Die Krefeld Pinguine gewinnen ein hartumkämpftes und äußerst physisches Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden mit 7:4 für sich.
Die Gäste aus Weiden starteten besser in die Partie und konnten durch Noah Samanski in Führung gehen (7.). Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Nicht einmal 90 Sekunden später störte David Cerny das Aufbauspiel der Blue Devils, klaute die Scheibe und versenkte sie im Weidener Tor. Daraufhin fanden die Pinguine besser ins Spiel und konnten in doppelter Überzahl in Führung gehen. Newton brachte die Scheibe aufs Tor, Santos fälschte ab und Gogulla schob ein (15.). Doch die ersten 20 Minuten endeten nicht ohne Aufreger für Krefeld. Zack Dybowski wurde hart gecheckt und ließ sich zu einem Revanchefoul hinreißen, für das der Verteidiger eine Matchstrafe erhielt.
Die Partie blieb auch im zweiten Drittel hart, die Offiziellen hatten alle Hände voll zu tun. Zwischenzeitlich musste Krefeld eine doppelte Unterzahl überstehen, meisterte diese Aufgabe aber und baute kurz darauf die Führung aus. Max Newton legte quer auf Mathew Santos, der den Puck mit Wucht im Tor der blauen Teufel versenkte (29.).
In einem wilden Schlussdrittel erwischte Weiden den besseren Start. Topscorer Alex-Olivier Voyer konnte Danny aus den Birken überwinden und auf 3:2 verkürzen (42). Doch der Krefelder Gegenschlag folgte schnell. Davis Vandanes Distanzschuss lenkte Marcel Müller mit seinem Schläger zum 4:2 ins Netz der Gäste (44.). Wenig später zappelte die Scheibe im Netz der Pinguine. Die Entscheidung auf dem Eis lautete zuerst kein Tor, wurde aber anschließend revidiert. Den Treffer für die Blauen Teufel erzielte Tyler Ward (47). Nur kurz darauf gelang Weiden sogar der Ausgleich. In Überzahl landet ein Abschluss von Calvin Pokorny im Tor der Pinguine, Danny aus den Birken hatte schlechte Sicht auf die Scheibe und konnte den Treffer nicht verhindern (50.). In den letzten 10 Minuten drehte der KEV dann nochmal auf. Daniel Bruch (Matsumoto, Müller) brachte die Pinguine erneut in Führung (54.), kurz darauf fälschte Santos einen Schuss von Vandane unhaltbar ab (56.). In der Folge warf die Mannschaft von Jürgen Rumrichs alles nach vorne – vergebens. Nach Scheibengewinn traf Kapitän Alexander Weiß ins leere Gästetor und setzte damit den 7:4- Schlusspunkt.
Die Pinguine starten damit positiv in den Februar und erwarten nach acht Heimsiegen in Folge am Freitag die Ravensburger Towerstars.