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Mit einem 4:0 (1:0, 2:0,1:0)-Erfolg gegen die Straubing Tigers gehen die Schwarz-Gelben mit einem Erfolgserlebnis und dem ersten DEL-Shutout für Patrick Klein in die Deutschlandcuppause.

Nach dem spielfreien Freitag konnten die Schwarz-Gelben ausgeruht in das letzte Spiel vor der Pause gehen und standen vor dem Kellerduell natürlich unter Druck. Immerhin konnten sie mit einem Sieg den Anschluss an die Playoffs halten, während eine Niederlage gleichbedeutend mit dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz gewesen wäre. Personell hatte sich die Lage im Vergleich zum Spiel gegen Wolfsburg leicht verändert. Dragan Umicevic kehrte in den Kader zurück und nahm den Platz von Tommy Kristiansen ein, der die Pinguine unter der Woche in seine norwegische Heimat verlassen hatte. Im Tor musste erneut Patrick Klein den weiterhin verletzten Andrew Engelage vertreten. Ihm gegenüber stand vor 2.772 Zuschauern im KönigPALST der Kanadier Drew MacIntyre.

Die Partie sah zu Beginn Pinguine, die aggressiv nach vorn spielten, in der 4. Minute aber Glück hatten, als die Gäste einen 3-auf-1-Konter nicht sauber ausspielten. Im Gegenzug schickte Umicevic wunderschön Justin Feser auf die Reise, der aber freistehend an MacIntyre scheiterte. Das gleiche Schicksal ereilte nur Sekunden später Kapitän Adrian Grygiel per Alleingang nach toller Ablage von Martin Ness. Die Pinguine aber blieben das weit aktivere Team und hatten weitere Chancen. Und in der 8. Minute war es so weit: Kurt Davis zog von der blauen Linie ab, die Scheibe wurde vor dem Tor abgefälscht und schlug zur verdienten Führung ein. Wenig später hatten die Pinguine ihr erstes Überzahlspiel inklusive kurzer doppelter Überzahl, doch trotz mehrerer guter Gelegenheiten ging die Scheibe nicht ins Tor. Die erste eigene Unterzahl überstanden sie wenig später ohne Probleme und hatten im Konter gar selbst die beste Chance durch Daniel Pietta, der eine scharfe Hereingabe von Marcel Müller knapp verpasste. Immer wieder kamen die Pinguine zu besten Chancen, wie in der 18. durch den freistehenden Mathias Trettenes, doch MacIntyre wuchs immer mehr über sich hinaus. So blieb es nach 20 Minuten beim 1:0. 17:3 Torschüsse waren beredter Beleg der Krefelder Überlegenheit.

Zum zweiten Durchgang kam der Gast aggressiver aus der Kabine und setzte sich in den ersten Wechseln im Krefelder Drittel fest. Doch die Pinguine konterten schulmäßig. In der 26. Minute setzte sich Feser wunderbar durch und legte quer und Trettenes musste nur ins leere Tor einschießen. Der Treffer nahm den Gästen sichtbar den Schwung und die Pinguine kontrollierten das Geschehen und erarbeiteten sich weitere Gelegenheiten. Die beste davon hatte in der 36. Minute Müller, der per Alleingang die Scheibe an MacIntyre vorbei spitzelte, doch ein Verteidiger schlug sie von der Linie. Sekunden später war der Torjäger wieder im Blickpunkt. Plötzlich stand er frei vor MacIntyre und verwandelte sicher, doch die Schiedsrichter entschieden, er habe zuvor ein Foul begangen, so bekam er die Strafzeit und es blieb beim 2:0. Die Unterzahl überstanden die Schwarz-Gelben, auch durch einige starke Paraden von Klein, problemlos und 17 Sekunden vor der Pause setzte sich Christoph Gawlik stark über Links durch und bediente den mitgelaufenen Ness, der perfekt zum 3:0 Pausenstand abschloss.

Der letzte Abschnitt sah Pinguine, die kein Risiko eingingen und so auch zwei Überzahlspiele nicht nutzten, da sie mehr darauf bedacht waren, keine Konter zuzulassen, als wirklich auf das nächste Tor zu gehen. Straubing versuchte durchaus, den Ehrentreffer zu erzielen, doch die Pinguine arbeiteten jetzt in der Defensive intensiv für ihren jungen Goalie, der auch selbst einige Male stark parierte. So lief die Zeit immer mehr herunter und knapp zwei Minuten vor dem Ende verwandelte Müller ein 2-auf-1 mit Jordan Caron zum insgesamt verdienten 4:0-Endstand.

Damit halten die Schwarz-Gelben den Anschluss an Rang 10 und können sich nun mit einem guten Gefühl regenerieren, um am 15. November mit frischen Kräften im Derby in Köln anzugreifen.

Tore:

1:0 8. Davis (Orendorz)

2:0 26. Trettenes (Feser, Umicevic)

3:0 40. Ness (Gawlik, Grygiel)

4:0 59. Müller (Pietta)

Strafen:

Krefeld: 4

Straubing: 8

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