0:2 gegen Berlin – Eisbären entführen drei Punkte

0:2 gegen Berlin – Eisbären entführen drei Punkte

Zum Auftakt in die letzte Phase der Saison unterstrichen die Eisbären Berlin ihre Ambitionen auf einen Platz in den Top 4. Ein erneut glänzend aufgelegter Oskar Östlund im Tor verhindert eine deutlichere Niederlage.

Im ersten Spiel nach der Länderspielpause begannen beide Teams mit viel Tempo: nach 30 Sekunden hatte Eisbär Labrie die erste Chance, im direkten Gegenzug traf Pietta den Pfosten des Berliner Tors. Auch danach ging es mit viel Tempo auf beiden Seiten weiter – Tore gab es aber nicht. Bei den Pinguinen kehrte Kai Hospelt nach überstandener Verletzung in den Kader zurück. Torwart Jussi Rynnäs fehlte wegen einer Unterkörperverletzung – für die Pinguine kam Oskar Östlund zu seinem dritten Einsatz im Tor der Pinguine. In der 13. Minute gelang den Eisbären dann die überraschende Führung. Krefeld konnte den Puck nicht aus der Gefahrenzone klären, Sebastian Streu schaltete am schnellsten und traf zum 0:1. Trotzdem war es zu diesem Zeitpunkt noch eine recht ausgeglichene Partie. „Mit dem ersten Drittel bin ich noch zufrieden – zumindest mit der Anfangsphase“, sagte Coach Pierre Beaulieu. „Danach haben wir den Puck zu selten aufs Tor gebracht. Daran müssen wir arbeiten.“ Kurz vor Drittelende hatte die Topreihe der Pinguine noch die Chance zum Ausgleich. Nach einem tollen Pass von Bruggisser aus der eigenen Zone stand Saponari an der gegnerischen blauen Linie frei, zog vor das Tor und legte ab auf den nachgerückten Costello – Pogge im Tor der Eisbären verhinderte das 1:1.

Drittel 2 begannen beide Teams wieder mit viel Tempo. Kuhnekath hatte die erste gute Chance, es folgten weitere gefährliche Schüsse von Welsh und Saponari. Berlins beste Gelegenheit in der Anfangsphase hatte Pföderl – seinen Schuss aufs kurze Eck parierte Östlund. Noch brenzliger war es kurz darauf beim Schuss von Ferraro aus kurzer Distanz, den Östlund mit der Stockhand parierte. Pierre Beaulieu stellte seinem Goalie ein sehr gutes Arbeitszeugnis aus: „Oskar hat uns mit starken Paraden zur richtigen Zeit im Spiel gehalten. Die ersten sieben bis acht Minuten des zweiten Drittels waren ok, danach waren wir teilweise unorganisiert.“

Eine Strafzeit gegen Labrie eröffnete den Pinguinen eine gute Ausgleichschance. Die dickste Gelegenheit hatte Saponari, der nur knapp verfehlte – nach zwei schnellen Pässen von Pietta und Costello stand er im Slot frei, der Puck trudelte nur knapp vorbei.

In der 34. Minute fiel dann ähnlich glücklich wie im ersten Drittel der zweite Eisbärentreffer. Aus dem Gewühl vor dem Tor schob Rankel einen Rebound über die Linie.

Danach verhinderte Östlund einen höheren Rückstand – zum Beispiel durch einen starken Save gegen Rankel, der nach einem 3-auf-1-Konter frei vor dem Pinguine-Tor zum Schuss kam.

Die erste große Chance des letzten Drittels hatte Kai Hospelt. Über die linke Angriffsseite stürmte Trivellato ins Berliner Drittel und hatte das Auge für den am langen Pfosten einschussbereiten Hospelt – er traf aber nur das Außennetz.

Berlin hatte seine gefährlichsten Momente in einer Überzahl, nachdem Bruggisser wegen Beinstellens auf der Strafbank saß. Auch hier war Östlund wieder auf dem Posten. Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass die Gäste immer mehr die Kontrolle übernahmen und die Pinguine kaum noch Zugriff auf die Partie hatten.

In der 49. Minute zeichnete sich sein Gegenüber Pogge aus, indem er eine Großchance von Costello und Pietta zunichte machte. Danach brauchte es wieder eine Berliner Strafe, um Gefahr für das Eisbärentor heraufzubeschwören. Zum Treffer reichte es aber auch in diesem Überzahlspiel nicht. Hätte Östlund im Pinguine-Tor nicht so einen Sahnetag erwischt, wäre die leistungsgerechte Niederlage noch deutlicher ausgefallen. In den Schlussminuten stoppte er bei einem 2-auf-0-Konter den Schuss von Rankel. Berlin drängte die Pinguine über Minuten ins eigene Drittel und erstickte jede Angriffsbemühung im Ansatz. „Wir haben gegen eine glänzend eingestellte und körperlich starke Berliner Mannschaft gespielt. Jetzt gilt unser Fokus dem Sonntagsspiel gegen Iserlohn“, resümierte Pierre Beaulieu.

Tore

0:1 13. Min. Sebastian Streu (McKiernan, Olver)EQ

0:2 34. Min. André Rankel (McKiernan) EQ

Zuschauer: 4.993

Die nächsten Spiele

Sonntag, 16.02.20, 16:30h: Iserlohn Roosters – Krefeld Pinguinen

Mittwoch, 19.02.20, 19:30h: Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings

Freitag, 21.02.20, 19:30h: Grizzlys Wolfsburg – Krefeld Pinguine

Sonntag, 23.02.20, 16:30h: Krefeld Pinguine – Straubing Tigers

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