1:3 (1:2, 0:1, ) gegen Straubing – überragender Climie nicht zu überwinden

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Nach zuletzt drei überzeugenden Siegen in Serie befanden sich die Krefeld Pinguine vor dem heutigen ersten Heimspiel des Jahres gegen die Straubinger Tigers deutlich im Aufwind. Zusätzliche Motivation zog das Team daraus,

dass die Möglichkeit bestand, mit einem Sieg gegen die Niederbayern auf Platz 10 und damit in die Playoffränge zu springen. Personell waren die Voraussetzungen dafür leicht verschlechtert gegenüber dem starken Auftritt in Ingolstadt, denn neben Nick St. Pierre und Thomas Supis fiel auch der erkrankte Mark Mancari aus. Seine Rolle an in der dritten Reihe nahm vor 3.620 Zuschauern im KönigPALAST Christian Kretschmann ein. Im Tor begann erneut der zuletzt starke Patrick Galbraith. Ihm stand Matt Climie im Gästetor gegenüber.
Die Partie war gerade 51 Sekunden alt, da zog Rosa auf und davon, tauchte allein vor Climie auf und überwand diesen zum Traumstart für die Hausherren. Und weiter blieben die Pinguine spielbestimmend und kamen zu Chancen, doch in der siebten Minute dann die erste Gelegenheit der Gäste. Plötzlich stand Brandl frei vor Galbraith und verwandelte zum absolut überraschenden Ausgleich.Danach waren weiterhin waren die Pinguine leicht feldüberlegen, konnten sich aber keine ganz klaren Chancen herausspielen und in der 17. Minute stand plötzlich der aufgerückte Edwards frei und traf zum 1:2. Die Schwarz-Gelben drängten auf den Ausgleich, doch dieser wollte zunächst nicht fallen und so ging es mit 1:2 in die Kabinen.
Drittel Nummer zwei sah Pinguine, die weiterhin nach vorn spielten, aber immer auf die gefährlichen Gästekonter achten mussten. Feldüberlegen waren sie aber durchgehend, konnten sich allerdings nur wenige ganz klare Chancen erspielen. Eine erste Unterzahl überstanden sie ohne Probleme und hatten selbst sogar die besseren Chancen. Und in der 30. Minute bekamen sie dann das erste Überzahlspiel des Abends. Es war sogar ein 4 gegen 3. Die größte Chance hatte dabei Mieszkowski kurz vor Ablauf der Strafe, der bei einem Bauerntrickversuch die Scheibe knapp am langen Eck vorbei schob. Sekunden darauf dann leistete sich Straubings Jobke einen bösen Bandencheck und wurde mit 5+Spieldauer zum Duschen geschickt. Die Pinguine machten Druck, doch dann schnappte sich Hedden die Scheibe und traf im Konter zum 1:3. Die Pinguine antworteten mit einem Lattentreffer durch einen von Müller abgefälschten Schuss. Climie aber blieb unüberwindlich und so blieb es beim 1:3. Eine Minute vor der Pause dann eine weitere Strafe für Straubing, doch Müller und Umicevic verpassten knapp. So blieb es nach 40 Minuten beim Zwei-Tore-Rückstand.
Der letzte Abschnitt sah Hausherren, die zwar ihre Überzahl nicht nutzten, dann aber durch Ness, Klubertanz und Kretschmann große Chancen hatten, die der hervorragende Climie aber sämtlich parierte. Wenig später dann die nächste Überzahl und Collins traf erneut nur Metall. Und weiter erspielten sich die Seidenstädter Chance um Chance, doch stets hieß der Sieger Climie, der auch mehrfach das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte. Es war nun endgültig ein Spiel auf ein Tor. Immer wieder setzten sich die Pinguine im Gästedrittel fest. Doch in der 53. Minute befreiten sich die Tigers und Röthke hatte gleich dreimal die Chance aus kürzester Distanz, doch Galbraith parierte überragend. Danach aber stand wieder Climie im Mittelpunkt. Immer wieder wehrte er beste Gelegenheiten ab. Die Pinguine kämpften, doch immer wieder blieben die Gelegenheiten ungenutzt. So verstrich langsam die Zeit. Eine Minute vor dem Ende setzte sich Müller überragend durch und legte auf Umicevic. Der wollte einschieben, doch erneut war Climie mit einer unfassbaren Parade zur Stelle. Auch als danach Galbraith vom Eis ging änderte das nichts mehr und die drückend überlegenen Pinguine mussten eine bittere 1:3-Pleite einstecken. Nicht nur das Schussverhältnis von 45:20 belegt die Überlegenheit. Es war, wie man in der Eishockeysprache sagt, ein „gestohlener“ Sieg durch Goalie Climie.
Für die Pinguine geht es nun am Freitag nach Nürnberg, ehe am Sonntag die Iserlohn Roosters im KönigPALAST gastieren

Tore:
1:0 1. Rosa (Vainonen)
1:1 7. Brandl (Hedden)
1:2 17. Edwards (Mitchell)
1:3 35. Hedden SHG

Strafen:
Krefeld:14
Straubing: 21+SD Jobke