0:2 (0:1, 0:1, 0:0) gegen Topteam Oulu – CHL-Vizemeister im Abschluss cleverer

0:2 (0:1, 0:1, 0:0) gegen Topteam Oulu – CHL-Vizemeister im Abschluss cleverer

Nach dem ersten Aufgallopp am vergangenen Samstag ging für die Pinguine die Saison am heutigen Donnerstagabend gleich richtig los. Und im finnischen Topteam Kärpät Oulu stand man dabei im ersten Pflichtspiel der Saison 16/17 gleich einem der größten Kaliber gegenüber, die das europäische Eishockey überhaupt zu bieten hat.

Vor 2.470 Zuschauern im KönigPALAST waren die Schwarz-Gelben gegen den amtierenden Vize-Titelträger der Champions Hockey League naturgemäß der krasse Außenseiter.

Doch das Team von Franz Fritzmeier, das auf den erkrankten Schymainski, sowie den angeschlagenen St.Pierre verzichten musste, wollte natürlich zeigen, dass man sich im Vergleich zur Vorsaison deutlich verbessern konnte und rechnete sich durchaus eine Chance aus. Im Tor der Pinguine begann natürlich Patrick Galbraith. Sein Gegenüber war Sami Aittokallio.
Die Hausherren begannen engagiert und konnten sich in der Anfangsphase sogar ein leichtes Übergewicht erspielen, ohne, dass es jedoch auf beiden Seiten zu klaren Chancen gekommen wäre. Erst zur Mitte des Abschnittes kamen erst Müller und Pietta zu großen Gelegenheiten, dann musste Galbraith zweimal in höchster Not eingreifen. In der 16. Minute ließen die Hausherren eine 50-Sekündige doppelte Überzahl trotz druckvollen Spiels ungenutzt. Pech hatte dabei Klubertanz, dessen Direktschuss in Mancari den eigenen Mann traf. Die Pinguine waren insgesamt das leicht bessere Team, doch 31 Sekunden vor der Sirene kam plötzlich Vartiainen zum Schuss und das Hartgummi prallte an den Innenpfoten und von dort in die Maschen. So ging es mit einem für die Pinguine höchst unglücklichen 0:1 in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt sah ein durchaus ähnliches Bild,wie Durchgang Nummer 1. Leicht feldüberlegen präsentierten sich die Hausherren, konnten sich aber gegen die stabile finnische Deckung nicht entscheidend durchsetzen. Erst um die 28. Minute zeigte sich dann auch Oulu in der Offensive und zwang Galbraith im Tor der Pinguine zu einigen guten Paraden. Und in der 31. Minute war es dann so weit. Plötzlich kam Ruohomaa in zentraler Position an die Scheibe, zog verdeckt ab und ließ Galbraith keine Abwehrchance. Die große Chance zum Anschluss hatte dann in der 36. Müller, der von Umicevic perfekt freigespielt worden war, doch sein Direktschuss aus zentraler Position wurde eine Beute von Aittokallio. Knapp zwei Minuten vor der Pause dann die erste Strafzeit für die Pinguine. Diese überstand man jedoch sicher und so ging es mit 0:2 in die zweite Pause.
Das letzte Drittel sah Gäste, die vor allem extrem stabil im eigenen Drittel standen und ihre taktische Disziplin ausspielten. Die Pinguine versuchten alles, den Anschluss herzustellen, konnten sich aber im gegnerischen Drittel kaum in Szene setzen. Auch ein Powerplay um die 50. Minute brachte zwar gute Chancen, aber keinen Treffer. Die Pinguine aber waren jetzt nochmals richtig im Spiel und drängten nach Kräften auf besagten Ehrentreffer. Zwei Minuten vor dem Ende ging Galbraith für einen weiteren Feldspieler vom Eis und die Pinguine konnten sich nochmals beste Chancen durch Mancari und zweimal Müller erspielen, diese aber nicht nutzen. So blieb es letztlich beim eher unglücklichen 0:2 aus Sicht der Pinguine.
Insgesamt war es ein durchaus sehr guter Auftritt der Schwarz-Gelben gegen eine überragende Mannschaft aus dem Norden des Kontinents. Die Mannen von Franz Fritzmeier waren über weite Strecken das bessere Team und unter dem Strich durchaus gleichwertig. Allein die Cleverness im letzten Pass und Abschluss machte den Unterschied zwischen beiden Teams. Für die Pinguine aber macht der Auftritt viel Mut für die Begegnung am Samstag gegen Ostrava!

Tore:
0:1 20. Vartiainen (Ruohomaa)
0:2 31. Ruohomaa (Leskinen, Mänalanen)

Strafen:
Krefeld: 4
Oulu: 6

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