntag im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin.

Strafen:
Bremerhaven: 11 + Spieldauer Jeglic
Krefeld: 6

Tore:
0:1 6. Lessio (Valitov, Schymainski)
1:1 10. Anderson (Uher) SHG
2:1 13. Fortunus (Uher, McMillan)
3:1 27. Dietz (Wahl) PP
4:1 29. Jeglic (Dietz, Urbas)
5:1 34. Verlic (Jeglic)
6:1 53. Urbas (Quirk, Moore)
6:2 60. Petrakov

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Im Rahmen der von den Krefeld Pinguinen organisierten Trikot-Sonderaktion zugunsten des stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld, ist ein Spendenbetrag von insgesamt 3500 Euro zusammengekommen. Den Spendencheck durften Frank Tichelkamp von der Brauerei Königshof und Fabian Herzog vom KEV der Leiterin des stups, Anja Claus, am vergangenen Freitag überreichen.
Die Pinguine sind bei ihrem Auswärtsspiel am 24. November in Düsseldorf mit einer Sonder-Edition Ihres Trikots aufgelaufen, auf dem die Brauerei Königshof als Hauptsponsor die Vorderseite zierte. Diese Trikots wurden im Dezember zugunsten des stups-Kinderzentrums versteigert.

Anja Claus: „Wir freuen uns sehr, dass die Krefeld Pinguine, die Fans und die Brauerei Königshof uns so großzügig mit dieser Spende bedenken. Das stups-Kinderzentrum ist sowohl beim stationären als auch beim ambulanten Kinder- und Jugendhospiz der Kita immer auf Spenden angewiesen. Das Geld werden wir in naher Zukunft in unsere Einrichtung investieren, beispielsweise in neue Teppichböden für unsere Räume.“

Frank Tichelkamp: „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit mitzuhelfen, wenn Krefelder zusammen etwas anpacken wollen! Die Pinguine sind im Sommer mit der Trikot-Idee an uns herangetreten und wir waren sehr gerne dabei. Wir sind froh über den hohen Spendenbetrag und bedanken uns bei allen Fans und Unterstützern, die so toll bei den Versteigerungen mitgemacht haben und dabei helfen, die Kinderaugen im stups zum Leuchten zu bringen. Danke, macht weiter so!“

Fabian Herzog: „Wir sind überwältigt von der positiven Rückmeldung und dem Spendenbetrag, den wir nun an das stups-Kinderzentrum weitergeben dürfen. Unsere Fans und Unterstützer haben mal wieder bewiesen, dass ihr Herz für die Stadt Krefeld schlägt und wir freuen uns, dass das stups mit der Spende einige wichtige Investitionen für die Kinder und Jugendlichen tätigen können. Ein besonderer Dank geht auch an die Brauerei Königshof und das stups-Kinderzentrum selbst, für die angenehme Partnerschaft!“

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Auch im sechsten Spiel der Saison gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven gehen die Krefeld Pinguine leer aus. Am Ende unterliegt die Mannschaft von Mihails Svarinskis mit 0:2. Geschäftsführer Sergey Saveljev, der in den vergangenen Tagen in Lugano mit seiner Familie russisch-orthodoxe Weihnachten feierte und die Zeit für Gespräche mit der Save’s AG sowie weiteren potenziellen Investoren nutzt, konnte aus der Entfernung die vermutlich beste Leistung der Pinguine in dieser Saison verfolgen.
Ein munteres und schnelles erstes Drittel sah wenige Unterbrechungen aber dafür einige gute Torchancen auf beiden Seiten. Trotz der durchaus positiven Gesamtleistung fanden sich die Krefelder jedoch immer wieder in Unterzahl-Situationen nach Kontern oder durch individuelle Fehler wieder. Die Möglichkeiten der Pinguins bei 2-auf-1- oder 3-auf-2-Situationen ein Tor zu erzielen, wurden Teils schlecht ausgespielt, Teils von Sergey Belov, der wieder in deutlich besserer Verfassung war als zuletzt gegen Köln, überragend entschärft. Seine wichtigste Parade kam in der achten Minute, als nach einem Fehler im Aufbau, gleich zwei Fischtown-Stürmer vor dem Tor auftauchten und Tomas Sykora am Russen im Dienst der Pinguine scheiterte.
Aber auch die Pinguine kamen zu Torchancen. Die beste durch Patrick Klöpper, der sich die Scheibe in der zwölften Minute an der eigenen blauen Linie eroberte, das Laufduell mit dem Bremerhavener Verteidiger gewann, dann jedoch in Straucheln kam und so der Scheibe nicht den nötigen Druck verleihen konnte, um den 29-jährigen Schlussmann Brandon Maxwell zu überwinden. Somit ging es ohne Tore in die Pause.
Auch im zweiten Drittel konnten sich die Zuschauer zuhause über mangelndes Tempo nicht beklagen. Jedoch fehlte auf beiden Seiten die letzte Konsequenz. Mit etwas mehr Raum auf dem Eis klappte es dann doch mit dem ersten Tor des Abends. Leider, aus schwarz-gelber Sicht, für die falsche Seite. Nach einer Hinausstellung gegen Laurin Braun nutzen die Norddeutschen die Überzahl-Situation aus. Über Mitchell Wahl und Ziga Jeglic gelang die Scheibe auf den Schläger Miha Verlics, der das Spielgerät in das verwaiste Krefelder Tor schießen konnte.
Am Spielverlauf veränderte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch weiterhin nicht viel. Krefelds und Bremerhavens Schlussmänner wurden weiterhin fleißig auf die Probe gestellt. Fischtown-Assistent und Top-Spieler Jan Urbas scheiterte in der 32. Minute nach einem Alleingang ebenso an Belov, wie Lucas Lessio wenige Sekunden später an Maxwell, bevor es mit dem knappen Rückstand in die Drittelpause ging.
Die gute Einstellung der Mannschaft wurde auch in den Schlussabschnitt getragen, in dem leider auch am Ende, trotz zahlreicher guter Chancen, die Null für Maxwell stehenblieb. Die erste große Chance der Schlussoffensive des letzten Drittels bot sich Laurin Braun, der sich zuerst durch einen schnellen Move im hohen Slot Platz verschaffte und abzog, jedoch auch im Nachschuss am in Winter Park, Florida geborenen US-amerikanisch-kanadischen Schlussmann mit deutschem Pass im Dienste der Bremerhavener scheiterte.
Die klarste Gelegenheit zum Ausgleich ließen die Pinguine in der 49. Spielminute liegen. Die junge Reihe um Leon Niederberger und Philipp Kuhnekath, die eine couragierte Leistung zeigte, gewann in der Mittelzone die Scheibe und drang in die Angriffszone ein. Niederberger bediente Kuhnekath mustergültig zum One-Timer, der jedoch vom erfahrenen Pinguins-Schlussmann gelesen und sicher mit der linken Schiene entschärft werden konnte.
In der Folge war das Pulver der Pinguine zwar nicht verschossen, richtig große Torchancen konnten sich die Seidenstädter jedoch nicht mehr herausspielen. Auch der sechste Feldspieler in der Schlussminute brachte nicht die erhoffte Wende. Im Gegenteil: Jan Urbas sorgte auf Zuspiel Carson McMillans und Miha Verlics mit dem Empty-Netter für die Entscheidung.

Strafen
KEV 2
BHV 6

Tore
0:1 29. Verlic (Wahl, Jeglic)
0:2 (EN) 60. Urbas (McMillan, Verlic)

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Auch im neuen Jahr sollte es gegen die Kölner Haie nicht zu den ersten Punkten in der PENNY DEL reichen. Trotz einer streckenweise guten Leistung unterliegen die Pinguine am Ende deutlich mit 2:7.
Dass das Spiel unter schlechten Vorzeichen stand wurde bereits in der ersten Minute klar, als die Schwarz-Gelben nach einem Wechselfehler in Unterzahl gerieten. Gerade einmal 10 Sekunden später klickte das Powerplay der Haie in Person Maurice Edwards. Von der blauen Linie zog der Kanadier ab und konnte Sergey Belov, der nach seiner Verletzung wiedergenesen im Aufgebot stand, zum ersten Mal überwinden.
Die Antwort der Pinguine ließ in diesem Fall aber nicht lange auf sich warten. Nach einer kurzen Drangphase der Seidenstädter kam die Scheibe über Laurin Braun und Brett Olson auf den Schläger Martins Karsums, der die schöne Kombination erfolgreich mit einem platzierten Schuss über die Stockhand abschließen konnte.
Es folgte für den Rest des Drittels ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Chancen gab es auf beiden Seiten, das nächste Tor erzielten dennoch leider die Kölner. Im Slot der Krefelder gelang der Puck in der 12. Spielminute wieder zu Edwards, der sich offensiv mit eingeschaltet hatte. Sein Schuss war auf den ersten Blick leichte Beute für Belov, rutschte ihm dann aber doch irgendwie durch die Hosenträger und wurde hinter ihm von Jon Matsumoto über die Linie geschoben.
Sichtlich angefressen von seinem Fehler, setzte Belov in der Folge alles daran, dass das Spiel eng bleibt. Beispielsweise in der 20. Minute, als er in den letzten Sekunden des ersten Drittels einen Querpass Jason Akesons auf Freddy Tiffels perfekt las und im letzten Moment rüberkommen und die Scheibe mit der Stockhand abwehren konnte.
Dies änderte jedoch nichts daran, dass wir wieder einmal mit einem Rückstand in die Kabine gingen. Auch im zweiten Drittel wirkte das Team am Anfang nicht chancenlos unterlegen und erspielte sich gute Chancen. Wieder einmal war es die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, die fehlte, um das Spiel auszugleichen. Die Chance in der 24. Spielminute, als gleich drei Krefelder bei einem 3-auf-1, die Scheibe nicht über die Linie bringen konnten, war hier symptomatisch.
So kam es, wie es kommen musste. Die Haie bissen erneut zu. Freddy Tiffels, dieses Mal etwas schneller mit seinem Direktschuss, feuerte die Scheibe an Belovs Stockhandseite vorbei zum 1:3. Im Nachhinein betrachtet, war dies leider auch schon die Vorentscheidung.
Den Pinguinen setzte der Gegentreffer zu. Wieder ein zwei Tore Rückstand gegen einen Rivalen, der die Angriffsbemühungen meistens schon in der Mittelzone im Keim erstickte. Dass der Videobeweis beim 1:4, wie in den letzten Spielen üblich, erneut nicht zugunsten der Pinguine ausfiel, passte in das unglückliche Gesamtbild. Marcel Barinka fälschte die Hartgummischeibe auf Schulterhöhe nach unten ab. Eine knappe Entscheidung, die mit etwas Glück auch für uns hätte ausgehen können.
Das zweite Drittel war jedoch noch lange nicht vorüber. Nur eine Minute später sollten auch die Schwarz-Gelben ein Quäntchen Glück bekommen. Brett Olson entschied in der Offensivzone ein Bully für sich und legte die Scheibe zu Laurin Braun im hohen Slot. Von der Schulter Haie-Goalies Hannibal Weitzmanns prallte die Scheibe hoch in die Luft, fiel auf den Rücken und von dort ins Tor der Kölner – der 2:4-Anschlusstreffer.
Eine etwas bessere Ausgangposition für das letzte Drittel – wäre es gewesen. Leider waren noch immer noch zwei Minuten im Mittelabschnitt zu spielen. Mit 30 Sekunden auf der Uhr fand sich das Spielgerät erneut in gefährlicher Position vor dem Tor wieder. Michael Zalewski mit dem Schuss, Belov bekommt den wild umherspringenden Puck ebenso wenig unter Kontrolle wie Laurin Braun, und der Nutznießer der Situation, Marcel Müller, stach den Puck zum 2:5 über die Linie.
Es sollte die letzte Aktion des Russen Belovs sein, der im Schlussabschnitt gegen den Rookie Nikita Quapp ausgetauscht wurde. Die gute Reaktion, die die Mannschaft im Spiel gegen Düsseldorf zeigte, als Quapp eingewechselt wurde und seine Vorderleute eine deutliche Leistungssteigerung zeigten, wiederholte sich jedoch nicht. Im Gegenteil, denn auch bei Quapps ersten Gegentor in der dritten Minute des Schlussabschnitts, war es dieses Mal Dominik Tiffels, der viel zu viel Raum bekam und den Puck flach unter die Schiene des 17-jährigen her schoss.
„Zu viel Platz für den Gegner“ war leider auch das Motto des Schlusspunkts des Spiels. Aus beinahe identischer Position wie Tiffels zuvor war es Lucas Dumont, der nach starker Vorarbeit Alexander Oblingers in der Ecke die Scheibe schnell und hart auf die hohe Stockhandseite Quapps schleuderte und ihm keine Chance ließ.

Strafen:
Krefeld: 8
Köln: 8

Tore:
0:1 1. Edwards (Akeson, Zalewski)
1:1 5. Karsums (Braun, Olson)
1:2 12. Matsumoto (Edwards, Barinka)
1:3 27. F. Tiffels (Zalewski, Zerressen)
1:4 37. Barinka (D. Tiffels, Mo. Müller)
2:4 38. L. Braun (Olson)
2:5 40. Ma. Müller (Zalewski, F. Tiffels)
2:6 43. D. Tiffels (Sill, Mo. Müller)
2:7 Dumont (Oblinger, Sennhenn)

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Liebe Pinguine-Fans, Supporter, Partner und Krefelder,

Ein unglaublich ereignisreiches Jahr 2020 geht heute zu Ende. Ein Jahr, welches mit dem Begriff „Achterbahnfahrt“ sicher noch harmlos beschrieben ist. Es gab enorm viele Veränderungen und gewiss ist nicht alles reibungslos abgelaufen. Auch sportlich sind wir leider nicht so in die Saison gestartet, wie wir es gerne gewollt hätten. Trotzdem wollen wir Euch, den Fans und Unterstützern, sowie unseren Partnern und Sponsoren dafür danken, dass ihr uns in dieser ungewissen Zeit treu bleibt. Wir versprechen Euch, dass wir auf und neben dem Eis weiterhin hart arbeiten werden, um Euch spannendes und attraktives Eishockey in Krefeld zu präsentieren.

2021 stehen uns allen nicht nur sportlich, sondern vor allem privat große Herausforderungen bevor. Hierfür wünschen wir euch, euren Familien und Freunden jede Menge Gesundheit und Erfolg. Hoffen wir gemeinsam, dass wir die Pandemie schnell in den Griff bekommen und wir wieder vor gefüllten Rängen mit Zuschauern aus Fleisch und Blut, anstatt aus Plastik und Pappe, spielen können. Bis dahin sind eure Stellvertreter bei uns gern gesehene Gäste!

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2021! 🖤💛

Eure Krefeld Pinguine

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Der 17-jährige Torhüter Nikita Quapp gab gestern sein Debüt im DEL-Kader der Pinguine. Bei der 3:6- Heimniederlage gegen die Düsseldorfer EG ließ der junge Schlussmann, der ab dem zweiten Drittel Starter Marvin Cüpper ersetzte, sein Potenzial aufblitzen. Cheftrainer Mihails Svarinskis: „Es war für Nikita nicht einfach, da er gestern erst zur Mannschaft hinzugestoßen ist und nicht klar war, ob Sergey Belov spielen kann. Für diese ganzen Umstände hat er ein richtig gutes Spiel gemacht.“

Quapp, der bis dato bei den Pinguine-Partnern in Ravensburg in der DEL2 und Lindau in der Oberliga Trainings- und Spielpraxis sammelte, soll mit diesem Schritt weiter gefördert werden.
Quapp steht seit dieser Saison bei den Pinguinen unter Vertrag. Er hat zuletzt die Nachwuchsabteilungen der Red Bull Hockey Academy in Salzburg durchlaufen und kommt auf insgesamt 20 Einsätze in der Junioren-Nationalmannschaft.

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Richtiges Derby-Feeling wollte vor dem inzwischen 368 Zuschauern umfassenden „Papplikum“ in der YAYLA Arena als gestern Abend nicht aufkommen, als die Düsseldorfer EG zu Gast war. Trotzdem gab es drei Punkte zu vergeben. Drei Punkte, die nach einem schwachen ersten Drittel leider komplett in die Landeshauptstadt entführt wurden. Lichtblicke gab es jedoch im zweiten und dritten Drittel. Neben dem ersten DEL-Einsatz von Jung-Torhüter Nikita Quapp, erzielte Alex Blank sein erstes PENNY DEL-Tor und auch das Powerplay war erfolgreich!
Der am Ende uneinholbare Rückstand des ersten Drittels bahnte sich früh im ersten Drittel an. Düsseldorf aggressiver im Pressing gegen die Scheibe und gegen den Körper. Constantin Braun und DEG-Spieler Alexander Karachun tauschten in der vierten Minute die ersten Nettigkeiten aus und durften ihr Gespräch auf der Strafbank weiterführen, ein frühe Überzahlsituation konnte seitens der Pinguine nicht nur nicht ausgenutzt werden, ohne Mirko Sachers Monster-Backcheck in der sechsten Minute hätte es an Schlussmann Marvin Cüpper gelegen, den Super-Gau des Berlin-Spiels – ein Powerplay-Gegentor – nicht zu wiederholen. Wenig später zeigten die Düsseldorfer dann ihre Powerplay-Fertigkeiten. Über Umwege prallte die Scheibe nach einem Schuss von Daniel Fischbuch an den Schlittschuh Ken Andre Olimbs und von dort ins Tor. Für die Schiedsrichter nach Studium des Videobeweises war jedoch keine Kick-Bewegung erkennbar und das Tor zählte.
Eingeschüchtert von diesem Gegentor mussten die Pinguine leider weiterhin verteidigen und taten dies eher schlecht als recht. Eine weitere Überzahl, ein weiteres Tor durch die DEG in Person Jerome Flaakes, der vor dem Tor einen Schuss Marco Nowaks abstaubte und zum 0:2 aus Sicht der Pinguine einschob.
Auch das dritte Tor der DEG entstand aus einer Unkonzentriertheit in der Abwehr. Daniil Valitov spielte die Scheibe ohne Not blind hinter dem Tor genau auf den Schläger Matthias Froms, der Karachun mustergültig bediente und dieser das Geschenk gerne annahm. Enttäuschung und Frust machten sich breit.

Doch was auch immer Cheftrainer Mihails Svarinskis in der Kabine sagte, schien bei der Mannschaft anzukommen! Svarinskis stellte die Reihen um, wechselte den 17-jährigen Nikita Quapp, der erst am Vorabend aus Ravensburg ankam, ein und sah in der Folge eine deutlich aggressivere Mannschaft zu Werke gehen. Das spiegelte sich leider vorerst nicht auf der Anzeigetafel wider, aber zumindest in der Körpersprache. Quapp, machte ob seiner 17 Jahre eine ruhige Figur, wehrte einige schwierige Schüsse ab, beispielsweise in der 26. Minute als ein DEG-Spieler frei vor ihm auftauchte und er den Schuss lässig mit der Stockhand parierte. Diese Ruhe half auch der Mannschaft dabei Offensivaktionen zu kreieren. So belohnten sich die Seidenstädter in der 33. Minute dann endlich selbst!
Captain Martin Schymainski tanzte in der Eck mit einem schnellen Haken einen Düsseldorfer Verteidiger aus, spielte Lucas Lessio hinter dem Tor an, der den Puck schnell weiter vor das Tor auf den Schläger des Youngsters Alex Blank brachte – der Anschluss!
Leider war es das dann mit den Toren im zweiten Drittel, was nicht am Willen der Mannschaft lag, sondern eher an der fehlenden Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse des DEG-Schlussmannes Mirko Pantkowskis. Leon Niederberger verfehlte in Überzahl das leere Tor, Lessio vergab eine aussichtsreiche 3-auf-1-Situation in der Schlussminute des Mittelabschnitts.

Im letzten Drittel hieß es dann „ganz oder gar nicht“. Nach wenigen Minuten war die Antwort auch schon gefunden. Innerhalb von 38 Sekunden erzielten Routinier Alexander Barta in Überzahl und Alexander Ehl ab der 42. Minute die Tore vier und fünf für die DEG.
Der kleine Hoffnungsschimmer, der sich den Schwarz-Gelben durch das eigene Powerplay-Tor in der 46. Minute anbot, als Martins Karsums einen Schuss Lessios für sein erster Tor im Pinguine-Dress abfälschte, erlisch spätestens durch das Powerplay-Tor der DEG in der 53. Minute. Nicholas Jensen per One-Timer über die Schulter Quapps.
Den Schlusspunkt setzten dann nochmal die Hausherren mit einem weiteren schön herausgespielten Powerplay-Tor in der 59. Spielminute. Brett Olson war es der auf Zuspiel Martins Karsums und Laurin Brauns zum 3:6-Endstand vollendete.

Strafen
KEV: 30
DEG: 12

Tore
0:1 (8.) Olimb (Fischbuch, Jensen)
0:2 (13.) Flaake (Nowak, Barta)
0:3 (15.) Karachun (From, Ebner)
1:3 (33.) Blank (Lessio, Schymainski)
1:4 (43.) Barta (Nowak, Flaake)
1:5 (43.) Ehl (Eder, Buzas)
2:5 (46.) Karsums (Lessio)
2:6 (53.) Jensen (Barta, Fischbuch)
3:6 (59.) Olson (Karsums, L. Braun)

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Spielberichte

Die letzte Auswärtspartie des Jahres bei den Eisbären Berlin verloren die Krefeld Pinguine am Montagabend mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:2). Dabei waren vor allem zu viele vergebene Chancen in Überzahl nebst einem Unterzahltor der Eisbären entscheidend für den Ausgang. Die Schwarz-Gelben bleiben damit auch nach dem dritten Spieltag der DEL-Saison ohne Punkte. Bei den Pinguinen begann erstmals im dritten Saisonspiel Marvin Cüpper im Tor. Sergei Belov nahm auf der Bank Platz. Sein DEL-Debüt gab unterdessen Neuzugang Martins Karsums.

Die erste richtig gute Gelegenheit der Partie hatten die Hausherren in der siebten Minute durch Haakan Hähnelt, aber Cüpper wehrte den Versuch aus kurzer Distanz ebenso ab, wie eine Minute später einen Schuss von Pierre-Cedric Labrie. Im Gegenzug bekam Saponari die Scheibe in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle und im erneuten Konter war es ausgerechnet der von Krefeld nach Berlin gewechselte Kris Foucault, der zum Schuss kam. Diesen wehrte Cüpper ab, doch den Nachschuss verwandelte der Torjäger durch die Beine Cüppers zur Führung der Hauptstädter. Die ganz große Chance zum Ausgleich hatten die Pinguine dann in der zehnten Minute. Artur Tyanulin scheiterte zunächst an Eisbären-Keeper Matthias Niederberger, die Scheibe aber lag im Torraum frei, doch Kristofers Bindulis verpasste den Nachschuss hauchdünn und die Verteidigung klärte. Die erste Überzahl der Pinguine gab es dann eine Minute später. Die Überzahl blieb ungenutzt, doch die nächste Tochance hatte in der 16. Minute Vinny Saponari, doch Niederberger wehrte den von ihm kurz vor dem Tor abgefälschten Puck ab. Jetzt hatten die Gäste Oberwasser und eine Zeigerumdrehung später scheiterte Pinguin Leon Niederberger an seinem Bruder im Tor der Eisbären. Die erste Überzahlchance der Eisbären brachte gut eine Minute vor der Pause die nächste gute Gelegenheit, doch Mark Zengerle verfehlte das Tor knapp. So ging es mit einem 1:0 für die Gastgeber in die erste Pause.
Der zweite Durchgng begann mit einem frühen Powerplay für die Pinguine, doch Tyanulin scheiterte in diesem zunächst aus kurzer Distanz. So blieb auch diese Überzahlchance, ebenso wie eine weitere, ohne Torerfolg. Die Pinguine waren jetzt leicht feldüberlegen, doch die Eisbären waren im Konter stets gefährlich. Zweimal musste Cüpper eingreifen, zeigte sich dabei aber souverän. In der 33. Minute dann die nächste Überzahl für die Pinguine, die diese aber nicht zu nutzen vermochten – im Gegenteil! Ex-Pinguin Marcel Noebels kam zum Konter und spielte auf Matthew White in der Mitte. Dessen Schuss wurde abgefälscht und ging durch die Beine von Cüpper in die Maschen. Die Topchance zum Anschluss hatte dann in der 37. Minute Filips Buncis, der in einem weiteren Powerplay von Martin Schymainski perfekt in Szene gesetzt wurde und sofort abzog, doch Matthias Niederberger war mit einem überragenden Save zur Stelle. Eine Minute später war Lucas Lessio frei durch, brachte den Puck aber nicht an Niederberger vorbei. Im direkten Gegenzug war es Lucas Reichel, der frei vor dem Tor auftauchte, doch Cüpper wehrte ebenfalls ab. Doch kurz vor der Pause fälschte Mark Olver einen Torschuss von der blauen Linie unhaltbar ab und das Hartgummi schlug zum 3:0 der Hausherren ein. Kurz vor der zweiten Drittelpause bei angezeigter Strafe gegen Krefeld dann noch einmal die Topchance für Berlin, doch die Scheibe ging vorbei. So stand es nach zwei Dritteln 0:3 aus Pinguine-Sicht. Außerdem gingen die Gäste mit ihrem ersten Unterzahlspiel in den Schlussdurchgang.
Die Krefelder Unterzahl sah zunächst sehr gut aus, dann brachte Reichel die Scheibe in den Torraum. Zum Abpraller kam Leo Pföderl, blockierte die Scheibe mit der Hand und zog sie aus dem Gewühl, wo er sie mit einer Hand mit dem Schläger über die Linie drückte. Die Schiedsrichter diskutierten lange, zogen das Video zu Rate und entschieden am Ende auf Tor, obschon die Bilder andeuten, aber eben nicht klar zeigen, dass der Eisbären-Stürmer die Hand um die Scheibe geschlossen hatte. Damit war die Entscheidung in dieser Partie gefallen. Die Eisbären kontrollierten nun das Spiel und hatten in der 50. Minute in Überzahl die nächste gute Chance durch einen Lattentreffer von White. Die Pinguine hatten in der 52. noch einmal eine gute Chance, doch Bindulis versuchte es aus spitzem Winkel selbst, anstatt den mitgelaufenen Karsums zu bedienen. So war Niederberger zur Stelle. Eine Minute später parierte Cüpper einen gefährlichen Schuss und hatte dann Glück, als die Scheibe, die per Abpraller wieder aufs Tor kam, an diesem vorbei ging. Eine kuriose Szene gab es dann in der 57. Minute. Foucault stand nach einem Fehlpass plötzlich allein vor Cüpper und wurde von Daniil Valitov gefoult. Den fälligen Penalty aber gab es nicht, denn der Ex-Pinguin rutschte in den Krefelder Torwart, was ob des Fouls nicht strafwürdig war. White brachte den Abpraller wieder auf das Tor und die Scheibe fiel dem durch Foucault stark behinderten Keeper auf die Fanghand und rollte von dort zum 5:0 über die Linie. Damit war die am Ende deutliche Niederlage für die Pinguine perfekt.
Die letzte Begegnung des Jahres gibt es für die Schwarz-Gelben nun am Mittwoch, 30. Januar, ab 20:15 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Rheinischen Rivalen Düsseldorfer EG.

Strafen:
Berlin: 12
Krefeld: 6

Tore:
1:0 8. Foucault (Ramage)
2:0 33. White (Noebels) SHG
3:0 39. Olver (Espeland, Tuomie)
4:0 42. Pföderl (Reichel, Noebels) PP
5:0 57. White (Foucault)