1:3 (1:2, 0:1, 0:0) gegen Bremerhaven – Pinguine vergeben zu viele Chancen

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Nach den zuletzt überzeugenden Auftritten auf fremdem Eis mit Siegen in den Derbys in Düsseldorf und Köln, sowie der unglücklichen Niederlage bei Topteam München, wollten die Pinguine am heutigen Freitagabend zum Auftakt der Serie

von drei Heimspielen in Folge gegen Neuling Bremerhaven nachlegen. Gegen die Fishtown Penguins debütierte auch der am Vortag verpflichtete neue Verteidiger, Finne Mikko Vainonen. Einen überzähligen Ausländer musste Franz Fritzmeier dennoch nicht auswählen, denn Mike Litte war erkrankt. Neben ihm fehlten auch Thomas Supis und Mike Mieszkowski, für den Norman Hauner ins Team rückte. Vor 4.717 Zuschauern im KönigPALAST bekam Niklas Treutle den Start im Tor. Ihm stand ex-Pinguin Gerald „Jerry“ Kuhn gegenüber.
Die Hausherren begannen gut und hatten eine frühe Überzahl, bei der in der 3. Minute gleich nach wenigen Sekunden Müller den Innenpfosten traf. Die Scheibe aber sprang nicht ins Tor. Die Pinguine aber blieben weiter aktiv und spielten sich Chancen heraus. Doch bei aller Überlegenheit, sie vergaßen es, das Tor zu machen. Und so kam es, wie es kommen musste. Bremerhaven war eigentlich erstmals überhaupt im Angriff und Bordson wollte die Scheibe in den Torraum spielen, traf dabei den komplett „kalten“ Treutle am Schlittschuh und der Puck rutschte zum komplett unverdienten 1:0 der Gäste ins Tor. Die Pinguine aber ließen sich nicht verunsichern und in der 19. Spielminute war es Martin Schymainski, der die dritte Überzahlgelegenheit des Abends zum hochverdienten Ausgleich nutzte. Doch wer jetzt glaubte, die Schwarz-Gelben würden in Führung gehen, der sah sich getäuscht. Mit dem ersten wirklich konstruktiven Angriff der Gäste kamen sie zur erneuten Führung. Combs hielt die Kelle in einen Pass und traf mit dem ersten wirklich ernst zu nehmenden Torschuss der Gäste – das 0:1 wäre nicht einmal auf das Tor gegangen – zum 1:2. So ging es auch in die Kabinen.
Zum zweiten Abschnitt kam Patrick Galbraith für Niklas Treutle auf das Eis. Am Spielverlauf änderte das aber nichts. Weiter spielten die Pinguine nach vorn und hatten Chancen. Und wieder machte Bremerhaven aus dem Nichts das Tor. Erneut war es Combs, der zum 1:3 in der 24. einschoss. Nach 30 Minuten hatte dann Kapitän Vasiljevs die goldene Chance, doch Kuhn hielt seinen Versuch aus kurzer Distanz überragend. Selbst in der ersten Unterzahl der Partie ab der 31. Minute hatten die Hausherren mehr vom Spiel und die große Chance, doch Müller verpasste freistehend einen Pietta-Querpass. Weiter war es ein Spiel auf ein Tor, doch allein in der 38. Minute verpassten Mancari, Rosa, Sonnenburg und Collins den Anschluss mit jeweils gefährlichen Aktionen. So blieb es nach 40 Minuten beim 1:3 in einem Spiel, in dem die Pinguine bis auf den Torabschluss nach belieben dominierten.
Die Pinguine nahmen eine Überzahl mit in den Schlussabschnitt und in der 42. Minute war Pietta durch und wurde von hinten gefoult, was einen Penalty nach sich zog, doch der Topscorer der Liga scheiterte einmal mehr an Kuhn. Zwei Minuten später war es Vasiljevs, der einen Abpraller direkt nahm und schon jubeln wollte, doch Kuhn war mit einem überragenden Schoner-Save zur Stelle. Wieder nur kurz darauf, in der 45., leistete sich Lampl einen üblen Bandencheck gegen Pietta und bekam vollkommen zurecht 5 Minuten plus Spieldauerstrafe. Die Pinguine drängten natürlich auf den Anschluss, doch langsam schien auch die Überzeugung zu fehlen. So spielten sie zwar weiter einige Chancen heraus, doch diese blieben ohne die allerletzte Konsequenz und es blieb beim 1:3. So lief die Zeit herunter. Bremerhaven ließ zwei Überzahlspiele ungenutzt, doch die Uhr lief natürlich für sie. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Franz Fritzmeier seine Auszeit und nahm Galbraith aus dem Tor. Doch auch das brachte nichts mehr und die Pinguine unterlagen mit 1:3 in einem Spiel, in dem sie ohne Frage das bessere Team waren, ihre Chancen aber letztlich nicht nutzten.
Gleich am Sonntag steht für die Schwarz-Gelben das nächste Heimspiel an. Dann sind die Schwenninger Wildwings zu Gast im KönigPALAST.

Tore:
0:1 13. Bordson (Bergmann, Lampl)
1:1 19. Schymainski (Vasiljevs, Collins) PP
1:2 20. Combs (Bordson, Owens)
1:3 24. Combs (Welsh, Bergman)

Strafen:
Krefeld: 8
Bremerhaven: 13+SD Lampl