2:7 (1:2, 1:2, 0:3) in München – Pinguine beim Meister chancenlos

2:7 (1:2, 1:2, 0:3) in München – Pinguine beim Meister chancenlos

Vor einer der schwersten Aufgaben des Jahres standen unsere Krefeld Pinguine am heutigen Mittwochabend. Immerhin ging es zum amtierenden Meister und Tabellenzweiten Red Bull München. Nach den Siegen der letzten Spiele gingen die

Schwarz-Gelben aber durchaus mit einigem Selbstvertrauen in die Partie. Rick Adduono musste dabei vor 3.630 Zuschauern auf Thomas Supis, Marcel Müller und den in Duisburg befindlichen Lukas Koziol verzichten. Im Tor begann erneut der zuletzt sichere Niklas Treutle. Sein Gegenüber war David Leggio.
Das Spiel begann für die Pinguine absolut nach Wunsch. Sie begannen engagiert und spielten gleich nach vorn. Und das zahlte sich bereits in der 3. Minute aus. Orendorz brachte die Scheibe Richtung Tor. Diese sprang von der Bande zurück und Little staubte zur frühen Führung ab. Danach aber zeigte der Meister mehr und mehr seine Klasse. Die Pinguine aber spielten defensiv sehr stark und hielten die eigene Zone. So gab es zunächst keine großen Chancen der Münchener. Doch in der 11. Minute brachen diese die Defensive mit einem perfekten Pass in den Lauf von Nationalstürmer Macek auf und der verwandelte per Alleingang zum Ausgleich. Dreieinhalb Minuten später dann sprang der Puck in einer unübersichtlichen Situation vor Treutle zu Mauer und der ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 2:1 (15.). München machte jetzt weiter Druck und zwang die Pinguine zu Strafen. Diese führten dann in der 18. Minute zu einer doppelten Unterzahl, doch mit viel Einsatz und Kampf überstand der Gast diese gefährliche Situation und brachte den Knappen Rückstand in die Pause.
Im zweiten Abschnitt hatten die Pinguine früh ein Powerplay, konnten dieses aber nicht nutzen. Und kaum waren die Gastgeber komplett, da setzte sich Regehr stark durch und verwandelte per Handgelenkschuss zum 3:1. (24.) Danach überstanden die Gäste zunächst ein Unterzahlspiel, hatten dann aber in der 32. Minute eine weitere Strafe zu überstehen. In dieser fälschte Jaffray einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:4 ab. Die Schwarz-Gelben zeigten jetzt Moral und drängten auf den Anschluss. Die große Chance hatte zunächst Mancari, der freistehend um Zentimeter verzog. Doch kurz vor der Pause war es dann doch so weit. Rosa spitzelte bei einem Getümmel vor dem Münchener Tor die Scheibe zu Collins und der schob zum 2:4 ein, mit dem es dann auch in die Kabinen ging.
Wer allerdings geglaubt hatte, die Pinguine könnten im letzten Drittel noch einmal heran kommen, der hatte nicht mit der absoluten Klasse des Meisters gerechnet. München zeigte eine ganz souveräne Darbietung und hielt die Gäste weitgehend vom eigenen Tor weg. Und als sie selbst in der 47. Minute in Überzahl waren, weil die Pinguine eine Bankstrafe bekamen, traf Christensen im Nachschuss zum entscheidenden 5:2. Auch wenn die Schwarz-Gelben weiterhin alles versuchten, es geriet nun zum Schaulaufen für den Favoriten, der in der 50. durch Aucoin zum 6:2 nachlegte. Und es kam sogar noch schlimmer, denn in der 55. Minute fälschte Boyle einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 7:2 ab. Dabei blieb es dann. Für die Pinguine war es eine deftige Niederlage beim Meister, die allerdings insgesamt durchaus zu erwarten war. Umso wichtiger werden nun die kommenden Begegnungen.
Für die Pinguine geht es nun am Freitag nach Mannheim, ehe am Sonntag die Reise zu den Iserlohn Roosters geht.

Tore:
0:1 3. Little (Orendorz, Ness)
1:1 11. Macek (Joslin)
1:2 15. Mauer (Wörle, Kahun)
1:3 24. Regehr (Abeltshauser)
1:4 32. Jaffray (Quint) PP
4:2 40. Collins (Rosa)
5:2 47. Christensen (Pinizzotto, Aucoin) PP
6:2 50. Aucoin (Christensen, Kettemer)
7:2 55. Boyle (Quint)

Strafen:
München: 2
Krefeld: 10

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