2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.V. im Derby – Pinguine lassen zu viele Chancen liegen

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Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in Folge und dem nur knapp verpassten „Dreier“ im letzten Heimspiel gegen Wolfsburg, gingen die Pinguine mit viel Selbstvertrauen ins heutige Heimderby gegen die DEG.

Vor 6.247 Zuschauern hatten die Schwarz-Gelben, die mit Rang neun zwischenzeitlich in die Playoffränge gerutscht waren, die Chance, sich in der Tabelle weiter nach vorn zu arbeiten. Personell konnte konnte Franz Fritzmeier aus dem Vollen schöpfen, während Düsseldorf einige schwerwiegende Ausfälle hinnehmen musste. Im Tor setzte Gästecoach Kreutzer auf Wechsel und gab ex-Pinguin Bick die Chance, sich zu beweisen. Bei den Pinguinen setzte sich die Rotation fort und es begann der in Berlin hervorragende Treutle.

Die Hausherren begannen gleich druckvoll und hatten in den ersten drei Minuten gleich gute Gelegenheiten durch Orendorz, Hambly und Pietta. Auch weiterhin dominierten die Pinguine, kamen aber zu nichts Zählbarem. Erst ab der zehnten Minute schaffte der Gast es, sich etwas zu befreien und auch zu ersten Chancen zu kommen. Die Pinguine aber reagierten und machten ihrerseits wieder mehr Druck. Und das nutzte in der 16. Minute Umicevic zur überfälligen Führung, als er, obschon gefoult, stark vor das Tor zog und den starken Bick überwand. Die erste ganz klare Gästechance im ersten Überzahlspiel der Partie vereitelte Treutle stark (19.). Mit der Pausensirene bekam Little die zweite Strafe des Spiels. So ging es mit Führung und Unterzahl in die erste Pause der Partie.

Die Unterzahl überstanden die Pinguine, auch, weil sich Düsseldorf seine erste Strafzeit abholte. Doch bei 4 gegen 4 war es Brandt, der per Direktschuss zum Ausgleich einnetzte. Kurz darauf dann aber die Doppelte Überzahl der Pinguine. Und die nutzte das beste Powerplay der Liga zur erneuten Führung durch Umicievic. Weiter blieb Krefeld in Überzahl, doch ein Scheibenverlust in der eigenen Zone führte zum Alleingang von Barta und der verwandelte zum nächsten Ausgleich. Es war jetzt ein „wildes“ Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei besonders Müller zweimal in höchst aussichtsreicher Position verpasste. Ab der 30. Minute berannten die Pinguine das Tor der DEG und hatten beste Gelegenheiten durch Umicevic, der eine überragende Partie bot, Orendorz, oder Sonnenburg, doch der Sieger hieß immer wieder Bick, der in der 34. dann auch einen Alleingang von Pietta parierte. Da auf der Gegenseite auch Treutle bei den wenigen Kontern auf der Hut war, blieb es nach 40 Minuten beim 2:2.

Zu Beginn des Schlussabschnittes mussten die Pinguine dann dem hohen Tempo etwas Tribut zollen und die DEG kam besser ins Spiel und auch zu Chancen, die aber Treutle sämtlich sicher parierte. Beide Teams ließen dann je ein Überzahlspiel ungenutzt. Kurz vor Schluss dann nochmals die Powerplaychance für die Pinguine, doch auch diese blieb ohne Erfolg. Eine Minute vor der Sirene zappelte die Scheibe dann doch im Netz, als Kretschmann eingeschossen hatte, doch die Schiedsrichter entschieden zurecht auf Torraumabseits. Sekunden später dann aber noch einmal die goldene Chance für Collins, der aber komplett freistehend an Bick scheiterte. So ging es in diesem umkämpften Derby in die Verlängerung.

In dieser ging es dann ganz schnell und Milley schoss zum insgesamt durchaus glücklichen DEG-Sieg ein.

Für die Pinguine geht es nun am Dienstag nach Bremerhaven, ehe die Pinguine am kommenden Freitag Red Bull München empfangen.

Tore:
1:0 16. Umicevic (Müller, Pietta)
1:1 23. Brandt (Weiß, Dmitriev)
2:1 24. Umicevic (Müller, Pietta) PP2
2:2 24. Barta (Lewandowski) SHG
2:3 61. Milley (Weiß)

Strafen:
Krefeld: 6
Düsseldorf: 8