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2:0 gegen Nürnberg – Proskuryakov feiert ersten DEL-Shutout

2:0 gegen Nürnberg – Proskuryakov feiert ersten DEL-Shutout

In einem wichtigen Spiel um die Playoff-Qualifikation gegen die Thomas Sabo Ice Tigers feierten die Krefeld Pinguine einen hochverdienten und souveränen 2:0 (1:0, 0:0,1:0)-Sieg und feierten damit einen ganz wichtigen Dreier und den ersten Shutout der Saison. Auf Seiten der Pinguine bekam im Duell gegen den Elften vor 4.350 Zuschauern diesmal wieder Ilja Proskuryakov den Vorzug im Tor, nachdem zuvor Dimitri Pätzold zwei Starts in Serie hatte. Im Gästetor bekam Ex-Pinguin Niklas Treutle eine Pause. Für ihn startete Andreas Jenike.

Das Spiel war gerade 30 Sekunden alt, da kam Nürnbergs Goalgetter Patrick Reimer frei zum Schuss, doch Proskuryakov parierte hervorragend. Die Pinguine aber antworteten gleich durch die vierte Reihe. Erst hatte Phillip Kuhnekath nach tollem Pass von Tim Miller die Chance, dann war es wieder der Youngster, der im Gewühl vor dem Tor an die Scheibe kam, doch beide Male war Jenike zur Stelle. Doch der erste Treffer durch diese Reihe war nur aufgeschoben, denn in der fünften Minute war es wieder Miller, der mit einem tollen Pass Kuhnekath am langen Eck bediente und der schob souverän zur zwischenzeitlich verdienten Führung ein. Weiter blieben die Pinguine am Drücker, doch Philip Riefers und Garrett Noonan verpassten jeweils per Direktabnahme. Weiter beherrschten die Schwarz-Gelben das Geschehen, doch ganz klare Chancen sprangen zunächst nicht heraus. Dennoch stand Jenike mehrfach im Blickpunkt. Die erste Strafzeit des Spiels bekamen die Pinguine dann in der 16. Minute, ließen aber bis auf einen abgefälschten Schuss keine gefährliche Situation zu. Die nächste Topchance hatte dann in der 18. Minute Jakob Berglund nach Pass von Chad Costello, scheiterte aber per Direktschuss aus zentraler Position an Jenike. Als wenig später auch Daniel Pietta den Nürnberger Schlussmann nach tollem Solo nicht zu überwinden vermochte, blieb es nach 20 Minuten bei einem hochverdienten 1:0 für die Pinguine.

Richtig heiß wurde es dann in der 22. Minute. Nach schönem Zuspiel traf erst Alex Trivellato per Schlagschuss den rechten, dann Pietta im Nachschuss den linken Pfosten des Gästetores. Eine Minute später war es erneut Berglund, der freistehend die Scheibe nicht im Tor unterbrachte. Und weiter dominierten die Pinguine und hatten in der 27. Minute, erneut durch die Berglund-Reihe, eine ganze Hand voll bester Einschussgelegenheiten, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Nur ganz selten kamen die Gäste in Kontern zum Abschluss. Und wenn, dann stand Proskuryakov bombensicher. Einziger Kritikpunkt am Spiel hervorragender Pinguine zu diesem Zeitpunkt war die Chancenverwertung. Es hätte längst drei, vier oder gar fünf zu null stehen müssen. Die erste Pinguine-Überzahl gab es dann in der 32. Minute. Diese wurde mit 32 Sekunden auf der Uhr zu einer 5-gegen-3-Überzahl. Die Situation blieb aber trotz zweier guter Chancen ebenfalls ohne Torerfolg und als in einfacher Überzahl Berglund nach Traumsolo ebenfalls an Jenike scheiterte, war auch die Überzahlchance vergeben. Und weiter ging es nur in eine Richtung und in der 37. Minute kam Trivellato zum Abschluss, doch die abgefälschte Scheibe trudelte knapp vorbei. So blieb es auch nach 40 Minuten bei einem knappen 1:0 in einem Spiel, das extrem einseitig zu Gunsten der Hausherren verlief.

Aus der Pause kam der Gast zunächst druckvoll und setzte sich im Drittel fest, doch die Chancen hatten die Pinguine durch gefährliche Schüsse von Miller, Costello oder Patrick Seifert. Und in der 46. Minute war es endlich so weit. Greger Hanson warf den Puck einfach Richtung Tor, dieser wurde abgefälscht und trudelte ins lange Eck. Es war ein im Zustandekommen glückliches aber hochverdientes Tor der Gastgeber. Wer nun einen Sturmlauf der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Die Schwarz-Gelben kontrollierten Scheibe und Spiel und ließen nur selten etwas zu. Und wenn, dann stand Poskuryakov in seinem bislang besten Auftritt im neuen Trikot bombensicher, ließ keine Abpraller zu und strahlte große Ruhe aus. Bis zur Schlusssirene waren die Pinguine näher am dritten Tor, als die Gäste am ersten und als 2:02 Minuten vor dem Ende die Ice Tigers die Strafzeit bekamen, war das Spiel endgültig entschieden und Ilja Proskuryakov feierte nicht nur seinen ersten Shutout im Schwarz-Gelben Trikot, sondern auch den ersten der Pinguine in dieser Saison.

Für die Krefelder geht es nun am Sonntag nach Augsburg. Am kommenden Freitag geht die Reise dann nach Wolfsburg, ehe am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr die Kölner Haie zu Gast im KönigPALAST sind.

Tore:

1:0 5. Kuhnekath (Miller, Hanson)

2:0 46. Hanson

Strafen:

Krefeld: 6

Nürnberg: 6

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