2:3 n.P. : Geschlossene Teamleistung am Seilersee

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Im zweiten Testspiel der Vorbereitung spielen die Pinguine 2:3 (0:0; 1:2; 0:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen.

Das zweite Testspiel dieser neu formierten Mannschaft – das zweite starke Spiel: Begegnungen am Seilersee sind immer mühsam. Und gemäß dieses Mottos taten sich auch die Pinguine in der Vergangenheit in Iserlohn sehr schwer. Verlor man den Test im vergangenen Sommer noch 1:5, zeigte Schwarz-Gelb heute ein komplett anderes Spiel und rang den Hausherren ein umkämpftes 2:3 nach Penaltyschießen ab.

Für gleich drei Akteure war das heutige Testspiel ein besonderes: Travis Ewanyk und Vinny Saponari debütierten im Dress der Pinguine, Chad Costello kehrte an seine letztjährige Wirkungsstätte zurück. Tastete man sich im ersten Drittel mal herzlicher, mal ruppiger ab, trennte man sich trotz jeweils zweier Überzahlspiele nach 20 Minuten mit 0:0.

Eben jener Chad Costello war es dann, der die Pinguine in der 26. Minute in Front brachte und für ein lautes Raunen auf den Rängen der Iserlohner sorgte. Doch diese Führung sollte nicht lange halten: Bereits zwei Minuten später vertändelte die Berglund-Reihe den Puck und ließ Kevin Schmidt allein aufs Tor von Patrick Klein zulaufen: Der Ausgleich in der 28. Minute. Die Hausherren hatten nun Blut geleckt, gingen in der 32. Minute durch Evan Trupp sogar in Führung. Von da an fanden die Pinguine jedoch wieder in ihre Spur zurück und brachten auch dieses Mitteldrittel ordentlich sowie mit einigen Torchancen über die Bühne.

Und im Schlussdrittel brannte das Eis! Die 3040 Zuschauer (davon etwa 70 Krefelder) sahen Herzblut und Teamgeist auf beiden Seiten. Allein die Schwarz-Gelben kassierten sieben Strafen, welche sie ohne Gegentreffer überstanden. Die Iserlohner mussten immerhin drei Unterzahlspiele überstehen – und kassierten den längst verdienten Ausgleich: Greger Hanson und Martin Lefebvre bedienten Mathias Trettenes in der 53. Minute zum 2:2. Kurz zuvor hatte Debütant Travis Ewanyk bereits nähere Bekanntschaft mit Iserlohns Travis Turnbull und Justin Florek gemacht. Der doppelte Travis diskutierte selbst auf der Strafbank noch lautstark weiter – sehr zur Belustigung der Zuschauer. Es blieb beim 2:2 nach 60 Minuten.

Das Team von Brandon Reid warf sich nun in Schüsse, kämpfte um jeden Zentimeter und machte es den Gastgebern mehr als schwer. Folgerichtig fiel auch in der fünfminütigen Verlängerung trotz vier weiterer Strafen für die Pinguine kein Treffer. Leider scheiterten Kabanov, Berglund, Lefebvre und Caron im anschließenden Penaltyschießen entweder an den Goalie-Schienen oder am Pfosten. Travis Turnbull hingegen traf im vierten Anlauf und entschied diese Partie für die Hausherren. Schade!

Headcoach Brandon Reid zeigte sich nach dem Spiel von seiner Mannschaft trotzdem sehr zufrieden. „Wir haben eine großartige Partie gespielt. Unser Powerplay war sehr stark, wir haben viele Chancen erarbeitet. Patrick Klein hat mit einigen guten Saves zum Ergebnis beigetragen. Alles in allem bewegt sich diese Mannschaft in die richtige Richtung. Die Struktur ist schon jetzt sichtbar.“

Bereits am Samstag geht es für die Mannschaft von Brandon Reid und Pierre Beaulieu nach Dresden. Die Partien des Turniers werden im Internet von SpradeTV übertragen. Auf alle Daheimgebliebenen wartet am Samstag das große Abschiedsspiel von Herberts Vasiljevs in der altehrwürdigen Rheinlandhalle. Karten hierfür gibt es im Fanshop an der Westparkstraße sowie im Mediencenter Krefeld.

Tore:

25:10 1:0 Costello (Caron) PP2

27:53 1:1 Schmidt

31:38 1:2 Trupp (Friedrich)

52:09 2:2 Trettenes (Lefevbre, Hanson)

65:00 2:3 Turnbull

Strafen:

Iserlohn: 12

Krefeld: 17