2:3 – Pinguine unterliegen Ingolstadt nach Penaltyschießen

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2:3 – Pinguine unterliegen Ingolstadt nach Penaltyschießen

Nach zwei deftigen Niederlagen erkämpften die Pinguine im dritten Aufeinandertreffen mit den Panthern aus Ingolstadt nach Rückstand immerhin noch einen Punkt.

Der Abend begann aber vor dem Spiel mit glänzenden Kinderaugen und einer Überraschung für die Kinder des Kinderzentrums Stups.Björn – der fast mannshohe Teddy, der zu Gunsten des Stups versteigert wurde,bleibt den Kindern erhalten. Als KEV-Sportdirektor Matthias Roos hörte, dass die Stups-Kinder ihren Björn am liebsten behalten würden, ersteigerte er den Riesenteddy für 350 Euro und übergab Björn vor der Partie ans Stups – eine schöne Geste!

Der sportliche Teil des Abends bot zunächst wenig Anlass zur Freude bei den kleinen und großen Eishockeyfans. Das Spiel war hart umkämpft, verdiente aber sicher keinen Schönheitspreis. Die ersten zehn Minuten brachten keine nennenswerten Aktionen. Beide Teams spielten diszipliniert, waren darauf aus, Fehler zu vermeiden und so hatten die Torhüter auf beiden Seiten wenig Arbeit.
Richtig gefährlich wurde es erst in der 14. Minute und gleich die erste richtig gute Chance nutzen die Pinguine zur Führung. Nach einem Handgelenkschuss von Lefevbre konnte Ingolstadts Goalie Pielmeier den Puck nicht festhalten, die Scheibe prallte nach vorne und Berglund stocherte den Puck über die Linie. Der Treffer zählte auch nach dem Videobeweis, den die Schiedsrichter zu Rate zogen.
In der Folge hatten die Pinguine etwas mehr vom Spiel, konnten aber auch Überzahl nicht für einen weiteren Treffer nutzen. Im Penaltykilling machten es die Pinguine anschließend besser und überstanden die zwei Minuten gegen Riefers schadlos.

Drittel Zwei begann mit einem schnellen Konter, als Riefers über die rechte Seite ins Gästedrittel fuhr, das Auge für den in der Mitte freien Berglund hatte – der scheiterte aber knapp. Kurze Zeit später hatte die Fachabteilung Unterzahl wieder die Chance sich auszuzeichnen. Eine Strafe gegen Pietta verpuffte ohne eine nennenswerte Chance der Ingolstädter. Ähnlich wie im ersten Drittel ließen beide Teams nur wenige Chancen zu, erst in der 29. Minute gab es mal wieder einen Moment zum Luftanhalten. Martin Schymainski zog mit Tempo über rechts ins Gästedrittel, brachte den Puck in Richtung Tor und Ingolstadts Colton Jobke fälschte die Scheibe ans Lattenkreuz ab – Pielmeier hätte keine Chance gehabt. Statt des 2:0 kamen die Gäste zum Ausgleich. In Überzahl drückte Ingolstadts Brandon Mashinter den Puck zum 1:1 über die Linie. Danach plätscherte die Partie wieder über Minuten vor sich hin, bis die Pinguine in der 37. Minute eine doppelte Überzahlchance bekamen. So gut das Unterzahlspiel auch klappte, so wenig Durchschlagskraft entwickelte Krefeld in Überzahl. Zu ungenau waren die Pässe an der blauen Linie, manchmal fehlte augenscheinlich der Mut für den Direktschuss, trotz 73 Sekunden 5-gegen-3 gelang kein Treffer.

Die erste Chance im letzten Drittel hatten die Pinguine. Trivellatos Schuss von der blauen Linie fand Berglund vor dem Kasten, es fehlten nur Zentimeter zur erneuten Führung. Besser machten es die Gäste in der 44. Minute. Darin Olver zog von der linken Seite ab, Proskuryakov hatte keine Chance. Doch nur 91 Sekunden später traf Saponari zum umjubelten Ausgleich. Den Schuss von Lefebvre ließ Pielmeier nach vorne abprallen, Saponari staubte ab zum 2:2. Und wieder nur wenige Sekunden später hatte Daniel Pietta die Führung auf dem Schläger. Nach einem Konter mit Hanson über die linke Seite verfehlte Pietta den springenden Puck nur knapp. Das Spiel wurde wieder schwächer, beide Teams leisteten sich viele kleine technische Fehler, Spielfluss Fehlanzeige. Eine weitere Strafe gegen Ingolstadt verstrich ohne große Torchance. Routinier Greilinger sorgte mit einem Schuss in der Schlussminute des Drittels für einen Hauch Gefahr – mit einem 2:2 ging es in die Verlängerung. In der Overtime war Krefeld näher am Siegtreffer, die beste Chance vergab Jakob Berglund 12 Sekunden vor Ende.

Im Penaltyschießen scheiterte Trettenes an Pielmeier, der mit einem starken Stocksave den Puck von der Linie kratzte. Für Ingolstadt traf Greilinger souverän, während Kabanov ebenfalls vergab. Ilya Proskuryakov hielt den KEV imSpiel und parierte gegen Mike Collins. Nach dem Fehlversuch von Pietta sicherten sich die Gäste vor 3.446 Zuschauern den Zusatzpunkt.

„Natürlich hätten mehr aus der doppelten Überzahl machen müssen, aber insgesamt habe ich wenig Grund, mich zu beschweren“, sagte KEV-Trainer Brandon Reid nach dem Spiel. „Zu diesem Zeitpunkt in der Saison haben die Trainer jeden Gegner analysiert und Ingolstadt hat unsere Schlüsselspielzüge unterbunden. Trotzdem gehe ich optimistisch in die nächsten Spiele.“

Tore:
1:0 14. Minute Jakob Berglund (Kabanov, Lefebrve)
1:1 32 Minute Brandon Mashinter (Elsner, Greilinger)
1:2 44. Minute Darin Olver (Elsner, Edwards)
2:2 46. Minute Vinnie Saponari (Schymainski, Lefebvre)
Penaltyschießen:
2:3 Thomas Greilinger

Die nächsten Spiele:
Sonntag, 16.12.2018, 19 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Krefeld Pinguine
Dienstag, 18.12.2018, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings
Freitag, 21.12.2018, 19:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG

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