5:4 (1:1, 3:1, 1:2) gegen Augsburg – Pinguine feiern zweiten Heimsieg in Folge

5:4 (1:1, 3:1, 1:2) gegen Augsburg – Pinguine feiern zweiten Heimsieg in Folge

Nach dem so wichtigen Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters am Sonntag stand für die Krefeld Pinguine am heutigen Freitagabend das nächste Heimspiel auf dem Programm. In den Augsburger Panthern stand das Team dabei einem Gegner gegenüber,

der sich in dieser Saison zu einem der Topteams der Liga gemausert hat und sich nach schwächerem Saisonstart mittlerweile ganz sicher in die Top-6 der Liga gespielt hat. Die Schwarz-Gelben, die nach mehrwöchigem Ausfall wieder auf Topdefender Nick St.Pierre zurückgreifen konnten – für ihn saß Patrick Galbraith als überzähliger Lizenzspieler auf der Tribüne – wollten aber dennoch an den Erfolg gegen die Sauerländer anknüpfen. Im Tor begann dieses Unterfangen vor 4.081 Zuschauern im KönigPALAST Niklas Treutle. Ihm Stand Jonathan Boutin gegenüber.
Die Pinguine begannen durchaus aggressiv, doch in der 3. Minute fuhren die Gäste den Konter. Mieszkowski kam in der Mitte zu Fall und dadurch stand plötzlich Hafenrichter komplett frei vor Treutle und ließ diesem keine Chance. Die Hausherren aber ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter nach vorn. Ganz klare Chancen sprangen dabei allerdings über lange Zeit wenige heraus. Augsburg beschränkte sich auf wenige Konter, konnte aber auch keine wirklich klaren Gelegenheiten herausspielen. Ihr erstes Unterzahlspiel überstanden die Seidenstädter ohne Probleme und durften sich in der 17. Minute erstmals selbst in Überzahl probieren. Dabei kam Mancari an die Scheibe, nahm Maß und zimmerte das Hartgummi genau ins Kreuzeck. So ging es mit 1:1 in die erste Pause.
Drittel Nummer zwei begann ganz nach dem Geschmack der heimischen Fans, denn in der 24. Minute brachte St.Pierre die Scheibe zum Tor. Dort stand Mieszkowski und fälschte unhaltbar zur nicht unverdienten Führung ab. Die Panther aber reagierten wie ein Spitzenteam und schon zwei Minuten später stellte Stieler, von Rekis angeschossen, den Ausgleich wieder her. Doch erneut nur zwei Zeigerumdrehungen darauf war es erneut Mieszkowski, der den Puck Richtung Tor brachte. Dieser ging vorbei, sprang von der Bande an Boutins Rücken und von dort über die Linie. Nach Videobeweis wurde der Treffer anerkannt. Wenig später hatten die Pinguine dann ihr zweites Powerplay und erneut war es Mancari, der das Spielgerät an den Pfosten nagelte. Doch kurz darauf war es Hambly, der einen perfekten Pass auf den Stock von Umicevic spielte und der musste nur noch zum 4:2 einschieben. Die Pinguine blieben jetzt weiter aktiv und hatten Chancen, doch Treffer fielen nicht mehr und so ging es mit 4:2 in die Kabinen.
Und auch das letzte Drittel sah einen perfekten Auftakt für die Pinguine. In der 42. Minute setzte sich Rosa stark über Linksaußen durch, zog dann von hinter der Torlinie ab, traf Boutin am Schoner und von dort sprang der Puck über die Linie. Augsburg wechselte jetzt den Torwart, Meisner ersetzte den unglücklichen Boutin. Augsburg versuchte es jetzt noch einmal, doch Treutle hielt in der 46. überragend gegen Davies. Danach rissen die Hausherren das Spiel wieder an sich und in der 51. scheiterte Ness knapp an seinem ersten DEL-Tor. Eine Minute später stand dann plötzlich Cundari frei und traf zum 5:3. In der 53. Minute tauchte dann Umicevic nach tollem Pass allein vor Meisner auf, scheiterte aber knapp und verpasste damit die Entscheidung. Kurz vor Schluss leisteten sich die Gäste gleich zwei Strafen, was den Pinguinen über eine Minute doppelte Überzahl einbrachte und natürlich viel Zeit von der Uhr nahm. Doch mit Ablauf der Strafe rutschte Treutle ein Schuss von Shugg unglücklich durch die Schoner. Jetzt wurde es noch einmal Eng. Augsburg nahm 1:49 vor dem Ende seine Auszeit und Meisner vom Eis. Doch das änderte nichts mehr und die Pinguine feierten einen insgesamt verdienten 5:4-Erfolg.
Für die Jungs von Rick Adduono geht es nun am Sonntag nach Straubing und damit gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoffs. Mit einem Sieg wären die Pinguine im Rennen um die Top-10 wieder voll im Geschäft.

Tore:
0:1 3. Hafenrichter (MacKay, Dinger)
1:1 17. Mancari (Schymainski, Pietta) PP
2:1 24. Mieszkowski (St.Pierre)
2:2 26. Stieler (Rekis)
3:2 28. Mieszkowski
4:2 33. Umicevic (Hambly, Rosa) PP
5:2 42. Rosa (Umicevic)
5:3 52. Cundari (Shugg, Trupp)
5:4 59. Shugg (Guentzel) SHG

Strafen:
Krefeld: 4
Augsburg: 10+10 Guentzel

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