1:4 (0:1, 1:3, 0:0) in Iserlohn – Pinguine vergeben ihre Chancen

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Nach der unglücklichen Niederlage in Bremerhaven, wo die Schwarz-Gelben das über weite Strecken bessere Team gewesen waren und die weit besseren Chancen hatten, wollten die Pinguine am heutigen Abend in Iserlohn die Scharte auswetzen

und die insgesamt gute Auswärtsbilanz dieser Spielzeit ausbauen. Personell musste Trainer Franz Fritzmeier dieses Vorhaben neben den länger verletzten Umicevic und Supis auch ohne Christian Kretschmann angehen. Im Tor der Pinguine begann vor 4.917 Zuschauern am Seilersee Niklas Treutle. Ihm gegenüber hütete Chet Pickard das Rooster-Tor.
Die Pinguine begann die Partie sichtlich motiviert und spielten die ersten eineinhalb Minuten durchgehend im gegnerischen Drittel. Doch als die Roosters sich dann erstmals befreiten sprang der Puck eher zufällig zu Torjäger Blaine Down. Der zog sofort ab und ließ Treutle mit einem perfekten Schuss genau in den Winkel keine Chance. Das war natürlich Gift für die Gäste, die sich aber keineswegs verunsichern ließen, sondern weiter dran blieben und die erste Unterzahl sicher überstanden. Danach erspielten sich die Pinguine einige durchaus gute Gelegenheiten, der Ausgleich aber wollte nicht fallen. So blieb es nach zwanzig durchaus interessanten Minuten bei einer 1:0-Führung der Gastgeber.
Auch der zweite Abschnitt sah Pinguine, die gut aus der Kabine und zu guten Chancen kamen. Doch der Ausgleich wollte erneut nicht fallen. Und so kam es, wie so oft. In der 27. Minute fuhr Iserlohn den Konter. Friedrich zog einfach ab und traf mit einem verdeckten Schuss erneut genau in den Winkel zum 2:0. In der 32. Minute gab es dann die zweite Strafe für die Pinguine – und diese durchaus strittig, denn Klubertanz war vom Verteidiger in den Torwart gestoßen worden. An der Unterzahl änderte das aber ebensowenig, wie am Tor der Roosters zum 3:0 durch Halischuk (32.), nach dem Galbraith Treutle im Tor ablöste. Die Pinguine aber blieben weiter dran und nur zwei Zeigerumdrehungen später tankte sich Pietta ins Drittel und traf per Rückhand aus spitzem Winkel perfekt genau in den Winkel zum Anschluss. Die Gäste waren jetzt dran und machten Druck, doch 10 Sekunden vor Drittelende starteten die Rosters noch einmal einen Gegenangriff. Und plötzlich sprang der Puck zu Caporusso, der aus kurzer Distanz zum 4:1 einstocherte.
Zum letzten Drittel kamen die Pinguine dann nochmal mit viel Feuer aufs Eis und wollten unbedingt wieder heran kommen. Sie dominierten die Partie und bedrängten das Roosters-Tor. Immer wieder hatten sie gute bis sehr gute Gelegenheiten. So wie in der 50. Als Collins, Mancari und Rosa binnen Sekunden drei gute Chancen hatten, doch sämtlich an Pickard scheiterten. Die Seidenstädter versuchten weiter alles und hatten in ihrem ersten Powerplay ab der 54. Minute erneut gute Chancen. Das Tor aber wollte nicht fallen. Selbst, als sich in der 58. Minute Pietta toll durchsetzte und vor das Tor passte, wo die Scheibe vor dem leeren Kasten Picards, der den Winkel verkürzen wollte, durch den Torraum lief, fiel sie auf einen Iserlohner Schläger. So blieb es am Ende bei einer im Ergebnis deutlichen, im Zustandekommen aber sehr unglücklichen 1:4-Niederlage in dieser wichtigen Partie.
Nun wollen die Pinguine am Sonntag im Heimspiel gegen einen der Topfavoriten der Liga, die Adler Mannheim, überraschen und den vielzitierten „Bock umstoßen“.

Tore:
1:0 2. Down (Wruck)
2:0 27. Friedrich (Button, Jaspers)
3:0 32. Halischuk (James, Button) PP
3:1 34. Pietta (Vainonen)
4:1 40. Caporusso (Dziurzynski, Bassen)

Strafen:
Iserlohn: 2+10 Fischer
Krefeld: 6