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0:4 – Pinguine in Augsburg zu wenig durchschlagskräftig

0:4 – Pinguine in Augsburg zu wenig durchschlagskräftig

Zu wenig Torgefahr und einige defensive Unaufmerksamkeiten im falschen Moment sorgten am Sonntagnachmittag für eine 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)-Niederlage der Pinguine in Augsburg. Die Seidenstädter standen beim dritten Spiel dieser Woche in der Defensive über weite Strecken gut und begannen stark, mussten am Ende aber dennoch eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Die Pinguine, bei denen Neuzugang Samson Mahbod sein Debüt an der Seite von Daniel Pietta und Martin Schymainski gab, begannen offensiv und aggressiv und hatten klar den besseren Start ins Spiel. In den ersten Minuten dominierten sie das Geschehen und kamen zu guten Chancen, schafften es aber nicht, Olivier Roy im Tor der Panther zu überwinden. Zwischenzeitlich lautete das Schussverhältnis 6:0. In der neunten Minute aber bekamen die Hausherren das erste Überzahlspiel der Partie, welches Adam Payerl zum zu diesem Zeitpunkt nicht eben verdienten 1:0 für den AEV nutzte. Wenig später dann das erste Pinguine-Powerplay: Die Scheibe lief gut, doch Roy zu überwinden gelang nicht. Insgesamt aber waren die Panther jetzt besser im Spiel. In der 13. Minute musste Ilya Proskuryakov seine ganze Klasse gegen Ex-Pinguin Scott Valenteine aufbieten, der aus kürzester Distanz zum Schuss kam. Eine weitere Strafe überstanden die Pinguine unbeschadet und so ging es mit einem zwischenzeitlich dem Spielverlauf durchaus gerechten 0:1 in die Pause.

Der zweite Durchgang zeigte zunächst ein unverändertes Bild. In der 24. Minute holte dann Phillip Kuhnekath mit einer starken Bewegung die zweite Strafe der Gastgeber heraus. Wieder lief in Überzahl die Scheibe gut, doch Zählbares sprang erneut nicht heraus. Insgesamt hatten die Pinguine in der Folge zwar immer wieder Scheibenbesitz, zeigten aber nicht den unbedingten Zug zum Tor, so dass die Chancen vor allem auf Seiten der Gastgeber waren. Auch hier allerdings waren es selten wirklich klare Gelegenheiten. Die Begegnung erinnerte nun über weite Strecken an den Mittwochs-Auftritt in München. In der 37. Minute aber brachten die Pinguine die Scheibe nicht aus dem Drittel. Diese kam erneut zu Payerl und der zog vor das Tor und traf mit der Rückhand zum 2:0. Und es kam noch schlimmer, denn nur gut eine Minute später war es TJ Trevelyan, der nach schöner Vorarbeit sofort abzog und Poskuryakov keine Abwehrchance ließ. So ging es nach einer sehr ausgeglichenen Partie mit nur 15:13 Torschüssen nach 40 Minuten mit einem klaren Rückstand in den Schlussabschnitt.

Zu diesem kamen die Schwarz-Gelben mit vier komplett neuen Reihen auf das Eis. Trainer Brandon Reid war mit dem offensiven Output sichtlich unzufrieden. Die große Chance hatte dann nach 43 Minuten Martin Lefebvre, scheiterte aber als nachrückender Spieler freistehend an Roy. Zwei Strafen bremsten dann aber den Offensivdrang der Gäste und in der zweiten zog David Stieler von der blauen Linie ab und das Hartgummi schlug, unhaltbar abgefälscht von Payerl, der damit einen Hattrick voll machte, zur Entscheidung ein. Danach spielten sie den Vorsprung routiniert herunter. Die Pinguine versuchten zwar durchaus, den Ehrentreffer zu erzielen, dies gelang aber nicht und so ging die Partie mit 0:4 verloren.

Am Freitag geht es nun nach Wolfsburg, ehe am Sonntag um 16.30 Uhr die Kölner Haie zum Derby zu Gast im KönigPALAST sind.

Tore:

1:0 9. Payerl (Fraser, Stieler) PP

2:0 37. Payerl

3:0 39. Trevelyan (Leblanc, Hafenrichter)

4:0 48. Payerl (Stieler, Leblanc) PP

Strafen:

Augsburg: 10

Krefeld: 14

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