Pinguine-Partner stups sucht ehrenamtliche Helfer

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Behutsame und mitfühlende „Froschkönige“ gesucht: Pinguine-Partner stups-KINDERZENTRUM sucht ehrenamtliche Helfer für die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit.

„Wir brauchen Menschen, die sich behutsam und einfühlsam um schwerstkranke, behinderte, oder sterbende Kinder und ihre Familien kümmern und diese – gegebenenfalls bis zum Tod des Kindes – im Alltag unterstützen möchten“: Nancy Gasper (Leiterin stups-KINDERZENTRUM) und Silke Paschen, Koordinatorin im Kinder- und Jugendhospiz der DRK-Schwesternschaft Krefeld, suchen ehrenamtliche Familienbegleiter/-in – die im stups liebevoll „Froschkönige“ heißen.

„Ehrenamtliche Familienbegleiter/-innen unterstützen die Betroffenen primär in der häuslichen Umgebung, aber auch im stationären Kinder- und Jugendhospiz an der Seite unserer Fachpflegekräfte im und um das stups-KINDERZENTRUM. Wir sorgen gemeinsam für eine liebevolle und herzliche Begleitung der uns anvertrauten Kinder und Familien“, so Diane Kamps, Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Die Einsatzmöglichkeiten sind breitgefächert: In den Familien beschäftigen sie die erkrankten Kinder, oder sitzen einfach nur am Bett – zum Erzählen oder Vorlesen. Wenn gewünscht, kümmern sie sich um die gesunden Geschwisterkinder – „es geht darum, bei der Bewältigung des Alltags mit einem schwerstkranken oder behinderten Kind zu helfen“, so Silke Paschen. Im Kinderzentrum in der Jakob-Lintzen-Straße reichen die Einsatzmöglichkeiten von der Arbeit am Empfang bis zu Hilfs- und Beschäftigungsangeboten in den verschiedenen stationären Bereichen (Musikangebote, Bastelhilfe, Massagen, Spazierengehen oder Hilfe bei Festen im Kinderzentrum…)

Natürlich startet kein Froschkönig unvorbereitet in diese Aufgabe. Für alle gibt es eine zertifizierte Schulung mit Praxiseinsätzen im stups-KINDERZENTRUM. In der Schulung werden u.a. Fachthemen wie eine Einführung in die Palliativ-Pflege vermittelt, um so ein Grundverständnis für die Lebenswelt der Familien zu erlangen. Außerdem geht es um die Wahrnehmung der Froschkönige in ihrer eigenen Rolle: Sie reflektieren, wie sie selber mit der anspruchsvollen Aufgabe auch in der Begleitung bis zum Tod eines Kindes zurechtkommen. Die Themen werden von Pflegepädagogen, Palliativ-Fachkräften, Theologen und Trauerbegleitern unterrichtet. Die Schulung umfasst 104 Stunden und findet im Wechsel samstags und an Wochentagen abends statt.

Wer später als Froschkönig/-in tätig wird, bleibt ebenfalls nicht allein: „Wir begleiten jeden Ehrenamtler über regelmäßige Treffen, Supervisionen, Fallbesprechungen und die Unterstützung durch die hauptamtlichen Pflegekräfte“, so Diane Kamps. Wer mitmachen möchte, sollte bereit sein, sich mit dem Thema Leben und Sterben auseinander zu setzen. Außerdem sollte man regelmäßig mindestens vier Stunden im Monat Zeit für das Engagement haben – gerne auch an Wochenenden und Feiertagen –  verschwiegen, zuverlässig und sensibel für den Umgang mit Kindern und für die Besonderheiten der Kinder-Hospizarbeit sein.

Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses und die Bereitschaft, einen Eigenanteil von 50 Euro für die Schulung zu leisten, sind Voraussetzung, da sich die ambulante Kinder-Hospizarbeit aus Spenden und Fördermitteln finanziert.

Infos gibt es unter Tel.: 02151 / 73 76 510, bzw. 02151-5897-0, oder via Email unter koordination@drk-schwesternschaft-kr.de