5:2 (2:1, 0:1, 3:0) in Bremerhaven – Pinguine feiern dritten Auswärts-Dreier in Folge

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Zum Auswärtsspiel mussten die Krefeld Pinguine am heutigen Dienstagabend bei Aufsteiger Bremerhaven antreten. Nach der unglücklichen Derbyniederlage trotz bester Chancen am Sonntag, brannte das Team natürlich auf Wiedergutmachung.

Personell hatte Franz Fritzmeier keine Probleme. Auch Daniel Pietta konnte auflaufen. Im Tor der Pinguine begann vor 4.105 Zuschauern diesmal wieder Patrick Galbraith. Ihm gegenüber stand Jani Nieminen im Kasten der Hausherren – Ex-Pinguin Jerry Kuhn saß nur auf der Bank.
Die Partie begann durchaus ausgeglichen. Die Pinguine aus der Seidenstadt konzentrierten sich zunächst auf eine stabile Deckung, während die Namensvettern aus dem hohen Norden versuchten, das Spiel zu machen. Klare Chancen aber sprangen dabei nicht heraus. In der 6. Minute dann holte sich Collins die erste Strafe des Spiels ab, doch in Unterzahl gingen plötzlich Kretschmann und Little in einem 2 auf 1 auf und davon und das Eigengewächs schloss perfekt zur Führung ab. Natürlich drängte jetzt Bremerhaven auf den Ausgleich und der fiel äußerst glücklich, als Bordson einen Abpraller von hinter der Torlinie direkt nahm und Galbtaith, der nach der Parade noch aus der Position war, am Schoner traf. Kurz zuvor hatte Nieminen einen Alleingang von Müller entschärft. Die Pinguine aber waren keineswegs geschockt und gingen nur knapp eine Minute später durch eine tolle Aktion der ersten Reihe, die der immer besser werdende Umicevic perfekt per Rückhand abschloss, erneut in Führung. Sekunden vor der Pause dann sogar fast das 3:1 der Gäste, doch Müller verfehlte nach perfekter Pietta-Vorlage das leere Tor. So ging es mit einem absolut verdienten 2:1 für die Schwarz-Gelben in die Pause.
Der zweite Abschnitt sah ein weitgehend unverändertes Bild. Die Gäste ließen in der Defensive extrem wenig zu und wenn doch einmal etwas durchkam, wurde es eine sichere Beute des sehr zuverlässigen Galbraith. Selbst setzten sie immer wieder mit gefährlichen Kontern Nadelstiche, konnten Nieminen aber letztlich nicht überwinden. Und so kam es, wie so oft: In der 30. Minute zog ex-Nationalverteidiger Lavallee einfach mal von der blauen Linie ab. Der Schuss wirkte wenig gefährlich, doch vor dem Tor fälschte Hooton unhaltbar ab und das Hartgummi schlug in den Maschen ein. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen hatten. Auf Seiten der Gäste waren es Kretschmann und Mieszkowski, die die besten Gelegenheiten verbuchten, das Spielgerät aber nicht ins Tor brachten. Als dann auch das erste eigene Überzahlspiel der Partie kurz vor Drittelende ungenutzt blieb, ging es mit 2:2 in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt sah dann Krefelder, die unbedingt den Dreier wollten. Und in der 43. Minute war es so weit. Nach starkem Pass von Hambly ging Pietta auf und davon, wurde gefoult und verwandelte doch im Fallen mit der Rückhand genau in den Winkel – ein absolutes Traumtor des Nationalstürmers! Danach bekam der Gast sichtlich Oberwasser und hatte weitere Topchancen, doch sie schafften es zunächst nicht, Nieminen erneut zu überwinden. Das gelang erst Müller in der 54. Minute, der eine weitere tolle Vorarbeit von Umicevic zum 4:2 in die Maschen drückte. Die Pinguine standen jetzt stabil in der Deckung und ließen nichts zu und als gut zwei Minuten vor dem Ende Nieminen sein Tor verließ, da erkämpfte sich erneut Umicevic die Scheibe und traf zur Entscheidung ins leere Tor. So feierten die Pinguine mit 5:2 den dritten Auswärtssieg in Serie und einen Sprung nach Vorn in der Tabelle.
Am Freitag empfangen die Schwarz-Gelben nun Meister München im KönigPALAST und wollen nun nach zuletzt zwei sehr unglücklichen Overtime-Niederlagen natürlich auch endlich im Heimspiel nachlegen.

Tore:
0:1 7. Kretschmann (Hambly) SHG
1:1 17. Bordson (Pentikänen)
1:2 18. Umicevic (Müller, Pietta)
2:2 30. Hooton (Lavallee)
2:3 43. Pietta (Hambly)
2:4 54. Müller (Umicivic, Pietta)
2:5 58. Umicevic (Pietta, Müller) ENG

Strafen:
Bremerhaven: 4
Krefeld: 2